Am Samstag saßen wir zum Brunch unter einem uralten Baumbestand auf dem Campus-Gelände. Überall buntes Treiben der Studierenden und der "Fertigen". Einige zelteten auf dem Gelände, auch der Freund der Nichte. Danach ging es zum Einchecken ins Hotel und weiter in die Innenstadt. Die Nichte hatte noch Stellprobe, traf uns später dort. Nach dem Choppen gab es für jeden von uns einen Eisbecher. Nichte und Freund freuten sich über die erstandenen Klamotten, die Mama und Tante spendiert hatten. Dafür gab es die Eisbecher für uns als Spende der jungen Leute. Im Schnellspurt ging's zurück zum Campus. Wir bekamen in der Turnhalle eine launige Abschiedsvorstellung des 79. Jahrgangs mit, um anschließend gemeinsam das Fußballspiel anzusehen, während der 80. Jahrgang seine Abschiedsvorstellung gab. Hatten wir ein Glück.
Die Schwester hatte ihre Fußballinsignien natürlich dabei. Nichte und Freund wurden auch bedacht. Nenne wollte sich nicht schminken lassen, zu heiß (Ausrede).
Mit einem Abendbuffet wurde der Sieg (wieder unter den alten Bäumen) gefeiert. Und danach gab es einen langen Spaziergang durch den Wald zur Löwenburg und dort durch den zauberhaften verwunschenen Irrgarten. Weil es in der Ferne heftig blitzte und Unwetter angesagt waren, kehrten wir um.
Die Schwester wollte auch das zweite Fußballspiel gerne noch sehen, schlief aber immer wieder dabei ein. Mitgekriegt hat sie nicht so viel.
Irgendwann danach ging's ab ins Hotel. Fotos vom Tage haben wir viele gemacht, aber die schlummern im Fotoapparat der Nichte.
Sonntag: Frühstücksbuffet auf dem Campus. Danach ging es mit allen Kursen zur Aussendungsfeier in die Kreuzkirche in Kassel in der Innenstadt. Eine bewegende Predigt des Dekans der Hochschule, hinterher für jeden ein persönlicher Segen vom Dekan und von den Professoren und Lehrenden. Das war schon etwas Besonderes.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen auf dem Campus gab es zum wirklich letzten Abschluss und Abschied die Zeugnisse.
Danach mussten die Männer der Familie schnell wieder heim. Mutter, Tante und Freund bleiben noch ein bisschen, bis auch die Nichte zum Bahnhof musste, um zu ihrem jetzigen Studienort zu kommen. Sie ist ja "nur" mit dem Theologie-Studium (für Gemeindepädagogik) fertig.
Es war wunderschön und gut, dass wir den ganzen Tag vorher schon zur Einstimmung hatten. Uns tat es gut, der Nichte tat es gut. So konnten wir in vielen Begegnungen und in Muße ein bisschen von der Atmosphäre mitbekommen, die im und ums CVJM-Kolleg herrscht.