Sonntag, 30. Januar 2011

Gereinigte Jungfrauen

Die klugen Jungfrauen wurden gereinigt und der Himmel erweitert!
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[Fundstück von Johannes Hansen]

In einem alten Kirchenbuch entdeckte man kunstvoll verzierte Eintragungen aus dem
Jahr 1795 über getätigte Renovationen:

1. Das zweite Gebot verändert sowie die zehn Gebote lackiert: 3 Kronen.
2. Pontius Pilatus verputzt, neues Pelzwerk auf seinen Kragen aufgesetzt sowie ihn
von allen Seiten poliert: 3 Kronen
3. Den Himmel erweitert und verschiedene Sterne eingesetzt, das ewige
Höllenfeuer verbessert und dem Teufel ein vernünftiges Gesicht aufgesetzt: 15 Kronen
4. Die heilige Magdalena, die völlig verdorben war, erneuert: 12 Kronen.
5. Die klugen Jungfrauen gereinigt sowie sie da und dort angestrichen: 10 Kronen.
6. Den Weg zum Himmel deutlicher markiert: 1 Krone.
7. Die Frau des Potiphar lackiert sowie ihr den Hals vom Schmutz gereinigt: 5 Kronen
8. Das Rote Meer vom Fliegenschmutz gesäubert: 2 Kronen.
9. Das Ende der Welt weiter zurückgestellt, da es viel zu nahe war: 20 Kronen.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Piri Piri

Die Freunde haben eine Kreuzfahrt auf dem Schiff gemacht, auf dem ihr Sohn Braumeister ist. Und sie haben an mich gedacht und mir vom Markt einer besuchten Stadt eine Kette aus Piri-Piri mitgebracht. Die hängt jetzt in meiner Küche zwecks Verwertung. Eigentlich wollte ich sie um den Hals hängen, aber dann könnte ich als "scharfe Braut" durchgehen. Besser nicht. Da will ich lieber scharf kochen.
Danke Ihr Lieben, dass Ihr für Würze in meinem Leben sorgt.

Montag, 24. Januar 2011

Genialer Fund

Geklaut

Meinen Alu-Schneeschieber haben nette Menschen aus dem Hauseingang geklaut. Und das gestern am Sonntag. Als ich vom Gottesdienst heim kam, stand er noch dort. Nach 2 Stunden war er fort. Ich dachte erst, dass ihn sich jemand ausgeliehen hätte, aber bis jetzt ist das gute Stück noch nicht wiedergekommen.
Die lieben Freunde haben heute einen Ersatz vorbei gebracht, hatten einen über (sagten sie). Zum Glück blieb der Schnee in den letzten Tagen nur ein wenig liegen.
Ich bin einfach wütend!

Fundstück

Gefunden hier !

Sichtweisen

Freitag, 21. Januar 2011

Fundstück

Heiratsantrag an Gott

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Lieber Gott, ich frage dich hiermit: Willst du mein Gott werden?
Ich muss allerdings auf einigen Bedingungen bestehen.

1. Ich wünsche mir, dass du verstehst, dass ich mich mehr
liebe als dich. Ich hoffe, du verstehst auch, dass mir Familie
und Freunde sehr viel bedeuten. Ich kenne sie ja schon viel
länger als dich. Im Ernstfall werde ich bestimmte Personen
mehr lieben als dich.

2. Wenn es um Probleme geht, und wenn ich Wünsche habe,
werde ich zunächst versuchen, meinen eigenen Verstand
einzuschalten. Erst wenn ich nicht weiter weiß, werde ich
dich bitten, mir zu helfen.

3. Ich bitte dich zu verstehen, dass du mir erlaubst,
ohne Rücksicht auf deine Gebote in meiner Firma zu arbeiten
und meinen Aufgaben nachzugehen. Deine Gesetze dürfen mich
nicht einschränken. Ich möchte ein freier Mensch bleiben.

4. Ich behalte mir das Recht vor, meine Zeit so einzuteilen,
wie ich es möchte. Ich bin eine sehr beschäftigte Person,
und du kannst nicht erwarten, dass ich mehr Zeit als täglich
einige Minuten mit dir verbringe. Zuerst kommt meine Firma,
dann meine Familie, dann mein Hobby, dann kommst du.

