Samstag, 25. Juni 2011

Sommerpsalm

Sommerpsalm

Im Übrigen meine ich,
dass Gott, unser Herr,
uns einen grossen Sommer schenke.
Den Familien einen Korb voll Ruhe
und viele hoffnungsvolle Blicke auf grün und blau.
Wiesen und Wasser und weisse Strände.
Leise Monate.
Dass er das Geschrei aus der Welt nimmt
und Stille verordnet.
Dazu gehört, dass er den Kriegern das Handwerk
aus den Händen nimmt.
Und denen, die ohne Arbeit sind,
die Hoffnungslosigkeit.
Und die Mächtigen nicht zu Mafiosi werden lässt.
Alle können wir daran mittun und daran arbeiten,
dass das Leben langsamer verläuft,
dass die Welt alle Aufregung verliert.
Und die Menschen sich länger ansehen können,
um sich zu sagen: Wir lieben euch!
Gott, unser Herr, möge diese Stille segnen.
Möge diese Stille denen überall in die Ohren blasen,
die unsere Zeit noch schneller machen möchten
und damit noch kürzer, noch atemloser.
Gott, unser Herr, wir bitten dich: Mach es!
Auf dass unser Herz wieder Luft schnappen kann,
unser Auge aufhört zu zappeln
und unser Ohr wieder richtig hört
und nicht alles vergisst.
Denen, die uns dies austreiben möchten,
möge Gott, der Herr, einen Blitz ins Gesäss jagen,
damit sie ihr unmenschliches Tun einsehen
und die Menschen seines Wohlgefallens
in Ruhe lassen.
Und wir wollen unseren Herrgott abermals bitten,
dieses Ansinnen von uns und überall zu segnen.
Und weil es sein muss sofort und immerdar!
Danke und Amen.

Hanns Dieter Hüsch

Samstag, 18. Juni 2011

Meine Lieben

Das sind sie, samt Patensohn und Freund!


Ab Herbst sind auch Freundinnen, Freund und Patensohn nicht mehr vor Ort. Alle sind dann zum Studium oder Weiterstudium fort. Da sie aber fast alle nicht weit voneinander studieren, treffen sie sich jetzt schon regelmäßig zum Geschwistertreffen einmal im Monat. Es ist herrlich.
Ich weiß sie gut aufgehoben, meine Lieben, bei Gott und miteinander.

Wir schrumpfen

So sah es vor vierzehn Tagen aus, da konnten wir beim Samstagsfrühstück nach langer Zeit mal wieder draußen sitzen. Heute war es zu kalt und regnerisch.
Wir schrumpfen mächtig und so wird es wohl in Zukunft recht oft sein. Die drei Kinder sind nun alle zum Studium aus dem Haus und der Patensohn und die Freunde der Kinder kommen auch nicht so oft von sich aus. Und wenn die Kinder mal heimkommen, dann warten dort sehnsüchtig der Freund, die Freundin, denen sie in Liebe zugetan sind. Wir müssen uns dran gewöhnen. Auch ich muss mich dran gewöhnen. Und da Schwager, Schwester und Vizeschwester immer auch viele Dienste an den Wochenenden haben, fielen im Mai fast alle Familienfrühstücke aus. Auch das wird nun öfter passieren und ich muss mich dran gewöhnen. Die Nichte tritt ab August ihre erste Stelle in Mainz an und zwar als Gemeindepädagogin in einer Kirchengemeinde. Da sind die Wochenenden auch immer belegt. Die Zeiten ändern sich. Und das ist auch gut so. Doch ein bisschen wehmütig ist mir schon zumute.

Samstag, 11. Juni 2011

Frühstück mit Einstein

Eigentlich wollte ich, weil nur die Schwester zum Familienfrühstück kommen wollte, auch zur Aktion "Christen bitten zu Tisch". Dahin enteilte die Schwester nach dem Frühstück. Aber sie brachte noch jemanden mit. Nämlich Einstein. Der sollte nicht den ganzen Tag alleine zu Hause bleiben. Also mit zu Nenne. Er ist alt, er ist einsam, seit alle Kinder aus dem Haus sind und Schwester und Schwager dauernd unterwegs. Tja, und da geht Nenne doch nicht aus dem Haus und lässt Einstein alleine.

Einstein ist müde, das Laufen fällt ihm manchmal schwer. Und nun kann er leider auch nicht in meinen Garten, weil der Nachbar die Hecke entfernt hat, um was Neues aufzustellen. Und der Nachbarhund ist klein und lieb, aber quicklebendig und Einstein manchmal etwas seltsam.

Freitag, 10. Juni 2011

Christen bitten zu Tisch

So steht es heute in der Presse:
Eine lange Tafel wollen die Christen der Stadt am Pfingsttag auf dem Sternplatz aufbauen. Im Rahmen der Initiative "Gemeinsame Wege" stellen sie in der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Zelt einen Tisch auf und laden alle Bürger ein, Platz zu nehmen, sich auszutauschen, auszuruhen und einander zu begegnen. In Anlehnung an die Gemeinschaftsmahle Jesu wird es Weintrauben, Brot und Getränke geben, die miteinander geteilt werden wollen. "Gemeinsame Wege" ist eine Initiative der katholischen, evangelischen und freikirchlichen Christen in Lüdenscheid. Jedes Jahr gibt es mehrere gemeinsamen Aktionen der Christen auf dem Sternplatz.

Die Schwester ist immer an vorderster Front. Ich bin die Tippse vons Ganze. Die letzte Aktion fand am Samstag vor Ostern statt. Samstags (u. mittwochs) ist Markttag und der Stand, bzw. das Zelt stehen direkt am Hauptzugang zum Markt. Die Leute werden angesprochen und zu einem Gespräch und einer Tasse Kaffee eingeladen und immer gibt es eine kleine Gabe zum Mitnehmen. Etwas "Weltliches" und etwas "Geistliches".

Mal sehen, wer zum Frühstück kommt. Sonst flitze ich auch noch hin.

Samstag, 4. Juni 2011

Freundlichkeiten

Die lange Hecke frisch geschnitten, das hat der Mann der Freundin gemacht. Wir Weibsen haben gefegt und eingesackt. Anschließend wurde auf meiner Terrasse gefuttert. Einfach toll.
Heute endlich mal wieder Familienfrühstück. Auch auf der Terrasse. Einfach toll.
Heute Nachmittag durch die Büsche in meinem Urwald gekrochen. Nun bin ich verlaust. In meinen Haaren und an meinem Körper sitzen die Blattläuse. Einfach toll.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Impressionen ...

vom Himmelfahrtsgottesdienst in Niederhunscheid bei strahlendem Sonnenschein.
Viele wanderten zu dem kleinen Dorf, auch die OFK-ler.



Andy sitzt auf einem alten Pflug





Nach dem Gottesdienst und einer Stärkung wanderten viele weiter.