Donnerstag, 29. September 2011

Beten mal anders

Alle 14 Tage treffen wir uns zur Gebetszelle bei mir. Wir sind nur zu zweit. Darum sind wir eben eine kleine Zelle.
Heute tagte die Zelle ganz weltlich auf dem Rathausplatz, nämlich vor dem Café Extrablatt. Meine Partnerin rief nachmittags an, sie sei in der Stadt, es sei so schöner Sonnenschein, ob wir uns nicht einfach treffen und miteinander dort einen Kaffee trinken könnten. Sie hatte sich den Nachmittag frei nehmen können.
Nenne, verschwitzt von der Gartenarbeit, schmeißt sich in andere Klamotten und rennt in die Stadt.
Und dann haben wir zwei ganz weltlich 2 Stunden draußen auf dem Rathausplatz gesessen, die Sonne genossen, die Gebetsanliegen durchgesprochen, sind anschließend noch durch das Sterncenter gebummelt und haben jeder die Gebetsanliegen mit nach Hause genommen und von da aus gebetet. Vor dem Extrablatt ging es nämlich nicht. Der Rathausplatz wurde mit viel Getöse gesäubert, da konnten wir nur still unser Gebet los werden. Wir hätten uns sonst anschreiben müssen.
Danke Gott, für die schönen Stunden, die ich mir sonst nie gönne. Das war ein Geschenk von Dir, dass Du der Partnerin diese Idee eingegeben hast.

Mittwoch, 28. September 2011

Auf und davon

Die Neffen hatten sich, samt Freundinnen, heute zum "Familienfrühstück" angemeldet. Idee der Freundinnen. Denn alle, wirklich alle, entfleuchen zum Studienort. Die Neffen rücken wieder aus, die Freundinnen zum ersten Mal, weil sie jetz auch ein Studium beginnen. Und der Freund der nicht, der heute nicht konnte, entfleucht auch, hat endlich einen Studienplatz in Medizin bekommen. So werden in nächster Zukunft alle Jugendlichen beim Familienfrühstück samstags fehlen. Und da nun auch noch Schwester und Schwager in ihren Jahresurlaub entfleuchen bleibt mir nur noch in die Kissen zu schluchzen.

Samstag, 24. September 2011

Herbstanfang

 So sahen die Tellerhortensien und Bauernhortensien vor dem Haus im Sommer aus.
 Das untere Foto zeigt, wie sie jetzt aussehen.


Das Herbstfoto ist das erste Foto mit meiner neuen (und besseren) Kamera. Einen Unterschied sehe ich allerdings noch nicht. In die Rafinessen muss ich mich noch einarbeiten.

Montag, 19. September 2011

Benefizkonzert

Und das gab es gestern Nachmittag in unserer Kirche.

Samstag, 17. September 2011

Wir sind schon auf Youtube

Gospelday 2011
Hier kann man den gemeinsamen Song des Goseplchores hören. Ich hoffe, der Link klappt.

Gospelday

Unsere Gospelchor und die Gemeinde haben am Gospeltag "Gospel für eine bessere Welt" mitgemacht und daraus einen ganzen Tag mit vielen Aktionen (auch für Kinder) auf dem Sternplatz werden lassen. Gott hat die Wolken angehalten, es gab keinen Regen. Und weil auch Markttag war hatten wir viel Publikum. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr gab es ein reichhaltiges Programm und allerlei drum herum.
Hier ein paar Kostproben:
Um Punkt 12.00 Uhr sangen wir mit vielen Chören in vielen Städten den Gospel "hand in hand".

Viel Publikum und Laufkundschaft war da.

 Diese Nonne machte eigentlich Werbung für die "Gelben Seiten" der Telekom. Sie kriegte dabei alles mit, Evangelium pur.
Unsere Gemeindeband trat auch auf.

Die Leute von der "Wachtturm-Gesellschaft" standen treu dabei und hatten ihre Freude dran. Traute mich nicht näher ran, aber es schien ihnen zu gefallen, den Zeugen Jehovas.

Ein Zirkus machte Werbung.

Unsere Lüdenscheider, die sich in Ländern der Dritten Welt engagieren, stellten sich zum Interview.

