Dienstag, 30. Dezember 2014

Patentreffen

Am Tag nach Weihnachten gab es das schon traditionelle Patentreffen.
Meine Schwester lädt alle Paten ihrer Kinder samt Familien ins Pfarrhaus ein. Und die Familien sind inszwischen, dank Verbandelung, nicht mehr klein.
Leider mussten aufgrund des nächtlichen und andauernden Schneefalles und einer Unwetterwarnung zwei Familien von auswärts kurzfristig absagen.

Ein Teil des Jungvolks

Ein Teil der Frauen

Die anwesenden Männer "unter sich".

Mit Kind und Kegel

Am 2. Weihnachtstag "hatten wir sie alle beisammen" bei mir. Der 1. Weihnachtstag gehörte den Schwiegerfamilien der Kinder. So haben wir es vorerst geregelt.
Und sie kamen alle angerückt, teilweise von auswärts um beim traditionellen Weihnachtessen (Tradition aus unserem Elternhaus) teilzunehmen.
11 Erwachsene, ein Baby und zwei Labradore tummelten sich ab dem späten Morgen bis zum Abend bei mir herum.
Es war trubelig, es war wunderschön, es war auch anstrengend. Ach ich habe sie alle lieb.


Und dann kamen noch besondere Gäste: Es schellte und zwei Polizisten standen vor der Tür.
Nachbarn hatten sie gerufen, weil in meinem Garten zwei Hunde herumtollten und ab und zu jaulten.
Sie beruhigten mich, dass es nicht zu laut gewesen sei, sondern nur "Sorge".
Na ja.
Als ich am nächsten Tag meine direkten Nachbarn fragte, die auch den Garten neben meinem haben, waren sie verblüfft. Es war nicht zu laut, das Jaulen (nur kurz) hatte nicht gestört. Sie waren den ganzen Tag daheim und konnten es beurteilen.
Leider wollten die beiden Polizisten, ein Mann und eine Frau, nicht hereinkommen. Ich hätte ihnen gerne an Weihnachten eine Tasse Kaffee angeboten.
Und eigentlich wundere ich mich, dass ich keinen Schrecken bekommen habe, denn ich bin ja selbst oft als Notfallseelsorgerin mit Polizisten mitgegangen, wenn wir eine Todesnachricht oder Ähnliches zu überbringen hatten.

Samstag, 20. Dezember 2014

Geburtstagsfrühstück

In den Tagen vor Weihnachten ist es schwierig, alle an einen Tisch zu kriegen.
Die Studenten schreiben die letzten Klausuren, haben die letzten Prüfungen. Die andere Verwandtschaft ist eingedeckt mit Weihnachtsterminen in der Gemeinde.
Doch ein paar Freunde und etwas Verwandtschaft konnte zum Geburtstagsfrühstück kommen. Zwar zwei Tage später aber immerhin.
Es ist einfach schön.

So lässt sich ein trüber (Wetter) Tag gut aushalten.

Freitag, 19. Dezember 2014

Licht und Schatten

14 Beerdigungen hatte meine Schwester seit Anfang Dezember.

Der Sarg oder auch die Urne werden in der Kirche vor dem Altar zur Trauerfeier aufgestellt. Und da steht nun seit einigen Tagen auch schon der Weihnachtsbaum. Natürlich sind die Lichter nicht entzündet. Das waren sie nur für mein Foto.
Angesichts von Weihnachtsbaum, Adventsstern und Krippe (noch ohne Kind) eine Trauerfeier zur Beerdigung zu erleben, das empfinde ich schon als etwas Besonderes. Und es gehört zusammen, Krippe und Kreuz, Freude und Trauer.



Donnerstag, 11. Dezember 2014

Paradies

Jenny (Name geändert) ist Philippinin und schon seit Jahren in unserer Gemeinde. Verheiratet ist sie mit einem Deutschen, der sie vor einigen Monaten wegen einer anderen verlassen hat. Sie hat zwei fast erwachsene Kinder.
Wir sind schon lange mit ihr befreundet, kennen sie von ihrem Engagement für misshandelte Kinder auf den Philippinen. so manche Veranstaltung darüber und auch der Austausch mit einem philippinischen Chor sind durch sie zustande gegkommen.
Seit sie auf sich alleine gestellt ist, arbeitet sie eng mit unserer Küsterin zusammen.
Nun hat sie sich in unserer Kirche ein "Paradies" geschaffen. Gezeigt hat sie uns das am Ende des Weihnachtsmarktes. Da durften wir ihr Paradies betreten.
Sie hat sich die Glockenstube auserkoren. Seit die Glocken elektrisch betrieben werden, wird ja das Leutwerk mit seinen Zahnrädern nicht mehr gebraucht.
So hat sich Jenny daran gemacht alles zu säubern und auch die Stiege direkt zu den Glocken von Spinnweben zu befreien.
Und dann hat sie alles geschmückt, so wie es für sie richtig ist. Und immer wieder zieht sie sich in "ihr Paradies" zurück.




