Die Zeit rast. Es ist viel geschehen.
Inzwischen ist der kleine Ole geboren. Meine Schwester ist zum zweiten Mal Oma geworden. Oles Schwester, die kleine Ida, freut sich sehr über ihren gesunden Bruder. Und sie muss immer wieder zur Vorsicht gemahnt werden, wenn sie mit ihren Zärtlichkeiten zu heftig ist. Sie verteidigt ihren Bruder gegen den großen Labrador, auch wenn die Mama erklärt, dass der ruhig schnüffeln darf. Aber wenn Ida an Ole dran ist, darf eben kein anderer an ihn ran, auch der Papa nicht. Sie ist schon richtig große Schwester.
Wir sind dankbar über das gesunde Kind, erleben wir doch gerade in der Gemeinde eine etwas andere und sehr notvolle Situation. Und so sind wir als Beter wieder kräftig in die Pflicht genommen, um die kleine Johanna, die in der 27. Woche geholt werden musste und der dann gleich eine schnell wachsende Geschwulst an der Pobacke entfernt werden musste, zu umbeten, sie und auch ihre Eltern und Geschwister. Aus der akuten Lebensgefahr ist sie heraus. Aber die Kleine hat noch einen weitern Weg vor sich.
Montag, 24. Oktober 2016
Dienstag, 27. September 2016
Endlich ...
Endlich bin ich nun handwerkstechnisch mit meinem Wasserschaden durch.
Heute Nachmittag war noch der Klempner da. Und weil er so nett war, hat er mir gleich auch noch den Toilettendeckel wieder festgeschraubt. Das gelang mir nämlich nicht so richtig. Ich hatte wohl nicht genug Kraft dazu.
Einiges steht schon wieder an Ort und Stelle. Ob ich alle Bilder wieder aufhänge, weiß ich noch nicht. Da lasse ich mir mal lieber Zeit.
Nun muss nur noch mein Auto wieder in Schuss gebracht werden. Noch fahre ich nicht auf Reserve. Aber bald. Die Werkstatt braucht mein Auto dann zwei bis drei Tage. Ich glaube, ich lasse gleich die Winterreifen mit drauf machen, auch wenn wir noch sommerliche Temperaturen haben. Das kann sich ja im Sauerland gaaaaanz schnell ändern.
Der Garten ist auch vernachlässigt worden und nimmt das übel. Und ich habe das Gefühl, ich brauchte mal gaaaaanz viel Ruhe. Aber das wird wohl nichts. Na dann roste ich auch nicht.
Unseren Abazis, unserer ausgewiesenen Familie, versuchen wir auf viele Weise zu helfen. Es ist schön zu erleben, wie sich viele aus der Gemeinde engagieren. Und schon bald werden sie auch Besuch von uns bekommen. Sie sollen merken, dass sie nicht alleine sind. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, sie wieder nach Deutschland zu holen. Wenn Gott will, gelingt das auch. Sonst zeigt er uns andere Wege auf, die Lieben zu stützen und zu unterstützen.
Heute Nachmittag war noch der Klempner da. Und weil er so nett war, hat er mir gleich auch noch den Toilettendeckel wieder festgeschraubt. Das gelang mir nämlich nicht so richtig. Ich hatte wohl nicht genug Kraft dazu.
Einiges steht schon wieder an Ort und Stelle. Ob ich alle Bilder wieder aufhänge, weiß ich noch nicht. Da lasse ich mir mal lieber Zeit.
Nun muss nur noch mein Auto wieder in Schuss gebracht werden. Noch fahre ich nicht auf Reserve. Aber bald. Die Werkstatt braucht mein Auto dann zwei bis drei Tage. Ich glaube, ich lasse gleich die Winterreifen mit drauf machen, auch wenn wir noch sommerliche Temperaturen haben. Das kann sich ja im Sauerland gaaaaanz schnell ändern.
Der Garten ist auch vernachlässigt worden und nimmt das übel. Und ich habe das Gefühl, ich brauchte mal gaaaaanz viel Ruhe. Aber das wird wohl nichts. Na dann roste ich auch nicht.
Unseren Abazis, unserer ausgewiesenen Familie, versuchen wir auf viele Weise zu helfen. Es ist schön zu erleben, wie sich viele aus der Gemeinde engagieren. Und schon bald werden sie auch Besuch von uns bekommen. Sie sollen merken, dass sie nicht alleine sind. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, sie wieder nach Deutschland zu holen. Wenn Gott will, gelingt das auch. Sonst zeigt er uns andere Wege auf, die Lieben zu stützen und zu unterstützen.
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Mittwoch, 14. September 2016
Erschütterndes
Eine unserer Flüchtlingsfamilien ist heute Morgen um 06:30 Uhr von der Polizei zur Abschiebung abgeholt worden. Vater, Mutter und zwei kleine Töchter.
Seit fast einem Jahr wohnen sie bei uns, sind Mitarbeiter unserer Gemeinde geworden. Gestern hat die Mutter einen genehmigten Arbeitsvertrag unterschrieben. Sie, die Lehrerin ist, hatte eine halbe Stelle bei der Nachmittagsbetreuung bekommen. Sonja hatte in der Deutschprüfung die höchste Punktzahl erreicht.
Ihre ältere Tochter galt als behindert. Hier bei uns stelle sich heraus, dass sie schwerhörig ist und weniger behindert als angenommen. Trotzdem ist sie jetzt nach unseren Ferien in eine besondere Schule gekommen und schon nach einer Woche total aufgeblüht. Ihre kleine Schwester ist letzte Woche eingeschult worden.
Sonja half mit in unseren Deutschkursen für unsere Freunde aus den Nationen.
Alles schien gut zu laufen. Wir wussten, dass der Asylantrag abgelehnt worden war. Eine Petition schien Erfolg zu haben.
Immer wieder hatte die Familie gesagt, wenn sie ausreisen müssten, würden sie freiwillig gehen. Das war den Behörden bekannt.
Trotzdem diese klamm heimliche Aktion.
Sie durften mit niemandem reden.
Einer Iranerin, die im gleichen Haus wohnt und "zufällig" die Aktion, die sehr schnell über die Bühne ging, konnte Sonja noch zurufen, dass sie telefonieren soll.
Die hat schnell geschaltet und angerufen, bei allen möglichen Stellen.
Es gab keinen Kontakt zu den Lieben.
Meine Schwester konnte irgendwann im Laufe des Vormittages mit Sonja über Handy sprechen, ganz kurz. Und sie hat mit der Bundespolizei und allen möglichen Stellen telefoniert. Nichts hat geholfen.
Unsere letzte Information war, dass sie alle vier in den Flieger nach Tirana/Albanien gesetzt würden. Das scheint so passiert zu sein.
Die Familie hatte Albanien verlassen, ist geflüchtet, weil es in Albanien keine Schule für die älteste Tochter gibt, auch keine Behandlungsmöglichkeit, auch keine Therapie. Sonja hat ihre Stelle dort verloren, weil sie eine "behinderte" (fast gehörlose) Tochter hat. Es ist unglaublich.
