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Montag, 24. Oktober 2016

Viel geschehen

Die Zeit rast. Es ist viel geschehen.

Inzwischen ist der kleine Ole geboren. Meine Schwester ist zum zweiten Mal Oma geworden. Oles Schwester, die kleine Ida, freut sich sehr über ihren gesunden Bruder. Und sie muss immer wieder zur Vorsicht gemahnt werden, wenn sie mit ihren Zärtlichkeiten zu heftig ist. Sie verteidigt ihren Bruder gegen den großen Labrador, auch wenn die Mama erklärt, dass der ruhig schnüffeln darf. Aber wenn Ida an Ole dran ist, darf eben kein anderer an ihn ran, auch der Papa nicht. Sie ist schon richtig große Schwester.
Wir sind dankbar über das gesunde Kind, erleben wir doch gerade in der Gemeinde eine etwas andere und sehr notvolle Situation. Und so sind wir als Beter wieder kräftig in die Pflicht genommen, um die kleine Johanna, die in der 27. Woche geholt werden musste und der dann gleich eine schnell wachsende Geschwulst an der Pobacke entfernt werden musste, zu umbeten, sie und auch ihre Eltern und Geschwister. Aus der akuten Lebensgefahr ist sie heraus. Aber die Kleine hat noch einen weitern Weg vor sich.

Sonntag, 21. August 2016

Flucht

Da es bei mir ausgesprochen "warm" und "laut" ist, und wir ein paar Familienfeste vor uns hatten, bin ich in dieser Woche zweimal einen ganzen Tag unterwegs gewesen. Das tat mir gut.
Ich wurde mitgenommen.
Der angeheiratete Neffe in Mainz wollte seinen Geburtstag mit der Familie feiern. Das war schön für mich. So konnte ich auch gleich meine süße kleine Großnichte wiedersehen.

Am Freitag gab es eine wunderschöne Trauung in einem Weingut in der Nähe von Rüdesheim. Dort heirateten die Kinder einer guten Freundin von uns kirchlich.
Es war wunderschön. Der Neffe hielt als Vikar seine erste Trauung. Bei Trauungen gepredigt hatte er schon (bei seiner Schwester). Aber hier durfte er auch die Trauung vollziehen.
In der lauschigen Umgebung mit vielen jungen Familien mit Kindern war es einfach wunderschön,

Hier laufen die Trockengeräte weiter. Ich sehe im Wasserschlauch, der ins Becken geleitet wird, immer wieder Wasser stehen. Die ersten Messungen werden wohl Ende dieser oder Anfang nächster Woche gemacht werden. Ich bin gespannt.











Donnerstag, 21. April 2016

Alles neu ...

... macht nicht der Mai, passiert schon im April.
Sie sind da und stehen, die Terrassen-Möbel von 10 Familienmitgliedern geschenkt (zum 75. Geburtstag im Dezember und zu Weihnachten) und vom Schwager angefertigt.
Da es ab dem Wochenende einen Windereinbruch geben soll, habe ich noch keine Kissen raus gelegt und drum herum ist auch noch nichts schön in Kübeln und Töpfen. Das muss noch warten.
Ich erfreue mich an dem warmen Holzton und hoffe auf manche gemütlich Stunde mit lieben Menschen.





Und während ich gerade die Fotos einstellte, schellte es bei mir, und meine Schwester kam auf einen kurzen Kaffee herein und wollte unbedingt die neue Garnitur sehen. Die haben wir dann sofort eingeweiht, denn heute scheint die Sonne noch.





Einweihung!
Im Hintergrund sieht man zwar noch meinen Kurmel mit allem, was ich zum Bepflanzen der Schalen und Töpfe brauche. Das wird erst nach dem angekündigten Wintereinbruch in Angriff genommen. Ich habe ja keinen Keller, in dem man so etwas unterbringen könnte.

Mittwoch, 13. April 2016

Fast fertig

Der Hocker fehlt noch.



Mittwoch, 6. April 2016

Es wird ...

Zu meinem 75. Geburtstag im Dezember habe ich von allen meinen Lieben zusammen eine Terrassen-Garnitur geschenkt bekommen. Sie wollten, dass endlich die Plastikstühle verschwinden.
Ein Mobile mit Gestaltungsvorschlägen wurde aufgehängt. Mein Schwager wollte, je nach meinem Aussuchen entweder alles selbst bauen, oder bestellen.

Ich dachte bei mir, dass das wohl noch lange dauern könnte. Aber - es wird.