Stiege direkt zu den Glocken. Neben der Stiege rechts ist Jennys Paradies.



Diese Muschel hat ihr ihre Muter 1976 geschenkt.

Erinnerungen



Mittwoch, 10. Dezember 2014

Banausen

Da hat unsere Küsterin (halb im Ehrenamt) unsere Kirche und den Eingang wunderschön geschmückt.
Und was macht da ein Banause? Er legt einen Kleiderbügel mitten in die Dekoration, obwohl die Garderobe direkt daneben steht.
Hier der Beweis:


Weihnachtsmarkt

Unser 14. Weihnachtsmarkt um die Kirche, inzwischen Oberrahmeder Weihnachtsmarkt genannt, liegt nun schon wieder hinter uns.
Es ist unglaublih, was die unterschiedlichen Kreise da auf die Beine gestellt haben.
Es gab ein wunderbares Rahmenrprogramm mit musikalischen Beiträgen in der Kirche. Immer wieder konnte man dort die Stille genießen oder Musik hören, mitsingen oder Texte anhören.
Für Gaumenschmaus war reichlich gesorgt.
In der Kreativ-Etage konnten, mit Anleitung, noch tolle Weihnachtsgeschenke erstellt werden.
Die Kinderbetreuung klappte.
Im Kreativzelt gab es tolle Sachen, die im Laufe des Jahres entstanden waren. Das Zelt mit den Köstlichkeiten auf der Küche bot reichlich an. Alles schön verpackt und geschmückt, fast zu schade zum Anbrechen.
Tolle selbstgemachte Karten bot Kölnart zusammen mit dem Büchertisch. Die Jugend bot Popcorn und alkoholfreien Glühwein an.
Ich kann nicht alles aufzählen. Ein paar Eindrück folgen hier.

Der Bürgermeister eröffnet den Weihnachtsmarkt. Die Pfarrerin sieht etwas seltsam aus.



Bläser vom Gymnasium gestalten ein Konzert in der Kirche.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Advent

Unsere Straße ist ein Sträßchen, das sich am Ende teilt. Sie sieht aus wie ein Yplison. Von meinem Balkon aus schaue ich besonders gerne in der Adventszeit abends in die linke Sackgasse hinein.



Es adventet allenthalben

Ich liebe die erleuchteten Fenster in der Adventszeit.
Um mich herum glänzt und glitzert und leuchtet es. Nicht alles gefällt mir. Und doch freue ich mich, wenn drum herum die "Lichter brennen". Auch meine.









Donnerstag, 20. November 2014

Ewigkeitssonntag (früher Totensonntag)



Ich verlasse mich

Ich verlasse mich
ganz auf dich, mein Gott,
wenn es um Tod und Leben geht,
weil du verlässlich bist.
Das ist mein Glaube.

Ich verlasse mich
auf dein Wort, mein Gott.
Was du zusagst, hältst du auch,
hast dein Wort noch nie gebrochen.
Versprochen ist bei dir versprochen.

Ich verlasse meine Angst
und laufe im Gebet zu dir.
Du verstehst uns Menschen gut,
die wir zwischen Feuern leben,
und nimmst unserer Angst den Bann.

Ich verlasse meine Schuld,
alles, was dich traurig macht.
Ich bekenne sie vor dir,
du wirfst sie weit hinter dich
und sprichst mich los von ihr.

Ich verlasse meinen Stolz,
alles arrogante Wesen
und bekenne, wer ich wirklich bin.
Du nennst mich nun ein Gotteskind,
und die Wahrheit macht mich frei.

