Dienstag, 30. Dezember 2014

Patentreffen

Am Tag nach Weihnachten gab es das schon traditionelle Patentreffen.
Meine Schwester lädt alle Paten ihrer Kinder samt Familien ins Pfarrhaus ein. Und die Familien sind inszwischen, dank Verbandelung, nicht mehr klein.
Leider mussten aufgrund des nächtlichen und andauernden Schneefalles und einer Unwetterwarnung zwei Familien von auswärts kurzfristig absagen.

Ein Teil des Jungvolks

Ein Teil der Frauen

Die anwesenden Männer "unter sich".

Mit Kind und Kegel

Am 2. Weihnachtstag "hatten wir sie alle beisammen" bei mir. Der 1. Weihnachtstag gehörte den Schwiegerfamilien der Kinder. So haben wir es vorerst geregelt.
Und sie kamen alle angerückt, teilweise von auswärts um beim traditionellen Weihnachtessen (Tradition aus unserem Elternhaus) teilzunehmen.
11 Erwachsene, ein Baby und zwei Labradore tummelten sich ab dem späten Morgen bis zum Abend bei mir herum.
Es war trubelig, es war wunderschön, es war auch anstrengend. Ach ich habe sie alle lieb.


Und dann kamen noch besondere Gäste: Es schellte und zwei Polizisten standen vor der Tür.
Nachbarn hatten sie gerufen, weil in meinem Garten zwei Hunde herumtollten und ab und zu jaulten.
Sie beruhigten mich, dass es nicht zu laut gewesen sei, sondern nur "Sorge".
Na ja.
Als ich am nächsten Tag meine direkten Nachbarn fragte, die auch den Garten neben meinem haben, waren sie verblüfft. Es war nicht zu laut, das Jaulen (nur kurz) hatte nicht gestört. Sie waren den ganzen Tag daheim und konnten es beurteilen.
Leider wollten die beiden Polizisten, ein Mann und eine Frau, nicht hereinkommen. Ich hätte ihnen gerne an Weihnachten eine Tasse Kaffee angeboten.
Und eigentlich wundere ich mich, dass ich keinen Schrecken bekommen habe, denn ich bin ja selbst oft als Notfallseelsorgerin mit Polizisten mitgegangen, wenn wir eine Todesnachricht oder Ähnliches zu überbringen hatten.

Samstag, 20. Dezember 2014

Geburtstagsfrühstück

In den Tagen vor Weihnachten ist es schwierig, alle an einen Tisch zu kriegen.
Die Studenten schreiben die letzten Klausuren, haben die letzten Prüfungen. Die andere Verwandtschaft ist eingedeckt mit Weihnachtsterminen in der Gemeinde.
Doch ein paar Freunde und etwas Verwandtschaft konnte zum Geburtstagsfrühstück kommen. Zwar zwei Tage später aber immerhin.
Es ist einfach schön.

So lässt sich ein trüber (Wetter) Tag gut aushalten.

Freitag, 19. Dezember 2014

Licht und Schatten

14 Beerdigungen hatte meine Schwester seit Anfang Dezember.

Der Sarg oder auch die Urne werden in der Kirche vor dem Altar zur Trauerfeier aufgestellt. Und da steht nun seit einigen Tagen auch schon der Weihnachtsbaum. Natürlich sind die Lichter nicht entzündet. Das waren sie nur für mein Foto.
Angesichts von Weihnachtsbaum, Adventsstern und Krippe (noch ohne Kind) eine Trauerfeier zur Beerdigung zu erleben, das empfinde ich schon als etwas Besonderes. Und es gehört zusammen, Krippe und Kreuz, Freude und Trauer.



Donnerstag, 11. Dezember 2014

Paradies

Jenny (Name geändert) ist Philippinin und schon seit Jahren in unserer Gemeinde. Verheiratet ist sie mit einem Deutschen, der sie vor einigen Monaten wegen einer anderen verlassen hat. Sie hat zwei fast erwachsene Kinder.
Wir sind schon lange mit ihr befreundet, kennen sie von ihrem Engagement für misshandelte Kinder auf den Philippinen. so manche Veranstaltung darüber und auch der Austausch mit einem philippinischen Chor sind durch sie zustande gegkommen.
Seit sie auf sich alleine gestellt ist, arbeitet sie eng mit unserer Küsterin zusammen.
Nun hat sie sich in unserer Kirche ein "Paradies" geschaffen. Gezeigt hat sie uns das am Ende des Weihnachtsmarktes. Da durften wir ihr Paradies betreten.
Sie hat sich die Glockenstube auserkoren. Seit die Glocken elektrisch betrieben werden, wird ja das Leutwerk mit seinen Zahnrädern nicht mehr gebraucht.
So hat sich Jenny daran gemacht alles zu säubern und auch die Stiege direkt zu den Glocken von Spinnweben zu befreien.
Und dann hat sie alles geschmückt, so wie es für sie richtig ist. Und immer wieder zieht sie sich in "ihr Paradies" zurück.




Stiege direkt zu den Glocken. Neben der Stiege rechts ist Jennys Paradies.



Diese Muschel hat ihr ihre Muter 1976 geschenkt.

Erinnerungen



Mittwoch, 10. Dezember 2014

Banausen

Da hat unsere Küsterin (halb im Ehrenamt) unsere Kirche und den Eingang wunderschön geschmückt.
Und was macht da ein Banause? Er legt einen Kleiderbügel mitten in die Dekoration, obwohl die Garderobe direkt daneben steht.
Hier der Beweis:


Weihnachtsmarkt

Unser 14. Weihnachtsmarkt um die Kirche, inzwischen Oberrahmeder Weihnachtsmarkt genannt, liegt nun schon wieder hinter uns.
Es ist unglaublih, was die unterschiedlichen Kreise da auf die Beine gestellt haben.
Es gab ein wunderbares Rahmenrprogramm mit musikalischen Beiträgen in der Kirche. Immer wieder konnte man dort die Stille genießen oder Musik hören, mitsingen oder Texte anhören.
Für Gaumenschmaus war reichlich gesorgt.
In der Kreativ-Etage konnten, mit Anleitung, noch tolle Weihnachtsgeschenke erstellt werden.
Die Kinderbetreuung klappte.
Im Kreativzelt gab es tolle Sachen, die im Laufe des Jahres entstanden waren. Das Zelt mit den Köstlichkeiten auf der Küche bot reichlich an. Alles schön verpackt und geschmückt, fast zu schade zum Anbrechen.
Tolle selbstgemachte Karten bot Kölnart zusammen mit dem Büchertisch. Die Jugend bot Popcorn und alkoholfreien Glühwein an.
Ich kann nicht alles aufzählen. Ein paar Eindrück folgen hier.

Der Bürgermeister eröffnet den Weihnachtsmarkt. Die Pfarrerin sieht etwas seltsam aus.



Bläser vom Gymnasium gestalten ein Konzert in der Kirche.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Advent

Unsere Straße ist ein Sträßchen, das sich am Ende teilt. Sie sieht aus wie ein Yplison. Von meinem Balkon aus schaue ich besonders gerne in der Adventszeit abends in die linke Sackgasse hinein.



Es adventet allenthalben

Ich liebe die erleuchteten Fenster in der Adventszeit.
Um mich herum glänzt und glitzert und leuchtet es. Nicht alles gefällt mir. Und doch freue ich mich, wenn drum herum die "Lichter brennen". Auch meine.