Samstag war die Tischplatte "in der Mache".

Heute konnte ich schon einmal probesitzen, was dann meine Schwester für mich übernommen hat.


Zwei Sesseln und ein Hocker kommen noch dazu. Wenn es in dem Tempo weiter geht, dann habe ich schon bald eine wunderbare Terrasse, und ein lange gehegter (aber nicht ausgesprochener) Traum wird wahr.
Ich freue mich wie verrückt und bin gespannt.

Freitag, 18. März 2016

Gemeinde- und Hundefreuden

Wir werden ab heute bis Sonntag wieder mit unserer Gemeinde in Haus Nordhelle sein.
Liebe Iris Weiß, dort gibt es seit der Renovierung auch eine Kapelle!!!!
Mit über 200 Teilnehmern sind wir dort. Ein großer Teil der von uns betreuten Schutzsuchenden wollte gerne mit und wird mit dabei sein. 60 Personen aus dem Umkreis der Obdachlosenarbeit kommen auch, wie jedes Jahr, wieder mit.40 Flüchtlinge aus 6 Nationen waren auch dabei. Einige von ihnen kommen ja regelmäßig in unsere Gemeinde. Sie gehören zu uns. Und dann wir anderen (samt Jugend) und unsere Mitarbeiter. Eine spannende Mischung und auch eine Herausforderung. Da braucht es viel Gebet für uns mit uns und von uns allen. Drei Dolmetscher übersetzen bei den gemeinsamen Veranstaltungen simultan ins Englische, ins Arabische und ins Farsi.
Ich bin wieder Heimschläfer, da ich mich um den Gemeindehund (meinen Pflegehund) kümmern muss und will. Er schläft bei mir.
Morgens geht es sehr früh aus den Federn, damit ich Silas noch vor dem frühen Frühstück eine Stunde gut austoben kann. Denn zum Frühstück will ich in der Nordhelle dabei sein. Gerade bei den Mahlzeiten und danach ergeben sich so gute Gespräche.
Mein "Waldarbeiter" liegt dann solange im Kofferraum der Gemeindepastorin. Da liegt er oft, das ist sein zweites Lager.
Zwischendurch wird er immer wieder von mir bewegt, wir machen Gänge. Hoffentlich spielt das Wetter mit.
Abends fahren wir dann zu mir, machen es uns noch ein wenig gemütlich und schlafen eben daheim. Meine Wohnung ist ja auch die zweite Heimat von Silas.


Ich hoffe, ich halte das Ganze kräftemäßig durch. Mit Gottes Hilfe und mit etwas Verstand von mir, müsste es gehen.


 

Mittwoch, 9. März 2016

Familienfreuden

Wir waren in Heidelberg. Mein Neffe Nr. 1 hatte Geburtstag. Und weil meine Schwester sich selbst "geschworen" hat, ihre Kinder zu ihren Geburtstag zu besuchen, werde ich mitgenommen. Toll.


Zum Frühstück waren wir nur zu Viert, der Neffe und seine Frau und wir beide. Das war so nicht vorgesehen, aber der Schwager vom Neffen samt Klein-Ida steckte leider im Stau fest. Einerseits schade, andererseits schön. Wir konnten uns ausführlich unterhalten, hören, wie es den Beiden geht.


Später trudelten immer mehr Gäste ein. Klein-Ida, eineinhalb Jahre alt, hatte ihren Spaß. Ich auch.
Der Neffe wohnt mitten in der Innenstadt. Idas Oma musste dringend einiges einkaufen. Und so tippelte Nenne dann mit Klein-Ida mit. Wir haben uns bald von der Oma losgesagt und sind alleine losgezogen. Wir haben den Straßenmusikern zugehört, mitgetanzt, Blümchen gestreichelt. Und Klein-Ida, schon ganz eine kleine Madam, wollte in jeden Laden hinein.


Idas Mama musste an dem Tag arbeiten, konnte nicht kommen. In Gemeinde sind ja die Wochenenden besondere Arbeitstage.

Schade, dass alle Lieben nun etwas weiter weg wohnen. Ich habe den Tag genossen und bin immer noch hoch erfreut.

