Freitag, 30. März 2012

Vorratswirtschaft

Es bollert an der Haustür. Die Freundin steht davor und erklärt, dass sie Sturm geschellt hat. Die Klingel funktioniert nicht mehr. Kein Problem, denke ich, neue Batterie rein. Leiter geholt und Batterie ausgewechselt. Pustekuchen, nichts tut sich. Alle Kontakte befummelt. Noch mal mit anderer Batterie versucht, wieder Fehlanzeige.
Nenne rappelt. Fenster blind, Schelle geht nicht, was kommt noch. Wer muss nun her?
Die Freundin schickt ihren Mann vorbei. Der klettert auf die Leiter, überprüft auch alles. Nichts tut sich. Nochmals Batteriewechsel. Und siehe da, bei der 5. und letzten Batterie klappt es. Alles funktioniert wieder.
Die scheinbar neuen Batterien waren einfach zu alt. Alle Aufregung umsonst.
Was lernt Nenne daraus? Nicht so viel Vorräte anlegen. Und sich nicht immer gleich so aufzuregen.
Gott sorgt dafür, dass Helfer in der Nähe sind.

Blinde Flecken

Das bodentiefe Fenster im Wohnzimmer zeigt, wenn die Sonne scheint, große beschlagene Stellen. Beim Wienern merke ich, dass ist innen zwischen der Doppelverglasung. Oh Schreck. Den Fachmann angerufen und Fantasien über Kosten und Arbeit angestellt.
Vorhin war der Fensterbauer da. Die Sonne scheint nicht, es ist kalt draußen. Von blinden Flecken nichts zu sehen, nur am unteren Fensterrand liegt eine etwas breitere Linie von Tröpfchen und Schlieren. Ich entschuldige mich, dass ich ihn wegen der Bagatelle gerufen habe und erkläre. Natürlich kennt er das Problem. Tja, und es muss was gemacht werden.
Ich bin froh: Ich brauche "nur" eine neue Scheibe, kein neues Fenster. Das Holz ist noch super in Ordnung. Die Nachbarn haben nämlich teilweise schon alle neue Fenster. Mein Holz ist überall noch super in Schuss, sagt der Fachmann.
Es wird nicht so teuer, wie von mir befürchtet. Ich bin glücklich.
Und dann haben wir uns noch länger privat unterhalten. Ich kenne die Eltern des Fensterbauers sehr gut. Wir hatten viel miteinander zu tun in meinem Ehrenamt und auch im Elternaus. Die Mutter lebt nicht mehr, aber der Vater ist, obwohl lange in Rente, immer noch im Geschäft mit dabei.
Ich brauche so was, gerade bei Handwerkern und anderer Beratung, dass ich Menschen treffe, zu denen ich einen Bezug habe, mit denen ich reden und auch überlegen kann.
Ich bin so dankbar, dass es die immer noch gibt, ich sie immer noch treffe.

Montag, 26. März 2012

Einsteintauglich???

Mein vierbeiniger Gast hat mich verlassen, ist wieder zu Hause. Es war nicht ganz so einfach mit ihm. Ich weiß, dass ich ihn nur anfassen kann, wenn er von selbst ankommt und seinen Kopf auf mein Knie legt oder mich anstupfst. Ich hockte Samstagabend neben ihm, weil er nicht trank und nicht fraß. Er legte den Kopf auf mein Knie und ich kraulte ihn, auf einmal schnappte er zu. Das ist eine seiner Macken, leider. Darum hat ihn die Schwester ja bei mir einquartiert. Nach mir hatte er noch nie geschnappt.
Es ist nichts passiert. Aber ich war so enttäuscht. Ich hätte heulen können. Unser Einstein hat ja nicht wirklich zugebissen, nur geschnappt. Vielleicht hatte er Schmerzen.
In der Nacht kam er ins Schlafzimmer geschlichen. Da will ich ihn nicht haben, hatte aber die Tür nur angelehnt gelassen. Er sollte sich nicht alleine fühlen. Er setzte sich ans Bett, stupste meine Hand an und legte seine große Schnauze unter meine Hand. Verzeihung??? Friedensangebot????
Ich weiß es nicht. Raus wollte er nicht. Er legte sich, als ich aufgestanden war, wieder auf seine Decke im Flur.
Ich glaube, ich bin einsteingtauglich.