Und es war ein Schock für unsere anderen Freunde aus den Nationen, die bei uns leben und mit uns leben, denn alle hingen sehr an der Familie.
Gott hat andere Wege zu helfen. Wir beten und warten auf ein Wunder, wie Gott diese Situation löst, gerade auch für die kleine Ester. (Sie schreibt sich wirklich so.)
Da werden alle Kümmernisse und Beschwerden um die Beseitigung eines Wasserschadens ganz klein.
Seit fast einem Jahr wohnen sie bei uns, sind Mitarbeiter unserer Gemeinde geworden. Gestern hat die Mutter einen genehmigten Arbeitsvertrag unterschrieben. Sie, die Lehrerin ist, hatte eine halbe Stelle bei der Nachmittagsbetreuung bekommen. Sonja hatte in der Deutschprüfung die höchste Punktzahl erreicht.
Ihre ältere Tochter galt als behindert. Hier bei uns stelle sich heraus, dass sie schwerhörig ist und weniger behindert als angenommen. Trotzdem ist sie jetzt nach unseren Ferien in eine besondere Schule gekommen und schon nach einer Woche total aufgeblüht. Ihre kleine Schwester ist letzte Woche eingeschult worden.
Sonja half mit in unseren Deutschkursen für unsere Freunde aus den Nationen.
Alles schien gut zu laufen. Wir wussten, dass der Asylantrag abgelehnt worden war. Eine Petition schien Erfolg zu haben.
Immer wieder hatte die Familie gesagt, wenn sie ausreisen müssten, würden sie freiwillig gehen. Das war den Behörden bekannt.
Trotzdem diese klamm heimliche Aktion.
Sie durften mit niemandem reden.
Einer Iranerin, die im gleichen Haus wohnt und "zufällig" die Aktion, die sehr schnell über die Bühne ging, konnte Sonja noch zurufen, dass sie telefonieren soll.
Die hat schnell geschaltet und angerufen, bei allen möglichen Stellen.
Es gab keinen Kontakt zu den Lieben.
Meine Schwester konnte irgendwann im Laufe des Vormittages mit Sonja über Handy sprechen, ganz kurz. Und sie hat mit der Bundespolizei und allen möglichen Stellen telefoniert. Nichts hat geholfen.
Unsere letzte Information war, dass sie alle vier in den Flieger nach Tirana/Albanien gesetzt würden. Das scheint so passiert zu sein.
Die Familie hatte Albanien verlassen, ist geflüchtet, weil es in Albanien keine Schule für die älteste Tochter gibt, auch keine Behandlungsmöglichkeit, auch keine Therapie. Sonja hat ihre Stelle dort verloren, weil sie eine "behinderte" (fast gehörlose) Tochter hat. Es ist unglaublich.
Und es war ein Schock für unsere anderen Freunde aus den Nationen, die bei uns leben und mit uns leben, denn alle hingen sehr an der Familie.
Gott hat andere Wege zu helfen. Wir beten und warten auf ein Wunder, wie Gott diese Situation löst, gerade auch für die kleine Ester. (Sie schreibt sich wirklich so.)
Da werden alle Kümmernisse und Beschwerden um die Beseitigung eines Wasserschadens ganz klein.
Erstens kommt es anders, zweiten als man denkt!
Das Treppenhaus mal eben mit streichen geht nicht. Es stellt sich heraus, dass die Tapeten nicht mehr halten und zumindest an einer Seite ganz herunter müssen. Das wurde leider erst klar, als der Treppenflur schon fast ganz gestrichen war. Tja, jetzt sind wir einmal dran. Also die Tapeten runter, morgen kommen dann neue drauf. Es wird sich alles etwas sehr in die Länge ziehen.
Aber besser jetzt, als in einem Jahr sehen, dass alles nicht viel genutzt hat.
Also: Zähne zusammen und durch. Es gibt viel Schlimmeres. Und das habe ich heute sehr erlebt, dass lässt mich über meinen Kleinkram wirklich klein werden.
Aber besser jetzt, als in einem Jahr sehen, dass alles nicht viel genutzt hat.
Also: Zähne zusammen und durch. Es gibt viel Schlimmeres. Und das habe ich heute sehr erlebt, dass lässt mich über meinen Kleinkram wirklich klein werden.
Nu sind se da
Pünktlich um 08:00 Uhr klingelt es und drei Maler stehen vor der Tür. Sie laden ihre Sachen ab. Tja und dann verschwinden die beiden anderen wieder. Übrig bleibt einer.
Und der klebt nun gerade alles ab, nachdem ich ihm vorher noch einige Fragen gestellt und Bitten vorgetragen habe.
Ich bin mal gespannt.
Es "bewegt" sich jedenfalls etwas, es geht weiter.
Dafür bin ich dankbar.
Und der klebt nun gerade alles ab, nachdem ich ihm vorher noch einige Fragen gestellt und Bitten vorgetragen habe.
Ich bin mal gespannt.
Es "bewegt" sich jedenfalls etwas, es geht weiter.
Dafür bin ich dankbar.
Donnerstag, 8. September 2016
Es reicht
Nachdem ich nun einen Wasserschaden habe, bei dem zurzeit nichts weitergeht. Gab es noch einige andere kleine Unannehmlichkeiten, nach dem Motto: Ein Unglück kommt selten allein.
Es musste eine neue Festplatte für den PC her. Mit allem was das so an Arbeit und Geld mit sich bringt.
Dann fuhr ich mir eine dicke Schramme ans Auto. 25 Jahre fahre ich in meinen Garagenstellplatz. Tja und jetzt passiert es.
Dann hat die Faxleitung eine Macke. Der Fachmann muss her. Irgendwas hat der Anbieter verstellt und ich konnte nichts machen. Meine Schwester und ich faxen aber, weil ich ihre E-Mail-Adresse bin, immer noch.
In der Gästetoilette läuft immer ganz leicht Wasser nach. Das liegt am Schwimmer, glaube ich. Aber ich habe noch nicht raus bekommen, wie ich das ändern kann.
Heute nun tanke ich an der Tankstelle und eine Dame schreit: "Unter ihrem Auto läuft es." Jawoll, der Kraftstoff kam unter dem Auto hervorgelaufen. Der nette KFZ-Meister dort legte sich unters Auto, kam wieder hervor und sagte: "Ab in die Opel-Werkstatt." Ich hatte 15 Liter im Tank. Der Tank ist nicht leck, aber irgendwo die Zuleitung.
Die Opelwerkstatt bestätigt. Kostet viel. Ob der Tank auch erneuert werden muss, können sie erst sagen, wenn sie ihn mit abgeschraubt haben. Ich soll den Tank so weit wie möglich leer fahren. Auf jeden Fall muss die Zuleitung samt allen Ventilen usw. erneuert werden. Und falls der Tank beim Abbauen auch noch Macken aufweist, dann kommt er auch mit dran. Der macht das Ganze dann richtig teuer. Aber ein neues Auto ist bei mir nicht drin.
