Mittwoch, 21. Oktober 2015

Birke

Sie steht neben unserem Haus mitten in der Anlage, eine wunderschöne Birke. Und sie durfte bisher wachsen, ohne dass ihr jemand was antat. Allerdings gab es die Befürchtungen, dass sie beim nächsten Sturm aufs Dach oder Haus fallen könnte. Seit Jahren sollte sie weg. Nun haben wir uns geeinigt, dass sie "gekappt" würde. Sie steht noch. Ich bin so froh darüber.

Beim Schneefall vor einer Woche.

So sieht sie heute aus.

Ahorn und Ulme

Nun sind sie weg, der Ahorn und die Ulme aus Nachbars Garten.
Sie wurden zu groß, trotz regelmäßigen Beschneidens. Sie nahmen Licht, ja auch mir. Sie machten viel Dreck, der dem Nachbarn in den Jahren zu beschwerlich wurde. Und der Garten war sehr dunkel.
Sie baten um mein Einverständnis zum Fällen der Bäume. Ich habe es gegeben, ihretwegen. Ich wusste auch ich bekomme wesenltich mehr Licht.
Doch es ist kahl, sehr kahl. Und wo ich vorher ins Grüne sah, da sehe ich jetzt auf weitere Nachbarhäuser. Es ist alles für mich noch sehr gewöhnungsbefürftig. Und zurzeit kommen erheblich weniger Vögel ans Futterhaus, auch das.
Mir tat es weh, als die Bäume fielen. Der Frau Nachbarin auch. Aber ...

Blick von meinem Garten als die Bäume noch standen.

Blick vom Balkon als die Bäume noch standen.

Ich habe die ganze Fällaktion fotografisch begleitet und dabei Abschied genommen.

Blick jetzt von meinem Balkon aus.

Blick jetzt von meiner Terrasse aus.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Begegnung per Fernbedienung

Seit Neuestem können wir unsere Tiefgarage per Fernbedienung öffnen. Ist eigentlich ganz praktisch. Das Teil ist sehr klein, liegt bei mir zwischen den beiden Vordersitzen in der Halterung für Becher o.ä.
Heute Morgen brachte ich mein Auto zur Wagenwäsche (innen und außen). Ich schaffe das nicht mehr, denn auf meinem Einstellplatz müsste ich viel hin und her schleppen, der ist etwas von der Haustür entfernt.
Da ich in meiner Lieblingstankstelle darauf warten konnte, die nach einer Renovierung eine wunderbare Imbissecke haben, wollte ich dort frühstücken, aber vorher noch im Aldi einkaufen.
Habe ich gemacht. Und nachdem ich an der Aldi-Kasse bezahlt hatte rief mir die Kassiererin was hinterher. Ich fühlte mich gar nicht angesprochen. Doch es zeigte sich, ich hatte die Fernbedienung verloren.
Irgendwie war mir die Seitentasche aufgegangen und das kleine Teil herausgefallen. Ich hatte es eingesteckt, weil es nicht im Auto liegen bleiben sollte. Wer hatte es gefunden? Die Mutter eines meiner erwachsenen Patensöhne, eine Pfarrfrau aus einem kleinen Vorort. Wir hätten uns nicht getroffen (haben uns sehr lange nicht gesehen), wenn ich das Teil nicht verloren und sie es nicht gefunden hätte. Dann ging es ans Erzählen und schwupp, gesellten sich noch eine alte Kollegin und ihr Mann, ein Nachbarsjunge von früher, mit dazu. Und es stellte sich heraus, dass sie alle Fragen hatten wegen unserer Flüchtlingsarbeit, weil sie inzwischen auch ganz frisch mit eingebunden sind.
In einer Ecke des Aldis standen wir mit unseren Einkaufswagen und redeten ohne Ende. Es war nichts mit Frühstück. Es war geschenkte Begegnung.
Mein Auto war fertig.
Auf der Rückfahrt sprang ich noch beim Bäcker rein. Es goss in Strömen und mit mir sprang noch jemand rein. Meine Cousine!
Und dann standen wir da und tauschten aus. Denn meine Patentante, ihre Mutter, die im Januar 96 wird, ist nun leider doch in ein Altenheim gekommen. Das Einleben ist schwer. Ich hatte zwei Tage vorher besucht. Wir tauschten aus, waren beide traurig.
Auch das war geschenkte Begegnung, denn auch wir hatten uns Monate nicht gesehen.
Der Vormittag war herum. Das Auto blitzt, innen wie außen. Ich war und bin erfüllt von den Begegnungen mit lieben Menschen, die ich alle nicht getroffen hätte, wenn ich nicht meine Fernbedienung verloren hätte.
Und nun weiß ich auch, dass meine Tasche vorne an ihrer Seitentasche nicht mehr richtig schließt. Da kommen jetzt höchstens Tempo-Tücher hinein, aber nichts Wertvolles mehr.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Mit Gottes Segen

