Montag, 28. Februar 2011

Abschied

Fürchte dich nicht, glaube nur (Markus 5,36).
Mit diesen Bibelworten, die der Konfirmationsspruch unserer lieben Elsbeth war, haben wir sie heute beerdigt. Es war nur ein kleiner Kreis, denn viele der Weggefährten sind schon heimgegangen.
Der Konfirmationsspruch hat unsere Elsbeth durch ihr ganzes Leben begleitet. Sie hatte kein leichtes Leben, gerade in jungen Jahren. Die Schwester zeigte in der Traueransprache auf, wie Bibelvers und Leben ineinander verwoben waren.
Zuvor haben wir als Familie zusammen im Pfarrhaus gefrühstückt, ehe wir uns zur Beerdigung aufmachten.
Nach der Beerdigung saßen wir noch mit einigen Trauergästen zusammen im "Café Träne" (So wird unser Café am Friedhof humorvoll genannt.). Über Begegnungen mit unserer Heimgegangenen haben wir ausgetauscht. Auch das gehört mit zum Abschiednehmen.

Freitag, 25. Februar 2011

"Ein starkes Team"

Nun habe ich es in Händen, das Vaterbuch. Ich lese zum ersten Mal, was meine Schwester geschrieben hat. Wir haben vorher nicht über unser Schreiben und unsere Gedanken gesprochen, bewusst nicht. Haben auch nichts voneinander vorher gelesen. Jetzt schon. Unter einem Foto (ausgesucht von der Herausgeberin) von uns beiden steht: Die Schwestern - ein "starkes" Team. Ich glaube, das sind wir wirklich.
Im Augenblick bin ich irgendwie sehr bewegt.

Wiederbelebt

Ich habe mein Konto bei "Gesichtsbuch" wiederbelebt. Vor einigen Jahren hatte ich es schlafen gelegt. Angemeldet hatte ich mich damals um Berichte und Fotos eines Freundes aus Irland ansehen zu können. Als dann aber über Adressbücher von Freunden ohne deren Wissen Einladungen an deren Adressaten herausgingen, sich auch als "Freund"  anzumelden, da habe ich flugs das Ganze bei mir gestoppt. Es wäre mich peinlich gewesen, wenn meine vielen dienstlichen Kontakte eine Einladung von mir über Gesichtsbuch bekommen hätten. Neee, das wollte ich nicht.
Nun bin ich wieder da, aus ganz privaten Gründen. Vieles ist ganz anders geworden. Ich muss mich wahrlich erst wieder "einarbeiten". Und Blog-Freunde habe ich auch schon gefunden. Bin mal gespannt, wie lange ich dieses Mal bleibe. Vielleicht wird es mir auch nicht wieder "mulmig".
Bei meinem kleinen "halböffentlichen" Blog fühle ich mich wohl. Aber da kenne ich mich ja inzwischen auch einigermaßen aus.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Doppelgänger

Nicht Einstein! Könnte aber ein jüngerer Bruder von ihm sein und ist die gleiche "Mischung".


Den "echten" Einstein liefere ich nach!

Mittwoch, 23. Februar 2011

Pluralis majestatis

Gestern bekam ich von mehreren Personen Besuch: Es kam die Gemeindepfarrerin und machte einen Hausbesuch, weil ich nun über 70 bin. Es kam die Ehefrau meines Schwagers. Es kam die Mutter meiner Nichte und meiner Neffen und es kam meine Schwester. Und das alles in einer Person und stellvertretend für alle. Denn Frühstück war letzten Samstag nicht und ist kommenden Samstag auch nicht. Alle futsch, beim Führungskräftekongress in Nürnberg, selbst die Jugend.
Ach ja - und Einstein kam auch noch mit, der große Hund (Retriever-Schäferhund-Mischling) der Familie. Er ist schon alt und hat Mühe beim Laufen.
Wir beiden Schwestern haben ausführlich ausgetauscht, nicht dienstlich, nicht gemeindlich, nein ganz privat. Das hat es schon laaaaange nicht mehr gegeben. Und es tat gut, war gut.
Einstein hat seine weißen Haare (büschelweise) bei mir hinterlassen, die Schwester ihr geliebtes Nougat (von mir) vergessen.