Montag, 29. Februar 2016

Tante Klara

Heute hätte sie Geburtstag, Tante Klara. Ich weiß gar nicht, wie alt sie jetzt geworden wäre.
Sie war die Schwester meines Großvaters väterlicherseits.
Tante Klara war unverheiratet und lebte, als ich sie kennenlernte, schon mit "Mutter Brink" zusammen. Ob die je verheiratet war, weiß ich nicht.
Meine Erinnerungen an Tante Klara sind eine gemütliche Wohnung, wobei ich mich nur an ihr Wohnzimmer erinnere. Und ich erinnere mich an ihren "Apfel im Schlafrock". Das war ein Apfel, der in einen Teig eingewickelt wurde und dann in den Backofen kam. Mir schmeckte der sehr gut.
Tante Klara schenkte mir immer einen zum Geburtstag und es steckte dann ein kleiner Geldschein drin.
Tante Klara starb irgendwann, als ich noch Kind war.
Von ihr hieß es immer, dass sie eine große Beterin war.


Gerade merke ich, wie dankbar ich für Tante Klara bin, wie kostbar die Erinnerung an sie für mich ist.

Freitag, 26. Februar 2016

Rückblick

Lange habe ich hier nichts geschrieben. Wahrscheinlich guckt schon gar keiner mehr in dieses Blog.
Es gäbe vieles zu berichten, es war viel los.
Doch manchmal fehlte die Zeit und manchmal die Kraft und Gelassenheit, hier etwas einzustellen.
So fasse ich einfach mal einiges kurz zusammen:


Kurz vor meinem 75. Geburtstag im Dezember kündigte sich eine Bronchitis an. Da aber alle meine Lieben ausnahmsweise mal von Nah und Fern kommen wollten, ich sie auch gerne bei mir haben wollte, habe ich diese Bronchitis erfolgreich unterdrückt. Darin bin ich ein Meister.
Von morgens bis abends ging es bei mir zu wie im Taubenschlag. Nichten, Neffen, Großnichte und liebe Freunde, alles war da. Es war für mich wunderschön.
Und schon stand Weihnachten vor der Tür. Und wo wurde als Familie gefeiert: Bei Nenne!
Auch volles Haus mit Kind und Kegel und zwei großen Labradoren.
Und immer noch wurde die Bronchitis ignoriert und unterdrückt.


Zwischen Weihnachten und Neujahr gab es das große Patentreffen bei meiner Schwester. Sie lädt dann alle Paten ihrer Kinder samt Familien ein. Und meine Nichten und Neffen samt Kleinkind waren ja noch von Weihnachten da, alle anderen kamen samt Familien. Der Nachmittag und Abend war wieder wunderschön.
Auch Schönes strengt ja an. Ab dem 30. Dezember musste ich die Reißleine ziehen und mich für 14 Tage aus dem Verkehr.


Die Arbeit am PC für meine Schwester lief trotzdem weiter. Die Allianzgebetswoche war ja dran. Zwar ohne mich, aber irgendwie doch mit mir.

Dann kam der 96. Geburtstag meiner geliebten Patentante, den wir im Altenheim feierten. Sie war putzmunter, geistig fit und mit Rollstuhl sehr wendig.

Meine Schwester feierte dann ihren Geburtstag vormittags bei mir, da ihre Kinder nur kommen wollten, wenn sie auch ein wenig Zeit für die Lieben hätte. Das geht im Pfarrhaus und im Kirchenhaus nicht, da geht es an dem Tag heftig zur Sache. Also gab es vormittags bei Nenne ein riesiges Geburtstagsfrühstück. Nachmittags feierte die Gemeinde und Abends hatten die Lieben vom Obdachlosenbistro dort ein tolles Büfett erstellt. Ganz viele unserer ehemals Obdachlosen, die inzwischen in Wohnungen sind, brachten etwas mit. Hinterher stürzten sie sich drauf und futterten alles auf. Es war toll, das zu erleben. Einer der ehemals Obdachlosen, aber immer noch gefährdeten, hielt eine kleine Rede. Und es war im Bistro wie immer proppenvoll.


Drei Tage darauf ging es nach Mainz zum Geburtstag der Nichte. Meine Schwester hat sich "geschworen" ihre drei Kinder jeweils zum Geburtstag zu besuchen. Mehr schafft sie nicht, aber das hat sie bisher eingehalten, seit die Lieben aus dem Haus sind (Mainz, Heidelberg, Trier).


Dann durfte ich für ein paar Tage in Mainz Klein-Ida hüten. Mama hatte Gemeindefreizeit und Papa Klinik-Praktika, hatte von sieben bis sieben Dienst "auf Station".


Ich habe es genossen, ich glaube, die Kleine auch.