5. Ein Wort über mein Eigentum. Du musst verstehen, dass es
mir allein gehört. Ich habe es mir erarbeitet. Ich hänge sehr daran.
Bitte erhebe keinen besonderen Anspruch auf mein Geld.
Gelegentlich werde ich für arme Menschen oder einen guten Zweck
spenden. Das wird dir doch genügen, oder?

6. Bitte hab Verständnis, dass ich das Leid und die Armut
anderer Menschen nicht ertragen kann. Erwarte deshalb nicht
von mir, dass ich mich um alles und jedes kümmere.
Ich habe mit meinen eigenen Wehwehchen zu tun. Wenn Arzt und
Psychologe mir nicht mehr helfen können, dann werde ich dich
um ein kleines Wunder bitten, vielleicht eine Heilung
oder einen Sechser im Lotto.

7. Du kannst durchaus eine ganze Menge für mich tun.
Ich übertrage dir die Verantwortung für mein Wohlergehen,
für meine geistliche Erlösung, für den Schutz im Straßenverkehr
und ähnliches. Meine Gebete werden allerdings in der Regel kurz sein.
Ich denke, ein Stoßseufzer wird dir genügen!

8. Ich bitte dich besonders darum, mir nach einem langen gesunden
Leben einen sanften Tod zu verschaffen. Ich erwarte, dass du
deine himmlischen Wohnungen für mich bereithältst. Ich denke mal,
dass ich da schon sein möchte. Die letzte Entscheidung möchte
ich allerdings jetzt noch nicht treffen."

Verändert nach: "Heiratsantrag: Willst du meine Frau werden?
Willst du mein Gott werden?", in: Morris Venden: Modern Parables.
Pacific Press Publishing Ass., 1994.
gefunden bei - www.junge-christen.de
Vervielfältigung von dort ausdrücklich erwünscht.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Aufgelesen

Anzeige heute in der Presse:

Sozialpädagogische(r) Mitarbeiter(in) auf 400 €-Basis
zur Mieteraktivierung in einer Wohnanlage in L
zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht.
Aussagekräftige Bewerbungen bitte an: ....

So was suche ich auch noch für unsere Wohnanlage, jemanden, der die Mieter aktiviert (oder auch die Eigentümer). Bitte melden, sobald die nächste Schneesaison beginnt.

Wunder der Technik

Heute Morgen pilgerte ich in leichtem Schneegestöber zum Orthopäden. Sehen tue ich den nur einmal im Jahr, wenn die Ergebnisse meiner Knochendichtemessung besprochen werden müssen. Aber alle Vierteljahr muss ich mir da ein Rezept abholen, weil ich leider, wegen der Osteoporose medizinische Chemie (die einzige bisher) schlucken muss. Es ließe sich nicht umgehen, hieß es.
Also ich bat um mein Drei-Monats-Rezept. Und was sagt die Sprechstundenhilfe: "Das kann ich Ihnen heute leider nicht ausstellen, unser Drucker ist kaputt." Hääääää?
Es gibt keine anderen Schreibgeräte mehr und es gibt auch offensichtlich keine gedruckten Rezeptblöcke mehr. Es lebe die Technik.
Zum Glück ist mir in meiner totalen Verblüffung noch eingefallen die Dame zu bitten, mir doch das Rezept ausnahmsweise mal per Post zuzusenden. Denn das Laufen ist mir, wegen des langsam rückwärts gehenden Hexenschusses, doch nicht so leicht gefallen.

Sonntag, 16. Januar 2011

Selig sind .....

Am Allianzgebetsabend für unsere Stadt zum Thema "Älter werden in Lüdenscheid" las die Vizeschwester Pastorin und Voristzende der ev. Allianz am Ende Seligpreisungen vor, die mich sehr berührt und bewegt haben. Sie haben mich wieder aufmerksamer und wachsamer werden lassen gegenüber noch älteren Menschen als ich es bin.

Seligpreisungen eines alten Menschen

Selig, die Verständnis zeigen für meinen stolpernden Fuß und meine lahmende Hand.

Selid, die begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man zu mir spricht.

Selig, die zu wissen scheinen, dass mein Auge trüb und meine Gedanken träge geworden sind.

Selig, die niemals sagen: "Diese Geschichte haben Sie mir heute schon zweimal erzählt."