Dienstag, 22. Februar 2011

Lücken

Es gibt nichts, was und die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen, man muss es einfach aushalten und durchhalten.
Das klingt zunächst sehr hart, aber es ist zugleich ein großer Trost.
Denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden.
Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott fülle diese Lücke aus, sondern er hält sie vielmehr gerade unausgefüllt und hilft uns dadurch, unsere alte Gemeinschaft miteinander – wenn auch unter Schmerzen zu bewahren.
(Dietrich Bonhoeffer)
Wie gut, dass wir nicht alleine sind. Gott hält in Jesus mit uns aus, hält mit uns durch. Er hat es schon vor uns ausgehalten und durchgehalten. Seine Liebe trägt. Ich habe es erlebt - schon oft.
In dieser Woche habe ich (wir) drei Menschen im engeren Umfeld an den Himmel abgeben müssen. Wie gut zu wissen, dass sie "heimgegangen" sind.

Sonntag, 20. Februar 2011

für Wolfram

Er ist begeistert, der Schwager! Noch vor dem Gottesdienst hat er sich hingesetzt und die Formatierung ausprobiert. Danke!!
Ob ich dankbar sein soll????? Nun muss ich hunderte(?) von Produkten neu bearbeiten, denn ich bin schon zu 4/5 fertig. Die Arbeit von Tagen .....
Doch sie ist ja nicht umsonst, denn die Beschreibungen sind ja jetzt lesbar. Und für die Korrektur lasse ich mir Zeit, kann nicht noch mal tagelang nur am PC sitzen.
Also auch von mir ein herzliches Dankeschön an Dich für den Tipp!!!!!!!
Hier geht es zum Shop.

Samstag, 19. Februar 2011

Ganz still und leise

.... ist sie gestern heimgegangen, unsere Elsbeth. Am 6. Februar hatte ich sie noch zur Familiengeburtstagsfeier abgeholt. Ihr Herz hat einfach aufgehört zu schlagen. Ihre Schwägerin, die abends immer nach ihr sah, hat sie gefunden. Ihr Heimgang ist eine Gnade. Die Zeiten ihrer Demenz nahmen zu. Dann wurde sie schwierig, ließ keinen mehr in ihre Wohnung. Es hätte jetzt Entscheidendes passieren müssen, weil sie nicht mehr alleine hätte leben können. Das ist ihr erspart geblieben. Gott hatte Besseres mit ihr vor.
Sie verbrachte als "rechte Hand" unseres Vaters viele Stunden in unserem Elternhaus, hat meine Schwester aufwachsen sehen und ist deren Kindern eine wunderbare "Adoptivtante" gewesen.

Freitag, 18. Februar 2011

Viereckige Augen

Seit Tagen korrigiere ich für den Schwager seinen Kirchen-Webshop. Das Programm hat nämlich alle Produktbeschreibungen anders programmiert als eingegeben. Statt untereinander stand alles nebeneinander ohne Punkt und Komma und dadurch für Interessenten völlig unübersichtlich. Ich - unbeleckt und ohne Ahnung von der Materie versuche Licht ins Dunkel zu bringen. Langsam kriege ich viereckige Augen vom vielen Starren auf den Bildschirm.
Hier eine Kostprobe der Produktbeschreibung mit "vorher" und "nachher" (es geht um Cases):
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Für leichte 19" Steuer- und Effektgeräte bis zu einem Gesamtgewicht von 10 kg In verschiedenen Höheneinheiten erhältlich (1 HE = 44 mm) Außen- und Innenmatrial Kunstoff 2 abnehmbare Deckel (DD-Version) Aluwinkelprofil 22 mm 4 Mini-Butterflyschlösser ohne Absperrfunktion 2 Gleitschienen oben 4 kleine Plastikfüße unten 4 längere Plastikfüße auf jeder Seite neben dem Tragegriff zum Abstellen mit 2 Alu-Tragegriffen (seitlich) 19" Rackschienen vorne / hinten (gelöchert - 12 x je Seite) geringes Gewicht stabiles Material stapelbar wetterfest Butterfly-Verschlüsse Maße (LxHxW): 500x487x617 mm Schützen Sie Ihre wertvollen 19"-Geräte!
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Für leichte 19" Steuer- und Effektgeräte bis zu einem Gesamtgewicht von 10 kg. In verschiedenen Höheneinheiten erhältlich (1 HE = 44 mm), Außen- und Innenmatrial Kunstoff, 2 abnehmbare Deckel (DD-Version), Aluwinkelprofil 22 mm, 4 Mini-Butterflyschlösser ohne Absperrfunktion, 2 Gleitschienen oben, 4 kleine Plastikfüße unten, 4 längere Plastikfüße auf jeder Seite neben dem Tragegriff zum Abstellen, mit 2 Alu-Tragegriffen (seitlich), 19" Rackschienen vorne / hinten (gelöchert - 12 x je Seite), geringes Gewicht, stabiles Material, stapelbar, wetterfest, Butterfly-Verschlüsse, Maße (LxHxW): 500x487x617 mm. Schützen Sie Ihre wertvollen 19"-Geräte!