In der Gemeinde ist immer viel in Bewegung. Dadurch, dass Lüdenscheid drei Auffanglager hat, davon eines in unserer Gemeinde, und inzwischen auch durch die vielen Zuweisungen zusätzliche Container, Massenquartiere und Wohnraum beschafft hat und beschafft, sind wir mittendrin in aller Flüchtlingsarbeit.
Sie kommen in unsere Gottesdienste, nehmen an allen Gemeindeveranstaltungen teil und ein ganzer Stamm an Ehrenamtlichen aus unserer Gemeinde leistet an vielen Stellen manchen Dienst (Sprachkurse, Paten für Familien, Kleiderkammer usw.). Wir erleben viel Elend, viel Bereicherung, auch Ärger, das ganze Programm. Es bleibt spannend. Aber Gott hat uns diese Menschen vor die Füße gestellt, sie sind da und brauchen unsere Hilfe und Zuwendung.


Es gäbe so vieles noch zu erzählen, an Schönem, an Schwerem. Es treibt immer wieder ins Gebet.
Und Gott schenkt immer wieder neue Kraftzulagen, das spüre ich tagtäglich.





Donnerstag, 8. Oktober 2015

Begegnung per Fernbedienung

Seit Neuestem können wir unsere Tiefgarage per Fernbedienung öffnen. Ist eigentlich ganz praktisch. Das Teil ist sehr klein, liegt bei mir zwischen den beiden Vordersitzen in der Halterung für Becher o.ä.
Heute Morgen brachte ich mein Auto zur Wagenwäsche (innen und außen). Ich schaffe das nicht mehr, denn auf meinem Einstellplatz müsste ich viel hin und her schleppen, der ist etwas von der Haustür entfernt.
Da ich in meiner Lieblingstankstelle darauf warten konnte, die nach einer Renovierung eine wunderbare Imbissecke haben, wollte ich dort frühstücken, aber vorher noch im Aldi einkaufen.
Habe ich gemacht. Und nachdem ich an der Aldi-Kasse bezahlt hatte rief mir die Kassiererin was hinterher. Ich fühlte mich gar nicht angesprochen. Doch es zeigte sich, ich hatte die Fernbedienung verloren.
Irgendwie war mir die Seitentasche aufgegangen und das kleine Teil herausgefallen. Ich hatte es eingesteckt, weil es nicht im Auto liegen bleiben sollte. Wer hatte es gefunden? Die Mutter eines meiner erwachsenen Patensöhne, eine Pfarrfrau aus einem kleinen Vorort. Wir hätten uns nicht getroffen (haben uns sehr lange nicht gesehen), wenn ich das Teil nicht verloren und sie es nicht gefunden hätte. Dann ging es ans Erzählen und schwupp, gesellten sich noch eine alte Kollegin und ihr Mann, ein Nachbarsjunge von früher, mit dazu. Und es stellte sich heraus, dass sie alle Fragen hatten wegen unserer Flüchtlingsarbeit, weil sie inzwischen auch ganz frisch mit eingebunden sind.
In einer Ecke des Aldis standen wir mit unseren Einkaufswagen und redeten ohne Ende. Es war nichts mit Frühstück. Es war geschenkte Begegnung.
Mein Auto war fertig.
Auf der Rückfahrt sprang ich noch beim Bäcker rein. Es goss in Strömen und mit mir sprang noch jemand rein. Meine Cousine!
Und dann standen wir da und tauschten aus. Denn meine Patentante, ihre Mutter, die im Januar 96 wird, ist nun leider doch in ein Altenheim gekommen. Das Einleben ist schwer. Ich hatte zwei Tage vorher besucht. Wir tauschten aus, waren beide traurig.
Auch das war geschenkte Begegnung, denn auch wir hatten uns Monate nicht gesehen.
Der Vormittag war herum. Das Auto blitzt, innen wie außen. Ich war und bin erfüllt von den Begegnungen mit lieben Menschen, die ich alle nicht getroffen hätte, wenn ich nicht meine Fernbedienung verloren hätte.
Und nun weiß ich auch, dass meine Tasche vorne an ihrer Seitentasche nicht mehr richtig schließt. Da kommen jetzt höchstens Tempo-Tücher hinein, aber nichts Wertvolles mehr.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Mit Gottes Segen

Die kirchliche Trauung und die große Hochzeitsfeier des Neffen und seiner Braut/Frau fand in der Heimatstadt der beiden Brautleute statt. Die Mutter traute, der Patenonkel hielt die Predigt. Die beiden gehen ihren gemeinsamen Weg mit Gott.