So: PC hat eine neue Festplatte.
Fax ist dank Fachmann auch wieder ok.
Schramme am Auto ist auch beseitigt, bzw. lackiert worden.
Wasserschaden ist noch nicht erledigt, Arbeiten stagnieren zurzeit.
Auto muss, wenn es leer gefahren ist, für 2 bis 3 Tage in die Werkstatt.
Mal gucken, was noch kommt, man gönnt sich ja sonst nichts.
Es musste eine neue Festplatte für den PC her. Mit allem was das so an Arbeit und Geld mit sich bringt.
Dann fuhr ich mir eine dicke Schramme ans Auto. 25 Jahre fahre ich in meinen Garagenstellplatz. Tja und jetzt passiert es.
Dann hat die Faxleitung eine Macke. Der Fachmann muss her. Irgendwas hat der Anbieter verstellt und ich konnte nichts machen. Meine Schwester und ich faxen aber, weil ich ihre E-Mail-Adresse bin, immer noch.
In der Gästetoilette läuft immer ganz leicht Wasser nach. Das liegt am Schwimmer, glaube ich. Aber ich habe noch nicht raus bekommen, wie ich das ändern kann.
Heute nun tanke ich an der Tankstelle und eine Dame schreit: "Unter ihrem Auto läuft es." Jawoll, der Kraftstoff kam unter dem Auto hervorgelaufen. Der nette KFZ-Meister dort legte sich unters Auto, kam wieder hervor und sagte: "Ab in die Opel-Werkstatt." Ich hatte 15 Liter im Tank. Der Tank ist nicht leck, aber irgendwo die Zuleitung.
Die Opelwerkstatt bestätigt. Kostet viel. Ob der Tank auch erneuert werden muss, können sie erst sagen, wenn sie ihn mit abgeschraubt haben. Ich soll den Tank so weit wie möglich leer fahren. Auf jeden Fall muss die Zuleitung samt allen Ventilen usw. erneuert werden. Und falls der Tank beim Abbauen auch noch Macken aufweist, dann kommt er auch mit dran. Der macht das Ganze dann richtig teuer. Aber ein neues Auto ist bei mir nicht drin.
So: PC hat eine neue Festplatte.
Fax ist dank Fachmann auch wieder ok.
Schramme am Auto ist auch beseitigt, bzw. lackiert worden.
Wasserschaden ist noch nicht erledigt, Arbeiten stagnieren zurzeit.
Auto muss, wenn es leer gefahren ist, für 2 bis 3 Tage in die Werkstatt.
Mal gucken, was noch kommt, man gönnt sich ja sonst nichts.
Dienstag, 6. September 2016
Es zieht sich ...
Obwohl die Trockengeräte nun schon seit 1 1/2 Wochen abgeholt sind, geht es nicht weiter.
Die Decke ist weiter abgehängt, der Schacht weit offen, die Tapeten in beiden Etagen teilweise abgerissen.
Es geht nicht weiter.
Ich telefoniere hin und her. Nun habe ich Klarheit. Der Maler kann erst Mitte nächster Woche kommen. So lange bleibt die Teilbaustelle erhalten. Also lebe ich weiter im Kurmel. Aber das geht auch vorbei. Ist halt nur ein bisschen nervig.
Und manchmal kommt dann alles gleichzeitig.
Ich schramme mit dem Auto an einen Pfeiler in der Tiefgarage. 25 Jahr parke ich da ein und nichts passiert, aber jetzt.
Mein netter Tankwart konnte die dicke Schramme gut ausbessern. Man sieht nichts mehr.
Das Fax fängt an zu spinnen, sendet nicht mehr, sagt immer ich solle die gewählte Rufnummer überprüfen. Da es das bei allen Faxnummernbesitzern sagte, die ich kenne, lag es also an meiner Faxleitung.
Gestern Abend saß lange mein PC-Fachmann bei mir und hat das hingekriegt, was 1u1 nicht hinkriegte. Die haben dann von ihm einen Tipp bekommen. Kannten das Problem, aber die Ursache nicht.
Ein bisschen liegen meine Nerven blank.
Und ja, es gibt viel Schlimmeres. Und dann werde ich wieder dankbar, dass mit Hilfe und Geld einiges wieder in Ordnung kommt.
Die Decke ist weiter abgehängt, der Schacht weit offen, die Tapeten in beiden Etagen teilweise abgerissen.
Es geht nicht weiter.
Ich telefoniere hin und her. Nun habe ich Klarheit. Der Maler kann erst Mitte nächster Woche kommen. So lange bleibt die Teilbaustelle erhalten. Also lebe ich weiter im Kurmel. Aber das geht auch vorbei. Ist halt nur ein bisschen nervig.
Und manchmal kommt dann alles gleichzeitig.
Ich schramme mit dem Auto an einen Pfeiler in der Tiefgarage. 25 Jahr parke ich da ein und nichts passiert, aber jetzt.
Mein netter Tankwart konnte die dicke Schramme gut ausbessern. Man sieht nichts mehr.
Das Fax fängt an zu spinnen, sendet nicht mehr, sagt immer ich solle die gewählte Rufnummer überprüfen. Da es das bei allen Faxnummernbesitzern sagte, die ich kenne, lag es also an meiner Faxleitung.
Gestern Abend saß lange mein PC-Fachmann bei mir und hat das hingekriegt, was 1u1 nicht hinkriegte. Die haben dann von ihm einen Tipp bekommen. Kannten das Problem, aber die Ursache nicht.
Ein bisschen liegen meine Nerven blank.
Und ja, es gibt viel Schlimmeres. Und dann werde ich wieder dankbar, dass mit Hilfe und Geld einiges wieder in Ordnung kommt.
Freitag, 26. August 2016
Erlöst
Gerade gab es eine Feuchtigkeitsmessung in meiner Wohnung. Die Trockengeräte können abgestellt werden und sind auch schon entfernt.
Dank dessen, dass ich sie Tag und Nacht habe laufen lassen, hat es wirklich nur 14 Tage mit dem Trocknen gedauert.
Nun soll ich nur regelmäßig die Decken auf Feuchtigkeitsflecken beobachten, da ja der Besitzer der Wohnung über mir für vier Wochen in Urlaub gefahren ist, keine Trockengeräte wollte, sondern seine Wohnung (Ursache meines Wasserschadens) auf konventionelle Weise trocknen lassen will. Nur sind bei ihm, seit er in Urlaub ist, die Fenster fest geschlossen.
Tja ....
Aber jetzt bin ich erst einmal trocken gelegt. Nun bin ich gespannt, wann der Anstreicher sich ankündigt, um die Decke wieder einzuziehen und den Schacht zu schließen und alles wieder herzustellen. Gleichzeitig soll er dann auch für mich das restliche Treppenhaus streichen.