Die kirchliche Trauung und die große Hochzeitsfeier des Neffen und seiner Braut/Frau fand in der Heimatstadt der beiden Brautleute statt. Die Mutter traute, der Patenonkel hielt die Predigt. Die beiden gehen ihren gemeinsamen Weg mit Gott.

Mit Gottes Segen!

Die Geschwisterpaare

Die Schwägerinnen

Die Geschwister

Nach der Trauung wurden auch hier bei der Feier die HighHeels ausgezogen. Der Bräutigam hatte schon die ganze Zeit "Trunschuhe" an.



Unter der Haube

Nun ist auch der Letzte der Neffen "unter der Haube". Er ist zwar bei den Geschwistern der Mittlere, hat aber nun als Letzter geheiratet.
Die Weltreisenden waren einen Tag vor der standesamtlichen Trauung pünktlich zurück.
In Heidelberg gab es im engen Familien-, Freundes- und Trauzeugenkreis nach dem Fußmarsch zum Standesamt eine kleine aber feiner Feier.

Kleines Spalier für das Brautpaar.

Ständchen der Geschwister im Standesamt. Und Klein-Ida mischte mit.

Den Rückweg vom Standesamt schaffte die Braut nicht mehr auf den HighHeels.

Barfuß ging es durch Pfützen und über Kanäle heim.

Freitag, 2. Oktober 2015

Zu Befehl

Meine Lieben und auch einige aus der Gemeinde wissen, dass ich abends um 20:00 Uhr den Rechner herunterfahre und für diesen Tag auch nicht mehr herauffahre.
Und weil sie das wissen, schreibt doch gerade unser Kirchmeister und Presbyter per sms: Magdalene, lass den Rechner an, ich schicke Dir gleich noch wichtige Sachen.


Ob ich die dann noch bearbeiten muss oder ob ich die nur ausdrucken und meiner Schwester faxen muss?????? Wir werden sehen.


Ich werde gehorchen!

Montag, 14. September 2015

Lieber Besuch

Da gab es am Wochenende lieben Besuch.
Der Papa hatte Bandprobe und brachte seine Tochter mit. Das große Mädchen ist gerade ein Jahr alt geworden.
Geschlafen wurde im Pfarrhaus bei Oma und Opa. Aber tagsüber war das kleine Persönchen dann bei mir, bei Tante Nenne, der Patentante seiner Mama.
Da stand sie dann ganz stramm auf ihren zwei Beinen, wollte immer nur laufen. Das klappt aber bisher nur, wenn noch eine helfende Hand angefasst werden kann.
Also spazierten wir zwei rund um den Tisch, durchs Wohnzimmer, durch die Küche. Alles wurde mit Juchzen begrüßt.
Und dann ging es an die große Fotowand. Nun kennt Ida alle die da hängen. Sich selbst entfernte sie mal schnell, konnte nämlich mit ihren Händen dran.
Mit den anderen unterhielt sie sich köstlich.
Und nun habe ich Entzungserscheinungen und freue mich, dass die kleine Maus am kommenden Sonntag wieder bei mir sein wird, weil Papa wieder mal hier ist und beide Omas verhindert sind.

Was habe ich für ein Glück.

Dienstag, 25. August 2015

Gedenktage

Es ist mal wieder so weit.
Heute wäre meine Schwester 65 Jahre alt geworden.
Und wie so oft an diesem Gedenktag frage ich mich, wie es wohl wäre, wenn sie noch lebte.
Ich kann mir das gar nicht so recht vorstellen. Muss ich ja auch nicht. Aber ein wenig träumen darf ich schon.
An diesem Tag bin ich sonst immer bei den Eltern und später bei unserem Vater gewesen. Wir haben uns gemeinsam erinnert. Nur in seinem Sterbejahr da hatte er zum ersten Mal den Geburtstag ganz vergessen und war selber betroffen darüber, als ich ihm beim Abschied sagte, dass ja heute Annettes Geburtstag sei.
Es gibt kaum noch Menschen, die sie gekannt haben, es gibt keinen mehr, der sich mit mir an ihren Geburtstag erinnert.
Das gehört zum Leben. Ich darf mich freuen und freue mich, dass ich eine Schwester hatte, mit der ich eine wunderschöne und eine sehr schwere Zeit erlebt habe.
Sie ist bei Gott, das weiß ich. Und da ist sie wunderbar aufgehoben. - Auch wenn sie mir heute ein wenig fehlt.