Und so geht es weiter mit Lautsprechern, Mikrophonen, Scheinwerfern, Anlagen usw. Es gibt noch viele Produkte.
Darum wird hier im Augenblick etwas weniger geblogt.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Schweigen

SCHWEIGEN - (Schweigewiese Taize vom 12. Oktober 1977)

Nicht nur still werden und den Lärm abschalten,
der mich umgibt.
Nicht nur entspannen und die Nerven ruhig
werden lassen.
Das ist nur Ruhe.
Schweigen ist mehr.
Schweigen heißt: mich loslassen,
nur einen winzigen Augenblick verzichten
auf mich selbst:
auf meine Wünsche
auf meine Pläne
auf meine Sympathien und Abneigungen,
auf meine Schmerzen und Freuden,
auf alles, was ich von mir denke,
und was ich von anderen halte,
auf alle Verdienste
auf alle Taten.
Verzichten auch auf das,
was ich nicht getan habe,
auf meine Schuld – und auch auf alle Schuld
der anderen an mir,
auf alles, was in mir unheil ist.
Verzichten auf mich selbst.

Nur einen Augenblick „DU“ sagen
und Gott da sein lassen.
Nur einen Augenblick sich lieben lassen
ohne Vorbehalt, ohne Zögern, bedingungslos.
Und ohne auszuschließen,
dass ich nachher brenne.
Das ist Schweigen vor Gott.

Dann ist im Schweigen
Stille und Reden,
Handeln und Leiden,
Hoffen und Lieben zugleich.
Dann ist Schweigen: Empfangen.

Auf dieses Schweigen weiß ich keine Antwort als:
neues Schweigen,
weil Gott größer ist,
weil jede versuchte Antwort zu klein gerät.

Und doch habe ich keine Angst,
zu reden und zu handeln,
weil das Schweigen eines Augenblicks
vor Gott
und mit Gott
und in Gott
die lauten Stunden erlöst.

(Annette, 20 Jahre alt)

Montag, 14. Februar 2011

NFS

Seit heute Morgen um 8.30 Uhr habe ich wieder Dienst in der Notfallseelsorge, genau für eine Woche. Da kommt der heutige Cartoon vom ERF gerade recht.

Sonntag, 13. Februar 2011

Überraschungen

Norbert war heute wieder im Gottesdienst. Er ist aus dem KH entlassen und es geht ihm wesentlich besser.
Vor meiner Haustür stand ein Töpfchen mit selbstgemachtem Heringsstipp. Es ist nicht geklaut worden.
Danke Günter!!!

Samstag, 12. Februar 2011

Reste-Frühstück

Von der gestrigen Käseplatte war viel übrig geblieben. Und heute fielen 8!!! Frühstücker darüber her. Das Jungvolk war reichlich vertreten. Viel Leben in der Bude.
Und dann gab es nicht nur tollen Käse und Früchte. Nein es gab noch jede Menge tolle Töpfe. Meine Freunde hatten sie zu vergeben. Und fast alle haben sich eingedeckt, für WG und eigene Wohnung (Nichte im Sommer).
Die Nichte nahm noch die Reste vom Käse mit, die Schwester den Rest der Töpfe (OFK).
Das Frühstück hat sich gelohnt.

