Gestern war ein Tag der Abschiede: Der Kantor meiner früheren Gemeinde nahm nach 50!!! Jahren Dienst seinen Abschied. Und gleichzeitig löste sich der Kirchenchor, den er vor 50 Jahren gegründet hatte auf.
Wir kennen uns von klein auf, sind Nachbarskinder. Und er hat eine meiner Cousinen geheiratet. Wir haben lange Jahre zusammen gewohnt. Und so habe ich auch 20 Jahr in "seinem Kirchenchor" gesungen, war 16 Jahre in dieser Gemeinde Presbyterin. Das ist nun auch schon wieder über 2O Jahre her.
Bewegend waren die Begegnungen mit alten Mitstreitern und Mitsängern. Erschütternd wie gebrechlich manche geworden sind. Bewegend, welche innige Gemeinschaft alle noch miteinander haben. Bewegend der Dank der Kirchengemeinde.
Pensioniert ist mein angeheirateter Vetter schon lange (Oberstudienrat), aber seine Kantorenstelle hatte er bis jetzt noch.
Gefreut hat mich überaus, dass unser Bürgermeister dem scheidenden Kantor die goldene Ehrennadel der Stadt Lüdenscheid ansteckte. Er bekam sie verliehen für das, was er auf muskalischem Gebiet für die Jugend der Stadt Lüdenscheid aber auch für das musikalische Geschehen hier getan hat.
Viele Tränen sind geflossen, wegen der Abschiede - denn die alte Gemeinschaft besteht ja nun auch nicht mehr. Und doch überwog auch die Dankbarkeit für die vielen Jahre des Miteinanders.
Alzheimer und wir …
vor 6 Jahren