Freitag, 31. Juli 2015

Bewegend

Er ist heimgegangen. Ja wiklich selbst gegangen.
Manfred, 71 Jahre alt und seit über 10 Jahren betreut vom OFK. Er war immer da, jeden Montag im Bistro, jeden Sonntag im Gottesdienst. Das Laufen fiel ihm schwer in der letzten Zeit, er musste am Stock gehen.
Manfred hatte eine wunderbare Stimme. Er hatte in seiner Jugend die Aufnahmeprüfung zur Musikakademie bestanden. Und dann ging nichts mehr. Irgendwie ist er von da an aus der Spur gelaufen, wurde mit seinem Leben nicht mehr fertig, wurde depressiv, hatte seine Schübe.
Er lebte in der Wohnung seiner verstorbenen Mutter. Doch jetzt hätte vielleicht ein Umzug in ein Altenheim angestanden, vielleicht.
Und eigentlich war er gut drauf. Seine Familie war der OFK. Sein Betreuer fand, dass es ihm besser gehe, als vor ein paar Wochen. Das sagten alle.
Und doch hat er seinem Leben ein Ende gesetzt.

Gestern wurde er beerdigt. Eine Sozialbestattung, wie uns der Bestatter sagte, der darum keinen Organisten bestellt hatte. Er wurde in unserer Kirche beerdigt, in der er Sonntag für Sonntag gewesen war. Meine Schwester hielt die Trauerfeier. Und es saßen 56 Trauernde in der Kirche. Das hätte der Bestatter wohl auch nicht gedacht. Zum Glück (geschenkt von Gott), saß unter den Trauergästen auch unsere Organistenvertretung, eine Mutter, die in einer Woche ihr drittes Kind zur Welt bringen soll. Die setzte sich an Orgel und Flügel und begleitete unseren Gesang.
Und unsere Obdis (so nennen wir sie liebevoll, das Klientel um den Obdachlosenfreundeskreis herum) sangen kräftig mit. Manfred zu Ehren.
Unsere Mitarbeiter hatten die Urne liebevoll aufgebahrt und auch ein Bild von Manfred aufgestellt.
Meine Schwester predigt über die SMS-von-Gott am Sterbetag: "Was kann uns von Gottes Liebe trennen? Nichts. Absolut nichts. (siehe Römer 8,35).
Viele gingen mit zur Beerdigung auf dem Friedhof.
Einige setzten sich schon ins Kirchenhaus um einen Kaffee zu trinken, eine Suppe zu essen, ein Stück Kuchen zu essen. Nach der Beerdigung saßen wir noch lange beisammen, sprachen über Manfred, versuchten auch aufzufangen, was an Fragen da war.
Wir hoffen und erbitten, dass Manfreds Schritt keine Sogwirkung zeigt.



(Ich glaube, der Bestatter hat noch nie so eine "Sozialbestattung" erlebt.)