 Da hörten die Zirkusleute doppelt gut zu. Sie haben lange dort gestanden. Selbst ein Ziegenbock hörte zu. Aber ich kann ja nicht alle Fotos einstellen, das sprengt den Rahmen.

Um 16.00 Uhr wurde die Aktion mit dem Start von Luftballons an denen Wünsche hingen beendet.

Donnerstag, 15. September 2011

Doppelt gemoppelt 2

Beim Lesen von Ehras Kommentar im vorherigen Post fiel mir ein, dass ich mich ja neulich wirklich unbeabsichtigt selbst fotografiert hatte.
So sieht das aus, wenn ich von draußen meinen blühenden Kaktus fotografiere.
Mir ist erst beim Betrachten des Bildes aufgefallen, dass ich auch auf dem Foto bin.
                                              

Montag, 12. September 2011

Doppelt gemoppelt

Oh Wunder. Nachdem meine Kamera kein Bild mehr im Display zeigte und ich auch durch den Sucher nur mehr Zufallstreffer erwischte, habe ich mir, dank Steuerrückzahlung, eine neue Kamera bestellt. Die kam nun am Donnerstag und ich habe sie eingerichtet und versucht mich durch die Gebrauchsanleitung zu wühlen. Geht ja nur über PC.
Da ich noch nicht sicher in der Handhabung war, habe ich zum Schulhoffrühstück lieber noch die alte Kamera mitgenommen. Und oh Wunder: nach zwei geschossenen Fotos tat es die Kamera wieder richtig. Alles klappte wieder einwandfrei. Und das, nach dem ich einige Wochen Fotos "auf gut Glück" geschossen habe.
Und nun bin ich Besitzerin von zwei Digitalkameras, von denen die neue sicher besser ist. Aber noch habe ich sie nicht ausprobiert. Kommt noch. Und dann werden wir sehen ........
Und eigentlich hätte ich die neue Kamera nicht gebraucht. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mich nun freuen oder ärgern soll. Ich schwanke zurzeit ein bisschen hin und her.

Sonntag, 11. September 2011

Frühstück ist fertig

Unter diesem Motto hatte die Gemeinde einen ganzen Stadtteil zum Frühstück auf den Schulhof eingeladen. In jeden Haushalt war eine Einladungskarte gekommen. Das Wetter spielte gestern mit. Es war warm, es war heiß.Und es gab kostenloses Frühstück. Und sie kamen, die Anwohner. Manche zögernd, und dann doch - manche schnurstracks ihren Tisch einnehmend. Wir hatten Gemeinschaft - auch Nachbarn mit Nachbarn.
Hier einige Kostproben:






Wespenfrühstück gab es auch.

Mitesser



Stehcafè



Wer gut gefrühstückt hatte, konnte anschließend zum großen Stadtfest gehen, auf dem unsere Gemeinde auch vertreten war. Es herrschte in der ganzen Stadt südländisches Flair.
Heute schien erst die Sonne, doch als unser Gemeindegottesdienst beendet war, goss es in Strömen und hatte erheblich abgekühlt.
Ob der Stadtfestgottesdienst noch im Trockenen stattfand, weiß ich nicht. Aber der größte Flohmarkt des Sauerlandes ist wohl teilweise ins Wasser gefallen, ob der großen Wasserfluten. Schade für die Standinhaber.

Mittwoch, 7. September 2011

Für nix!

Als ich letzte Woche mit Volldampf die Nichte nach Siegen zum Bahnhof gebracht hatte und heim kam, hatte ich vorne links eine überaus heiße Felge, vorne rechts war sie nur lauwarm. Am nächsten Tag in die Werkstatt. Die stellten in einer Kurzkontrolle (Hebebühne) fest, dass das linke Vorderrad etwas schwerer lief. Also Termin für heute. Früh das Auto in die Werkstatt. Es musste den ganzen Tag da bleiben, falls Ersatzteile gebraucht würden (Bremsklötze usw). Heute am Spätnachmittag wieder hin.
Sie hatten beide Reifen abmontiert, die Bremsen nachgesehen, die Bremsbacken nachgesehen, eine Probefahrt über die Autobahn gemacht. Alles ok - nichts gefunden. Und für ein 9 Jahre altes Auto Wäre alles, was mit den Bremsen zusammen hinge noch super in Ordnung. Ich war froh - bin froh.
Dann fragte ich nach der Rechnung. Nix, sagten sie, es kostet nix. Ich war platt. Die haben gearbeitet für nix.
Und ich bin unendlich dankbar.