Selig, die es verstehen, Erinnerungen an frühere Zeiten in mir wachzurufen.

Selig, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin.

Selig, die in ihrer Güte die Tage erleichtern, die mir noch bleiben auf dem Weg in die ewige Heimat.

Freitag, 14. Januar 2011

Gebet für die Stadt

Seit dem vergangenen Jahr veranstalten wir innerhalb der Allianzgebetswoche einen ökumenischen Gebetsabend im Rathaus. Die Initiative der Gemeinsamen Wege ist auch mit verantwortlich und die ist ökumenisch. Ganz konkret wird da für Anliegen der Stadt gebetet. Dieses Jahr war das Thema "Älter werden in Lüdenscheid". In Kurzinterviews sagten der Bürgermeister, der Sozialdezernent, die Initiatorin der Lüdenscheider Tafel, ein Pfarrer, der sich auf Altenheime "spezialisiert" hat und ein Arzt, der sich in besonderer Weise nicht nur im Dienst, sondern auch in seiner Freizeit um Demente kümmert, was zum Danken ist und welche besonderen Gebetsanliegen sie haben. Dann spricht ein Mitarbeiter einer Gemeinde ein Gebet und es ist Gebetsstille, damit die ca. 300 Anwesenden für dieses Anliegen still beten können.
Zu Beginn des Abends las die Schwester vor, was aus den Gebetsanliegen des vergangenen Jahres geworden war. Wir hatten nachgefragt, denn wir hatten die Gebetsanliegen gesammelt, aufgeschrieben und als stete Fürbitte über das Jahr in alle christlichen Kirchen und Gemeinschaften der Stadt gegeben. Und siehe da, in vier der Bereiche des letzten Jahres gab es dicke Gebetserhörungen. Die Verantwortliche dieser Bereiche zeigten in den Rückmeldungen ihr Erstaunen und ihre Freude. Ein paar haben nicht geantwortet.
Auch dieses Jahr werden wir wieder einen Gebetsbrief verfassen und in die Gemeinden geben. Ich bin gespannt, was Gott tut, ganz konkret.
Es waren erstaunlich viele Jugendliche da. Das Bürgerforum war so voll, dass die Treppenaufgänge als Sitzränge missbraucht wurden und viele stehen mussten.
Es goss draußen wie aus Kübeln, aber wir sind ja regenerprobt. Uns kann wenig zurück halten.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Der feine Unterschied

Heute waren die Schwester und ich auswärts zu einem Geburtstagsbesuch. Beim Abschied bekam die Schwester von der Freundin des Geburtstagskindes drei Päckchen mit Leckereien vom Büfett mit. Ich bekam nichts. (Sie gab mir nachher was ab!)
Gestern Abend beim Allianzgebetsabend im Rathaus (Beten für die Stadt), den die Schwester leitete, bekam sie einen wunderschönen Blumenstrauß als Dank (nicht öffentlich). Und was bekam ich? Unverhofft auch einen wunderschönen Blumenstrauß als Dank. (Weil ich als Tippse die ganze Korrespondenz gemacht hatte.) (Die Schwester gab mir nachher ihren auch noch!)

Dienstag, 11. Januar 2011

Schweißtreibend

Nach zwei Jahren Abstinenz war ich gestern mal wieder in der Sauna. Ausgemacht mit einer Freundin war es schon vor dem Hexenschuss. Und nun kam dieser Saunabesuch wunderbar zur rechten Zeit. Ich habe ja das tolle Saunadorf direkt vor meiner Nase. Gestern habe ich es genossen: 7 Stunden habe ich geschwitzt, geruht, erzählt, einen Salat gegessen, einen Cappuccino getrunken, mich verwöhnt und dabei vier verschiedene Saunen genossen. Nur die kalten Güsse und kalten Duschen habe ich weg gelassen. Der Besuch hat mir unglaublich gut getan. Fast habe ich den Hexenschuss besiegt!
Das Osteoporose-Training heute Morgen hat noch mal weitere Durchblutung gefördert. Das habe ich im "Schongang" absolviert. Irgendwie werde ich die Hexe schon ganz bezwingen.

Samstag, 8. Januar 2011

Frühlingsgefühle


Ist schon Frühling?