Heiland

Samstag, 24. März 2012

Einstein

Er ist ein alter Herr geworden, hat seine Altersnücken. Und weil Judy Bailey mit Mann Pat Depuhl und den drei Kindern Levi, Jacob und Noah samt Nanny im Pfarrhaus logieren, darf ich hundesitten.
Pat spricht bei den "Gemeindetagen unter dem Wort" und Judy gibt zwei Konzerte hier. Und gerade habe ich erfahren, dass Noah letzte Naht mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingewiesen werden musste. Nun bleiben sie länger. Und Einstein auch bei mir. Wir beten, dass Gott Noah ganz schnell wieder ganz gesund macht.
Und Einstein begreift die Welt nicht mehr. Sein Frauchen hat ihn heute sehr früh zu einem größeren Gang abgeholt und dann wieder bei mir gelassen. Heute Mittag bin ich mit ihm gegangen. Während Frauchen nur die Haustür aufmachen muss und schon im Wald ist, muss ich mit Einstein ein Stückchen laufen. Nicht viel, aber es geht bergauf und bergab, egal ob auf dem Hin- oder dem Rückweg. Und ich kann Einstein nicht in mein Auto heben, traue mir das auch nicht zu.
Der arme Kerl liegt nu platt an der Erde. Bewegen tut er sich nicht mehr so gerne.

Er genießt die Luft im Garten.

Doch meistens liegt er im Flur vor der Haustür in der Hoffnung aug sein Frauchen.

Nach unserem Gang ist er einfach nur noch platt, der alte Herr.

Donnerstag, 22. März 2012

Bulli

Unser OFK-Bulli ist ein armes Ding. Er wird stark belastet. Sonntags fährt er zum Bahnhof und längs verschiedene Haltepunkte der Stadt, um die OFK-ler aufzunehmen, die in den Gottesdienst wollen.
Dazu wird er auch bei Gemeindeveranstaltungen genutzt. In ihm werden die Sachen für den Catering-Service transportiert. Denn der OFK mit all seinen Leuten wird inzwischen immer wieder bei offiziellen Anlässen von der Stadt und Kirche "gebucht" um die Bewirtung zu übernehmen. Wir haben ungeahnte Talente unter unseren Leuten.
Der Bulli muss zu Haushaltsauflösungen und Möbeltransporten herhalten. Denn auch das leisten unsere OFK-ler. Und sie gehen dabei nicht zimperlich mit dem Bulli um. Leider. Und der Mitarbeiter, der die Möbeltransporte usw. unter sich hat, hat keinen Führerschein und kann inzwischen auch kaum noch sehen, hört schwer ist aber unendlich treu.
Gewiss, einige können ihn fahren. Aber bei den "einigen" muss man leider auch genau hingucken, wie viel Vernunft noch geblieben ist oder wieder da ist. Verantwortung muss auch oft erst wieder gelernt werden.
Und so sieht unser gestifteter (alt) Bulli inzwischen recht ramponiert aus.

Nach der Lagebeschrechung geht es zum Möbeltransport.

Andy ist heute der Fahrer.

So sieht der Bulli inzwischen rundum aus. Vor ein paar Wochen steckte er in einer engen Straße fest, war rechts und links "eingeklemmt".

Norbert

Heute hat Norbert Geburtstag. Er ist seit der ersten Stunde des OFK dabei. Ich habe schon öfter von ihm berichtet. Schausteller mit eigenem Fahrgeschäft. Familie. Alles versoffen. Er landete auf der Straße. Er landete in Lüdenscheid.
Norbert ist jetzt seit 13 Jahren trocken. Die Jahre davor waren ein Kampf um ihn mit ihm mit vielen Rückfällen. Aber - seit 13 Jahren trinkt er nichts mehr. Inzwischen ist er auf einem Auge fast blind. Aber er arbeitet mit im OFK, ist bei allem dabei. Er ist ein Original, nicht leicht zu nehmen. Er kauft für das Bistro ein, besorgt die Plätzchen und den Kaffee für das Kirchencafé nach dem Gottesdienst. In Gemeinde und OFK ist er voll integriert.
Heute hatte er 20 Leute zu seinem Geburtstag eingeladen, für 11.00 Uhr zum Brunch.
Der OFK hatte ihm ein Frühstücksbüfett hergerichtet.
Er bekam ein volles Sparschwein (unsere Jugend hatte nach dem Gottesdienst für Norbert hinter seinem Rücken gesammelt). Auch sonst sah sein Geburtstagstisch schön aus.
Oft haben wir um sein Leben gebangt. Norbert ist ein Wunder. Sein Leben ist ein Wunder.