Anders als gedacht!

Das kommt davon, wenn man eine Ärztin und eine Therapeutin zu Freunden hat. Das viertelährliche Treffen fand dieses Mal bei mir statt. Die Ärztin kam eine Stunde später als verabredet: Notfall. Die Therapeutin musste eine Stunde eher wieder los: Notfall? Ja! Sie wollte ihren Mann verabschieden, der in den Urlaub fuhr.
Und es zeigt sich, wenn alle wissen, dass die verbliebene Zeit für uns sehr kostbar ist, dann sind wir schnell mittendrin in dem was uns bewegt, mittendrin in den Glaubensgesprächen und mittendrin in der Gebetsgemeinschaft.
Nur ich stand nachher mit den "Resten" da.

Freitag, 11. Februar 2011

"Alte" Weggefährten

Nach dem Geburtstagsmarathon kommt in dieser Woche der Besuchsmarathon. Manchmal ergibt sich das so. Schon verrückt. Könnte sich auch besser übers Jahr verteilen. Aber besser dicht hintereinander, als gar nicht.
Am Montag waren mein alter Kollege mit seiner Frau dran. Bei ihm habe ich mein Referendariat gemacht. Und später wurden wir Kollegen an der gleichen Schule. Kennen taten wir uns zwar schon von Jugend an (samt Frau). Aber die Freundschaft fing erst während der Schulzeit an. Wir sind "Glaubensgeschwister" und das tat im Schuldienst gegenseitig gut. Er hat während meiner Alkoholphase viel für mich getan. Manches habe ich erst später erfahren. Danke, mein Lieber. Es gab so viel auszutauschen und zu erzählen.

Einen Tag später "rauschte" die ehemalige Schulrätin an. Sie ist jetzt "Leitende Bezirksschuldirektorin" in der höheren Behörde am anderen Ort. Sie rauschte wirklich total erledigt vom Tage herein. Was haben wir miteinander alles auf die Beine gestellt in meiner Zeit als Koordinatorin für Suchtprävention und Gesundheitserziehung an Schulen. Wir waren ein gutes Gespann. Sie hat sich unglaublich eingesetzt. Und wir waren auch Glaubensgeschwister. Welch ein Geschenk. Sie erzählte viel von ihren jetzigen Aufgaben.
Es gibt neue Gebetsanliegen - gerade in der Fürbitte für sie.

Die Gebetszelle ist wiederbelebt. Wir mussten ein paar Monate Pause machen, die Gebetsschwester und ich, weil sie beruflich viel auswärts war und bei mir der Termin auch mit Sitzungen der Gemeinde und des Kirchenkreises kollidierte. Gestern haben wir wieder begonnen, das was wir schon lange Jahre tun, alle 14 Tage uns treffen zum gemeinsamen Gebet.

Da sage einer ich sei nicht reich beschenkt, allein mit diesen 3 Weggefährten. Und die Woche ist noch nicht vorbei. Sie hat noch 3 Tage. Gleich geht es weiter.

Montag, 7. Februar 2011

Und noch eine

Die letzte Geburtstagsfeier einer Serie fand gestern im Pfarrhaus statt. Nach Gottesdienst und Gemeindeversammlung dufte ich die 85-jährige ehemalige Mitarbeiterin unseres Vaters abholen. Sie ist der Schwester und den Kindern eine "liebe Tante" geworden. Sie freute sich, obwohl sie immer dementer wird und kaum noch laufen kann. Aber sie ist dabei, mittendrin, futtert, erzählt immer das gleiche. Keiner sagt: "Das hast Du mir schon zweimal erzählt." Es findet sich immer einer, der zuhört und mit ihr redet, jung oder alt. Am Schluss war sie so müde, dass ich sie kaum die Treppen zu ihrer Wohnung herauf bekam. Ganz klein und spitz sah sie aus.
Ich habe bei der Schwägerin geschellt, die später noch mal nach ihr gucken wollte.
Auf unsere Rückfahrt hatte (Tante) Elsbeth immer wieder betont, wie wohl sie sich gefühlt hat und wie schön der Nachmittag für sie gewesen sei.
Und das ist doch einfach die Hauptsache, dass sie sich gefreut hat.

