Dienstag, 30. Oktober 2012

Ein kleines großes Wunder



Ein drei Tage altes kleines Wunder: der zweite Enkelsohn der Freundin. Was wird das für eine Freude sein, wenn sein Opa ihn mal "in echt" sehen kann. Noch ist der in der Reha und macht gute Fortschritte. Doch es ist noch ein langer Weg zur Normalität.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Café Faithbook

Heute Nachmittag gab es in der Gemeinde wieder das Café Faithbook (Netzverk zum Glauben und Leben teilen).
Thema: "Mit 17 hat man noch Träume - mit 57 auch"
Es war rappelvoll. Im Kurzinterview ein Gemeindemitglied, dass mit 57 von seiner Frau einen lang ersehnten Wunsch erfüllt bekam, einen Dudelsack.
Nun ist er 61 Jahre alt, hat lange geübt und stellte uns nach einem Kurzinterview, sein Instrument vor.


 
Als ich heim kam, stand der Vollmond in voller Schönheit am Himmel.

Gnade der Begegnung

Meine allererste eigene Klasse hatte gestern Abend zu einem Klassentreffen eingeladen. Sie trafen sich auch nach dem Abschied vor 31 Jahren zum allerersten Mal. Ich war richtig aufgeregt. Es war ein wunderbarer Abend voller Überraschungen, voller Wiedererkennen, voller Staunen und Erzählen. Viele waren gekommen, nur ganz wenige fehlten, waren nicht erreicht worden oder konnten nicht.
Dankbar und bewegt bin ich um Mitternacht durch das kalte Lüdenscheid gezogen.
Mein Gang durch die Stadt:
Knackig kalt und fast Vollmond



Und der Mond stand über unserem Haus.

Freitag, 26. Oktober 2012

Gründerjahre

Die Kreuzkirche, Gemeinde unseres Vaters, hatte eingeladen, um anlässlich des 100-jährigen Geburtstag unseres Vaters an ihren "Gründer" zu erinnern. Es wurde eine wunderbare Dankesstunde.
Viele Menschen waren gekommen auch von weit her, selbst von Berlin. Interviews mit Zeitzeugen (ich machte den Anfang, meine Schwester den Schluss). Alte Tondokumente und Filmdokumente wurden abgespielt. Ich war platt. Es gibt demnächst eine CD, auf der viele Lieder zu hören sind, die Vater und ich im Duett gesungen haben.
Die Fabrikenmission stand wieder auf. Einer der alten Recken, der damals als junger Bursche mit dabei war, spielte mit bei den Posaunen, die das Ganze umrahmten. Wir sangen die alten Lieder: "Ich bin durch die Welt gegangen", "Solang mein Jesus lebt", "Welch ein Freund ist unser Jesus", aber auch "Sonne der Gerechtigkeit".
Und es geht weiter in dieser Gemeinde. Die alte Kreuzkirche, heute ein Gemeindehaus, wird abgerissen, ist zu klein und zu marode. Neben die neue Kreuzkirche, die mein Vater noch hat bauen lassen, weil die alte zu klein wurde, wird ein großes neues Gemeindehaus gebaut.
Nicht alle Gemeinden leiden an Schrumpfung.
Unser Vater freut sich sicher aus dem Himmel heraus über diese Entwicklung.
Und ich bin dankbar für diesen wunderbaren und bewegenden Erntedankfest-Abend.

Montag, 22. Oktober 2012

Hilfe aus der Gemeinde!

Ein junger Mann aus unserer Gemeinde hat mir an seinem ersten Urlaubstag wunderbar die Hecke und die Koniferen beschnitten. Ich schaffe das nicht mehr alleine. Und der Mann meiner Freundin, der mir in den letzten Jahren geholfen hat, lernt zurzeit in der Reha erst einmal wieder das Laufen. Sein Ziel ist es, bald wieder meine Hecke zu schneiden.
Und so sah das Ganze heute aus:

Später brauchte er eine Leiter.

Das ist erst die Hälfte der Hecke. Nach links geht es mindestens noch einmal so lang weiter.


Und die Nachbarn schauen stumm an der ganzen Hecke rum. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Allerdings ist die Frau schwer krank, kann nicht mehr gehen. Da ist so ein Heckenschnitt schon ein Abenteuer.
Aber sicherheitshalber habe ich die beiden Lieben doch durch das Fenster im ersten Stock geknipst.





 
Wie froh bin ich, dass dieser Teil der Gartenarbeit geschafft ist. Alles andere kann ich in Ruhe nach und nach machen. Und falls es wirklich den großen Temperatursturz am Wochenende gibt und der Winter Einzug hält, dann ist das auch nicht so schlimm. Den Rest werde ich schon irgendwie schaffen.


Freitag, 19. Oktober 2012

Verkehrte Welt

Vor zwei Wochen habe ich mir einen Termin zum Reifenwechsel in der Werkstatt geben lassen. Gestern war selbiger Termin. Und da ich außerdem noch einen neuen Auspuff am Auto brauchte, sich gestern dann herausstellte, dass eine Sonde noch fehlte, wurde das Auto erst heute fertig. Ich konnte es abholen.
Wir haben Temperaturen über 20 Grad. Die Rosen blühen wie verrückt, selbst die Knospen schwellen noch an. Das Geißblatt blüht zum zweiten Mal, selbst der Ginster zeigt winzige gelbe Blüten. Die Geranien blühen noch so schön.
Und ich trimme mein Auto auf Winter.
Und in der vergangenen Woche habe ich die Terrassenmöbel zusammen gestellt.
Das ist doch eine verkehrte Welt, jedenfalls heute und wohl auch dieses Wochenende.

