Mittwoch, 21. Oktober 2015

Birke

Sie steht neben unserem Haus mitten in der Anlage, eine wunderschöne Birke. Und sie durfte bisher wachsen, ohne dass ihr jemand was antat. Allerdings gab es die Befürchtungen, dass sie beim nächsten Sturm aufs Dach oder Haus fallen könnte. Seit Jahren sollte sie weg. Nun haben wir uns geeinigt, dass sie "gekappt" würde. Sie steht noch. Ich bin so froh darüber.

Beim Schneefall vor einer Woche.

So sieht sie heute aus.

Ahorn und Ulme

Nun sind sie weg, der Ahorn und die Ulme aus Nachbars Garten.
Sie wurden zu groß, trotz regelmäßigen Beschneidens. Sie nahmen Licht, ja auch mir. Sie machten viel Dreck, der dem Nachbarn in den Jahren zu beschwerlich wurde. Und der Garten war sehr dunkel.
Sie baten um mein Einverständnis zum Fällen der Bäume. Ich habe es gegeben, ihretwegen. Ich wusste auch ich bekomme wesenltich mehr Licht.
Doch es ist kahl, sehr kahl. Und wo ich vorher ins Grüne sah, da sehe ich jetzt auf weitere Nachbarhäuser. Es ist alles für mich noch sehr gewöhnungsbefürftig. Und zurzeit kommen erheblich weniger Vögel ans Futterhaus, auch das.
Mir tat es weh, als die Bäume fielen. Der Frau Nachbarin auch. Aber ...

Blick von meinem Garten als die Bäume noch standen.

Blick vom Balkon als die Bäume noch standen.

Ich habe die ganze Fällaktion fotografisch begleitet und dabei Abschied genommen.

Blick jetzt von meinem Balkon aus.

Blick jetzt von meiner Terrasse aus.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Begegnung per Fernbedienung

Seit Neuestem können wir unsere Tiefgarage per Fernbedienung öffnen. Ist eigentlich ganz praktisch. Das Teil ist sehr klein, liegt bei mir zwischen den beiden Vordersitzen in der Halterung für Becher o.ä.
Heute Morgen brachte ich mein Auto zur Wagenwäsche (innen und außen). Ich schaffe das nicht mehr, denn auf meinem Einstellplatz müsste ich viel hin und her schleppen, der ist etwas von der Haustür entfernt.
Da ich in meiner Lieblingstankstelle darauf warten konnte, die nach einer Renovierung eine wunderbare Imbissecke haben, wollte ich dort frühstücken, aber vorher noch im Aldi einkaufen.
Habe ich gemacht. Und nachdem ich an der Aldi-Kasse bezahlt hatte rief mir die Kassiererin was hinterher. Ich fühlte mich gar nicht angesprochen. Doch es zeigte sich, ich hatte die Fernbedienung verloren.
Irgendwie war mir die Seitentasche aufgegangen und das kleine Teil herausgefallen. Ich hatte es eingesteckt, weil es nicht im Auto liegen bleiben sollte. Wer hatte es gefunden? Die Mutter eines meiner erwachsenen Patensöhne, eine Pfarrfrau aus einem kleinen Vorort. Wir hätten uns nicht getroffen (haben uns sehr lange nicht gesehen), wenn ich das Teil nicht verloren und sie es nicht gefunden hätte. Dann ging es ans Erzählen und schwupp, gesellten sich noch eine alte Kollegin und ihr Mann, ein Nachbarsjunge von früher, mit dazu. Und es stellte sich heraus, dass sie alle Fragen hatten wegen unserer Flüchtlingsarbeit, weil sie inzwischen auch ganz frisch mit eingebunden sind.
In einer Ecke des Aldis standen wir mit unseren Einkaufswagen und redeten ohne Ende. Es war nichts mit Frühstück. Es war geschenkte Begegnung.
Mein Auto war fertig.
Auf der Rückfahrt sprang ich noch beim Bäcker rein. Es goss in Strömen und mit mir sprang noch jemand rein. Meine Cousine!
Und dann standen wir da und tauschten aus. Denn meine Patentante, ihre Mutter, die im Januar 96 wird, ist nun leider doch in ein Altenheim gekommen. Das Einleben ist schwer. Ich hatte zwei Tage vorher besucht. Wir tauschten aus, waren beide traurig.
Auch das war geschenkte Begegnung, denn auch wir hatten uns Monate nicht gesehen.
Der Vormittag war herum. Das Auto blitzt, innen wie außen. Ich war und bin erfüllt von den Begegnungen mit lieben Menschen, die ich alle nicht getroffen hätte, wenn ich nicht meine Fernbedienung verloren hätte.
Und nun weiß ich auch, dass meine Tasche vorne an ihrer Seitentasche nicht mehr richtig schließt. Da kommen jetzt höchstens Tempo-Tücher hinein, aber nichts Wertvolles mehr.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Mit Gottes Segen

Die kirchliche Trauung und die große Hochzeitsfeier des Neffen und seiner Braut/Frau fand in der Heimatstadt der beiden Brautleute statt. Die Mutter traute, der Patenonkel hielt die Predigt. Die beiden gehen ihren gemeinsamen Weg mit Gott.

Mit Gottes Segen!

Die Geschwisterpaare

Die Schwägerinnen

Die Geschwister

Nach der Trauung wurden auch hier bei der Feier die HighHeels ausgezogen. Der Bräutigam hatte schon die ganze Zeit "Trunschuhe" an.



Unter der Haube

Nun ist auch der Letzte der Neffen "unter der Haube". Er ist zwar bei den Geschwistern der Mittlere, hat aber nun als Letzter geheiratet.
Die Weltreisenden waren einen Tag vor der standesamtlichen Trauung pünktlich zurück.
In Heidelberg gab es im engen Familien-, Freundes- und Trauzeugenkreis nach dem Fußmarsch zum Standesamt eine kleine aber feiner Feier.

Kleines Spalier für das Brautpaar.

Ständchen der Geschwister im Standesamt. Und Klein-Ida mischte mit.

Den Rückweg vom Standesamt schaffte die Braut nicht mehr auf den HighHeels.

Barfuß ging es durch Pfützen und über Kanäle heim.

Freitag, 2. Oktober 2015

Zu Befehl

Meine Lieben und auch einige aus der Gemeinde wissen, dass ich abends um 20:00 Uhr den Rechner herunterfahre und für diesen Tag auch nicht mehr herauffahre.
Und weil sie das wissen, schreibt doch gerade unser Kirchmeister und Presbyter per sms: Magdalene, lass den Rechner an, ich schicke Dir gleich noch wichtige Sachen.


Ob ich die dann noch bearbeiten muss oder ob ich die nur ausdrucken und meiner Schwester faxen muss?????? Wir werden sehen.


Ich werde gehorchen!