Montag, 27. Juli 2015

Das war wohl nix

Immer am Wochenende .....
Ja, Missgeschicke passieren mir fast immer am Wochenende. So auch an diesem.
Am Sonntagmorgen sagte es "knack" als ich den Rollladen vom Küchenfenster hochziehen wollte.
Zwar war nicht der Gurt gerissen, aber irgendwo oben in der Spule muss was gebrochen sein oder so ähnlich. Nun ist es duster in meiner Küche.
Also abwarten bis Montag.
Heute Morgen habe ich gleich bei meinem Fensterbauer, einem soliden Montagebau-Geschäft, angerufen. Was höre ich: "Diese Rufnummer ist nicht vergeben." Hääää
Ich gucke in meine Rechnung von vor einigen Jahren. Die Nummer stimmt. Nächster Versuch. Wieder der gleiche nette Satz.
Da ich den Senior-Chef gut kenne, rufe ich bei dem privat an. Der geht nicht dran. Der AB ist auch nicht an.
Bei der Auskunft bekomme ich die gleiche Nummer, die ich schon habe.
Also fahre ich mal beim Geschäft vorbei. Vielleicht, so denke ich, haben die ja eine Störung in der Telefonanlage.
Der Parkplatz ist gut besetzt. Das gibt mir Hoffnung. In der Fensterauslage sieht es zwar etwas kurmelig aus. Naja. Die Tür ist verschlossen. Ich gehe ums Haus herum zur Haustür. Auf keinem Klingelschild steht mehr der Name der Lieben. Oha.
Ich drücke auf eine andere Klingel. Mir wird von einem netten alten Herrn geöffnet.
Und der sagt auf meine Anfrage: "Näääää (Lüdenscheider Nein), die wohnen nicht mehr hier."
Sie haben also gebaut, am anderen Ende der Stadt. Aber, so erfahre ich, sie ziehen gerade um und haben auch Betriebsferien. Aber die Nummer müsste klappen. Er probiert es mit seinem Telefon. Hört das Gleiche, wie ich und wundert sich.
Doch er hat auch die Handy-Nummer der Junior-Chefin. Und da ruft er an. Es meldet sich niemand.
Unmittelbar danach ruft die Juniorchefin zurück. Der nette Herr nennt meinen Namen, sagt, dass ich wohl ein Problem habe (nicht welches). Die gute Chefin erklärt ihm, dass sie Betriebsferien haben und auch niemanden haben, den sie schicken können. Ich konnte dem netten alten Herrn noch schnell zurufen, er solle fragen, wie lange sie zu haben. Hat er getan. Also ab 10.08. sind sie wieder erreichbar.
Plumps.
Sie haben bei mir, bei meinen Eltern immer alles super gemacht. Ich möchte niemanden anderen haben, zumal ich auch noch einiges bezüglich der Fenster- und Türensicherung mit den Lieben besprechen möchte. Und mit meinen Rollladenkästen ist es nicht so ganz einfach, das weiß ich von anderen Zeiten her. Einen Amateur möchte ich nicht dran lassen. Eine andere Firma könnte vielleicht helfen.
Doch ich will lieber warten. Denn ich bin sowieso 5 Tage in dieser Zeit nicht daheim, weil die große Allianzkonferenz in Bad Blankenburg ansteht. Und da komme genau an dem Tag wieder, an dem das Geschäft wieder los geht.
Glück im Unglück. Und bis dahin bleibt es in meiner Küche finster! Licht brauche ich sowieso in diesen trüben Tagen. Und mit dem Kochen schränke ich mich ein wenig ein.

Dienstag, 21. Juli 2015

Ich wäre gerne wieder dort ...

Seit gut einer Woche bin ich wieder daheim von einer wunderbaren Freizeit auf Korsika.
In einer christlichen Ferienanlage in Pinéa in Calvi hatten wir eine Woche lang Dienst und eine Woche frei. Aber die Gespräche über Glauben und Nöte gingen trotzdem weiter. Und das ist auch gut so.
Den größten Anteil an "Dienst" hatte meine Schwester. Ist ja klar.
Ich merke, ich wäre gerne etwas länger geblieben.
Ich wäre gerne wieder da.
Doch es ist gut, wenn schöne Zeiten auch ein Ende haben. Die Vorfreude auf nächstes Jahr wächst.
Dann sind wir, so Gott will und wir leben, wieder dort.


Donnerstag, 18. Juni 2015

Das war ein Fehler

Ich hatte einige recht dicke Briefe mit Unterlagen für Gemeindeglieder herum zu bringen. Das Porto war mir zu teuer.
An einem Haus voller Briefkastenschlitze konnte ich schlecht parken, war ein kleines Verkehrshindernis. Also schnell den richtigen Schlitz gefunden, die Zeitung die draus lugte, etwas angehoben und den Brief in den Kasten befördert.
Der Adressatin schrieb ich eine PN auf Facebook, dass der Brief im Kasten wäre.
Diese bewegte sich erst am nächsten Tag zum Briefkasten, musste einige Treppen hinunter, das fällt ihr schwer. Der Briefkasten war leer, vermeldete sie mir.
Ich erklärte ihr sehr deutlich, dass ich den Brief in den Schlitz mit der Zeitung geworfen hätte. Meinte ja auch ihren Namen darauf gelesen zu haben. Und ich schrieb auch, dass ihre vollständige Adresse (Name und Anschrift) auf dem Brief gestanden hätte.
Sie bekäme gar keine Zeitung, schrieb sie mir zurück.
Nun denn, der Brief war futsch.
Ich habe alles neu ausgedruckt (konnte ich zum Glück) und einen neuen Briefumschlag beschriftet. Bringe ihr den Brief am Sonntag mit in den Gottesdienst.
Heute schrieb sie in einer PN zurück, sie habe ihren Nachbarn, der die Zeitung bekommt gefragt. Der hatte den Brief tatsächlich im Kasten. Und da der ihn nichts anging, hatte er den gleich entsorgt!