Die Wärme weicht bei 30 Grad Außentemperatur noch nicht aus der Wohnung, aber stille ist es. Das tut sooooo gut.
Dank dessen, dass ich sie Tag und Nacht habe laufen lassen, hat es wirklich nur 14 Tage mit dem Trocknen gedauert.
Nun soll ich nur regelmäßig die Decken auf Feuchtigkeitsflecken beobachten, da ja der Besitzer der Wohnung über mir für vier Wochen in Urlaub gefahren ist, keine Trockengeräte wollte, sondern seine Wohnung (Ursache meines Wasserschadens) auf konventionelle Weise trocknen lassen will. Nur sind bei ihm, seit er in Urlaub ist, die Fenster fest geschlossen.
Tja ....
Aber jetzt bin ich erst einmal trocken gelegt. Nun bin ich gespannt, wann der Anstreicher sich ankündigt, um die Decke wieder einzuziehen und den Schacht zu schließen und alles wieder herzustellen. Gleichzeitig soll er dann auch für mich das restliche Treppenhaus streichen.
Die Wärme weicht bei 30 Grad Außentemperatur noch nicht aus der Wohnung, aber stille ist es. Das tut sooooo gut.
Sonntag, 21. August 2016
Flucht
Da es bei mir ausgesprochen "warm" und "laut" ist, und wir ein paar Familienfeste vor uns hatten, bin ich in dieser Woche zweimal einen ganzen Tag unterwegs gewesen. Das tat mir gut.
Ich wurde mitgenommen.
Der angeheiratete Neffe in Mainz wollte seinen Geburtstag mit der Familie feiern. Das war schön für mich. So konnte ich auch gleich meine süße kleine Großnichte wiedersehen.
Am Freitag gab es eine wunderschöne Trauung in einem Weingut in der Nähe von Rüdesheim. Dort heirateten die Kinder einer guten Freundin von uns kirchlich.
Es war wunderschön. Der Neffe hielt als Vikar seine erste Trauung. Bei Trauungen gepredigt hatte er schon (bei seiner Schwester). Aber hier durfte er auch die Trauung vollziehen.
In der lauschigen Umgebung mit vielen jungen Familien mit Kindern war es einfach wunderschön,
Hier laufen die Trockengeräte weiter. Ich sehe im Wasserschlauch, der ins Becken geleitet wird, immer wieder Wasser stehen. Die ersten Messungen werden wohl Ende dieser oder Anfang nächster Woche gemacht werden. Ich bin gespannt.
Ich wurde mitgenommen.
Der angeheiratete Neffe in Mainz wollte seinen Geburtstag mit der Familie feiern. Das war schön für mich. So konnte ich auch gleich meine süße kleine Großnichte wiedersehen.
Am Freitag gab es eine wunderschöne Trauung in einem Weingut in der Nähe von Rüdesheim. Dort heirateten die Kinder einer guten Freundin von uns kirchlich.
Es war wunderschön. Der Neffe hielt als Vikar seine erste Trauung. Bei Trauungen gepredigt hatte er schon (bei seiner Schwester). Aber hier durfte er auch die Trauung vollziehen.
In der lauschigen Umgebung mit vielen jungen Familien mit Kindern war es einfach wunderschön,
Hier laufen die Trockengeräte weiter. Ich sehe im Wasserschlauch, der ins Becken geleitet wird, immer wieder Wasser stehen. Die ersten Messungen werden wohl Ende dieser oder Anfang nächster Woche gemacht werden. Ich bin gespannt.
Dienstag, 16. August 2016
Alles Gute komme von oben
Nicht so bei mir. Da kam das Wasser von oben, nämlich vom Besitzer der Wohnung über mir. Bei dem ist ein Wasserrohr in der Wand undicht geworden. Doch erst als es bei mir in der unteren Etage von der Decke tropfte, fiel das auf.
Tja, so habe ich einen Wasserschaden üer beide Etagen.
Nach langem Hin und Her laufen jetzt endlich drei Trockengeräte. Ich lasse sie Tag und Nacht laufen, damit ich die Trockenzeit von agut vier Wochen auf gut zwei Wochen verkürze.
Uns so sieht es zurzeit bei mir aus:
Tja, so habe ich einen Wasserschaden üer beide Etagen.
Nach langem Hin und Her laufen jetzt endlich drei Trockengeräte. Ich lasse sie Tag und Nacht laufen, damit ich die Trockenzeit von agut vier Wochen auf gut zwei Wochen verkürze.
Uns so sieht es zurzeit bei mir aus:
Mittwoch, 8. Juni 2016
Getreue Nachbarn
Seit zwei Jahren muss ich meine lange Hecke wieder selber schneiden, da der Mann meiner Freundin, der dies drei Jahre für mich gemacht hat, aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr dazu in der Lage ist.
Ich habe mir eine etwas kleinere Heckenschere angeschafft, da ich mit der mit dem langen Schwert nicht mehr so gut hantieren konnte, die Kraft reicht nicht mehr aus.
Und dann habe ich mich dran gegeben. Da ich klein bin, habe ich mich für den "Kopfschnitt" auf den Küchenhocker gestellt. Es hat alles geklappt, dauerte und kostete Kraft, aber es ging noch gut.
Mein Nachbar erholt sich gerade von einer schweren Krebsoperation und muss sich jetzt wieder bewegen, so sagt er. Und er bot mir an, meine Hecke zu schneiden. Erst ist es mir schwer gefallen, das anzunehmen. Und doch habe ich es getan. Und nun ist er zugange, will meine Hilfe dabei zunächst nicht. Nur meine Heckenschere (weil mit Akku, ohne Kabel) und meine Säcke für das Schnittgut.
Ich bin froh und auch aufgeregt.
Ich habe mir eine etwas kleinere Heckenschere angeschafft, da ich mit der mit dem langen Schwert nicht mehr so gut hantieren konnte, die Kraft reicht nicht mehr aus.
Und dann habe ich mich dran gegeben. Da ich klein bin, habe ich mich für den "Kopfschnitt" auf den Küchenhocker gestellt. Es hat alles geklappt, dauerte und kostete Kraft, aber es ging noch gut.
Mein Nachbar erholt sich gerade von einer schweren Krebsoperation und muss sich jetzt wieder bewegen, so sagt er. Und er bot mir an, meine Hecke zu schneiden. Erst ist es mir schwer gefallen, das anzunehmen. Und doch habe ich es getan. Und nun ist er zugange, will meine Hilfe dabei zunächst nicht. Nur meine Heckenschere (weil mit Akku, ohne Kabel) und meine Säcke für das Schnittgut.
Ich bin froh und auch aufgeregt.
Donnerstag, 19. Mai 2016
Es ward Licht
Mein Anruf bei der Rollladenfirma am Dienstagmorgen brachte nicht den erwünschten Erfolg.
Die nächsten 14 Tage hätten sie keine Zeit, hieß es.