                              

Dienstag, 20. März 2012

Bistro

Gestern Abend war ich mal wieder im OFK-Bistro und zwar als "rasende Reporterin". Zur Erinnerung: OFK=Obdachlosen Freundeskreis.
Für den Europatag müssen einige Fotos über die Arbeit des OFK zusammengestellt werden. Und siehe da, vom Bistro gab es keine. Also muss Nenne ran, weil die Zeit drängt.
Keine einfach Sache, aber die meisten ließen mich, nach Anfrage machen. Sie kennen mich ja teilweise, aber längst nicht alle. Es war nämlich proppenvoll. Das Bistro geht von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Um 19.00 Uhr sind die meisten da, denn dann gibt es die Kurzandacht von der Pastorin, der Schwester, dann Infos über gemeinsame Veranstaltungen und Teilnahme an Freud und Leid. Und dann gibt es was zu Essen, sehr unterschiedlich. Gestern gab es belegte Brötchen, frischen Salat und Teilchen. Getränke gibt es immer. Kaum war alles aufgegessen, leerte sich das Bistro erheblich. Manche kommen nur wegen des Essens, manche wegen der Gemeinschaft, manche wollen ein Gespräch, manche ganz konkrete Hilfe. Alles ist möglich.



 Die Bäckerei in unserer Gemeinde hatte Teilchen gestiftet.












Rundum tätowiert und das ganze Gesicht gepierct. Er führt interessante Gespräche mit uns.






Zwischendurch gab es einen See, verursacht von unserem vierbeinigen Gast.                                                                                     

Leon, eines unserer zwei OFK-Babys. Ich durfte von Leons Mutter ein Ultraschallbild betrachten. Das zweite Kind ist unterwegs.

Maik, unser erstes OFK-Baby, spielt mit seinem Vater.

Einige Unentwegte spielen den ganzen Abend und unterhalten sich eifrig dabei.

Salat gab es auch, weil wir frisches Gemüse bekommen hatten.,

Und immer wieder stehen die Spezialisten am Kicker oder am Billard-Tisch.


Das OFK-Bistro findet jeden Montag von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der Jugendetage des Gemeindezentrums hinter der Erlöserkirche statt. Die Erlöserkirche steht mitten in der Stadt, ganz zentral. Das macht das Kommen leichter.

Montag, 19. März 2012

Essen

Könnte bei uns sein. Alles schon erlebt.

Sonntag, 18. März 2012

Getrommelt und gepfiffen

Gott sei's getrommelt und gepfiffen, so lautet hier bei uns eine Redensart.
Bei uns geschah das heute im Gottesdienst. Die Pfarrerin hatte eine sehr angeschlagene Stimme und kündigte an, dass sie, um bei der Predigt durchhalten zu können, die Gesänge pfeifen würde.
Bei den Chorälen war das nicht zu hören, da saß sie in der ersten Reihe und hatte kein Mikrofon vor sich. Aber bei Lob und Anbetung in der Liturgie war ihr Pfeifen gut zu hören.
 So pfiff sie das "Gepriesen sei der Herr".
Beim Kyrieleison, dass wir in der russischen Version und vierstimmig singen, pfiff sie die zweite Stimme.
Ebenso beim Adoramus te (Taizée) und bei der anschließenden Choralstrophe "Wir loben preisen anbeten dich ...".
Und weil bei uns mal die Orgel und mal die Anbetungs-Combo mit Gitarre, Flügel und Schlagzeug die Liturgiestücke begleitet (im Wechsel), wurde bei uns heute für Gott getrommelt und gepfiffen.

Was mich u.a. noch sehr bewegte, war das Fürbittengebet, für das die Jugend heute verantwortlich war.
Wir haben dort eine 16-jährige Spastikerin. Sie sitzt im Rollstuhl, kann ihre Bewegungen nur schwer unter Kontrolle halten und bringt die Worte schwer heraus. Die hatte heute das Fürbittengebet. Sie hatte es einem Jugendmitarbeiter gesagt, für was sie beten wollte. Der las ihre Worte vor. Unsere Jugendliche sprach dann "nur" die Überleitung zum Vater Unser. Das war schon mühsam genug.
Aber sie ist dabei, ist Mitarbeiterin, so weit das geht. Wird immer wieder einbezogen. Und ihr Fürbittengebet zeigte, dass sie Bescheid weiß um die Nöte in unserer Welt, in unserer Stadt und unserer Gemeinde.