Mit Gottes Segen!

Die Geschwisterpaare

Die Schwägerinnen

Die Geschwister

Nach der Trauung wurden auch hier bei der Feier die HighHeels ausgezogen. Der Bräutigam hatte schon die ganze Zeit "Trunschuhe" an.



Unter der Haube

Nun ist auch der Letzte der Neffen "unter der Haube". Er ist zwar bei den Geschwistern der Mittlere, hat aber nun als Letzter geheiratet.
Die Weltreisenden waren einen Tag vor der standesamtlichen Trauung pünktlich zurück.
In Heidelberg gab es im engen Familien-, Freundes- und Trauzeugenkreis nach dem Fußmarsch zum Standesamt eine kleine aber feiner Feier.

Kleines Spalier für das Brautpaar.

Ständchen der Geschwister im Standesamt. Und Klein-Ida mischte mit.

Den Rückweg vom Standesamt schaffte die Braut nicht mehr auf den HighHeels.

Barfuß ging es durch Pfützen und über Kanäle heim.

Montag, 14. September 2015

Lieber Besuch

Da gab es am Wochenende lieben Besuch.
Der Papa hatte Bandprobe und brachte seine Tochter mit. Das große Mädchen ist gerade ein Jahr alt geworden.
Geschlafen wurde im Pfarrhaus bei Oma und Opa. Aber tagsüber war das kleine Persönchen dann bei mir, bei Tante Nenne, der Patentante seiner Mama.
Da stand sie dann ganz stramm auf ihren zwei Beinen, wollte immer nur laufen. Das klappt aber bisher nur, wenn noch eine helfende Hand angefasst werden kann.
Also spazierten wir zwei rund um den Tisch, durchs Wohnzimmer, durch die Küche. Alles wurde mit Juchzen begrüßt.
Und dann ging es an die große Fotowand. Nun kennt Ida alle die da hängen. Sich selbst entfernte sie mal schnell, konnte nämlich mit ihren Händen dran.
Mit den anderen unterhielt sie sich köstlich.
Und nun habe ich Entzungserscheinungen und freue mich, dass die kleine Maus am kommenden Sonntag wieder bei mir sein wird, weil Papa wieder mal hier ist und beide Omas verhindert sind.

Was habe ich für ein Glück.

Dienstag, 25. August 2015

Gedenktage

Es ist mal wieder so weit.
Heute wäre meine Schwester 65 Jahre alt geworden.
Und wie so oft an diesem Gedenktag frage ich mich, wie es wohl wäre, wenn sie noch lebte.
Ich kann mir das gar nicht so recht vorstellen. Muss ich ja auch nicht. Aber ein wenig träumen darf ich schon.
An diesem Tag bin ich sonst immer bei den Eltern und später bei unserem Vater gewesen. Wir haben uns gemeinsam erinnert. Nur in seinem Sterbejahr da hatte er zum ersten Mal den Geburtstag ganz vergessen und war selber betroffen darüber, als ich ihm beim Abschied sagte, dass ja heute Annettes Geburtstag sei.
Es gibt kaum noch Menschen, die sie gekannt haben, es gibt keinen mehr, der sich mit mir an ihren Geburtstag erinnert.
Das gehört zum Leben. Ich darf mich freuen und freue mich, dass ich eine Schwester hatte, mit der ich eine wunderschöne und eine sehr schwere Zeit erlebt habe.
Sie ist bei Gott, das weiß ich. Und da ist sie wunderbar aufgehoben. - Auch wenn sie mir heute ein wenig fehlt.

Dienstag, 21. Juli 2015

Ich wäre gerne wieder dort ...

Seit gut einer Woche bin ich wieder daheim von einer wunderbaren Freizeit auf Korsika.
In einer christlichen Ferienanlage in Pinéa in Calvi hatten wir eine Woche lang Dienst und eine Woche frei. Aber die Gespräche über Glauben und Nöte gingen trotzdem weiter. Und das ist auch gut so.
Den größten Anteil an "Dienst" hatte meine Schwester. Ist ja klar.
Ich merke, ich wäre gerne etwas länger geblieben.
Ich wäre gerne wieder da.
Doch es ist gut, wenn schöne Zeiten auch ein Ende haben. Die Vorfreude auf nächstes Jahr wächst.
Dann sind wir, so Gott will und wir leben, wieder dort.


