Mittwoch, 30. November 2011

Er weckt mich alle Morgen


Nachdem ich immer Andys schöne Himmelsbilder betrachte, denke ich, der Morgenhimmel über dem Sauerland ist in diesen Tagen auch wunderschön.
Der Meistermaler hat mal wieder den Himmel angemalt.

Dienstag, 29. November 2011

Lichtblicke

Ein Blick von meinem Balkon:
 Das obere Foto zeigt den Blick in einen "Arm" unserer Sackgasse. Das untere Foto zeigt den Blick direkt nach gegenüber.
Mein Fenster mit dem Holz-Stern und das andere mit dem schlichten Schwibbogen sollte ich auch mal fotografieren.

1. Advent

Am 1. Advent war ich nachmittags und abends zu einer Cousine nach auswärts eingeladen. Es war die, die im Sommer mit mir die Cabrio-Fahrt gemacht hat. Wir haben unsere Kindheit miteinander verbracht, aber uns seit den beiderseitigen Hochzeiten nie mehr besucht, obwohl wir immer Kontakt hatten.
Nun sind bei ihr und ihrem Mann alle vier Kinder längst aus dem Haus. Und immer noch ist es toll geschmückt zur Advent- und Weihnachtszeit. Das Haus der tausend Lichter, sagt die Cousine.
Schööööön und gemüüüütlich.
 Auch in der Küche waren die Fenster erleuchtet.
 Nach dem Kaffeetrinken gab es abends eine herzhafte Fischplatte. Die war einfach lecker.
Es waren noch drei weitere Freunde aus alten Zeiten da. Wir haben mal wieder in Erinnerungen geschwelgt.
Und ich habe zu Hause gestern und heute auch noch ein paar Lichter mehr aufgestellt.

Montag, 21. November 2011

Sie sind da!

Sie sind da, die ersten Frühjahrsblüher. Im Frühling heiß ersehnt, blüht nun schon das erste Leberblümchen.
Auch die Gänseblümchen blühen weiter und kommen unverdrossen hervor.

 Selbst die Primeln trauen sich und blühen nun schon wieder.
 Die Rosen hören gar nicht auf zu blühen, sind noch voller Knospen.
Alle Kübelpflanzen stehen alle noch in voller Blütenpracht.
Gestern war in der Zeitung ein Foto von einem blühenden Kirschenbaum hier in unserer Stadt. Er blüht tatsächlich.

Und ich fange gerade an den Adventsschmuck aufzustellen und lasse heute schon den Schwibbogen und den Holzstern im Fenster leuchten.

Sonntag, 20. November 2011

Ewigkeitssonntag

Eine rappelvolle Kirche. Es ist zu merken, dass viele da sind, die sonst nicht kommen. Die Kinder singen ihr Kinderlied, wie jeden Sonntag, ehe sie in den Kindergottesdienstraum gehen. Doch sie haben heute alle Gläser mit brennenden Kerzen in der Hand.
Vor der Predigt werden die Heimgegangenen aus unserer Gemeinde mit Namen, Alter und Adresse verlesen. Und bei jedem Namen zünden Mitarbeiter ein Teelicht an und stellen es ins Kirchenfenster hinter dem Altar.
Viele sind nicht mehr unter uns. Junge, Alte, die ganze Palette der Lebensjahre. Und die Botschaft, dass wir unsere Lieben aufgehoben wissen beim Herrn, der seine Kinder aufnimmt in sein Reich.
"Ob durch Leben, ob durch Tod getrennt, alles was nach Jesus Christ sich nennt, trifft sich einst beim Herrn im Himmelssaal. Christen seh'n sich nie zum letzten Mal."

Samstag, 19. November 2011

Bewegend

Ich schicke mal wieder Gebetsmails rund. Wieder ist es ein Krebspatient, dessen Eltern (Mitglieder unserer Gemeinde) ausdrücklich um diese Fürbitte bitten. Beim Sohn (40 Jahre) in Berlin ist Darmkrebs, schon fortgeschritten, festgestellt worden. Er ist inzwischen innerhalb von drei Wochen zweimal operiert worden. Es geht ihm nicht gut. Am kommenden Dienstag fahren die Eltern wieder nach Berlin, zur Hochzeit ihres Sohnes. Seine Lebensgefährtin hat ihm einen Heiratsantrag gemacht und nun werden die beiden am Dienstag auf der Intensivstation getraut.
Es bewegt, es macht traurig, es macht fassungslos. Wir sind voller Hoffnung auf Gottes Wunder, egal wie sie aussehen. Wir hoffen, dass der Sohn in Berlin spürt, wie viele Menschen hier für ihn beten. Die Eltern spüren es bereits.
Übrigens läuft unser Philipp inzwischen mit seiner Bein-Prothese wunderbar durch die Gegend, kann schon ganz vieles damit anstellen. Nur die Phantomschmerzen machen ihm sehr zu schaffen.

