Montag, 26. November 2012

Kleines großes Wunder

Osteoporose, die habe ich seit 6 Jahren.
Und nun nicht mehr!!!!
Ein Jahr habe ich mich gewehrt gegen die Bisphosphonate und bin dabei weiter in die Osteoporose hinein gerutscht.
Dann habe ich 5 Jahre brav das Zeugs geschluckt, pure Chemie mit scheußlichen Nebenwirkungen. Die ich nicht bekommen wollte und auch "Gott sei Dank" nicht bekommen habe.
Länger als 5 Jahre darf man das Zeug nicht nehmen, sagt der Arzt.
Vor zwei Wochen Blutentnahme zwecks Blutbild und vieler anderer Werte noch.
Heute Knochendichtemessung und Gespräch beim Arzt, wie es denn weiter geht. Er stellte mir vor zwei Monaten Spritzen in Aussicht. OK, hatte ich nichts gegen.
UND NUN!!!!!!
Ich bin raus aus der Osteoporose, sogar raus aus der Osteopenie (Vorstufe der Osteoporose). Das Zeug, das normalerweise die Osteoporose nur aufhält, hat bei mir so angeschlagen, dass ich bis auf einen Wert im linken Oberschenkel, der ganz leicht in der Osteopenie ist, total raus aus den Osteoporosewerten bin.
Ich brauche nichts nehmen. Soll mich in zwei Jahren zur Knochendichtemessung wieder blicken lassen.
Bis dahin soll ich täglich Milch trinken (mache ich gerne) und viel Käse essen (mache ich noch lieber und habe es schon immer getan) und mich bewegen. Jawoll Herr Doktor, auch das mache ich.

Sicher wird mein Knochen wieder abbauen, weil ich wohl dazu neige.
Aber das Wunder ist erst einmal da. Bei mir ist nichts zum Stillstand gekommen. Im Gegenteil, es ist aufwärts gegangen mit der Knochendichte stetig aufwärts. Das ist wahrlich kein Stillstand.
Das ist einfach ein Grund zum Danken und Freuen.
Und das tue ich.

Sonntag, 25. November 2012

Ewigkeitssonntag

Heute war der Gottesdienst noch stärker besucht als sonst. Viele Menschen, die im vergangenen Jahr einen lieben Menschen verloren haben, kamen heute, weil sie wussten, heute wird der Heimgegangenen gedacht.
53 Menschen aus unserer Gemeinde hat Gott heimgerufen. Bei Vieren von ihnen waren wir persönlich als Familie betroffen.
53 Namen wurden vorgelesen und für jeden ein Teelicht angezündet und in die Kirchenfenster hinter dem Altar gestellt. Und an jeden einzelnen Heimgegangenen wurde noch einmal bewusst gedacht.


Wie viel Leid, Not und Tränen. Wieviel Trost und Kraft von Gott. Alles gehört zusammen.

Dazu die Losung für den heutigen Tag:
            
Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1
Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen. Epheser 5,19

 
Und so haben wir auch das folgende Lied gesungen:
 Herr, wohin sonst
sollten wir gehen?
Wo auf der Welt fänden wir Glück?
Niemand, kein Mensch
kann und soviel geben wie du
du führst uns zum Leben zurück
nur du
nur du schenkst uns Lebensglück

Aus deinem Mund höre ich das schönste Liebeslied
an deinem Ohr darf ich sagen, was die Seele fühlt
an deiner Hand kann ich fallen, und du hälst mich fest
an deinem Tisch wird mein Hunger gestillt

Herr, wohin sonst
sollten wir gehen
wo auf der Welt fänden wir Glück?
Niemand, kein Mensch
kann uns so viel geben wie du
du führst uns zum Leben zurück
nur du
nur du schenkst uns Lebensglück
             
Und das Bonhoeffer-Lied: "Von guten Mächten wunderbar geborgen", das sangen wir auch.

Mancher hat die Lieder unter Tränen gesungen, mancher konnte nicht singen, mancher konnte laut oder leise mitsingen.

So manchen habe ich hinterher in den Arm nehmen können, trösten, oder auch miteinander weinen.
Es darf alles Platz haben in der Gemeinde, in unserer Gemeinde, unter dem Kreuz.

Einstein



Freitag, 23. November 2012

Mal was anderes

Früher dürfte ich die Kinder "sitten", drei an der Zahl.

Nun durfte ich Hunde "sitten", denn die Nichte kriegt gleich auch einen mit. Ich stelle fest, ich eigne mich auch als Hundesitterin. (Hatte ja vor vielen Jahren selber lange Zeit einen Hund.)

Die ersten 5 Stunden waren sie bei mir, die süßen Kleinen.


Zuhören können sie schon.

Müde von den vielen neuen Eindrücken.

Jedem der Seine!


 
Die Nichte hat ihren Merlin mit nach Mainz genommen
Silas war gestern 2 1/2  Stunden bei mir, während die Pastorin im Krankenhaus Besuche machte. Sie wollte den Kleinen nicht so lange im Auto alleine lassen. Noch knabbert er alles an, selbst Elektrokabel. Noch kann ich ihn nicht aus den Augen lassen. Aber er lernt schnell. Und er tut der Pastorin gut.
Und Silas wird sicher ein guter Gemeindehund.

Der Neue

Darf ich vorstellen: Silas, der neue Begleiter der Pastorin.
8 Wochen ist er alt. Und die erste Predigt hat er auch schon gehört.


Er ist ein süßer und zutraulicher kleiner Kel und lernt schnell.