Ein Hexenschuss zur rechten Zeit

Was doch so ein Hexenschuss bewirkt. Vor einem Jahr hatte ich den Lieben vom Seelsorgeteam erklärt, dass ich bis spätestens zum Ende des Jahres 2010 die Leitung abgeben möchte, möglichst schon früher. Nichts - niemand war bereit dazu. Gestern hing ich schief auf dem Stuhl, leitete die Sitzung ein und machte deutlich, dass ich, hätte ich nicht die Leitung gehabt, warm eingepackt zu Hause geblieben wäre. Und ich würde jetzt sofort den "Vorsitz" abgeben. Und nach mancherlei Diskussion haben wir nun ein Dreier-Team, das künftig die Sitzungen und Themen vorbereitet und die Dienste organisiert. Bitte, es geht doch!!!!
Nach 10 Jahren darf auch mal frischer Wind durchs Seelsorgeteam wehen.
Die Unterlagen sind schon alle übergeben. Morgen folgt noch das etwas stärkere Papier, das ich immer für das Drucken der Flyer benutzt habe. Das kann ich so schlecht per Mail versenden.
Mir ist eine Last von der Seele genommen.
Ich glaube, ohne meine "sichtbaren Leiden" hätte es noch viele Wenns und Abers gegeben.

Selbst schuld!

Der kleine Balkon stand total unter Wasser und war noch voller Schnee. Normalerweise fließt da alles super ab, aber am Donnerstag nicht. Was tut Nenne abends, als sie das sieht? Holt schnell den Schneeschieber von der Haustür und will "mal eben" den Schneeberg über die Hecke weit hinten in den Garten befördern, ganz schnell, ohne sich dick anzuziehen. Geht ja schnell. Ging es nicht, weil alles Eis war und unglaublich schwer. Aber Nenne macht. War ja auch nicht kalt, meinte sie. Und nun hat sie den Salat.
Mitleid ist also bei so viel Dummheit und Leichtsinn wohl nicht angebracht.

Freitag, 7. Januar 2011

Eiskalt erwischt

Wahrscheinlich so.
Ich hoffe jedenfalls, dass es nur das ist.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Die große Flut

.... wird uns in der Presse vorhergesagt. Aber morgen soll es tüchtig tauen und bei uns zusätzlich heftig regnen. Dabei sind die Eisberge noch so hoch. Allein auf einem Stück von 500 m sah ich fünf noch total eingeschneite und zugeschobene Autos hier an meiner Straße.
Seit heute versucht die Stadt mit Schneefräsen und ähnlichen Gerätschaften die Gullis aufzuspüren um die Einläufe frei zu bekommen. Dabei liegen die teilweise unter hohen Bergen gefrorenen Schnees, sind zugefroren oder verstopft.
Ich bin gespannt, ob wir die befürchtete "große Flut" bekommen.

Dienstag, 4. Januar 2011

Architektur

Impressionen um meine Haustür:




 Die stark beschnittene Kletterhortensie, die sonst das Fallrohr ganz bedeckte, ist im letzten Jahr unserem Hausanstrich zum Opfer gefallen. Sie kommt langsam wieder.
Hier habe ich gestern ein Warnschild aufgehängt (s.u.). Diese Kletterhortensie hat sich etwas schneller regeneriert.



Der Hortensienbusch neben der Haustür hat auch ein Eiskleid bekommen.


Auch der Rhododendron zeigt bizarre Gebilde.
Beim Blick aus der Haustür zeigt sich die Hortensie so.



Und dann hängt vor dem Eingang neben der Haustür das Schild, mit dem ich vor den Eiszapfen oben vom Dach warne. Toll! Die Eiszapfen haben es teilweise schon in Beschlag genommen.