Freitag, 18. November 2011

Unauffindbar

.... ist die Seitenstruktur der Homepage auch für den Fachmann, der mich seinerzeit eingewiesen hat. Und die Homepage ist zurzeit also auch für Besucher nicht zu nutzen, keine Navigation möglich. Ich habe ganze Arbeit geleistet. Das Problem ist an die Entwickler dieses Programms weitergeleitet worden. Doch bis zu Beginn der nächsten Woche wird sich dort nichts tun.
Trost und Zuspruch habe ich trotzdem erfahren, nämlich vom netten Fachmann aus Essen. Der meint, beim Bearbeiten der Seitenstruktur darf so was nicht passieren. - Fehler im System. - Netter Trost. Mal sehen, wann sich die ersten beschweren.

Donnerstag, 17. November 2011

Hiiiiilfe

Ich habe gerade die Seitenstruktur der PPG-Homepage (Pinéa-Programm-Gruppe) geschreddert.
Heute gab es ganz viel, was in dieser Homepage geändert werden musste und sollte und möglichst sofort. Wurde auch Zeit, denn das Aktuelle fürs kommende Jahr muss drauf.
Ging auch alles ganz gut. Aber für die Programmübersicht 2012 brauchte ich eine neue Seite. Kein Problem. Die wird aber in der Seitenstruktur immer unten abgelegt und musste nun mittels Pfeiltasten an die richtige Stelle befördert werden. Ich habe auch nur diese Pfeiltasten bedient. Die Seite flutschte immer an die falsche Stelle. Und irgendwann war plötzlich überhaupt keine Seitenstruktur mehr da. Egal, wie ich auf die Pfeile der Seitenstruktur klickte. Ich habe den Vorgang daraufhin sofort abgebrochen.
Doch nun gibt es weder für den Administrator (mich) noch für den Besucher der Homepage irgendeine Möglichkeit zu navigieren. Das ist alles futsch. Man sieht kein Menü oder Untermenü mehr, kommt also auch nirgends wo mehr hin.
Und mein Helfer und Berater in Sachen dieser Homepage ist auch nicht mehr am Arbeitsplatz. Habe schon eine Brandmail geschrieben. Kann erst morgen telefonieren.
Und eines weiß ich. Dieses Homepage-Programm hat keinen Papierkorb!!!!
Wieso die Seitenstruktur verschwunden ist bleibt mir ein Rätsel.

Dienstag, 15. November 2011

Rasantes Wochenende

Manchmal kommt einiges gleichzeitig oder direkt hintereinander. Am Samstag ging es für mich nach Bielefeld zum 75. Geburtstag eines alten Freundes. Seine Frau stellte mich auf der Familienfeier als seine "Jugendliebe" vor. Intensive Begegnungen mit den Schwestern des Freundes. 15 Jahre hatten wir uns nicht gesehen. Übernachtung beim Schwager des Freundes. Schönes Frühstück am Sonntagmorgen beim Freund und seiner Frau. Dann musste ich rasant zurück, musste mit der Schwester weiter nach Mainz.
Auf der Rückfahrt kam ich in eine Vollsperrung der Autobahn (1 Stunde Stau) wegen der Entschärfung einer 1000 kg schweren Bombe (Gewicht las ich später in der Zeitung).
Gerade noch rechtzeitig konnte ich ins Auto der Schwester steigen und ab ging's nach Mainz zu einer Mitgliederversammlung eines Vereines. Wir kamen zu spät. Das wurde nicht gerne gesehen. Es lag nicht an mir, die Schwester hatte nämlich auch vorher noch Gemeindeversammlung bei uns. Wir waren froh, überhaupt gekommen zu sein. Die Nasenrümpfer mussten wir ertragen. Haben wir auch.
Schön war's danach mit der Nichte (wohnt und arbeitet in Mainz) und dem zukünftigen Neffen wunderschön in einem ehemaligen alten Kloster essen zu gehen. Die Schwester schlief während des Essens immer wieder ein. Wir anderen haben erzählt und erzählt. Alle fanden wir es schön.
Geschlafen wurde in der WG der Nichte. Gefrühstückt auch, ganz gemütlich. Dann wurde der zukünftige Neffe zum Studium geschickt.
Wir tüteten an der Arbeitsstelle der Nichte (Kirchengemeinde) noch 250 Sachen in Briefumschläge ein und brachten die Fracht zur Post. Anschließend ging es ausgiebig zum Shopping ins Städtchen.
Die meisten Weihnachtsgeschenke sind nun schon gekauft und gute Ideen gab es kostenlos.
Gefuttert wurde unterwegs. Denn nach dem Shoppen ging's im Dauerlauf zurück zum Auto und zur WG, dort aufs WC, dann ins Auto und ab nach Hause. Denn hier in unserer Stadt warteten die Obdis schon im Bistro auf die Schwester.
Es gibt für mich viel zu reflektieren, denn ich habe seit Samstag nur aufgenommen und aufgenommen: Begegnungen, Gespräche, Schönes, Schweres.
Es war eine geschenkte und segensreiche Zeit.
                 

Donnerstag, 10. November 2011

Alles gesagt

Heute bei einer Begegnung:
"Tach.... Und sonst?" - "Muss.... Und selber?" - "Auch.... Nützt ja nix." - "Na denn."
Und sie gingen jeder seiner Wege. Es war alles gesagt.

