Mittwoch, 25. Februar 2015

Überraschung 2

Nach längerem Daheimbleiben zwecks Pflege der Bronchitis, war heute ein dringender Einkauf fällig. Der Mensch muss ja schließlich was zwischen die Rippen bekommen, und einige Vorräte waren aufgebraucht.
Die Sonne schien. Ich muckelte mich ein und dackelte zur Tiefgarage. Auto aufgeschlossen, Einkaufskorb rein gestellt. Zündschlüssel eingesteckt und umgedreht. Stille!!!!!
Und die Stille dehnte sich aus.
Werkstatt angerufen. Innerhalb der nächsten 3/4 Stunde kam ein netter Monteur, ließ sich von mir in unsere sehr versteckt Tiefgarage lotsen, prüfte und baute eine neue Batterie ein.
Und das Auto schnurrt.
Ich bin dankbar.
Manchmal wünschte ich mir so einen Batteriewechsel von dieser Leichtigkeit auch bei uns Menschen. Aber wenn ich es genau überlege und dem nachspüre, dann lieber doch nicht.
Älter werden mit allem was es so mit sich bringt, gehört zu mir und meinem Leben und macht mich als Menschen aus.

Montag, 23. Februar 2015

Überraschung

Und heute Morgen .......




Es ist ja immer noch Winter. Und Schnee, richtig viel, hat es auch vor ein paar Jahren auch im Mai noch mal gegeben.
Schippen ist wieder angesagt. Also, Bronchitis, verflüchtige Dich schleunigst.

Sonntag, 22. Februar 2015

Sonntag, 15. Februar 2015

Kopfsache

Seit einiger Zeit hatte ich Schwierigkeiten beim Sehen. Manchmal verschwammen die Buchstaben beim Lesen. Manchmal sah ich auch in der Ferne alles leicht verschwommen.
Aber eben nur manchmal.


Doch es nahm zu. Also bin ich mal schnell zum Optiker gezogen, um meine Augen überprüfen zu lassen, um zu sehen, ob die Brille noch ok ist. Neee, das war sie nicht. Sie saß nicht richtig. Also wurde sie neu angepasst.
Gleichzeitig wurden auch meine Augen untersucht und der Optiker versuchte mir in einem ruhigen Gespräch klar zu machen, dass ich schnellstens zum Augenarzt gehen müsste und es vor allem dringend machen müsste. Und er erklärte mir liebevoll, dass eine Staroperation heute nichts Schlimmes mehr wäre.
Weiß ich, habe ich im Bekannten- und Freundeskreis in den letzten zwei Jahren zuhauf mitgemacht. Meine Freundin konnte ihren Mann nicht fahren, also fuhr ich ihn zur Op. usw. ....
Also bin ich sofort vom Optiker zum Augencentrum gepilgert und habe mir einen Termin geholt. Den bekam ich auch ratzfatz, nach der vermeintlichen Diagnose des Optikers.
Da ich auch noch Termine zur Zahnsanierung hatte (einen Brücke musste total überholt werden und ich sollte zwei Tage mindestens ohne auskommen), hoffte ich das alles unterzukriegen.
Ergebnis der Augenuntersuchung: Keine Star-Operation nötig. Der Star sei für mein Alter durchaus "angemessen". Meine Gleitsichtbrille sei ok. Man würde mir zur Unterstützung noch eine Lesebrille verschreiben. Ich war glücklich. Bin ich auch noch. Sorge hatte ich keine. Was sein muss, muss sein.
Musste es aber (noch) nicht.
Mit dem Rezept bin ich dann gleich zum Optiker gepilgert. Alles klar. Und seit meine Brille wieder gerichtet ist, sehe ich wieder super. Nur ganz manchmal ....