Donnerstag, 15. März 2012

Sie kämpfen sich durch

Langsam geht es wieder los. Die Gartenarbeit. Im Sauerland ist alles etwas später. In meinem Urwald musste ich heute erst einmal kräftig harken. Und obwohl der Teil des Gartens gen Norden liegt und erst spätnachmittags Sonne bekommt, hatten sie sich durchgekämpft, die Krokusse. Die Christrosen zeigen sich auch noch. Und ein Marienkäfer krabbelte auf dem alten Blumentopf herum .




Die Christrosen zeigen es den Krokussen.





Und die Krokusse lassen sich nicht unterkriegen.




Irgendwie erkämpfen sie sich ihr Recht im Dschungel meines Gartens.

Und ein Marienkäfer begrüßt mich auch noch freundlich.

Die kleine Wiese ist vermoost ohne Ende. Die Rosen müssen noch geschnitten werden. Aber das soll bei uns erst im April dran sein. Denn wie gesagt, im Sauerland ist alles etwas später.
 

Mittwoch, 14. März 2012

Chinesisch

Gestern war ich eingeladen. Eingeladen von den Freunden, die mir die Hecke stutzen. Und nicht nur das.
Wir wollten beim Chinesen zum Chinesen gehen, da wir alle drei gerne chinesisch essen. Es war toll. Es gab chinesisches Buffet, es war toll. Und dann erzählten die beiden so nebenbei, dass sie ihren 14. Hochzeitstag mit mir feiern würden. Das war noch toller. Ich fühlte mich geehrt, erfreut und dankbar.
Danke Ihr Lieben, dass ich mit Euch feiern durfte. Ich freue mich immer noch dran. Es war so schön.
Gott schenke Euch noch viele Jahre miteinander. Und er schenke uns auch weiter so eine gute Freundschaft.
Und entschuldigt, aber ich hatte in meinem Fundus nur dieses gemeinsame Foto von Euch und eines, wo Ihr schlaft. Die Rettungswesten zeigen, Ihr seid bei der Hecke und den Büschen und Bäumen im Garten manchmal meine letzte Rettung gewesen.

Donnerstag, 8. März 2012

Schneegestöber

Puh, gerade schneit es mal wieder heftig. Heute Morgen ließ sich für einen kurzen Moment die Sonne blicken.
Gestern, als wir nach dem Veteranentreff (Treffen mit ehemaligen Kollegen) aus dem Lokal kamen, sah alles normal aus. Vier Minuten später Richtung meiner Straße waren alle Autos schneebedeckt.

So sieht es gerade aus:
Da kämpft der Winter mit dem Frühling.

Dienstag, 6. März 2012

Für Wolfram

Lieber Wolfram,
gerade entdecke ich wieder, als ich in meine Einstellungen gehe, dass drei Kommentare von Dir in einem Spamordner gelandet sind. Obwohl ich sie beim letzten Mal und auch jetzt wieder als "kein Spam" markiert habe und sie somit auch veröffentlicht sind, finde ich das ärgerlich. Ich weiß noch nicht, wie ich das endgültig abstellen kann. Es tut mir leid. Lass Dich nicht entmutigen zu kommentieren, wenn Du magst.
Liebe Grüße
Nenne

