Sonntag, 24. Juli 2011

NFS

Gerade vorzeitig die Sachen für die Notfallseelsorge übernommen. Bis 01. August habe ich nun wieder Dienst. In so einer Woche bin ich doch angespannter und schlafe auch nicht so gut. Mal sehen, wie es dieses Mal ist. Und Gott alles in die Hände legen, ohne den und das ginge es nicht.

"Sommerzeit"

..... haben wir während der Sommerferien beim Gottesdienstanfang. Denn unsere Pfarrer müssen dann zwei Gottesdienste halten (manchmal mit Früh-Gottesdienst drei). Beide Pfarrstellen müssen "bedient" werden. Darum wird der eine Gottesdienst zeitmäßig vorverlegt und der andere später gelegt. Das wechselt dann für die Gemeinden jedes Jahr. Dieses Jahr sind wir mit dem frühen Gottesdienst dran. Er beginnt um 9.30 Uhr, statt um 10.00 Uhr. Abekündigt war es genug. In der Presse stand es auch mehrfach, weil die Zeitungsleute sich prompt vertan hatten. Um 10.15 Uhr schienen alle endlich da zu sein, denn da kamen noch die notorischen Zuspätkommer, die sich immer die Eingangsliturgie schenken oder es anderweitig nicht püntlich schaffen. Um 9.30 Uhr waren wir eine relativ kleine Truppe. Bis 10.00 Uhr strömten dann die Leute sanft in die Kirche - und dann eben die üblichen Zuspätkommer und wir waren fast voll (natürlich das Gotteshaus) obwohl schon viele in Urlaub sind und auch die Jugend schon auf dem Weg in die Freizeit. Hinterher im Kirchencafé waren wir überfüllt und Kaffee wurde knapp.

Samstag, 23. Juli 2011

Trödeln

Heute "trödelte" der OFK (Obdachlosenfreundeskreis) mal wieder auf dem Sternplatz. Es war lausig kalt und es fegte ein scharfer Wind. So gerne bleiben da die Leute nicht stehen. Ich habe mächtig gefroren. Die andern Mitarbeiter waren schlauer, die waren dick eingemummelt.








Donnerstag, 21. Juli 2011

Plitsch-Platsch

Das ist der Vorzug vom Rentnerleben. Ich kann am Vormittag einen langen Spaziergang machen. Und das nicht alleine, die Freundin samt Hund haben mich dazu aufgefordert. Und so sind wir im Regen, oft geschützt durch Bäume, rund um die Fürwigge gepilgert. Traumhaft schöne frische Welt und ganz selten eine Begegnung. Und die auch nur mit Hundebesitzern.



Das sollten wir öfter machen, woll.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Essen ist fertig!

Gerade im Internet gefunden, ist morgen in der Zeitung zu lesen. Darauf muss man kommen, das ist Fantasie für Gott.
Ich bin gespannt, was daraus wird.

Dienstag, 19. Juli 2011

Angebot

Eine sehr persönliche Mail an mich landete heute Morgen im Spam-Ordner. Na so was. Da bekam ich doch sehr "warmherzige und niveauvolle Männer" aus Lüdenscheid angeboten, sogar mit Foto und Berufsangaben. Ein Hotelmanager, ein Molekularbiologe, ein Pilot und ein Kunsthändler hatten zeigten mir ihr Konterfei. Schade, dass ich keinen von ihnen auf dem Foto erkannte. Vielleicht sollte ich ja doch mal antworten. Aber ich glaube ich warte lieber, bis mir ein Pfarrer angeboten wird.

Freitag, 15. Juli 2011

Zusage

....von Gott - heute Morgen als SMS von Gott auf meinem Handy - für drei mir sehr liebe und vertraute Menschen die gerade jetzt auf Untersuchungsergebnisse warten: Krebs ja oder nein.
Der Herr, Dein Gott, ist barmherzig. Er gibt Dich nicht auf und lässt Dich niemals untergehen. (Siehe 5. Mose 4,31)

Diese Zusage gilt nicht nur für meine Lieben, sie gilt für alle Kinder Gottes.
Daran halte ich mich fest.

Montag, 11. Juli 2011

Schweigen

Spontan

Da ich noch nie in einem Cabrio gefahren war lud mich eine von meinen vielen wunderbaren Cousinen, als sie das hörte, spontan zu einer Fahrt ein. Von Dortmund reiste sie an, um mich zum Gottesdienst abzuholen.
Da wussten wir noch nicht wohin. Einfach ins Blaue wollten wir fahren.

An der Sorpe sind wir gelandet und haben köstlich gespeist. Das Wetter war, trotz der manchmal dunklen Wolken so, dass ich wirklich die Fahrt im offenen Cabrio genießen konnte.
Fürstlich gespeist haben wir auch.

Zu erzählen gab es unendlich viel. Wir haben geredet gelacht, und spontan umarmt, wenn wir wieder Gemeinsamkeiten entdeckten. Wir kommen eben aus dem gleichen Stall.

Und wir haben die Schönheiten am Weg und am Ufer nicht übersehen, uns einfach daran gefreut.
Danke liebe Kicki, es war ein wunderschöner Tag mit Dir. Und danke auch, lieber Wolfgang, dass Du uns ein so tolles Essen spendiert und Deiner Frau einen Tag frei gegeben hast.
Ich fühle mich reich beschenkt und bin immer noch ganz beschwingt.

Samstag, 2. Juli 2011

Veteranentreff

Da saßen wir mal wieder zusammen, wir ehemaligen Kolleginnen der Grundschule, an der ich die letzten drei Jahre meines Dienstes verbrachte. Vorher war ich 5 Jahre an einer Hauptschule und dann 20 Jahre an einer anderen Grundschule. Doch nur wir Kollegen und Kolleginnen von der letzten Schule treffen uns in Abständen um miteinander Gemeinschaft zu haben. Und weil es ein sehr heißer Tag war saßen wir im Biergarten eines Restaurants. Die Idee hatten auch andere. So mussten wir zwei Stunden auf unser Essen warten.
Die Küche und die Bedienung waren ob des Ansturms der Gäste restlos überfordert. Doch uns hat das nichts ausgemacht. Wir hatten viel zu erzählen, nehmen aneinander Anteil. Leider haben uns die Männer inzwischen "im Stich" gelassen. Sie sind wohl solcher Übermacht an Weiblichkeit nicht gewachsen.
Dass ich die letzten drei Jahre noch an eine andere Schule versetzt wurde lag daran, dass die alte Schule unbedingt eine volle Lehrerstelle brauchte und ich mit meiner Zusatzbeauftragung als Koordinatorin für Suchtvorbeugung und Gesundheitserziehung für die 170 Schulen in unserem Kreis 5 Stunden Unterrichtsermäßigung bekam um diese Koordination für das Schulamt zu leisten. Eine Aufgabe, die mir 15 Jahre viel Arbeit aber auch viel Freude gemacht hat.