Dienstag, 31. Mai 2011

Undicht

Ich bin undicht. Nicht ich, sondern die Gasleitung meines Obernachbarn (Besitzer über mir). Heute war Dichtigkeitsprüfung. Ist in diesem Jahr für alle Haushalte vorgesehen und habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Und siehe da, eines der drei Gasrohre, die durch meinen Abstell-Kellerraum führen (liegt in der Wohnung) hat ein winziges Leck an einer großen Verschraubung. Schraube fest drehen ging nicht. Da rührt sich nichts. Da war auch seit den 20 Jahren, die ich hier wohne, keiner dran. Also muss da was ausgetauscht werden. Wir wollen doch nicht, dass des Nachbarn Leitung undicht ist und Nenne an Gasvergibtung eingeht oder in die Luft fliegt.
Aber dazu besteht noch keine Sorge, sagen die Gasprüfer. Ich jedenfalls bin dicht.

Sonntag, 29. Mai 2011

Herr erbarme Dich

Unser junger Mann aus der Gemeinde für den wir vor zwei Jahren wegen seines Krebses so gebetet haben und der im letzten Jahr ein neues Knie bekommen hat, liegt wieder auf dem Op-Tisch in der Spezialklinik. Nach dem alles so gut ging und er munter mit in der Gemeinde dabei war, sein Leben wieder normal lief, hat sich vor ein paar Tagen das Knie entzündet. Seit gestern ist er in der Klinik und die Entzündung war nicht in den Griff zu bekommen. Jetzt haben die Ärzte entschieden: "Alles muss raus." Um 17.30 Uhr sollte er operiert werden. Gerade schickte der Vater eine sms, dass der Sohn erst jetzt in den OP gekommen sei.
Ich habe auf Bitten der Eltern wieder die Gebetsmails in Umlauf gebracht. Wir können alle drei nur immer wieder im Gebet vor Gott bringen.
Herr, erbarme Dich. Bitte!

Samstag, 28. Mai 2011

Phänomene

Nachdem ich nun drei Tage nicht in meinen Blog konnte, weil mein Passwort nicht angenommen wurde, klappt das jetzt gerade mal. Drum nutze ich die Gunst der Stunde.
Folgendes tritt bei Blogger auf, egal in welchen Blog ich gehe. Wenn ich das Profil desjenigen anklicke, öffnet sich das Anmeldefenster, das wo ich entweder einen neuen Blog erstellen will und soll, oder mich anmelden. Melde ich mich mit meinen Daten an und klicke auf den entsprechenden Button verschwindet das Fenster und erscheint anschließend wieder wie gehabt zum Anmelden mit leeren Feldern. Gebe ich ein falsches Passwort ein, sagt die Seite das ordentlich an, dass es falsch war.
Will ich einen Kommentar erstellen und die Blogger haben dazu ein Fenster, das sich extra öffnet (nicht Kommentar unter dem Blog) so erscheint in diesem Fenster ein kleiner Ausschnitt des Blogger-Anmeldefensters, gerade so, dass ich mich anmelden kann. Nicht das Fenster in dem man eine Identität auswählen kann. Merkwürdig. Also bei einigen kann ich überhaupt keinen Kommentar mehr schreiben. Ist ja auch kein Verlust.
Dass ich mein eigenes Profil nicht ansehen kann, ist auch kein Verlust. Vielleicht kann ich es ja wieder.
Aber das irgend etwas nicht stimmt macht mich rappelig, zumal ich ja immer noch auf Kriegsfuß mit meinem neuen PC stehe. Denn noch immer kann ich einige Anwendungen in Outlook überhaut nicht nutzen. Es scheint wir müssen Office neu installieren. Ob es hilft. Warten wir es ab.
Ich bin in diesen Tagen viel am PC, weil ich den PC-Fachmann nicht aus der Verantwortung entlassen will, bis alles ordnungsgemäß klappt, was möglich ist. Und vorher ändere ich selber auch gar nichts an irgendwelchen Einstellungen o.ä.
Es gibt Schlimmeres als diese Sachen.
Und davor bin ich bisher bewahrt geblieben, vor Einbruch, Unfall und Krankheit. Das hat in diesen Tagen einige meiner Lieben und Freunde getroffen. Ich grüße Euch und denke an Euch.