Unser Einstein ist nicht vergessen. Er hat ein Grab im Pfarrhausgarten bekommen.

Mittwoch, 21. November 2012

Es ging nicht mehr


Gestern Abend ist Einstein von seinem Leiden erlöst worden. Fast 15 Jahre war er bei uns, in der Familie der Schwester. Ihr immer ein treuer Begleiter. Fast 15 Jahre hat er alle ihre Predigten gehört und in sich aufgenommen.
Vor 6 Jahren hat der Tierarzt ihm noch ein halbes Jahr "gegeben". 6 Jahre sind uns noch geschenkt worden, bis seine Spondylosis ihm das Leben unerträglich machte.
Es war schwer, die Entscheidung zu treffen, ihn zu "erlösen".

Danke Du treuer Gefährte!

Freitag, 16. November 2012

Es geht aufwärts!

Am Mittwoch bin ich mal wieder mit der Freundin zusammen in der Reha gewesen, um Ihren Mann zu besuchen.
Es geht aufwärts, im wahrsten Sinne des Satzes.

Wenn man genau hinschaut, kann man die Karpfen rechts neben dem hellen Streifen sehen, wie sie nach den Brotbrocken schnappen.
Der Freund macht gute Fortschritte, kann am Rollator auch schon Steigungen bewältigen. Die Ärzte wollen noch eine weitere Verlängerung von 14 Tagen beantragen, damit er das Treppensteigen wieder schafft. Alleine gehen kann er auch schon, allerdings ist das nur mit therapeutischer Begleitung erlaubt.
Mit dem Rollator kann Horst sich gut bewegen. Wir waren Karfpen füttern im Park.

Es ist ein Wunder, dass Horst so weit ist. Wir können nur immer wieder danken. Am 21. August ist er mit einer Lungenentzündung (Nebenwirkung eines Medikaments) in lebensgefährlichem Zustand ins Krankenhaus gekommen. 4 Wochen Intensivstation, davon eine Woche im Koma. Insgesamt 8 Wochen im Krankenhaus.
Im Krankenwagen liegend in die Reha gebracht worden.
Wenn die Verlängerung genehmigt wird, dann kommt Horst am 07.12. heim.

Gott schenke, dass er dann die Treppenstufen zur 2. Etage bewältigen kann. Doch ich bin guter Hoffnung, dass Gott auch das schafft.

Sonntag, 11. November 2012

Immer noch ....

Meine Rosen blühen immer noch so schön. Und das am 11.11.12!
Unglaublich, hier der Beweis:


 
 
Auch an den anderen Stöcken hängen noch vereinzelte Blüten und Knospen. Ich habe meine Freude dran und warte noch ein bisschen, bis ich die Terrasse und alle anderen Pflanzen darauf winterfest mache.

Mittwoch, 7. November 2012

111 Dinge

In unserer lokalen Tageszeitung gibt es seit einiger Zeit eine Artikelserie über
"111 Dinge, die man in Lüdenscheid einmal tun sollte" .
"111 Dinge, die man in Lüdenscheid getan haben muss", so lautet der Titel genau. (Spätere Anmerkung)

Zu unser aller Überraschung sahen wir, die Gemeinde und die Pastorin, plötzlich dort eine Aufforderung, doch unseren Gottesdienst mal zu besuchen. Den Schreiber kennen wir nicht. Keiner wusste, dass er da war.
Ich finde, er hat einen guten Artikel geschrieben. Genau so ist es.
Und wenn sich dadurch Menschen einladen lassen in den (einen) Gottesdienst, dann ist das gut.

Offensichtlich hat man sich nun entschlossen, alle diese Artikel ins Internet zu stellen. Wie schön.
Und in den nächsten Tagen kommt ein Buch heraus mit sämtlichen Artikeln.

Dann haben wir Lüdenscheider es schwarz auf weiß zu Hause, was wir in unserer Stadt einmal (oder öfter) tun sollten.

Samstag, 3. November 2012

Warten ....

... auf die Schwester.
Kommen wollte sie heute Nachmittag. Nur wann???
So warte ich seit dem frühen Nachmittag.
Und ich warte immer noch. (Inzwischen ist es 18.15 Uhr.)

Aus dem Haus getraut habe ich mich auch nicht. Will die kostbaren Minuten/Stunden mit meiner Schwester ja nicht versäumen.

Nachtrag: Gekommen ist sie um 19.30 Uhr und gerade, 20.05 Uhr wieder gegangen.

Tauschaktion

Der Neffe brachte die Brötchen mit für das Frühstück mit seiner Freundin bei mir. Ich stellte den Rest.
Abgezogen sind sie mit meiner Musikanlage, die die Freundin sehr gut gebrauchen konnte.
Ich bin los:
den Plattenspieler (muss mir bei Gelegenheit ein Einzelteil zulegen, habe noch viele Platten)
das Radio (höre kaum, kann aber über Digitalreceiver alles hören)
den CD-und Cassettenrekorder (höre kaum noch Cassetten, CDs kann ich über den geschenkten DVD-Player hören

Wir haben also einen Naturalientausch vollzogen.

Die Nichte zieht in eine eigene Wohnung (samt ihrem Verlobten). Und nun ist meine Wohnung um eine Stehlampe und den Thermomix ärmer. Dafür bekomme ich den Mixer des Verlobten.

Und ich freue mich, dass meine Sachen noch richtig gebraucht werden. Die Nichte hat schon "angedroht", wenn sie erst drin sind, in der eigenen Wohnung, bei mir noch mal so richtig nachzugucken, was sie gebrauchen kann.