Ich verlasse mich
ganz auf dich, mein Gott,
wenn es um Tod und Leben geht,
weil du verlässlich bist.
Das ist mein Glaube.


aus: Johannes Hansen, Dein Gast auf dieser Erde, Psalmen für schöne und schwere Tage, Kawohl-Verlag

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Hahn im Korb

Gestern Abend trafen wir uns mal wieder zum Veteranentreffen. Wir pensionierten Lehrerinnen aus der Grundschule in der ich die letzten drei Jahre noch tätig war. Ist ja schon merkwürdig, dass dort so eine Bindung entstanden ist, während das an meiner alten Schule, an der ich fast dreißig Jahre war, so nicht ist. Da treffe ich mich nur mit einer Lehrerin mal.
Gestern war es anders, gestern kam unser ehemaliger Konrektor dazu. Er hat gerade seine Ehefrau verloren, die nach sehr langer und sehr schwerer Krankheit verstorben ist.
Eine Zeitlang hat er sich wohlgefühlt, viel von sich erzählt. Doch dann meinte er, Frauen hätten doch noch andere Themen, die ihn weniger interessierten. Sprach's und verschwand.

Doch kommen will er weiter, jedenfalls zum gemeinsamen Speisen.

Betroffen

Betroffen macht mich, als ich gestern die Zeitung aufschlage und ein Foto von der Goldenen Konfirmation der Nachbargemeinde sehe. Dort strahlt mir auf dem Foto der Pastor entgegen.
Und am Abend dieses Sonntags kriegt er einen schweren Herzinfarkt und liegt weiter im Koma.
Er versorgte ja zwei Gemeinden, eben die Nachbargemeinde und unseren zweiten Pfarrbezirk.

Ich merke, es trifft mich noch einmal sehr ihn so fröhlich dort zu sehen.
Wir werden mit Gebets-SMS über seinen Zustand unterrichtet und beten für ihn und seine Frau.

Montag, 20. Oktober 2014

Gott sorgt

"Gott sorgt dafür, dass die richtige Menschen zur rechten Zeit in unserem Leben erscheinen." Das sagte mein Vater oft.
Gerade erlebe ich, dass dies auch für die "richtigen Worte" zutrifft.
Innerhalb der letzten zwei Stunden gab es einen Anruf, dass ein mir lieber Mensch, ein angeheirateter Vetter sehr plötzlich heimgegangen ist. Er war sehr krank, aber doch kam der Abschied jetzt sehr plötzlich, vor allem für meine Cousine.
Unmittelbar davor kam per SMS die Nachricht, dass Pfarrbruder meiner Schwester (aus dem 2. Pfarrbezirk) mit schwerem Herzinfarkt ins Krankenhaus gekommen ist. Er liegt im Koma. Ganz plötzlich. Meine Schwester ist krank, heftiger Gripperückfall.


Und war passiert jetzt gerade. Das Handy kündigt eine SMS an. Ich gucke nach.
Es ist eine "SMS-von-Gott" die ich normalerweise jeden Morgen um 07:02 Uhr aufs Handy bekomme.
Jetzt kommt sie heute Abend plötzlich um 20:09 Uhr.(Heute Morgen war auch eine da.)  Klar ist da was durcheinander geraten. Aber ich bekomme diese SMS-von-Gott nun gerade jetzt:
"Setze deine Hoffnung auf den Herrn. Er steht dir bei und errettet dich." (Siehe Psalm 30,20)


Das ist Gottes Timing und das nehme ich jetzt ganz persönlich! Ich merke, wie gut mir dies tut.

Überraschung am Mittag

Es schellt.
Ein baumlanger "Kerl" steht vor meiner Tür. Kurzes Stutzen von meiner Seite, dann erkenne ich ihn.
Es ist ein ehemaliger Schüler vom mir, heute 22 Jahre alt.
Mit seinem Motorroller kam er vorbei, sah das bekannte Auto (so alt ist es schon) und dachte, er sollte mal reingucken und sich verabschieden.
Denn morgen geht es zuerst noch in eine andere Stadt und dann weiter nach Neuseeland (Travel and Work für ca. ein Jahr).
Ich bin mehr als platt. Seit der Grundschulzeit habe ich nur einmal wieder Kontakt gehabt, als er mich vor zwei Jahren zu meinem Geburtstag besuchte (eine Gruppe ehemaliger Schüler war damals da).
Wir erzählen von früher, von jetzt, von dem was vielleicht wird und trinken dabei Kaffee.
Er zieht weiter mit der Gewissheit, dass ich seinen Weg betend begleite.
Einfach schön, so eine Begegnung, so ein Besuch.

Samstag, 18. Oktober 2014

Mal eben ...