Ich habe einen Fehler gemacht.
Trotzdem bleibt mir die Spuke weg ob des Verhaltens des Nachbarn.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Der nächste Winter .....

Wir hatten in den letzten beiden Nächten Nachtfrost.
Heute war es über Tag etwas wärmer, aber gerade habe ich mir dicke Socken angezogen. Es kühlt schon wieder empfindlich ab.
Wenn die Sonne scheint, hat sie Kraft und auch der Wind, der doch recht heftig ist in den letzten Tagen, trocknet die Erde aus. So braucht die Natur Regen.
Und doch, ich sehne mich einfach nach Wärme und Sonne.


Es ist Mitte Juni - und ich hätte so gerne mal Sommer.
Andererseits haben wir hier auch keine Unwetter oder sonstigen Unbillen.
Ich glaube, dass ich heute so etwas jammere liegt daran, dass ich so friere.

Kinder-Gottesdienst

Am Sonntag wurden in einem gesonderten Taufgottesdienst die Enkelkinder unserer Freundin getauft. Es ging in Richtung Frankenthal. Dort wohnt das junge Paar, dessen drei Kinder getauft wurden.
Marlou ist schon drei Jahre alt und ihre Brüder, die Zwillinge, werden Ende August ein Jahr alt.
Es war ein richtiger Kindergottesdienst. Denn viele der Gäste waren junge Paare, die selber kleine Kinder haben.
Und so war zwar die Predigt (von Moni, meiner Schwester) auch an die Erwachsenen gerichtet, aber auch für Kinder verständlich. Und gesungen haben wir Kinderlieder, zu denen wir uns auch bewegt und Gesten gemacht haben.
Um den Taufstein herum standen, neben den Eltern und Paten ganz viele Kinder, die einfach zugucken wollten.
Für den so früh verstorbenen Opa (unseren Freund) wurde, neben den Taufkerzen der Kinder, auch eine Kerze entzündet.
Ich denke er freut sich im Himmel darüber.




Sonntag, 7. Juni 2015

Transporteure

Dieses Mal sind wir Möbeltransporteure, meine Schwester und ich.
Neffe Nr. 1 und seine Verlobte haben eine Wohnung bekommen, mitten in Heidelbergs Altstadt, keine zwei Minuten von der WG meines Neffen entfernt. Im September werden sie heiraten, aber die Wohnung wird jetzt frei. Also nichts wie rin in das tolle Stück.
Und was machen Mutter und Tante?
Sie fahren mit dem OFK-Bulle voller Erbstücke von Lüdenscheid nach Heidelberg, um die guten Teile dort abzuliefern.
Die Hitze dort war heftig, kamen wir doch aus dem kühlen Sauerland.
Es blieb noch Zeit für einen Bummel durch die Altstadt und für eine Pizza, ehe es wieder auf zurück auf die Autobahn ging.

eine enge Gasse

ein Teil der Erbstücke

kurze Pause

Donnerstag, 4. Juni 2015

Zwei, die zusammen gehören ...

Zwei Magdalenen sitzen hier, Patentochter und Patentante. Beide sind Pfarrerstöchter.
Meine Patentochter Magdalene ist 50 Jahre alt geworden. Das wurde besonders gefeiert. Dabei fiel mir auf, dass von meinen 10 Patenkindern 3 Patentöchter in diesem Jahr einen runden Geburtstag Geburtstag mit mir als Patentante gefeiert haben.
Eine wurde 40 und kurz vorher zum ersten Mal Mutter einer kleinen Tochter. Sie ist die Tochter meiner Cousine.
Eine wurde 30 und ein paar Monate vorher Mutter einer kleinen Tochter. Sie stammt auch aus einem Pfarrhaus, ist meine Nichte.
Eine, eben die Magdalene, wurde 50 und lebt alleine, wie ich. Nein, nicht ganz, Filo ihr Windhund ist ihr treuer Geselle. Sie ist die Tochter meiner Freundin, mit der ich seit meinem 13. Lebensjahr befreundet bin.