Etwas verzagt meinte ich, es sei doch nur eine Kleinigkeit und ich könne doch nicht 14 Tage im Dunkeln sitzen. Ich solle ihr zweit Tage Zeit lassen, dann hätte sie den Überblick, meinte die nette Dame.
Und dann kriege ich gegen Mittag eine Mail, es kämen zwei Monteure am späten Nachmittag, ob ich da sei.
Arzttermin zur Blutentnahme abgesagt, weil ich Licht haben wollte.
Sie kamen um 16:45 Uhr und waren um 17:00 Uhr wieder weg. Sie hatten ruckzuck den Wickler (so nennt sich die Spule) gewechselt.
Ich konnte noch zur Blutentnahme kommen.
Licht da, Blut weg, alles ok. Mein Balkon freut sich, mich zu sehen. Und ich mich auch.
Die nächsten 14 Tage hätten sie keine Zeit, hieß es.
Etwas verzagt meinte ich, es sei doch nur eine Kleinigkeit und ich könne doch nicht 14 Tage im Dunkeln sitzen. Ich solle ihr zweit Tage Zeit lassen, dann hätte sie den Überblick, meinte die nette Dame.
Und dann kriege ich gegen Mittag eine Mail, es kämen zwei Monteure am späten Nachmittag, ob ich da sei.
Arzttermin zur Blutentnahme abgesagt, weil ich Licht haben wollte.
Sie kamen um 16:45 Uhr und waren um 17:00 Uhr wieder weg. Sie hatten ruckzuck den Wickler (so nennt sich die Spule) gewechselt.
Ich konnte noch zur Blutentnahme kommen.
Licht da, Blut weg, alles ok. Mein Balkon freut sich, mich zu sehen. Und ich mich auch.
Samstag, 14. Mai 2016
Ratsch
"Ratsch", sagt es, und der Rollladen bleibt nicht mehr oben.
Ich will ihn zwar gestern Abend spät herunterlassen, da gibt es ein ratschendes Geräusch an der unteren Spule. Ich nehme an, die Feder ist kaputt gegangen. Jedenfalls kann ich den Rollladen zwar hochziehen, aber er bleibt nicht oben, weil sich eben unten die Spule nicht aufrollt.
Tja, so was passiert an einem Freitagabend und ausgerechnet vor Pfingsten. Da hängt dann noch ein Feiertag dran.
Ich kann heute Morgen niemanden in der Firma erreichen. Klar, samstags wird nicht gearbeitet. Aber ich hätte schon mal gerne auf Band gesprochen, damit ich Dienstag recht bald dran komme. Aber einen AB gibt s nicht.
Es ist nicht so schön, im Arbeitszimmer alles dunkel zu haben und auch nicht auf den Balkon zu kommen.
Hilft nix, da muss ich durch. Geht ja auch. Ist nur nicht so toll.
Ich will ihn zwar gestern Abend spät herunterlassen, da gibt es ein ratschendes Geräusch an der unteren Spule. Ich nehme an, die Feder ist kaputt gegangen. Jedenfalls kann ich den Rollladen zwar hochziehen, aber er bleibt nicht oben, weil sich eben unten die Spule nicht aufrollt.
Tja, so was passiert an einem Freitagabend und ausgerechnet vor Pfingsten. Da hängt dann noch ein Feiertag dran.
Ich kann heute Morgen niemanden in der Firma erreichen. Klar, samstags wird nicht gearbeitet. Aber ich hätte schon mal gerne auf Band gesprochen, damit ich Dienstag recht bald dran komme. Aber einen AB gibt s nicht.
Es ist nicht so schön, im Arbeitszimmer alles dunkel zu haben und auch nicht auf den Balkon zu kommen.
Hilft nix, da muss ich durch. Geht ja auch. Ist nur nicht so toll.
Donnerstag, 21. April 2016
Alles neu ...
... macht nicht der Mai, passiert schon im April.
Sie sind da und stehen, die Terrassen-Möbel von 10 Familienmitgliedern geschenkt (zum 75. Geburtstag im Dezember und zu Weihnachten) und vom Schwager angefertigt.
Da es ab dem Wochenende einen Windereinbruch geben soll, habe ich noch keine Kissen raus gelegt und drum herum ist auch noch nichts schön in Kübeln und Töpfen. Das muss noch warten.
Ich erfreue mich an dem warmen Holzton und hoffe auf manche gemütlich Stunde mit lieben Menschen.
Und während ich gerade die Fotos einstellte, schellte es bei mir, und meine Schwester kam auf einen kurzen Kaffee herein und wollte unbedingt die neue Garnitur sehen. Die haben wir dann sofort eingeweiht, denn heute scheint die Sonne noch.
Sie sind da und stehen, die Terrassen-Möbel von 10 Familienmitgliedern geschenkt (zum 75. Geburtstag im Dezember und zu Weihnachten) und vom Schwager angefertigt.
Da es ab dem Wochenende einen Windereinbruch geben soll, habe ich noch keine Kissen raus gelegt und drum herum ist auch noch nichts schön in Kübeln und Töpfen. Das muss noch warten.
Ich erfreue mich an dem warmen Holzton und hoffe auf manche gemütlich Stunde mit lieben Menschen.
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Und während ich gerade die Fotos einstellte, schellte es bei mir, und meine Schwester kam auf einen kurzen Kaffee herein und wollte unbedingt die neue Garnitur sehen. Die haben wir dann sofort eingeweiht, denn heute scheint die Sonne noch.
Einweihung!
Im Hintergrund sieht man zwar noch meinen Kurmel mit allem, was ich zum Bepflanzen der Schalen und Töpfe brauche. Das wird erst nach dem angekündigten Wintereinbruch in Angriff genommen. Ich habe ja keinen Keller, in dem man so etwas unterbringen könnte.
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Überraschendes
Dienstag, 19. April 2016
Letzte Begegnung
Da saßen wir am Sonntag zusammen beim Gebetstreffen für die Ferienanlage Pinéa auf Korsika.
Viele "Nordeutsche" hatten sich in unserer Kirche getroffen, die "Süddeutschen" woanders. Einmal im Jahr treffen wir uns zum gemeinsamen Gebet.
Inge und Wilhelm sind ein "Urgestein", sind seit Jahrzehnten jedes Jahr dort.
Nach den Informationen und Gebeten gab es bei uns ein Kaffeetringen. Ich saß neben Inge und Wilhlem. Wir erzählten und freuten uns darauf, wieder gemeinsam zur gleichen Zeit in Pinéa zu sein.
Zum Abschied haben wir uns gedrückt.
Am nächsten Morgen kam ein Anruf, dass Inge gerade heimgegangen sei, einfach im Schlaf.
Das bewegt mich, das erschüttert mich. Inge ist daheim. Aber für ihren Wilhelm und für die Kinder und Enkelkinder wird es schwer.
Herr erbarme dich!
Viele "Nordeutsche" hatten sich in unserer Kirche getroffen, die "Süddeutschen" woanders. Einmal im Jahr treffen wir uns zum gemeinsamen Gebet.
