Dienstag, 29. März 2011

Lieber Besuch

Sie waren da, die beiden Lieben aus Hage, Giselchen und ihr Mann. Was war das schön. Ich habe mich so gefreut, dass sie bei allem Räumen und Packen Zeit hatten. Wir haben im Schnelldurchlauf erzählt und Fotos angesehen. Die steckten noch in den beiden Kameras. Aber ich habe einen wunderbaren Einblick in die Gegend bekommen, in der sie jetzt wohnen. Und der Korb mit den Frühlingsblühern leuchtet auf meinem Balkon. Wenn ich am Bildschirm vorbei schaue, sehe ich ihn.
Ich wünsche Euch eine bewahrte und gute Heimfahrt heute.

Sonntag, 27. März 2011

Probe


Ich kann keine Fotos mehr einstellen, sie werden einfach nicht angezeigt. Wer kann mir helfen? Wüsste nicht, dass ich was verstellt habe.

Konfis

Unsere Konfis (Konfirmanden) wurden heute im Gottesdienst vorgestellt. Teile der Liturgie hatten sie selbst übernommen und wünschten uns bei der Begrüßung viel "Spaß" im Gottesdienst. Den hatten wir dann tatsächlich. Sie zeigten ein selbst gedrehtes Video der Geschichte des Kämmerers aus dem Morgenland und hatten es in unsere Zeit und unsere Stadt verlegt. Toll gemacht, witzig, eindrucksvoll und voller Verkündigung. Leider noch nicht ins Internet geladen. Die Schwester brauchte nur noch eine Kurzpredigt zu halten. Anschließend wurden 9 Konfirmanden getauft und als Taufzeugen standen die restlichen 21 Konfis dabei. Nach dem Segen überreichten sie alle den Täuflingen je eine Tulpe. Wobei die Organisatorin nicht bedacht hatten, dass Tulpen so schnell die Köpfe hängen lassen. (In den Vorjahren gab es immer Rosen!)
Unser Jugendreferent hat ein Handyfoto von der Gratulation bei Fb eingestellt, das habe ich abgespeichert und hier eingefügt. Es wird nicht angezeigt, schade.

Mittwoch, 23. März 2011

Wohltaten

Es sind inzwischen mehr geworden, die da blühen. Und sie tun meiner Seele so gut. Im Sauerland ist alles etwas später dran.

Montag, 21. März 2011

Anbetung

Bei allen Fürbitten und Passionsandachten darf die Anbetung nicht fehlen. Hier die Einladung für diesen Monat. Ein kleines Team bereitet diesen monatlichen Gottesdienst immer vor.

Freitag, 18. März 2011

Menschen teilen Stille

Unter diesem Thema stehen unsere Passionsandachten dieses Jahr. Während der Passionszeit treffen wir uns jeden Dienstagabend rund um ein Bodenbild im Altarraum der Kirche, um in Stille und Gebet an die Leiden unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus für uns und unsere Welt zu denken und zu beten. Das Geschehen der letzten Tage treibt einfach ins Gebet.

Mittwoch, 16. März 2011

Überwältigt

Mit Mogli ging's seit langer Zeit mal wieder in die Brenge. Erst gegen Abend, was ich bedauerte. Aber hinterher nicht mehr.


Rosi ermunterte mich, viele Fotos zu machen. Es fiel mir schwer, eine Auswahl zu treffen. Doch es gilt sich zu beschränken.


Nach den Schreckensbildern und Schreckensnachrichten des Tages war es eine Wohltat, dieses Naturschauspiel zu sehen und einfach zu danken.

Montag, 14. März 2011

Wenn mir die Worte fehlen

Gefunden bei Beate auf Facebook. Danke!

Gebet für Japan

„Neige dein Ohr, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“ Daniel 9,18
Barmherziger Gott, wir sind erschrocken über die Zerstörungen des Erdbebens und des Tsunamis am Freitag in Japan.
Wir wissen nicht, wie die Menschen vor Ort leiden müssen. Wir wissen nicht, wie viele verschüttet sind und auf Hilfe warten. Die Bilder zeigen uns unsere Hilflosigkeit und Schwachheit.
Wir bitten Dich, sei den Gestorbenen gnädig und nimm sie auf in Dein Reich.
Wir bitten Dich um Hilfe für alle Menschen in Not in Japan, für die Verletzten und für die in Sorge. Wir bitten Dich um Schutz für die Menschen auf den Meeren und an den Küsten.
Uns erschrecken die immer neuen Meldungen über die Eskalation im beschädigten Atomkraftwerk Fukus-hima 1. Gib den Verantwortlichen in den Atomanlagen das Gelingen beim Verhindern einer Kernschmel-ze.
Lass die Solidarität unter den Völkern wachsen. Gib, dass die Hilfe schnell die Verwundeten und Hilflosen erreicht.
Segne die Arbeit der Hilfsorganisationen, der Polizei und der Feuerwehren. Lass uns nicht nachlassen in der Fürbitte für die Menschen, insbesondere für jene, für die keiner betet.
Du hast uns versprochen: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13). Darum wagen wir voller Vertrauen zu beten:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Quelle: Ökumenisches Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin

Samstag, 12. März 2011

Es muss doch ....

... Frühling werden: Mühsam kämpfen sie sich durch, zwar noch mickrig, aber sie kommen.
Die Leberblümchen sind ausgesprochen spät dran. Dies sind die ersten! Sonst sind sie Anfang Februar mit reichlich Blüten zu sehen.


Die Krokusse kämpfen noch mächtig und sind nur sehr vereinzelt zu sehen.


Etwas besser sieht es an der geschützten Mauer aus. Nur Sonne kommt da kaum hin.