Welch einen Reichtum an Patenkindern habe ich da. - Reich beschenkt

Samstag, 9. Mai 2015

Ferner Geburtstag

Heute hat Neffe Nr. 2 Geburtstag.
Zurzeit weilt er mit seiner Frau in einem kleinen Städtchen in Kambodscha.
Heute Morgen tauschten wir über WhatsApp Geburtstagsnachrichten aus. Wie gut, dass es solche Möglichkeiten gibt.
Den Beiden geht es gut. Um Mitternacht haben sie in einem Bus von Phnom Penh nach Siem Reap mit einem kleinen Küchlein und einer Kerze zum Auspusten den Übergang ins neue Lebensjahr gefeiert.
Ich kann sie immer nur wieder für ihre Weltreise Gott in die Hand legen und mich freuen, dass sie solche Möglichkeiten haben.
Kommt bewahrt heim, Ihr Lieben.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Was es nicht alles gibt

Freunde von mir schickten mir dieses Foto. Ich weiß nicht, an welchen Ort es geschossen wurde.


Dienstag, 7. April 2015

Für länger

Sie haben sich verabschiedet, gehen für ein halbes Jahr auf Weltreise (Travel an Work) und Hochzeitsreise. Sie erfüllen sich einen Traum, den sie schon viele Jahre träumen.

Es war eine schöne Abschiedsstunde.






Gott schütze euch Ihr Lieben und bringe euch bewahrt wieder heim.

Sonntag, 5. April 2015

Osterfrühstück in der Gemeinde

Vor dem Ostergottesdienst gibt es in unserer Gemeinde ein gemeinsames Osterfrühstück. Alle sind herzlich eingeladen. Der OFK-Bulli fährt die bekannten "Haltestellen" der Stadt an, so das auch unsere Obdis schon mit dabei sein können.
Zu Beginn des Frühstücks denken wir immer, dass es nicht voll wird. Doch im Laufe der eineinhalb Stunden bis zum Beginn des Gottesdienstes ist dann plötzlich der Raum überfüllt.
Es ist immer eine muntere Gemeinschaft, die dort miteinander ins Gespräch kommt.

Beim Gang in die Kirche bekommt dann jeder Gottesdienstbesucher noch ein Osterei und ein Gott.net-Kärtchen (Osterbotschaft) in die Hand gedrückt.



Die "Fußkranken" (Rollator oder Rollstuhl) werden bis auf die Terrasse gebracht.



Samstag, 4. April 2015

Oster-Familienfrühstück

Unser samstägliches Familienfrühstück ist selten geworden. Und auch zu den Feiertagen sind nicht mehr alle Kinder da.
Umso mehr freute ich mich, dass sich Neffe Nr. 1 samt seiner Verlobten anmeldete. Schwester und Schager konnten auch mal wieder beide. Wie schön.
Und ich decke auch immer gerne schön. Und was entdecke ich auf meinem Foto. Da hat doch jemand wieder eine Plastikdose auf den Tisch gestellt. Die Lieben brachten nämlich ihr Frischkornmüsli mit.
Aber mein Blick fällt auch auf die schöne Osterkerze, die mir meine Freundin gemacht und geschenkt hat.


Ostereier färben

Seit Jahren färben wir Karfreitag am Nachmittag mit unseren OFK-lern (Obdachlosenfreundeskreis) Ostereier. 400 werden gebraucht für das Osterfrühstück und den Ostergottesdienst.
Zuerst wurde Siggi gefeiert, der an diesem Tag 80 Jahre alt wurde.
Unsere Leute freuen sich unendlich aufs Färben und sind mit Eifer bei der Sache. Eine junge Frau sagte immer wieder: "Ich bin ganz aufgeregt vor Freude." Manche wollen gar nicht aufhören. Viele haben das in ihrem Leben nicht kennengelernt, bei anderen werden Erinnerungen wache. Auch die OFK-Kinder sind dabei, machen mit. Es ist schön, es ist anstrengend. Es lohnt sich immer.


Siggi, unser 80-Jähriger freut sich über seine Feier.


Auch das gab es: Färbeunwillige spielten Karten oder auch draußen Tischtennis.