Mittwoch, 17. Juni 2015

Kinder-Gottesdienst

Am Sonntag wurden in einem gesonderten Taufgottesdienst die Enkelkinder unserer Freundin getauft. Es ging in Richtung Frankenthal. Dort wohnt das junge Paar, dessen drei Kinder getauft wurden.
Marlou ist schon drei Jahre alt und ihre Brüder, die Zwillinge, werden Ende August ein Jahr alt.
Es war ein richtiger Kindergottesdienst. Denn viele der Gäste waren junge Paare, die selber kleine Kinder haben.
Und so war zwar die Predigt (von Moni, meiner Schwester) auch an die Erwachsenen gerichtet, aber auch für Kinder verständlich. Und gesungen haben wir Kinderlieder, zu denen wir uns auch bewegt und Gesten gemacht haben.
Um den Taufstein herum standen, neben den Eltern und Paten ganz viele Kinder, die einfach zugucken wollten.
Für den so früh verstorbenen Opa (unseren Freund) wurde, neben den Taufkerzen der Kinder, auch eine Kerze entzündet.
Ich denke er freut sich im Himmel darüber.




Sonntag, 7. Juni 2015

Transporteure

Dieses Mal sind wir Möbeltransporteure, meine Schwester und ich.
Neffe Nr. 1 und seine Verlobte haben eine Wohnung bekommen, mitten in Heidelbergs Altstadt, keine zwei Minuten von der WG meines Neffen entfernt. Im September werden sie heiraten, aber die Wohnung wird jetzt frei. Also nichts wie rin in das tolle Stück.
Und was machen Mutter und Tante?
Sie fahren mit dem OFK-Bulle voller Erbstücke von Lüdenscheid nach Heidelberg, um die guten Teile dort abzuliefern.
Die Hitze dort war heftig, kamen wir doch aus dem kühlen Sauerland.
Es blieb noch Zeit für einen Bummel durch die Altstadt und für eine Pizza, ehe es wieder auf zurück auf die Autobahn ging.

eine enge Gasse

ein Teil der Erbstücke

kurze Pause

Donnerstag, 4. Juni 2015

Zwei, die zusammen gehören ...

Zwei Magdalenen sitzen hier, Patentochter und Patentante. Beide sind Pfarrerstöchter.
Meine Patentochter Magdalene ist 50 Jahre alt geworden. Das wurde besonders gefeiert. Dabei fiel mir auf, dass von meinen 10 Patenkindern 3 Patentöchter in diesem Jahr einen runden Geburtstag Geburtstag mit mir als Patentante gefeiert haben.
Eine wurde 40 und kurz vorher zum ersten Mal Mutter einer kleinen Tochter. Sie ist die Tochter meiner Cousine.
Eine wurde 30 und ein paar Monate vorher Mutter einer kleinen Tochter. Sie stammt auch aus einem Pfarrhaus, ist meine Nichte.
Eine, eben die Magdalene, wurde 50 und lebt alleine, wie ich. Nein, nicht ganz, Filo ihr Windhund ist ihr treuer Geselle. Sie ist die Tochter meiner Freundin, mit der ich seit meinem 13. Lebensjahr befreundet bin.

Welch einen Reichtum an Patenkindern habe ich da. - Reich beschenkt

Samstag, 9. Mai 2015

Ferner Geburtstag

Heute hat Neffe Nr. 2 Geburtstag.
Zurzeit weilt er mit seiner Frau in einem kleinen Städtchen in Kambodscha.
Heute Morgen tauschten wir über WhatsApp Geburtstagsnachrichten aus. Wie gut, dass es solche Möglichkeiten gibt.
Den Beiden geht es gut. Um Mitternacht haben sie in einem Bus von Phnom Penh nach Siem Reap mit einem kleinen Küchlein und einer Kerze zum Auspusten den Übergang ins neue Lebensjahr gefeiert.
Ich kann sie immer nur wieder für ihre Weltreise Gott in die Hand legen und mich freuen, dass sie solche Möglichkeiten haben.
Kommt bewahrt heim, Ihr Lieben.

Dienstag, 7. April 2015

Für länger

Sie haben sich verabschiedet, gehen für ein halbes Jahr auf Weltreise (Travel an Work) und Hochzeitsreise. Sie erfüllen sich einen Traum, den sie schon viele Jahre träumen.

Es war eine schöne Abschiedsstunde.






Gott schütze euch Ihr Lieben und bringe euch bewahrt wieder heim.