Endlich waren heute Morgen ein paar meiner Lieben mal wieder zum "Familienfrühstück" da. Das dämmert so leise vor sich hin, seit die jungen Leute nicht mehr regelmäßig zum Wochenende am Heimatort sind und die Schwester immer mehr Dienste auf den Samstag legt.
Doch gestern meldete sich unverhofft Neffe Nummer 1 samt Verlobter an. Darauf hin entschloss sich mein Schwager doch auch zu kommen und meine Schwester schaute, zwischen zwei Diensten von dreien, "mal eben" kurz rein und aß ein Brötchen mit.
Der Schwager wollte nach dem Frühstück noch "mal eben" in die Firma, nach dem Rechten schauen.
Die Verlobte wollte sich "mal eben" kurz aufs Sofa legen und schlief dann ein.
Der Neffe sollte "mal eben" nach einer wackeligen Stufe an meiner Treppe gucken. Darum bat ich ihn, weil ich nicht weiter kam damit.
Er hat sich ins Zeug gelegt und die Stufe wackelt nun nicht mehr.
Dafür hat er aber auch "mal eben" noch mit dem Staubsauger unter der Treppe allen Staub weggesaugt (das ist nämlich so eine Art Verschlag, vom Abstellraum aus mehr schlecht als recht zu begehen und bekriechen).
Und Nenne ist "mal eben" sehr glücklich über die Begegnung mit viel Erzählen und über ein Teil in der Wohnung, dass endlich  "mal eben" repariert worden ist.


Wie sagt meine Patentante (Frau des Bruders meiner Mutter und 92 Jahre alt) immer: "Wenn nur die vielen Ebens nicht wären, wäre manches leichter."

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wie gut

..., dass ich mich mit der Gartenarbeit etwas ran gehalten habe.
Bäume und Sträucher sind beschnitten, reichlich. Und leider ist auch das herbstlich Schöne mit weg. Denn ich war einmal dran und hatte Kraft und auch Schwung.
Ich wollte Fotos von vorher und nachher machen. Das habe ich schlicht vergessen. So lasse ich die Fotos von nachher auch. Denn es sieht an einigen Stellen doch etwas traurig und kahl aus.
Egal - ich bin froh, dass ich so weit bin.
Alles andere sind jetzt Kleinigkeiten, die auch mal zwischendurch noch gemacht werden können.
Nur die Rosen blühen z.T. noch so schön, dass ich sie noch davon kommen lasse. Den richtigen Schnitt bekommen sie ja sowieso erst im Frühjahr.
Die Nachbarn sind zufrieden, dass ich meinem Hortensienbusch vor dem Haus einen gewaltigen Verjüngungsschnitt verpasst habe. Sie haben bei der Durchfahrt mit ihren Autos keine Schwierigkeiten mehr. Und ich habe meinen Frieden und ein paar Jahre wieder Ruhe.

Und freuen tue ich mich, dass ich bisher alles so gut geschafft habe.
Dafür kann ich nur immer wieder Gott danken. Das ist nicht selbstverständlich.
Um mich herum gibt es Elend ohne Ende.
Es gibt viel zu beten. "Packen wir's an."








Sonntag, 12. Oktober 2014

Kirchenschmaus

Nach dem Gottesdienst kann man sich bei uns im Kirchencafé einfinden. Es gibt Kaffee und Knabbergebäck kostenlos.
Ein paar Gemeindeglieder haben es sich zur Aufgabe gestellt, belegte Brötchen zu verkaufen oder auch Waffeln zu backen und damit die Gemeindekasse ein wenig aufzubessern.
Meine Freunde, inzwischen auch regelmäßige Besucher und Mitglieder unserer Gemeinde, meinten, da könnten sie auch mitarbeiten, vor allem, weil sie so ein besonderes Waffeleisen hätten.
Gesagt, getan, heute backten sie und bestrichen Brötchen. Und weil die Waffeln irgendwie besonders aussahen und auch einen besonderen Teig hatten, die Lieben aber nur ein Spezialeisen, mussten alle etwas länger warten.
Wie gut, dass heute der Gottesdienst, bedingt durch eine kurze Predigt (Urlaubsvertretung) früher als sonst beendet war.

Das Kirchencafé war trotz der Herbstferien rappelvoll. Dank der Sonne sßen noch manche draußen auf der Terrasse.
Am Ende war alles aufgefuttert. Brötchen und Belag waren alle und auch der Waffelteig. Doch für Schwester und Schwager, die heute aus dem Urlaub zurück kommen, gab es noch je eine Waffel als Willkommensgruß (von der Gemeinde für die Pastorin).