Inge und Wilhelm sind ein "Urgestein", sind seit Jahrzehnten jedes Jahr dort.
Nach den Informationen und Gebeten gab es bei uns ein Kaffeetringen. Ich saß neben Inge und Wilhlem. Wir erzählten und freuten uns darauf, wieder gemeinsam zur gleichen Zeit in Pinéa zu sein.
Zum Abschied haben wir uns gedrückt.
Am nächsten Morgen kam ein Anruf, dass Inge gerade heimgegangen sei, einfach im Schlaf.
Herr erbarme dich!
Mittwoch, 13. April 2016
Samstag, 9. April 2016
Mittwoch, 6. April 2016
Es wird ...
Zu meinem 75. Geburtstag im Dezember habe ich von allen meinen Lieben zusammen eine Terrassen-Garnitur geschenkt bekommen. Sie wollten, dass endlich die Plastikstühle verschwinden.
Ein Mobile mit Gestaltungsvorschlägen wurde aufgehängt. Mein Schwager wollte, je nach meinem Aussuchen entweder alles selbst bauen, oder bestellen.
Ich dachte bei mir, dass das wohl noch lange dauern könnte. Aber - es wird.
Zwei Sesseln und ein Hocker kommen noch dazu. Wenn es in dem Tempo weiter geht, dann habe ich schon bald eine wunderbare Terrasse, und ein lange gehegter (aber nicht ausgesprochener) Traum wird wahr.
Ich freue mich wie verrückt und bin gespannt.
Ein Mobile mit Gestaltungsvorschlägen wurde aufgehängt. Mein Schwager wollte, je nach meinem Aussuchen entweder alles selbst bauen, oder bestellen.
Ich dachte bei mir, dass das wohl noch lange dauern könnte. Aber - es wird.
| Samstag war die Tischplatte "in der Mache". |
| Heute konnte ich schon einmal probesitzen, was dann meine Schwester für mich übernommen hat. |
Zwei Sesseln und ein Hocker kommen noch dazu. Wenn es in dem Tempo weiter geht, dann habe ich schon bald eine wunderbare Terrasse, und ein lange gehegter (aber nicht ausgesprochener) Traum wird wahr.
Ich freue mich wie verrückt und bin gespannt.
Mittwoch, 23. März 2016
Zeitungsartikel über unsere Freizeit
Der Zeitungsartikel in den Lüdenscheider Nachrichten über unsere Freizeit trifft wirklich gut die Situation und beschreibt die Atmosphäre. Darum möchte ich den niemandem vorenthalten.
http://www.come-on.de/luedenscheid/gemeindefreizeit-oberrahmede-unter-motto-schreibst-geschichte-6245502.html
Viel Freude beim Lesen.
http://www.come-on.de/luedenscheid/gemeindefreizeit-oberrahmede-unter-motto-schreibst-geschichte-6245502.html
Viel Freude beim Lesen.
Freitag, 18. März 2016
Gemeinde- und Hundefreuden
Wir werden ab heute bis Sonntag wieder mit unserer Gemeinde in Haus Nordhelle sein.
Liebe Iris Weiß, dort gibt es seit der Renovierung auch eine Kapelle!!!!
Mit über 200 Teilnehmern sind wir dort. Ein großer Teil der von uns betreuten Schutzsuchenden wollte gerne mit und wird mit dabei sein. 60 Personen aus dem Umkreis der Obdachlosenarbeit kommen auch, wie jedes Jahr, wieder mit.40 Flüchtlinge aus 6 Nationen waren auch dabei. Einige von ihnen kommen ja regelmäßig in unsere Gemeinde. Sie gehören zu uns. Und dann wir anderen (samt Jugend) und unsere Mitarbeiter. Eine spannende Mischung und auch eine Herausforderung. Da braucht es viel Gebet für uns mit uns und von uns allen. Drei Dolmetscher übersetzen bei den gemeinsamen Veranstaltungen simultan ins Englische, ins Arabische und ins Farsi.
Ich bin wieder Heimschläfer, da ich mich um den Gemeindehund (meinen Pflegehund) kümmern muss und will. Er schläft bei mir.
Morgens geht es sehr früh aus den Federn, damit ich Silas noch vor dem frühen Frühstück eine Stunde gut austoben kann. Denn zum Frühstück will ich in der Nordhelle dabei sein. Gerade bei den Mahlzeiten und danach ergeben sich so gute Gespräche.
Mein "Waldarbeiter" liegt dann solange im Kofferraum der Gemeindepastorin. Da liegt er oft, das ist sein zweites Lager.
Zwischendurch wird er immer wieder von mir bewegt, wir machen Gänge. Hoffentlich spielt das Wetter mit.
Abends fahren wir dann zu mir, machen es uns noch ein wenig gemütlich und schlafen eben daheim. Meine Wohnung ist ja auch die zweite Heimat von Silas.
Ich hoffe, ich halte das Ganze kräftemäßig durch. Mit Gottes Hilfe und mit etwas Verstand von mir, müsste es gehen.
Liebe Iris Weiß, dort gibt es seit der Renovierung auch eine Kapelle!!!!
Mit über 200 Teilnehmern sind wir dort. Ein großer Teil der von uns betreuten Schutzsuchenden wollte gerne mit und wird mit dabei sein. 60 Personen aus dem Umkreis der Obdachlosenarbeit kommen auch, wie jedes Jahr, wieder mit.40 Flüchtlinge aus 6 Nationen waren auch dabei. Einige von ihnen kommen ja regelmäßig in unsere Gemeinde. Sie gehören zu uns. Und dann wir anderen (samt Jugend) und unsere Mitarbeiter. Eine spannende Mischung und auch eine Herausforderung. Da braucht es viel Gebet für uns mit uns und von uns allen. Drei Dolmetscher übersetzen bei den gemeinsamen Veranstaltungen simultan ins Englische, ins Arabische und ins Farsi.
Ich bin wieder Heimschläfer, da ich mich um den Gemeindehund (meinen Pflegehund) kümmern muss und will. Er schläft bei mir.
Morgens geht es sehr früh aus den Federn, damit ich Silas noch vor dem frühen Frühstück eine Stunde gut austoben kann. Denn zum Frühstück will ich in der Nordhelle dabei sein. Gerade bei den Mahlzeiten und danach ergeben sich so gute Gespräche.
Mein "Waldarbeiter" liegt dann solange im Kofferraum der Gemeindepastorin. Da liegt er oft, das ist sein zweites Lager.
Zwischendurch wird er immer wieder von mir bewegt, wir machen Gänge. Hoffentlich spielt das Wetter mit.
Abends fahren wir dann zu mir, machen es uns noch ein wenig gemütlich und schlafen eben daheim. Meine Wohnung ist ja auch die zweite Heimat von Silas.
Ich hoffe, ich halte das Ganze kräftemäßig durch. Mit Gottes Hilfe und mit etwas Verstand von mir, müsste es gehen.