Mittwoch, 9. November 2011

Kurios

Während ich meine Wäsche noch draußen trocknen kann (und das im November), arbeiten auf dem Rathausplatz die Leute mit Hochdruck an der Eisbahn, die ab Mitte nächster Woche ihren Dienst aufnehmen soll.

Schönheiten im Herbst




Herbstwanderung

Mit Schwester, Nichte und Hund durch den Mainzer Wald. Einstein hatte trotz seiner Spondylose Freude daran.


Sonntag, 6. November 2011

Zuspruch

Ich darf auf Segensüberraschungen Gottes gespannt sein und auch im Gestrüpp der Anfechtungen mit seinen heimlichen Hilfsmaßnahmen rechnen. (Paul Deitenbeck)

Das begegnete mir heute auf Fb als Antwort auf einen Segensgruß, den ich Freunden dort geschrieben hatte. Einfach schön. Wie ein Gruß aus der Ewigkeit.

Eisbrecher

Wir trafen uns mit "entfernten" Verwandten, räumlich entfernt und auch vom Grad der Verwandtschaft her. Ich habe regelmäßig Kontakt mit den Lieben, meine Schwester nicht. So hatte sie auch die Kinder der einen Cousine wohl noch nie gesehen, obwohl sie schon lange im Studium stehen.
Nach einer kleinen Gedenkfeier in unserer Kirche fuhren wir zum gemeinsamen Kaffeetrinken und Erzählen auf die Burg Altena. Nachmittagszeit, alle bestellten Kaffee und Kuchen. Nur meine Schwester nicht. Die hatte Hunger auf Herzhaftes (Ich auch, aber ich traute mich nicht, wir waren ja eingeladen.) und bestellte ein Schnittchen, egal was, so sagte sie, nur eben ein Schnittchen.
Es dauerte lange bis wir unsere Bestellung bekamen. Der Grund: Meine Schwester bekam ein riesiges Schnitzel mit Pommes, Majo und Ketchup, schon heiß und frisch gebraten. Die Bedienung hatte sich verhört. Meine Schwester nahm es an, erbat einen zweiten Teller und bot allen an, sich am Essen zu beteiligen. Und siehe da, die Jugend ließ sich das nicht zweimal sagen. Im Ruckzuck war das Gericht verspeist (ich bekam auch noch zwei Pommes ab). Alle hatten viel Spaß, amüsierten sich köstlich. Und die anfängliche Befangenheit zwischen allen war gebrochen. Die Unterhaltung lief ungeniert und wie am Schnürchen.
Was ein Schnitzel und ein Schnitzer nicht alles anrichten können.

Freitag, 4. November 2011

Spruch des Tages

Heute war ich bis vorhin etwas mutlos und auch lustlos. Eigentlich besteht kein Grund dazu. Herrliches Wetter mit etwas heftigem Herbstwind. Ich kehre Laub vor der Haustür und packe es in Säcke, denn ich muss sowieso zum Fuhrpark fahren, allerlei wegbringen (Altpapier, Plastikmüll).
Ich belade den Wagen. Meine Nachbarin von oben, seit Jahren Witwe, 10 Jahre älter als ich und etwas gehbehindert, führt ihren Dackel aus. Wir halten ein Schwätzchen.
Als sie sieht, dass ich das Auto belade sagt sie:
 "Fahren Sie vorsichtig! Heute ist Freitag, da sind die ganzen Hausfrauen unterwegs, da muss man aufpassen."
Der Tag ist gerettet. Ich bin aufgeheitert, muss innerlich immer noch lachen. Und werde gleich mächtig aufpassen, dass die Hausfrauen mir und meinem Auto nichts tun.

Donnerstag, 3. November 2011

Rundreise

Über den Feiertag haben wir eine Rundreise zu der Nichte und den Neffen gemacht, die Schwester, der Hund und ich. Am Dienstag ging es zum Frühstück nach Mainz in die WG der Nichte. Dorthin waren die Brüder der Nichte und die Freundin eines Bruders auch gekommen. Die Freundin des anderen Bruders und der Freund der Nichte wohnen auch in der etwas weiteren Umgebung, mussten aber studieren, weil dort kein Feiertag war.
Nach dem Früh-Spätstück fuhren die Burschen samt Freundin los. Wir machten mit der Nichte und Einstein einen langen Spaziergang durch den Mainzer Stadtwald.
Danach ging es los zur WG des einen Neffen nach Brühl/Mannheim. Dort war auch der Neffe aus Karlsruhe noch.
Kaffeetrinken und Abendessen in einem. Dann gab es mehrere Runden Kniffel und alle waren müde. Der eine Neffe fuhr zurück nach Karlsruhe. Wir schliefen in der WG.
Am Mittwochmorgen frühes Frühstück, nach Gang mit dem Hund. Die beiden Burschen, Neffe und Freund, schwangen sich auf ihre Fahrräder und fuhren nach Heidelberg zum Studium (täglich eine Stunde hin und eine Stunde zurück).
Mama und Tante spülten noch das Geschirr von Tagen, dann ging es zurück in die Heimat.