Alles sieht etwas spärlich und kümmerlich aus, doch ich freue mich dran. Und wenn es nachts nicht mehr friert, dann wird auch das Blühen üppiger. Ich hoffe es. Wir leben halt im Sauerland.

Freitag, 11. März 2011

Gottesgeschenk

Sie ist ein Gottesgeschenk: "meine" Ärztin. Heute in langes ärztliches Gespräch wegen meiner Beschwerden. Ein Rezept und vor allem am Ende ein gegenseitiges kräftiges Gebet. So kann ich getrost in das Wochenende gehen.

Dienstag, 8. März 2011

Weltfrauentag

Ich las, dass heute jemand alle starken Frauen der letzten 100 Jahre feiert. Toll.
Eine der stärksten Frauen die ich gekannt habe, ist meine Mutter.
Als 7-jährige verfolgte sie mit einem Stocheisen bewaffnet einen Einbrecher.
Sie hatte den Mut meinen Vater zu heiraten.
Sie hat mich getragen, ertragen und durchgetragen. Und sie hatte mich lieb.
Ich sehe sie vor mir, russverschmiert, wie sie nach dem Aribeschuss die Räume über der Tankstelle löschte.
Mit einem Bollerwagen fuhr sie meinen Opa ins Krankenhaus.
Sie fuhr zum Hamstern, damit wir genug zu essen hatten, versorgte damit mehrere Familien.
Wir pendelten zwischen beiden Großelternhäusern hin und her, denn wir waren in Bielefeld ausgebombt.
Sie "baute" Gemeinde im Krieg und nach dem Krieg.
Als Vater aus der russischen Kriegsgefangenschaft heim kam, lernte sie im Schnelldurchlauf Ehefrau und Pfarrfrau zu sein.
Sie stemmte den Haushalt, die Pflege der Großeltern, war aktiv in der Gemeinde, war Anlaufstelle für die Gemeinde, war Seelsorgerin für viele in der Gemeinde.
Sie zog uns drei Töchter groß, wobei sie eine (3 Jahre alt) nach einem Jahr Krankheit und Pflege wieder an Gott abgeben musste.
Sie ging mit uns durch dick und dünn. Wir konnten mit ihr "Pferde stehlen".
Mit 84 stellte man Darmkrebs fest. Kurz nach ihrem 85. Geburtstag ging sie heim.
Doch sie ging erst heim, als sie sich von allen, die ihr in den letzten Jahren sehr nahe standen, verabschiedet hatte (von Vater, von uns, Bruder, Schwägerin, Ärztin, Gemeindeschwester). Danach sagte sie: "Ab jetzt müsst Ihr für mich sorgen", und fiel in Bewusstlosigkeit. Nach ein paar Tagen ging sie heim.
Sie hatte des Lebens ganze Fülle: Freude und Leid, Gutes und Schweres!
Sie stand mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen, voller Vertrauen auf ihren Herrn und Heiland Jesus Christus.

Montag, 7. März 2011

Helau und Alaaf

Heute Morgen beim Zahnarzt: Ich komme zur Anmeldung und höre: "Helau oder Alaaf, wie hätten Sie's denn gerne?" Ich hatte schon längst einen guten Morgen gewünscht und erbat mir den auch von den netten Helferinnen und später auch von der Zahnärztin. Wir haben uns darüber unterhalten und geschmunzelt, dass tatsächlich in unserer Stadt die Patienten am Rosenmontag so (s.o.) begrüßt werden möchten.
Ich war platt.

Freitag, 4. März 2011

"Zwischen Dokter"

Man geht "zwischen Dokter" sagen die Eingeborenen hier, wenn sie zum Arzt müssen.
Ich musste. Der Ischiasnerv hat sich wieder gemeldet, nachdem ich längst meinte alles hinter mir gelassen zu haben. Habe sonst nieieieieie damit zu tun.
Der Osteopath hatte keinen Termin frei, erst in vier Wochen. Ich kam auf die Warteliste. Oh Wunder, am nächsten Morgen sprangen zwei Leute ab. Ich war Dringleichkeitsstufe eins und bekam einen der Termine. Dann dort nach der Behandlung die Nachricht: "Sie müssen zum Arzt. ich kann sie nur begleitend behandeln, da muss ärztliche Unterstützung ran." Ärztin (und Freundin) in Urlaub. Pech. Vertretung ist gerade dabei ihre Praxis aufzulösen, macht aber noch die Urlaubsvertretung, da wir sonst keine weiter homoöpathische Ärztin (oder Arzt) haben. Und sie macht auch noch die Urlaubsvertretung für eine naturheilkundliche Ärztin und dann ist Schluss. Sehr schade.
Aber wie hat Gott das wieder hingekriegt? Für mich hingekriegt? Bei beiden Anlaufstellen? Einfach unglaublich! Gottes Timing!

Mittwoch, 2. März 2011

Blumengruß

Ein Artikel von Andy hat meine Erinnerungen geweckt.
Unser Vater schenkte unserer Mutter seit Jahren (bis zu ihrem Heimgang) jeden Samstag eine besonders schöne Rose. Er kaufte sie selbst im Blumengeschäft.
Überhaupt baute er das Reich Gottes nicht nur mit Schokolade sondern auch mit Blumen. Er war der größte Kunde dieses kleinen Blumenladens. Zu allen möglichen Gedenktagen oder Anlässen kam der erste Blumengruß meistens von ihm. Freue machen um Jesu willen, das war sein Lebensmotto. Es gab kaum eine Begegnung bei der sein Gegenüber "unbeschenkt" blieb.

Dienstag, 1. März 2011

Er ist's

Der Frühling, auch wenn es zwischendurch mal nicht so aussieht. Die ersten Boten sind seit ein paar Tagen da. Sie haben es nicht leicht.




Der Frost der Nacht ist noch zu sehen.
Die hier stehen geschützter.