Mike wohnt inzwischen in Dortmund, doch sein Papa sorgt immer dafür, dass er dabei sein kann. Er ist eines unserer "OFK-Babys".


Montag, 30. März 2015

Wieder eine Hochzeit

Im Herbst standesamtlich getraut, fand nun die kirchliche Trauung und eigentliche Hochzeit am vergangenen Samstag statt. Neffe Nr. 2 wurde mit seiner Verlobten vermählt.
Die Predigt hielt der Bruder, der gerade sein erstes theologisches Examen hinter sich gebracht hatte.
Den Trauakt vollzog die Mutter.
Die Patentante sprach das Fürbittengebet.
Musik machten die Geschwister.
Es war ein wunderbarer Tag mit vielen Gästen, die alle zur Familie gehören (auch Freunde gehören zur Familie).








Dienstag, 24. März 2015

Erschütterndes und Erfreuliches

Beides liegt so nahe beieinander, das erleben wir gerade so hautnah.


Erfreuliches:
Neffe Nr. 1 hat sein erstes Theologisches Examen mit Bravour bestanden.
Er ist nun völlig erledigt, will nur noch chillen. Das geht aber nicht.
Denn:
Neffe Nr. 2 wird mit seiner Frau am Samstag kirchlich getraut.
Die Geschwister rödeln seit Tagen, haben manche Überraschung für das Brautpaar parat.


Erschütterndes:
Gerade der Absturz der German-Wings-Maschine. Es wird bestätigt, dass eine ganze Schulklasse mit unter den Passagieren war.
In unseren Werkstätten für geistig Behinderte (sehr große Einrichtung) hat sich ein Mitarbeiter in dieser Einrichtung erhängt. Es gilt mit den (geistig) Behinderten dieses aufzuarbeiten, aufzufangen. Denn sie haben ein ganz feines Gespür. Das erlebe ich immer wieder.
Dies sind nur zwei Beispiele für das, was uns tagtäglich umtreibt.


Es ist für mich wichtig, bei all dem Schweren und Erschütternden doch auch fröhlich und dankbar feiern zu dürfen, sich mitfreuen zu dürfen.

Beides liegt in Gottes Hand.

Montag, 16. März 2015

Ungebetener Gast

Gerade traute ich meinen Augen nicht. Ich sitze gemütlich im Sofa und schaue in den Garten, da turnt eine dicke fette Ratte auf meinem Vogelhaus herum.
Ich habe sie gescheucht und dann gleich draußen ums Haus herum an den zwei mir bekannten Stellen mal wieder Rattenköder ausgelegt. Natürlich gut gesichert, dass Hunde keinen Schaden nehmen.
Im Garten habe ich bisher keine Gänge entdeckt. Aber jedes Jahr im Frühjahr tauchen sie in unserem Gebiet vermehrt auf, die Ratten. Kompost habe ich nicht. Aber vor meiner Hecke zur Straße sind alleine zwei Kanaldeckel. Na ja, irgendwie ist mir mal wieder komisch zu Mute.

Sonntag, 15. März 2015

Entdeckungen

Vom Patensohn bekam ich eine Einladung zur Wiedereröffnung der Phänomenta.
Er ist dort Technischer Leiter.
Morgen ist offizielle Wiedereröffnung. Heute wurde für Förderer, Familien und Freunde der Beschäftigten eine kleine (große) Feier veranstaltet.
Es war wunderbar und zum Staunen. Während meines Schuldienstes bin ich mit jeder Klasse dort gewesen. Immer wieder kann ich nur staunen über die vielen Phänomene.

Das Schöne ist, dass man vieles selber ausprobieren oder beeinflussen kann. Es war ein wunderbarer Tag.
Und ich freue mich, dass ich dabei sein durfte. Es gab viele Begegnungen und mancherlei Gespräche am Rande.

Donnerstag, 12. März 2015

Botschaft

Dieses "Bild" hängt in der Praxis meiner Ärztin im Wartebereich.

Das ist ihre Haltung. Nach jedem Gespräch mit ihr, fragt sie mich, ob wir noch miteinander beten wollen. Sie betet für jeden einzelnen ihrer Patienten.
Und eine Patientin hat ihr diesen Spruch gemalt und geschenkt.

Für mich ist es ein Geschenk, dass diese Ärztin auch gleichzeitig meine Freundin geworden ist. Diese Freundschaft ist in langen Jahren gewachsen.
Wir haben am gleichen Tag Geburtstag, auch das verbindet uns.