Montag, 3. Januar 2011

Norbert

Norbert ist heute 15 Jahre trocken. Und das wird gefeiert und zwar im Bistro des OFK (Obdachlosen-Freundeskreis). Wir haben doppelten Grund zum Feiern. Denn noch vor zwei Monaten war Norbert totkrank. Lunge, Nieren und Darm versagten ihren Dienst. Nun ist er wieder, wenn auch angeschlagen, unter uns. Er braucht zum Gehen noch meistens einen Rollator.
Norbert lebte lange Jahre auf der Straße. Vor 19 Jahren, in einem besonders kalten Winter, gab es eine Aktion "Wir bauen ein Dach". Das Resultat, die Stadt stellte Container für die Obdachlosen auf. In dem Jahr gründete die Schwester auch den Obdachlosen-Freundeskreis. Damals trank Norbert exzessiv. Bei Besuchen im Container ging er mit dem Beil auf die Schwester los. Sie blieb "an ihm dran". Ein Zeckenbiss, bei dem Norbert ein Auge verlor, änderte sein Leben. Er hörte auf zu trinken, erlitt noch einmal einen längeren Rückfall und ist seit 15 Jahren trocken. Inzwischen hat er eine eigene kleine Wohnung, betreut vom OFK. Er versäumt keinen Gottesdienst. Für das OFK-Bistro und für das Kirchencafé besorgte er, bis zu seiner schweren Krankheit das Gebäck und die Süßigkeiten. Er ist ein Original. Seine weiche Seite versteckt er unter mürrischer Abwehr. Fast sein ganzes Leben hat Norbert auf Kirmesplätzen in Süddeutschland verbracht. er stammt aus einer Schaustellerfamilie. Norbert ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass niemand tiefer fallen kann als Jesus in die Hände. Er ist aus unserer Gemeinde nicht mehr weg zu denken.

Umzug mit Schwierigkeiten

Die befreundete Nachbarin in der zweiten Wohnanlage, die mir immer bei längerer Abwesenheit meine Blumen gießt, will in eine größere Wohnung umziehen. Der Umzug sollte eigentlich am 30.12.10 über die Bühne gehen. Pustekuchen. Der Möbelwagen konnte wegen der vereisten Fahrbahn nicht nahe genug an die Wohnung herankommen. Die Männer haben es versucht, es klappte nicht. Der Umzug musste auf heute Mittag verschoben werden. Der ganze Zeitplan geriet ins Wanken, denn heute, Montag, musste die Nachbarin schon wieder arbeiten, wollte die freien Tage zum Einräumen nutzen. Und ihre Nachmieterin ebenfalls. Und heute kam der Möbelwagen nicht um 13.00 Uhr, sondern wegen des Schnees erst um 17.00 Uhr. Der Umzug ist noch in vollem Gange.
Am Donnerstag eine weinende Nachbarin - gerade eine total entnervte Nachbarin. Sie tut mir so leid.

Tiefe Stille

.....breitet sich aus, als ich nach knapp 14 Tagen Stillstands mein Auto in der Tiefgarage anlasse. Nichts, aber auch gar nichts tut sich. Das hat man davon, wenn man die Straßen und die wenigen Parkplätze der Heimatstadt schont (und sein Auto auch) und zu Fuß geht, oder sich holen lässt.
Da ich zum Patentreffen der Schwester (sie lädt immer alle Paten der Kinder samt Familien ein) in die Rahmede wollte, rief ich einen noch dort weilenden Neffen an. Der kam samt Freund der Nichte und Überbrückungskabel. Und schwuppdiwupp lief mein Auto wieder. Nur ohne Radio usw. Das war durch Code gesperrt. Das ist gesondert "gesaved".
Ich bin dann ein paar mal über die Autobahn hin und her gefahren. Abends sprang das gute Stück dann wieder anstandslos an, und auch heute Morgen.
In der Werkstatt war klar, ich brauche eine neue Batterie. Ist schon besser nach 8 3/4 Jahren. Die Überprüfung ergab eine sehr schwache Leistung. Ende Oktober bei der Überprüfung (wegen Wintertauglichkeit) war das wohl noch nicht so.
Nun schnuckert mein gutes Stück wieder, ich bin beruhigt. Danach habe ich schnell noch allen Wohlstandsmüll der Weihnachtstage (Altpapier, Glas, Plastik usw.) zum Fuhrpark gebracht, denn wer weiß, wie morgen das Wetter ist.
Es hatte nämlich wieder tüchtig geschneit, so dass meine erste Tat heute Morgen mal wieder das Schippen war.
Anschließend las ich dann in der Presse, dass der Pavillon der GS Kalve (Grundschule) ob der vielen Schneemassen eingestürzt ist. Er ist hin, samt allem Mobiliar, aller Unterrichtsmaterialien und des Weihnachtsbaumen, den die Klasse 4 dort in ihrem Klassenraum aufgestellt hatte. Gesperrt war der Pavillon schon seit einigen Tagen und zum Glück sind noch Schulferien.