Montag, 23. Mai 2011

Liebe

NFS

Seit heute Morgen habe ich wieder eine Woche rund um die Uhr Dienstbereitschaft in der Notfallseelsorge. Vorhin war die Übergabe des Piepers, des Handys und des Notfallrucksacks. Meine Vorgängerin ist jetzt seit einem Jahr dabei und hat noch keinen Einsatz gehabt. Auch ich erbitte mir eine ruhige Woche. Allerdings will ich bereit sein, dann wenn ich gebraucht werde. Die heutige Losung macht Mut.

Beim PC läuft Outlook immer noch nicht rund (das brauche ich laufend und "dienstlich") einige Anwendungen tun es dort noch nicht. Auch sonst sind nicht alle Macken ausgeräumt. Der PC-Mensch ist zurzeit regelmäßiger Gast bei mir. Nicht so ganz prickelnd.

Sonntag, 22. Mai 2011

Behindert

Unsere Jugend veranstaltet seit Jahren eine Rolli-Disco. Gestern war es mal wieder so weit. Viele Behinderte mit Rollstühlen und ohne Rollstühle waren da und machten mit.
Und ich habe eines gelernt:
Behindert ist man nicht, behindert wird man.

Was ist normal?

Bei uns nichts. Die Freundin fragt an, ob wir einen normalen Gottesdienst hätten. Ich schreibe ja.
Dann wundere ich mich, dass schon eine halbe Stunde vor Beginn der Kirchenparkplatz rappelvoll ist und der Straßenrand auch vollgeparkt.
Ein Ehepaar, dass vor 9 Jahren standesamtlich getraut wurde, ist heute im ganz "normalen" Gottesdienst kirchlich getraut worden. Die Predigt war gleichzeitig ihre Trauansprache. Es war ihr Wunsch, dass dies alles im "normalen" Gottesdienst geschieht. Da beide in der gleichen Firma arbeiten, waren viele von dort gekommen. Und sie hatten einen Projektchor für diese Trauung gebildet. Und siehe da, es waren fast alles Mitglieder aus unserem Gospelchor, die Firmenangehörigen. Der Gospelchor musste nämlich bei der Konfirmation im 2. Pfarrbezirk singen.
Unser normaler Gottesdienst war ein Traugottesdienst, ein Dankgottesdienst, ein Gottesdienst voller gemeinsamer Anbetungslieder und ein Gospelkonzert und, und, und.
Die Lieben haben einen "normalen" Gottesdienst miterlebt. Für Überraschungen sind wir immer wieder gut.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Unter der Haube

Gestern: Der mit in die Ehe gebrachte (Stief)Neffe hat geheiratet. Die Schwester und ich waren mit zur standesamtlichen Trauung. Ein humorvoller und tiefsinniger Standesbeamte wunderte sich über zwei Brautleute, die mit 50 heiraten und zuvor noch nie verheiratet waren. Da er selber (der Beamte) in diesem Jahr silberne Hochzeit feiern will, ließ er das einfließen und wünschte den beiden, dass sie auch so weit kämen (und weiter).
Im Hochzeitsgärtchen hatten sich Gäste und Mitarbeiter des Cafés 34 aufgestellt. Der Neffe leitet es seit einiger Zeit. Das Café 34 ist ein Obdachlosencafé. Mit Handschellen verbunden mussten Neffe und neue Nichte ein großes Herz aus einem Betttuch ausschneiden und der Neffe anschließend die Braut durch das Herz-Loch tragen. Es gab ein Rosenspalier und ein selbstverfasstes Gedicht, dass nicht der Autor sondern ein anderer Gast des Cafés vortrug.
Ich glaube, so was hat das Hochzeitsgärtchen noch nie gesehen, so viele scheinbar heruntergekommene Leute, die fröhlich sangen (ohne Alkohol) und ein bisschen feierten und dann mit Bollerwagen und im Gänsemarsch zum Café 34 zogen.
Dort gab es ein leckeres Mittagessen und anschließend Kaffee und Kuchen.
Kirchlich getraut werden die beiden am Samstag ganz im Osten Deutschlands, der Heimat der Braut. Dort sind dann auch die Stiefgeschwister des Neffen dabei. Gestern vertraten wir, die Schwester und ich, die Verwandtschaft.
Lag auch nahe, denn wir sind auch im Glauben verwandt und sogar in der Obdachlosenarbeit. Irre, wie Gott manchmal die Fäden knüpft.