Samstag, 5. Februar 2011

Und wieder

Es Geburtstag sich in der Familie. Die Nichte und Patentochter war gestern dran. Und Mama und Tante haben sich aufgeschwungen, sind schon früh nach Darmstadt (Studienort) gefahren, um zum Frühstück da zu sein. Es war ein wunderbarer Tag mit viel Zeit füreinander, shoppen mit Patentochter und Freund, vorbereiten für die große Fète am Abend mit Mitstudenten, Brüdern und Freunden. Wir hatten viel von daheim mitgebracht, auch "Reste" vom Geburtstag der Schwester und Mutter. Abends ging es wieder heim, die jungen Leute sollten alleine feiern.
Überschattet wurde das Ganze von der endgültigen Diagnose Krebs. Wann die OP ist, wie es weitergeht, das wird in der kommenden Woche besprochen.
Außerdem gab es einen gewaltigen Wirbel in unserer Stadt durch einen Zeitungsbericht, der viele "umgehauen" hat. Eine Wohlfahrtsorganisation der "anderen Fakultät" hat zwei Mitarbeitern (beide Familienväter), die schon 20 Jahre dort Dienst tun, eine Beratungsstelle leiten, die fristlose Kündigung zugeschickt. Auch die beiden hatten keine Ahnung. Der Aufschrei und das Mutmaßen ist groß, die Schwester schon von der Presse interviewt, weil sie durch den OFK betroffen ist. Schlimm, unfassbar, nicht zu verstehen.
So hatten wir viel zu bereden und zu durchbeten auf den Fahrten hin und zurück.
Es gibt viel zu beten, packen wir es an.
P.S. Und gerade kommt per SMS die Nachricht, dass Norbert wieder ins Krankenhaus gekommen ist. Die Lage ist ernst. Ich habe schon öfter von ihm erzählt.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Serie

Bei Vetter und Cousine ist am letzten Samstag eingebrochen worden. Und das zu der Zeit, als sie für ein Konzert zugunsten des Obdachlosenfreundeskreises in der Stadtkirche probten. Gefunden haben die Diebe nur ein klein wenig Bargeld, denn sie haben den Tresor nicht auf bekommen. (Ich habe so was gar nicht.) Aber alles war durchwühlt und aus den Schränken genommen.
Und dann erzählt die Cousine, das dies schon der dritte Einbruch in den letzten Jahren war.
Giselchen, in was für einer Gegend haben wir da nur gewohnt?!?
Es ist schon besorgniserregend, dass man seine Wohnung/Haus nicht mehr alleine lassen kann.

Noch ein Geburtstag

Gestern war die Schwester dran. Auch Geburtstag! Den ganzen Tag war das Kirchenhaus geöffnet für alle Gratulanten. Viele Gemeindeglieder und Freunde waren den ganzen Tag über da.
Freud und Leid liegen dicht nebeneinander. So auch bei uns. Eine Freundin und enge Mitarbeiterin hatte abends zuvor eine schlimme Nachricht im Briefkasten vorgefunden: Sofort zur Probeexzision kommen, weil verdächtiger Befund vorliegt. Sie kam gratulieren und fuhr weiter. Spontan begleiteten sie zwei Freunde. Begründeter Verdacht auf Krebs bekam sie bei der Exzision gesagt. Nun muss sie warten bis Freitag. Schlimm und Grund zu verstärktem Beten. Herr erbarme Dich!

Irmchen

Sie saß unter den 70-jährigen und man wusste nicht, wer jünger war. Dabei wurde sie am 31.01. 91 Jahre alt, meine Patentante. Unglaublich. Zwar sitzt sie im Rollstuhl, denn das Gehen klappt nicht mehr. Aber geistig ist sie fit wie eh und je. Kinder und einige Kindeskinder waren gekommen. Und weil wir immer schon ein guter Familienchor waren, wurde ein Wunschkonzert veranstaltet und die Palette der Choräle vierstimmig rauf und runter gesungen.
Das Video schickte mir ein Vetter kürzlich zu meinem Geburtstag. Es ist zwar schon etwas älter, zeigt aber unseren kompeletten Familienchor.