Brrrr, kalt. Nach der Haarschur schnell heim, weil die schwarzen Wolken drohen. Überlegt, ob sich's lohnt außen unter der großen Hecke das Unkraut zu beseitigen.
Schaffe ich vorm Regen? Jawoll, obwohl nachbarliche Schwätzchen aufhielten.
Autoeinstellplatz von Unkraut befreien.
Schaffe ich vorm Regen? Jawoll, da kein Schwätzchen.
"Rasen" vor der Terrasse mähen.
Schaffe ich vorm Regen? Jawoll, trotz des hin und her Räumens der Blumentöpfe.
Und plötzlich ist vieles geschafft (längst nicht alles), weil es schnell vorm Regen noch geschafft sein wollte.
Und regnen tut es immer noch nicht, obwohl es den ganzen Tag danach aussieht.
Mittwoch, 10. August 2011
Samstag, 6. August 2011
Familienbande
Sie waren alle da, die ganze Familienbande wie sie auf dem Foto vertreten ist. Nur der Schwager fehlt auf diesem Bild, das ist ja von Anfang des Jahres und war schön mal hier drin.
Wir hatten ein so munteres Frühstück mit viel Humor und gegenseitigem Aufziehen. Jeder bekam sein Fett weg, auch ich. Bin ja auch ein "dankbares Objekt" für kleine Späße.
Es war rundum schön.
Mittwoch, 3. August 2011
Sauerländer Original
Er hat meinen Tag belebt. Mein "alter" Heizungsmonteur. 71 Jahre ist er alt. Ein paar Jahre kam er nicht mehr, es hieß, er sei in Rente. Und dann tauchte er wieder auf. Schon in unserem Elternhaus hat er die Heizungsanlage gebaut und betreut. Viele Anlagen in unserer Stadt betreut er. Von einigen Haushalten hat der die Haustürschlüssel. Meine Mutter (die sich um Haus und Hof kümmerte) liebte und schätzte ihn. Das beruhte auf Gegenseitigkeit.
Er brauchte immer viel Zeit, nicht weil er langsam arbeitete, oh nein. Er hatte einfach immer viel zu erzählen.
Heute erzählte er viel von Begegnungen mit meinem Vater, davon, dass unser Vater sich auf ein Wiedersehen mit meiner Mutter in der Ewigkeit freute. Er fragte sich, woher der die Gewissheit nahm. Dass es Gewissheit war, das wusste er. Dann sang er mir einen Teil aus der Operette "Der Vetter aus Dingsda" vor, in dem in der 3. Strophe auch so eine Stelle vom Wiedersehen im Jenseits vorkommt, aber eben mit dem Hinweis, dass keiner es wisse, dass noch keiner von da zurück gekommen sei. Aus einer Arie sang er mir auch ein Stück vor, in dem vom gewissen Wiedersehen die Rede war.
Dass ich auch gewiss bin meine Lieben in der Ewigkeit bei Jesus wiederzusehen, war für ihn klar. Er meinte, ich hätte es gut.
Aber nicht nur solche Themen bewegten ihn. Bei manchen seiner Erzhälungen kamen meinem Heizungsmonteur die Tränen vor Bewegung, wenn er von seinen Erlebnissen sprach. Er spielt Trompete in einer Musikervereinigung. Er füttert die Tauben an bestimmten dafür ausgewählten Plätzen der Stadt, weil er sie im Winter hat verhungern sehen. Seine Frau kocht den Reis für das Futter. Das war mir neu, das mit den Tauben.
Bei allem was er tat, erklärte er mich das auch. Er weiß, ich bin interessiert. Vor meiner alten Heizungsanlage hatten wir manchmal lange gehockt und ausprobiert, wie wir das mit den Abgaswerten (Verordnung) hinkriegten. Er gab so schnell nicht auf. (Und letztendlich leckte der Boiler, es gab keinen Ersatz und darum brauchte ich eine neue Heizung.)
Beim Abschied haben wir uns umarmt. Ich mag ihn. Ich liebe ihn.