Mittwoch, 9. März 2016
Familienfreuden
Wir waren in Heidelberg. Mein Neffe Nr. 1 hatte Geburtstag. Und weil meine Schwester sich selbst "geschworen" hat, ihre Kinder zu ihren Geburtstag zu besuchen, werde ich mitgenommen. Toll.
Zum Frühstück waren wir nur zu Viert, der Neffe und seine Frau und wir beide. Das war so nicht vorgesehen, aber der Schwager vom Neffen samt Klein-Ida steckte leider im Stau fest. Einerseits schade, andererseits schön. Wir konnten uns ausführlich unterhalten, hören, wie es den Beiden geht.
Später trudelten immer mehr Gäste ein. Klein-Ida, eineinhalb Jahre alt, hatte ihren Spaß. Ich auch.
Der Neffe wohnt mitten in der Innenstadt. Idas Oma musste dringend einiges einkaufen. Und so tippelte Nenne dann mit Klein-Ida mit. Wir haben uns bald von der Oma losgesagt und sind alleine losgezogen. Wir haben den Straßenmusikern zugehört, mitgetanzt, Blümchen gestreichelt. Und Klein-Ida, schon ganz eine kleine Madam, wollte in jeden Laden hinein.
Idas Mama musste an dem Tag arbeiten, konnte nicht kommen. In Gemeinde sind ja die Wochenenden besondere Arbeitstage.
Schade, dass alle Lieben nun etwas weiter weg wohnen. Ich habe den Tag genossen und bin immer noch hoch erfreut.
Zum Frühstück waren wir nur zu Viert, der Neffe und seine Frau und wir beide. Das war so nicht vorgesehen, aber der Schwager vom Neffen samt Klein-Ida steckte leider im Stau fest. Einerseits schade, andererseits schön. Wir konnten uns ausführlich unterhalten, hören, wie es den Beiden geht.
Später trudelten immer mehr Gäste ein. Klein-Ida, eineinhalb Jahre alt, hatte ihren Spaß. Ich auch.
Der Neffe wohnt mitten in der Innenstadt. Idas Oma musste dringend einiges einkaufen. Und so tippelte Nenne dann mit Klein-Ida mit. Wir haben uns bald von der Oma losgesagt und sind alleine losgezogen. Wir haben den Straßenmusikern zugehört, mitgetanzt, Blümchen gestreichelt. Und Klein-Ida, schon ganz eine kleine Madam, wollte in jeden Laden hinein.
Idas Mama musste an dem Tag arbeiten, konnte nicht kommen. In Gemeinde sind ja die Wochenenden besondere Arbeitstage.
Schade, dass alle Lieben nun etwas weiter weg wohnen. Ich habe den Tag genossen und bin immer noch hoch erfreut.
Montag, 29. Februar 2016
Tante Klara
Heute hätte sie Geburtstag, Tante Klara. Ich weiß gar nicht, wie alt sie jetzt geworden wäre.
Sie war die Schwester meines Großvaters väterlicherseits.
Tante Klara war unverheiratet und lebte, als ich sie kennenlernte, schon mit "Mutter Brink" zusammen. Ob die je verheiratet war, weiß ich nicht.
Meine Erinnerungen an Tante Klara sind eine gemütliche Wohnung, wobei ich mich nur an ihr Wohnzimmer erinnere. Und ich erinnere mich an ihren "Apfel im Schlafrock". Das war ein Apfel, der in einen Teig eingewickelt wurde und dann in den Backofen kam. Mir schmeckte der sehr gut.
Tante Klara schenkte mir immer einen zum Geburtstag und es steckte dann ein kleiner Geldschein drin.
Tante Klara starb irgendwann, als ich noch Kind war.
Von ihr hieß es immer, dass sie eine große Beterin war.
Gerade merke ich, wie dankbar ich für Tante Klara bin, wie kostbar die Erinnerung an sie für mich ist.
Sie war die Schwester meines Großvaters väterlicherseits.
Tante Klara war unverheiratet und lebte, als ich sie kennenlernte, schon mit "Mutter Brink" zusammen. Ob die je verheiratet war, weiß ich nicht.
Meine Erinnerungen an Tante Klara sind eine gemütliche Wohnung, wobei ich mich nur an ihr Wohnzimmer erinnere. Und ich erinnere mich an ihren "Apfel im Schlafrock". Das war ein Apfel, der in einen Teig eingewickelt wurde und dann in den Backofen kam. Mir schmeckte der sehr gut.
Tante Klara schenkte mir immer einen zum Geburtstag und es steckte dann ein kleiner Geldschein drin.
Tante Klara starb irgendwann, als ich noch Kind war.
Von ihr hieß es immer, dass sie eine große Beterin war.
Gerade merke ich, wie dankbar ich für Tante Klara bin, wie kostbar die Erinnerung an sie für mich ist.
Freitag, 26. Februar 2016
Rückblick
Lange habe ich hier nichts geschrieben. Wahrscheinlich guckt schon gar keiner mehr in dieses Blog.
Es gäbe vieles zu berichten, es war viel los.
Doch manchmal fehlte die Zeit und manchmal die Kraft und Gelassenheit, hier etwas einzustellen.
So fasse ich einfach mal einiges kurz zusammen:
Kurz vor meinem 75. Geburtstag im Dezember kündigte sich eine Bronchitis an. Da aber alle meine Lieben ausnahmsweise mal von Nah und Fern kommen wollten, ich sie auch gerne bei mir haben wollte, habe ich diese Bronchitis erfolgreich unterdrückt. Darin bin ich ein Meister.
Von morgens bis abends ging es bei mir zu wie im Taubenschlag. Nichten, Neffen, Großnichte und liebe Freunde, alles war da. Es war für mich wunderschön.
Und schon stand Weihnachten vor der Tür. Und wo wurde als Familie gefeiert: Bei Nenne!
Auch volles Haus mit Kind und Kegel und zwei großen Labradoren.
Und immer noch wurde die Bronchitis ignoriert und unterdrückt.
Zwischen Weihnachten und Neujahr gab es das große Patentreffen bei meiner Schwester. Sie lädt dann alle Paten ihrer Kinder samt Familien ein. Und meine Nichten und Neffen samt Kleinkind waren ja noch von Weihnachten da, alle anderen kamen samt Familien. Der Nachmittag und Abend war wieder wunderschön.
Auch Schönes strengt ja an. Ab dem 30. Dezember musste ich die Reißleine ziehen und mich für 14 Tage aus dem Verkehr.
Die Arbeit am PC für meine Schwester lief trotzdem weiter. Die Allianzgebetswoche war ja dran. Zwar ohne mich, aber irgendwie doch mit mir.
Dann kam der 96. Geburtstag meiner geliebten Patentante, den wir im Altenheim feierten. Sie war putzmunter, geistig fit und mit Rollstuhl sehr wendig.