Auch ein Erntedankfest

Über Facebook (PN) hat mich eine ehemalige Schülerin zu ihrer kirchlichen Trauung eingeladen.
Sie war vier Jahre meine Grundschülerin. Ich habe gerne zugesagt.
Die Kirche war rappelvoll. Viele Begegnungen mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern und Eltern gabe es vorher und nachher für mich.
Die Trauung war für mich bewegend, klar in der Verkündigung, auch mit einem gegenseitig zugesprochenen Ehegelübde (nicht mit einem einfachen "Ja").
Die Lieder hatte das Brautpaar auch selber ausgesucht.
"Von guten Mächten wunderbar geborgen" und "Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen".
Das letzte Lied war unser Abschiedslied aus der Grundschule. Das haben wir uns damals gegenseitig zugesungen.

Als ich bei der Gratulation die Braut kurz darauf ansprach sagte sie: "Ja, daran habe ich auch gedacht, als ich es aussuchte."
So viele Jahre ist das nun schon her. Braut und Bräutigam stehen schon lange im Beruf.
Es hat mich bewegt und erfreut.



Montag, 29. September 2014

Geschafft

Die lange Hecke zur Straße ist geschnitten.
Es ging sogar in einem Rutscht. Nicht so schnell aber doch zügig. Und den Schnittabfall habe ich auch in die Säcke verstaut. Etwas witzig war es sicherlich für die Nachbarn und Vorübergehenden, dass ich auf den Stufentritt steigen musste, um die Hecke von oben zu schneiden. Aber ... es geht noch. Es musste nur das richtige Werkzeug her.
Ich bin dankbar und froh.

Mittwoch, 24. September 2014

Anschaffung

Ich habe mir eine Heckenschere zugelegt.
Von der Eigentümergemeinschaft haben wir eine. Die habe ich auch vor Jahren immer benutzt, bis sie mir zu schwer wurde. Ich konnte nicht mehr gut mit ihr hantieren.
Dann kam Hilfe von Mann meiner Freundin. Doch dem geht es gesundheitlich in der letzten Zeit nicht immer gut.
Ich habe überlegt und dann gehandelt. Eine Heckenschere mit kürzerem Schwert und mit Akku muss her. Sie muss an Schnittstärke mindestens 15 mm Durchmesser haben.
Dieses Teil habe ich gefunden, gekauft und mich riesig darüber gefreut.
Heute nun habe ich einen Rückschnitt meiner Hecke um den Einstellplatz vorgenommen. Es hat gut geklappt.
Und wenn ich nun so nach und nach immer Teile der Hecke beschneide, zur Höhe auf einen Hocker steige, dann klappt das auch.
Natürlich ist das nicht so toll wie bei Horst. Aber ordentlich sieht es aus. Und Horst kann ran, wenn er wieder besser auf seinen Beinen steht. Dann kann er das beheben, was ich verbocke.
Wie gut, dass ich heute schon mal angefangen habe. Heute Morgen war es trocken und die Sonne schien.
Nun regnet es. Da muss die Hecke zur Straße hin halt noch warten. Noch behindert sie die Autofahrer nicht, denke ich.

Sonntag, 21. September 2014

Neue Schwiegernichte

Es geht "Schlag auf Schlag".
Kaum hat der eine Neffe standesamtlich geheiratet, schon folgt der andere Neffe mit seiner Verlobung hinterher.
Nun sind sie alle drei "unter der Haube", die drei Kinder meiner Schwester. Unglaublich.
Ich denke manchmal es ist erst gerade, dass sie als Säuglinge und kleine Kinder ab Freitagmittag bei mir auf der Matte standen und bis zum Sonntagabend blieben (oder ich sie abholte).
Und nun haben sie sich alle mit ihren langjährigen Freundinnen und Freunden verlobt, verheiratet und Klein-Ida ist auch schon auf der Welt.
Es ist einfach immer wieder neu zum Danken und auch dicker Anlass zur Fürbitte.

Montag, 15. September 2014

Gestatten: Ida






Ein Wunder!

Dienstag, 9. September 2014

Überraschung

Das lag vorhin als ich nach Hause kam vor meiner Haustür, einfach so, ohne Karte, ohne einen Hinweis.

Ein wunderschöner Rosenstrauß!
Danke an den lieben Geber, die liebe Geberin. Ich kriege es noch raus.

Montag, 8. September 2014

Nachwuchs

Sie ist da, die kleine Ida.


Vier Wochen zu früh drängte sie auf diese Welt. Um 02:24 Uhr erblickte sie diese. Ida wog 2720 g und misst 48 cm. Sie gilt als Frühchen, muss noch ein bisschen im Wärmebett liegen.
Doch sie kann jederzeit heraus genommen werden und trinkt schon tüchtig an der Mutterbrust.