Gewiss, er hätte sicher etwa eine Stunde eher mit der Wartung fertig sein können. Aber er ist mir vertraut. Wir wissen wieder etwas mehr voneinander. Ich kann mich auf ihn verlassen.
Ein wirkliches sauerländer Original.
Er brauchte immer viel Zeit, nicht weil er langsam arbeitete, oh nein. Er hatte einfach immer viel zu erzählen.
Heute erzählte er viel von Begegnungen mit meinem Vater, davon, dass unser Vater sich auf ein Wiedersehen mit meiner Mutter in der Ewigkeit freute. Er fragte sich, woher der die Gewissheit nahm. Dass es Gewissheit war, das wusste er. Dann sang er mir einen Teil aus der Operette "Der Vetter aus Dingsda" vor, in dem in der 3. Strophe auch so eine Stelle vom Wiedersehen im Jenseits vorkommt, aber eben mit dem Hinweis, dass keiner es wisse, dass noch keiner von da zurück gekommen sei. Aus einer Arie sang er mir auch ein Stück vor, in dem vom gewissen Wiedersehen die Rede war.
Dass ich auch gewiss bin meine Lieben in der Ewigkeit bei Jesus wiederzusehen, war für ihn klar. Er meinte, ich hätte es gut.
Aber nicht nur solche Themen bewegten ihn. Bei manchen seiner Erzhälungen kamen meinem Heizungsmonteur die Tränen vor Bewegung, wenn er von seinen Erlebnissen sprach. Er spielt Trompete in einer Musikervereinigung. Er füttert die Tauben an bestimmten dafür ausgewählten Plätzen der Stadt, weil er sie im Winter hat verhungern sehen. Seine Frau kocht den Reis für das Futter. Das war mir neu, das mit den Tauben.
Bei allem was er tat, erklärte er mich das auch. Er weiß, ich bin interessiert. Vor meiner alten Heizungsanlage hatten wir manchmal lange gehockt und ausprobiert, wie wir das mit den Abgaswerten (Verordnung) hinkriegten. Er gab so schnell nicht auf. (Und letztendlich leckte der Boiler, es gab keinen Ersatz und darum brauchte ich eine neue Heizung.)
Beim Abschied haben wir uns umarmt. Ich mag ihn. Ich liebe ihn.
Gewiss, er hätte sicher etwa eine Stunde eher mit der Wartung fertig sein können. Aber er ist mir vertraut. Wir wissen wieder etwas mehr voneinander. Ich kann mich auf ihn verlassen.
Ein wirkliches sauerländer Original.
Dienstag, 2. August 2011
Nette Aussichten
Hatten wir in den letzten Monaten eher immer ein "Altenfrühstück", oder es fiel gar ganz aus, so zeichnet sich für Samstag ein "Jugendfrühstück" ab. Die "Alten" haben Dienst, sind auswärts. Aber alle Jugend ist vom Studien- und Urlaubsort da und der Patensohn auch. Und alle Anhänge sind auch da und wollen mitkommen. Bedingung der Jugend, sie möchten erst um 10.00 Uhr zum Frühstück kommen. Dann werden sie aber mit acht Mann hoch anrücken.
Ich freue mich wie bekloppt.
Ich freue mich wie bekloppt.
Entdeckungen
Zitat des Tages"Wenn Sie entdecken, wie einzigartig Sie sind, gehen Ihnen plötzlich auch die Augen auf, wie einzigartig der andere ist." von Henri Nouwen |
Labels:
Erfreuliches,
Gemeinde,
Glaube,
Nachdenkliches
Montag, 1. August 2011
Übergabe
Heute Vormittag habe ich meine Ausrüstung etwa 500m weiter getragen. Dort wohnt mein Nachfolger in der NFS, ein Pastor der Freien Ev. Gemeinde. Nun habe ich nur noch eine Woche Reservedienst als Zweitbesetzung, falls der Pastor mal nicht kann oder noch ein zweiter Seelsorger gebraucht wir.
Ich wurde nicht angepiept. Danke für alle, die betend an mich gedacht haben.
Ich wurde nicht angepiept. Danke für alle, die betend an mich gedacht haben.
Abonnieren
Posts (Atom)