Funkstille

Zähneknirschend stellte ich heute Morgen fest, dass das Telefon im Arbeitszimmer nicht mehr funktioniert. Na, so ganz stimmte es nicht. Es zeigte noch alles an, es ertönte aber kein Freizeichen. Alle Kabel nachgesehen, ausgestöpselt, eingestöpselt. Nichts tat sich. Im Wohnzimmer unten klappte alles.
Zähneknirschend überlegt, welchen Fachmann ich denn nun brauche oder wen ich um Hilfe bitten kann. Erst mal gefrühstückt. Noch mal alles probiert. Nichts.
Das Auto weg gebracht, damit es innen gesäubert wird. Das habe ich mir gegönnt, weil ich die Innenreinigung noch nicht schaffe, ist sehr umständlich auf meinem Einstellplatz. Während des Waschens im Aldi spazieren gegangen und hier und da was für die Päckchen der Kinder gekauft.
Nach dem Mittagessen noch mal das Telefon inspiziert. Immer noch Funkstille im Arbeitszimmer. Dann habe ich mich mal per Handy angerufen. Und siehe da, beide Telefone klingelten, das im Arbeitszimmer und das im Souterrain im Wohnzimmer. Nur hören tat ich im Hörer des Telefons oben nichts, obwohl ich in mein Handy sprach. Und da ich dachte, wenn ich sowieso ein neues Telefon brauchen, dann könnte ich ruhig mal den Hörer auseinander nehmen, probierte ich das. Und bei dem ganzen Geprokele, was tat da das Telefon? Es fing an zu tuten. Das Freizeichen ertönte plötzlich. Und nun klappt alles wieder. Keine Funkstille mehr im Arbeitszimmer.
Und obwohl ich nicht für das Funktionieren meines Telefons gebetet habe, danke ich Gott doch, dass es jetzt wieder klappt.

Montag, 5. März 2012

Vorfeier

Der Neffe Theologiestudent hat heute Geburtstag. Da er aber ein 6-wöchiges Gemeindepraktikum in einer Gemeinde weiter weg macht, kann er heute nicht hier sein. Aber gestern konnte er. Und so trommelte Mama Pastorin alle Freunde, Paten und Familien usw. zusammen. Auch Bruder und Schwester waren zur Überraschung da. So war die ganze "Bande" auf dem Foto von gestern wirklich vereint. Und viele mehr.
Zum Gottesdienst konnten sie alle noch nicht, waren zum Teil in ihren (Dienst-) Gemeinden. Aber am Nachmittag fielen sie ein. Jung und Alt verteilte sich um die Tische, so 25 - 30 Personen.
Ich kenne sie alle von klein auf. Es ist spannend, sie alle jetzt so innerlich begleiten zu können.
Es ist schön, dass ich das noch erleben darf. Bis Mitternacht habe ich nicht durchgehalten. Aber das hat auch keiner von uns "Erwachsenen". Die meisten verschwanden schon vor mir, sind ja alle noch in Lohn und Brot und müssen heute arbeiten.
Eine 15 Jahre jüngere Schwester und deren Familie, die halten mich jung.

Samstag, 3. März 2012

Frühjahrsmüdigkeit und Masseneinfall

Vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit - so komme ich mir vor. Der Schnupfen ist weg, der Husten liegt in den letzten Zügen, nur die Müdigkeit weicht noch nicht. Das wird schon.
Meine Rasselbande ist heute Morgen mal wieder über mich hergefallen. Bis Donnerstagabend wollte nur die Schwester zum Familienfrühstück kommen. Und dann fielen sie Freitagabend mit den Anmeldungen über mich her. Alle (fast) alle Studenten sind übers Wochenende hier. Auch wenn eine Nichte und ein Neffe nicht da sind, so doch Freund und Freundin von denen. Und die kommen eben auch alleine. Und noch ein Studienfreund vom Neffen. Tja, und dann saßen da heute Morgen mal wieder 8 Mann (Frau) hoch um meinen Frühstückstisch.
So sind sie, auch wenn das Foto nicht heute entstanden ist und nur fünf von den Fotografierten da waren. Pünktlich wollten sie sein. Zwei waren's auch, kamen um 9.00 Uhr. Dann hatte sich die Schwester mal wieder hoffnungslos verfranst und der "Rest" kam mit ihr um 9.50 Uhr. Das "Schlimme" nur, die besorgten die Brötchen!!!!
Zeit hatten sie mitgebracht. Und die Schwester dieses Mal auch.
Das war auch nötig, denn wir mussten zwecks einiger Schreibarbeiten, die ich für sie zu erledigen habe, noch eine "Dienstbesprechung" nachschieben.
Langweilig wird es bei uns nie.
Es bleibt spannend.

Donnerstag, 1. März 2012

Frühlingsgefühle

Heute, zum metereologischen Frühlingsanfang, kämpfte sich bei uns die Sonne durch den Nebel. Sie hatte teilweise Erfolg. Der Himmel war bedeckt, ab er die Sonne schien doch richtig warm. Da habe ich in der Mittagssonne ein bisschen auf der Terrasse unter den alten Pflanzen und Trögen aufgeräumt. Ich muss ja mal wieder an die Luft kommen. Und diese schien sogar gesund und tat gut. So kann es meinetwegen weitergehen.