Mutter, Vater und Kind sind wohlauf und glücklich. Immer wieder ein Wunder, so ein kleines Wesen.


Und ich bin nun Großtante und "Großpatentante", denn Idas Mama ist nicht nur meine richtige Nichte, sondern auch meine Patentochter.


Gott segne Dein Leben hier auf dieser Erde, kleine Ida.

Samstag, 6. September 2014

Reste

Die dicken Baumstämme des Baumsturzes sind fast alle schon zu Holz für den Dauerbrenner zerkleinert worden.
Der nächste Winter kann kommen.

Der Schwager hat ganze Arbeit geleistet.

Freitag, 5. September 2014

Schatz

Da hat doch der eine der "Schätze" mir heute mal eben die Tanne gekürzt und einen großen verdorrten Ginsterstrauch ausgemacht. Beides lag mir schon einige Nächte im Magen.
Mit Mathis ging es ratzfatz. Danke.
Dafür leihe ich Dir mein Auto auch mal wieder für mehrere Tage.

Donnerstag, 4. September 2014

Schätze

Heute "schneiten" sie mal schnell herein, die Neffen.
Der jüngere Neffe kam heute Morgen ganz schnell, um sich auch flugs zu verabschieden.
Der ältere Neffe kam heute Nachmittag um mir einfach mal schnell was zu zeigen. Wir hatten unseren Spaß daran.
Schnelle Momente voller Herzlichkeit und Liebe.
Was habe ich für Schätze.

Montag, 1. September 2014

Berührungen

Ich werde sehr bald Großtante!!!


Berührungen: zukünftiger Vater und zukünftige Tante

Berührungen: zukünftige Oma

Die dürfen das!!!!!!!

Getraut

Amtlich sind sie jetzt getraut. Genauer gesagt, standesamtlich.
Seit neun Jahren sind sie ein Liebespaar, verlobt seit einem halben Jahr.
Die kirchliche Trauung soll nach Beendigung beider Studien im Frühjahr nächsten Jahres stattfinden. Dann soll auch groß gefeiert werden
Die beiden wollen danach ein halbes Jahr auf Weltreise gehen. Dafür sparen sie schon seit 8 Jahren. Und weil für die Planungen und Buchungen, die Papiere es besser ist, schon verheiratet zu sein, wurde eben die Standesamtliche vorgezogen. Gefeiert wurde "nur" mit den engsten Verwandten.
Allerdings waren das Standesamt und der Flur vor dem Standesamt überfüllt mit Zaungästen aus Gemeinde und Freundschaft. Nach der standesamtlichen Trauung wurden die beiden von meiner Schwester, der Mutter des Bräutigams, noch gesegnet. Das war ihr besonderer Wunsch.
Nun habe ich eine Schwiegernichte, schon lange gehört sie mit zur Familie. Aber jetzt ist es (standes)amtlich.

Die frisch gebackenen (standes)amtlichen Eheleute mit Eltern und Tante (Huhu) des Bräutigams.

Schwester und Schwager und Bruder mit Freundin der Bräutigamsippe. 

Nach dem Standesamt im Flur ein gesungener Gruß aus der Gemeinde.

Die Geschwister des Bräutigams hatten ein Lied auf das Brautpaar gedichtet und sangen es zur Freude aller im Quartett vor.

Montag, 25. August 2014

Gedenken

Heute wäre sie 64 Jahre alt geworden, meine Schwester Annette, die so früh von Gott heimgeholt wurde.
Drei Jahre durfte ich sie erleben. Drei Jahre sind uns geschenkt worden.
Von denen, die an diesen Tag denken, lebt keiner mehr. Meine noch lebende Schwester hat unsere verstorbene Schwester nie kennen gelernt.
Viele Erinnerungen werden heute besonders wach.
Und ich denke mal wieder, wie es wohl wäre, noch eine zehn Jahre jüngere Schwester zu haben.
Monika ist 15 Jahre jünger als ich.

Samstag, 23. August 2014

Reste

So viel steht noch!




Die Baumstämme werden zu Kaminholz verarbeitet. Im alten Gemäuer des Pfarrhauses wird es im Winter nie richtig warm. Dort steht im Flur noch ein alter "Dauerbrenner", der dann mit Holz gestocht wird, um zusätzlich Wärme zu schaffen. Und das ist auch bitter nötig.