Die Zahnarzttermine hatte ich nicht verschoben, passte ja prima. Zwar dick erkältet, konnte ich meine Brücke in der Praxis lassen, mich zwei Tage ins Bett legen, nach zwei Tagen die Brücke wieder einsetzen lassen, beim Optiker vorbei ziehen, ihn anlachen und meine Lesebrille abholen. Ich dachte ja, der Optiker hätte sich bei meiner Untersuchung vertan. Als ich aber die Glasbausteine sah, die meine Lesebrille ausmachen, da wusste ich, dass er doch wohl richtig gelegen haben musste.
Nach diesen Aktionen lag ich dann wieder flach.


Heute geht es besser. Heute versuche ich auch zu verstehen, wieso ich eigentlich mit meiner Gleitsichtbrille wieder so gut sehen kann, aber nachts beim Lesen froh für meine Glasbausteine bin.
Also, im normalen Alltag komme ich wieder bestens zurecht, habe jetzt aber meine Lesebrille dabei (fürs Kleingedruckte). Und wenn ich länger lesen will, setzte ich das gute Stück vielleicht auch tagsüber auf. Fürs Schreiben am PC eignet sie sich nicht.


Mein Kopf ist nun teilweise innerhalb von 1 1/2 Wochen generalüberholt worden. Tolle Leistung. Und Dank an Gott für unsere guten Ärzte und Optiker und für Gesundheit.

Zeitraffer

Die Zeit rast.
Jedenfalls kommt es mir so vor.
Ich komme mit dem Schreiben nicht nach. Dabei gäbe es so vieles zu berichten:
Da war die Geburtstagsfeier meiner Patentante, sie wurde 95 Jahre alt und war putzmunter an dem Tag. Ihre Kinder und ein paar Enkelkinder und auch die jüngste Urenkelin (nur ein paar Wochen alt), waren gekommen. Die Urenkelin ist übrigens ihr 8. Urenkelkind.
Leider liegt sie seitdem. Sie hat sich wohl übernommen und auch noch einen Infekt erwischt.


Tags drauf feierten wir den 60. Geburtstag meiner Schwester als regelrechte Gemeindefeier. Vom Gottesdienst an bis 18:00 Uhr tobten Gemeinde, Freunde und Verwandte durchs Kirchenhaus.
Ab 18:00 Uhr gab es bei Nenne eine kleine Familienfeier, weil die Kinder um 20:00 Uhr alle wieder los mussten und doch noch ein bisschen was von ihrer Mutter haben wollten und ihr auch das Familiengeschenk überreichen wollten.
Moni bekam ein neues Handy. Oh weia, sie hat sich bis jetzt noch nicht dran gewöhnt. Ich kann es verstehen. Aber die Gabe war bitter nötig.
Gut gestärkt und belehrt nach zwei dichten Familienstunden (mit Enkelkind), löste sich die Familie auf.
Drei Tage später Familienfeier anlässlich des Geburtstages meiner Nichte und Patentochter. Sie wurde 30. Wir Lüdenscheider fuhren also alle nach Mainz. Ein paar Tage vorher war es ja anders herum.
Große Feier tagsüber. Abends ging es für uns wieder heim, da kamen in Mainz die dortigen Freunde und wir Eltern, Schwiegereltern und Tante mussten ja zurück nach Lüdenscheid.

Fünf Tage später ging es ab nach Wuppertal (meine Schwester nahm mich mit). Unsere Patentochter wurde 43 und hatte Anfang Januar ihr erstes Kind, eine kleine Greta, bekommen. Wir hatten das Kind umbetet. Wir freuen uns so mit. Es war schön, es war ein solches Geschenk für mich Mutter und Kind so gut beieinander zu sehen.
Am Abend dieses Tages legte ich mich nieder und spürte, jetzt hat es mich erwischt.
Jawoll.
Seitdem liege ich (fast) flach. Mit Husten bis zum Erbrechen und Schnupfen ohne Ende.
Aber nun geht es langsam besser.
Fieder kriege ich sowieso nicht, habe ich noch nie gehabt.


Ab heute geht es dann wieder aufwärts und die festlichen Tage sind auch vorbei. Jetzt muss mal wieder Alltag her.