Meine Schwester feierte dann ihren Geburtstag vormittags bei mir, da ihre Kinder nur kommen wollten, wenn sie auch ein wenig Zeit für die Lieben hätte. Das geht im Pfarrhaus und im Kirchenhaus nicht, da geht es an dem Tag heftig zur Sache. Also gab es vormittags bei Nenne ein riesiges Geburtstagsfrühstück. Nachmittags feierte die Gemeinde und Abends hatten die Lieben vom Obdachlosenbistro dort ein tolles Büfett erstellt. Ganz viele unserer ehemals Obdachlosen, die inzwischen in Wohnungen sind, brachten etwas mit. Hinterher stürzten sie sich drauf und futterten alles auf. Es war toll, das zu erleben. Einer der ehemals Obdachlosen, aber immer noch gefährdeten, hielt eine kleine Rede. Und es war im Bistro wie immer proppenvoll.
Drei Tage darauf ging es nach Mainz zum Geburtstag der Nichte. Meine Schwester hat sich "geschworen" ihre drei Kinder jeweils zum Geburtstag zu besuchen. Mehr schafft sie nicht, aber das hat sie bisher eingehalten, seit die Lieben aus dem Haus sind (Mainz, Heidelberg, Trier).
Dann durfte ich für ein paar Tage in Mainz Klein-Ida hüten. Mama hatte Gemeindefreizeit und Papa Klinik-Praktika, hatte von sieben bis sieben Dienst "auf Station".
Ich habe es genossen, ich glaube, die Kleine auch.
In der Gemeinde ist immer viel in Bewegung. Dadurch, dass Lüdenscheid drei Auffanglager hat, davon eines in unserer Gemeinde, und inzwischen auch durch die vielen Zuweisungen zusätzliche Container, Massenquartiere und Wohnraum beschafft hat und beschafft, sind wir mittendrin in aller Flüchtlingsarbeit.
Sie kommen in unsere Gottesdienste, nehmen an allen Gemeindeveranstaltungen teil und ein ganzer Stamm an Ehrenamtlichen aus unserer Gemeinde leistet an vielen Stellen manchen Dienst (Sprachkurse, Paten für Familien, Kleiderkammer usw.). Wir erleben viel Elend, viel Bereicherung, auch Ärger, das ganze Programm. Es bleibt spannend. Aber Gott hat uns diese Menschen vor die Füße gestellt, sie sind da und brauchen unsere Hilfe und Zuwendung.
Es gäbe so vieles noch zu erzählen, an Schönem, an Schwerem. Es treibt immer wieder ins Gebet.
Und Gott schenkt immer wieder neue Kraftzulagen, das spüre ich tagtäglich.
Es gäbe vieles zu berichten, es war viel los.
Doch manchmal fehlte die Zeit und manchmal die Kraft und Gelassenheit, hier etwas einzustellen.
So fasse ich einfach mal einiges kurz zusammen:
Kurz vor meinem 75. Geburtstag im Dezember kündigte sich eine Bronchitis an. Da aber alle meine Lieben ausnahmsweise mal von Nah und Fern kommen wollten, ich sie auch gerne bei mir haben wollte, habe ich diese Bronchitis erfolgreich unterdrückt. Darin bin ich ein Meister.
Von morgens bis abends ging es bei mir zu wie im Taubenschlag. Nichten, Neffen, Großnichte und liebe Freunde, alles war da. Es war für mich wunderschön.
Und schon stand Weihnachten vor der Tür. Und wo wurde als Familie gefeiert: Bei Nenne!
Auch volles Haus mit Kind und Kegel und zwei großen Labradoren.
Und immer noch wurde die Bronchitis ignoriert und unterdrückt.
Zwischen Weihnachten und Neujahr gab es das große Patentreffen bei meiner Schwester. Sie lädt dann alle Paten ihrer Kinder samt Familien ein. Und meine Nichten und Neffen samt Kleinkind waren ja noch von Weihnachten da, alle anderen kamen samt Familien. Der Nachmittag und Abend war wieder wunderschön.
Auch Schönes strengt ja an. Ab dem 30. Dezember musste ich die Reißleine ziehen und mich für 14 Tage aus dem Verkehr.
Die Arbeit am PC für meine Schwester lief trotzdem weiter. Die Allianzgebetswoche war ja dran. Zwar ohne mich, aber irgendwie doch mit mir.
Dann kam der 96. Geburtstag meiner geliebten Patentante, den wir im Altenheim feierten. Sie war putzmunter, geistig fit und mit Rollstuhl sehr wendig.
Meine Schwester feierte dann ihren Geburtstag vormittags bei mir, da ihre Kinder nur kommen wollten, wenn sie auch ein wenig Zeit für die Lieben hätte. Das geht im Pfarrhaus und im Kirchenhaus nicht, da geht es an dem Tag heftig zur Sache. Also gab es vormittags bei Nenne ein riesiges Geburtstagsfrühstück. Nachmittags feierte die Gemeinde und Abends hatten die Lieben vom Obdachlosenbistro dort ein tolles Büfett erstellt. Ganz viele unserer ehemals Obdachlosen, die inzwischen in Wohnungen sind, brachten etwas mit. Hinterher stürzten sie sich drauf und futterten alles auf. Es war toll, das zu erleben. Einer der ehemals Obdachlosen, aber immer noch gefährdeten, hielt eine kleine Rede. Und es war im Bistro wie immer proppenvoll.
Drei Tage darauf ging es nach Mainz zum Geburtstag der Nichte. Meine Schwester hat sich "geschworen" ihre drei Kinder jeweils zum Geburtstag zu besuchen. Mehr schafft sie nicht, aber das hat sie bisher eingehalten, seit die Lieben aus dem Haus sind (Mainz, Heidelberg, Trier).
Dann durfte ich für ein paar Tage in Mainz Klein-Ida hüten. Mama hatte Gemeindefreizeit und Papa Klinik-Praktika, hatte von sieben bis sieben Dienst "auf Station".
Ich habe es genossen, ich glaube, die Kleine auch.
In der Gemeinde ist immer viel in Bewegung. Dadurch, dass Lüdenscheid drei Auffanglager hat, davon eines in unserer Gemeinde, und inzwischen auch durch die vielen Zuweisungen zusätzliche Container, Massenquartiere und Wohnraum beschafft hat und beschafft, sind wir mittendrin in aller Flüchtlingsarbeit.
Sie kommen in unsere Gottesdienste, nehmen an allen Gemeindeveranstaltungen teil und ein ganzer Stamm an Ehrenamtlichen aus unserer Gemeinde leistet an vielen Stellen manchen Dienst (Sprachkurse, Paten für Familien, Kleiderkammer usw.). Wir erleben viel Elend, viel Bereicherung, auch Ärger, das ganze Programm. Es bleibt spannend. Aber Gott hat uns diese Menschen vor die Füße gestellt, sie sind da und brauchen unsere Hilfe und Zuwendung.
Es gäbe so vieles noch zu erzählen, an Schönem, an Schwerem. Es treibt immer wieder ins Gebet.
Und Gott schenkt immer wieder neue Kraftzulagen, das spüre ich tagtäglich.
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