Montag, 5. September 2011

Noch mal Sommer

Statt des Familienfrühstücks gab es vorgestern gegen Mittag einen Cappuccino auf der Terrasse. Da konnte die Schwester und die Jugend hatte ausgeschlafen. Und wir hatten endlich Sommer, konnten auf der Terrasse sitzen.
Hier der Beweis:

Sonntag, 4. September 2011

Getreue Freunde

Dass es nicht selbstverständlich ist, die Wohnung heil vorzufinden, wissen wir von Giselchen. Meine Freunde haben auf meine verwaiste Wohnung aufgepasst. Lediglich der Pfahl (Poal), der meinen Einstellplatz absperrt war angefahren worden und der Schadensverursacher hatte sich davon gemacht. Nach einem Anruf bei mir mobilisierten die Freunde einen Nachbarn, der den Schaden notdürftig reparierte, damit der Einstellplatz genutzt werden konnte.
Und dann hatten die Freunde noch eine, nein mehrere Überraschungen für mich. Alle Blumen haben es überlebt. Die lange Hecke war geschnitten. Der große Hartriegel auf der Wiese vor der Terrasse war mächtig beschnitten und das Vogelhaus, das die Kleiber nun fast ganz demoliert hatten war aufgemotzt (repariert) worden. Unglaublich, was ich für Freunde habe.

Man beachte die Blätter, die noch aus dem Magnolienast sprießen! Und neue Dachpappe hat das Vogelhaus auch bekommen.


Rechts und links und rundherum hat das Haus wieder komplett Äste. Nun können die Kleiber sich wieder darüber hermachen.

Ich bin reich beschenkt!!!!!

Ach übrigens hat meine Digitalkamera auf Korsika teilweise ihren Geist aufgegeben. Im Display erscheint das zu knipsende Foto nicht mehr. Und durch den Sucher klappten die Aufnahmen schon länger nicht mehr, der zeigte immer was anderes an, als ich dann wirklich fotografierte, war immer leicht daneben. So sind diese Fotos jetzt einfach "Glückstreffer".

Neiiiiiiiiiiiin ...

Ich bin nicht blogmüde. Andy hat vorsichtig nachgefragt (auf Fb). Es ging nur schon in der ersten Stunde meiner Landung auf deutschem Boden voll zur Sache. Und da bei uns auch die Gemeindearbeit heftig wieder los geht, ich mit der Korrespondenz für die Schwester nicht nachkomme, selber auch noch diverse Termine hatte und habe, ist schon fast wieder "landunter".
Also sachte, Magdalene ist nicht mehr die Jüngste.

Rückmeldung

Zwei Wochen in Pinéa auf Korsika. Eine herrliche Zeit, eine gesegnete Zeit. Seit einer Woche sind wir wieder da, die Schwester und ich. Dienst-Urlaub, so nennt man das. Die Schwester macht Dienst, ich mache ein bisschen Dienst und mehr Urlaub. Gott hat uns eine gute Zeit geschenkt.
Wir waren ohne Fernsehen, ohne Radio, ohne Internet aber mit Handy, leider oder "Gott sei Dank". Die Nachrichten von Philipp, unserem ehemals krebskranken Jungen, haben uns beschäftigt. Sein Bein musste amputiert werden. Ihm ist es eine Erleichterung, die Eltern fanden erst schwer ein "Ja" dazu. Es geht ihm besser, er übt schon eifrig. Wir haben aus Calvi heraus auch ohne Gebetsmails die Beter informieren und aktivieren können.
Das war unsere Bucht (Calvi).

Beim Schwimmen hatte ich immer die Zitadelle von Calvi im Blick.

Und jetzt hat der Alltag uns wieder. Die letzte Woche war voll von Mails, die während der Zeit eingegangen waren, voll von Anfragen und Aufgaben, voll von Regen und Kälte, voll von ......

Ich bin unendlich dankbar für die gute Zeit.