Montag, 16. Mai 2011

Ein toller Kerl

Ein Schüler aus meiner letzten Klasse hatte mich zu seiner Konfirmation eingeladen, nicht nur zum Gottesdienst, sondern auch zur Familienfeier. Ich freute mich sehr. Es war ein rundum erfüllter Tag. Leider war der Konfirmationsgottesdienst reichlich "dröge" (trocken) und wenig ansprechend für Konfirmanden und Kirchenferne, die ja an solchen Tagen zuhauf da sind. Doch ich bin auch verwöhnt. Der Bursche hatte sich seinen Konfirmationsspruch selbst ausgesucht: "Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen, der Name des Herrn sei gelobt." Hiob 1,21 - Und er konnte mir nachher auch sagen, warum er diesen Vers gewählt hatte. Er sagte, dass alles ja von Gott kommt und zu ihm wieder zurück geht. So erlebt er das für sich und darum hat er sich diesen Vers gewünscht.
Beim anschließenden Mittagstisch daheim in der eigenen Wohnung hielt der Bursche eine kleine Tischrede. Das hätte und hatte ihm niemand zugetraut. Ganz natürlich, ganz herzlich und herzerfrischend. Und ich erlebte eine Familienfeier mit Oma und Opa (kannte ich schon) und Onkel und Tanten und Vettern und Cousinen, Nachbarn und Freunden. Wir waren 37. Ich war ganz bewegt, bin es immer noch. Die Mama und auch die Tante meines Schülers sind von meinem Vater konfirmiert worden. Die Großeltern erzählten manches Erlebnis mit ihm, wenn er Hausbesuche machte. Kirchgänger waren und sind sie alle nicht.
Mit dem Großvater habe ich dann Nachkriegserlebnisse ausgetauscht.
Was mich an dieser Familienfeier bewegt hat war besonders, dass da eine Familie noch solch einen Zusammenhalt hat, sich gegenseitig stützt, besucht (auch weiter weg), füreinander da ist. Das wurde deutlich. Auch wenn in manchen Gesprächen Not anklang, war das Miteinander zu spüren.
Voller Dankbarkeit nach oben, aber auch mit vielen Gebetsanliegen bin ich heim gekommen.

Samstag, 14. Mai 2011

Nun ist er dahin ...

mein alter PC. Neffe 2 hat ihn gerade voller Freude übernommen, samt Bildschirm, Tastatur und Maus. Er wird alles herunterschmeißen und neu aufspielen. Ich habe volles Vertrauen in ihn, habe nämlich nichts gelöscht. Der Neffe freut sich, wenn er vom Studienort hier ist, auch einen funktionierenden PC zu haben.
Und selbst rappele ich immer noch. Dachte nach Donnerstag Abend jetzt wäre alles klar. Aber jetzt zickt Outolook mal wieder, will Regeländerungen, irgendwelche Anwendungen gehen plötzlich nicht mehr. Ich bin das soooo leid. Das macht mich mürbe. Das verbraucht Zeit und Energie.
Es gibt so viel zu schreiben für die Gemeinde, es muss klappen und vor allem schnell. Nun denn.
Und gleichzeitig erfreue ich mich an dem was klappt. Mal überwiegt das eine, mal das andere.
Und irgendwann werden sich meine Nerven hoffentlich erholen.