Montag, 15. Oktober 2012

Wann????

Die Vizeschwester hat heute Geburtstag, flüchtet aber nach auswärts. Wohin, weiß ich nicht.
Die Schwester will die Vizeschwester besuchen, will sich mit mir dort treffen, sie ist nämlich gestern erst aus dem Urlaub gekommen. Auf ihre sms antworte ich, dass der Vogel ausgeflogen ist.
Da vermeldet die Schwester, dass sie dann "gegen Mittag" mal schnell zu mir kommt.
Nett, ich freue mich. Nur wann bei der Schwester "gegen Mittag" ist, das weiß keiner, am wenigsten sie selbst.
Nur mal so zur Information: Gegen Mittag war dann um 15.30 Uhr!
Die Arme ist schon wieder im Terminstress.
Von Erholung keine Spur zu merken.

Samstag, 13. Oktober 2012

Pustekuchen

Mir war nach einem schönen heißen Bad.
Wasser aufgedreht um die Wanne voll laufen zu lassen.
Währenddessen ein bisschen auf Facebook surfen.
Und dann ......
Ich hatte den Stöpsel nicht in den Abfluss gesteckt. Warmwasserboiler hat kein heißes Wasser mehr.
Also warten.
Alles passiert ein erstes Mal und hoffentlich nicht noch öfter.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Letzte Rosen?

Nachdem sie im Frühjahr alle erfroren schienen, stehen sie jetzt in voller Blütenpracht und Knospe, die Rosen.




Sonntag, 7. Oktober 2012

Samstag, 6. Oktober 2012

Freundlichkeiten


Es gibt sie noch, Reha-Kliniken, in denen eine Bibel (bzw. ein Neues Testament) in jedem Zimmer steht. Blumen als menschliche Freundlichkeiten, Gottes geschriebenes Wort als geistliche Freundlichkeiten, alles zusammen Gottes wunderbare Freundlichkeiten und Überraschungen.

Freitag, 5. Oktober 2012

Angekommen

Heute fast den ganzen Tag in der Reha-Klinik in Hilchenbach verbracht.
Wir waren vor dem Krankenwagen da, konnten das Zimmer einrichten. Ein frischer Blumenstrauß wurde gebracht. Eine Schale mit Obst stand bereit.
Für den Mann der Freundin wurde ein freundlicher Empfang bereitet.
Er kam liegend per Krankenwagen dort an.
Die Fahrt war für ihn anstrengend. Ich hoffe und wünsche, dass er sein freundliches Zimmer bald genießen kann. Sicher wird die Reha anstrengend. Aber auch hilfreich.
Gott schenke, dass er bald wieder laufen (gehen) kann.
Ich bin gespannt, welche Segensüberraschungen Gott noch bereit hält.

Eine große Klinik, viel Publikumsverkehr, nette Menschen, die bei der Aufnahme und allen Formalitäten freundlich weiterhalfen. Ich bin dankbar.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Bewilligt!

Und plötzlich geht es. Die Reha ist bewilligt. Der Professor und seine Oberärzte haben sich ins Zeug gelegt.
Den einen Tag abgelehnt, wegen Unfähigkeit und am anderen Tag bewilligt. Muss man (ich) das verstehen.
Wir nehmen es als Wunder und als Gottesgeschenk. Auch wenn wir alles dran gesetzt haben und alles mobil gemacht haben.
Reha-Ort ist etwas weiter weg im Rothaargebirge. Freitag geht es los.
Ich hoffe von Herzen, dass unser Freund da an der richtigen Stelle ist und wieder "auf die Beine" kommt.
Unser Herr und Heiland wird wissen, warum er nach der ersten Ablehnung nun an diesen Ort kommt.

Abgelehnt!

Der Mann der Freundin (und auch mein Freund) macht enorme Fortschritte bei seiner Genesung. Absolut klar im Kopf, immer wieder nachfragend, was Wirklichkeit war und ist, und was seine Albträume waren. Die Ärzte möchten ihn bald in eine Reha haben.
Abgelehnt.
Die Beihilfe will keine Reha zahlen. Meinen die das lohnt sich nicht?????
Begründung: Er kann nicht alleine essen. Er kann nicht alleine zur Toilette gehen.
Und wie er inzwischen alleine essen kann. Mit den Händen und Armen geht alles. Er war ja nicht gelähmt. Nur nach 6 Wochen liegen (vier Wochen Intensivstation, davon eine Woche Koma), sind alle Muskeln schwach.
Gestern konnte er erstmals mit Hilfe eines Rollators auf seinen Beinen kurz stehen.
Darum soll der doch in die Reha, damit er wieder ans Laufen kommt.

Ärzte und Professoren kämpfen mit uns darum, dass die Reha genehmigt wird!
Wir beten und hoffen.