Dienstag, 10. Mai 2011

Besuch

Der Neffe, jetzt am Studienort in Karslruhe, wurde gestern 22 Jahre jung. Mama, Tante, Freundin und Schwester (die gerade hier war) machten sich auf die lange Reise zum Geburtstagsbesuch. Mit Stau dauerte es 4 Stunden, bis wir an Ort und Stelle waren. Der Neffe hatte noch Vorlesung. Wir "Mädels" gingen Schoppen bis der Anruf vom Neffen kam, er hätte gekocht, das Mittagessen sei fertig. Er hat eine wunderschöne 2-er-WG. Es gab Reis und Gemüsepfanne. Und es gab auch Nachtisch. Dann zeigte uns der Neffe seine Studienstadt. Während wir noch im Schlosspark auf einer Bank saßen trudelte zur Überraschung alles noch der weitere Neffe (Bruder) ein. Und dann balgten sich die drei Geschwister (22,24,26) auf der Parkwiese, während Mutter, Tante und Freundin (vom Geburtstagsneffen) genüsslich zu sahen.
Zum Abend kamen noch 2 Studienkollegen und alle Mann/Frau packten an beim Studenten-Geburtstags-Abend-Buffet. Der leckere Kuchen der Freundin war schon fast verputzt.
Auf der Rückfahrt wurde die Nichte am Studienort Darmstadt abgesetzt. Um 0.45 Uhr wurde ich daheim abgesetzt.
Schön, anstrengend, heiß, jederzeit wiederholbar. Ich mache mit!!!!

Mittwoch, 4. Mai 2011

Montag, 2. Mai 2011

Der Neue

..... ist da. Und jetzt mache ich die ersten Versuche auf dem neuen Betriebssystem. Windows 7!
Gestern hat es 5 STunden gedauert, bis einigermaßen alles installiert war (und das am Sonntagnachmittag). Allerdings hat dann die weitere Übertragung der Daten die ganze Nacht gedauert.
Aber jetzt scheint alles zu klappen, ich probiere gerade aus. Nur Online-Banking muss noch warten. Ein neuer Kartenleser muss her und den gibt es erst in10 Tagen. Nun ja, lerne ich mal die neuen Mitarbeiter meiner Bankfiliale kennen.
Jetzt hoffe und bete ich, dass alles so funktioniert, wie ich es möchte. Die Fragen werden kommen.
Meine alte Festplatte hatte 3 Partitionen. Meine neue jetzt nur noch 2. Also werde ich kräftig nach allen Ordnern suchen müssen, zumal leider auch einige gleiche Namen hatten. Auf fröhliches Suchen, die Osterzeit ist noch nicht vorbei. Mal sehen ob und wie schnell ich fündig werde.
Halb bin ich erleichtert und noch halb aufgeregt.
Ach ja, und Lautsprecher brauche ich auch noch. Die waren in meinem alten Bildschirm mit drin. Im neuen nicht.
Das schöne, der eine Neffe freut sich wie bekloppt über meinen alten Rechner samt Bildschirm, Tastatur und Maus. Dann kann er, wenn er vom Studienort heimkommt, auch in seinem alten Zimmer zu Hause auf seinem eigenen Rechner arbeiten. Und ich kann ihm das Teil getrost überlassen, er löscht alle Daten usw. Denn noch lassen wir ihn wie er ist. Bis alles super klappt auf dem Neuen.
Heute am späten Nachmittag kommt der PC-Mensch. Bis dahin muss ich alle Fragen aufgeschrieben haben, alles, womit ich nicht klar komme. Drum gehe ich jetzt mal auf Entdeckungsreise.