Dienstag, 25. März 2014

Donnerstag, 20. März 2014

Immer neue Frühlingsboten

Immer neue Frühlingsboten tummeln sich auf meiner Wiese, die kein Rasen ist.

Die ersten Veilchen sind da. Mal sehen, wie viele es dieses Jahr werden. In den letzten Jahren hatte ich Mengen davon.

Vor 10 bis 15 Jahren habe ich mir aus einem Wald bei Memmingen die Buschwindröschen mitgebracht. Es werden immer mehr. Aber da es ab morgen wieder regnen soll, habe ich mal die ersten aufgenommen. Es kommen viele.

Einige nette Menschen haben mich schon für verrückt erklärt, dass ich Buschwindröschen in meinem etwas (viel) verwilderten Rasen und Garten angesiedelt habe. Doch ich liebe sie und habe meine Freude dran. Sie halten leider nur nicht wirklich still. Und heute ist es ganz schön windig.

Montag, 17. März 2014

Sie sind wieder da

Im Winter kamen sie spärlich, waren wohl im nahen Wald verschwunden.
Nun sind sie wieder da, zeigen sich in Scharen am Vogelhaus, die Sperlinge, die Meisen, die Amseln, die Drosseln, die Finken, der Dompfaff und auch der Kleiber.
Ich freue mich über das Treiben. Aber scheu sind sie noch, lassen sich nicht gerne fotografieren. So kommen Fotos vom Vorjahr hier hinein.




Dienstag, 11. März 2014

Geschenkte Begegnungen

Die habe ich heute Vormittag erlebt.
Ich wollte nur ein kleines Päckchen bei meinem Trainer (Osteoporose-Training) in den Briefkasten werfen. Seine Frau und er haben einen Sohn bekommen.
Seine Vermieterin war "per Zufall" am Fenster und konnte das Päckchen annehmen. Sie bat mich auch herein, da wir feststellten, dass wir uns aus der Gemeinde kennen. Und dann gab es ein langes und gutes, auch heilsames Gespräch.
Und da ich heute Morgen auch "per Zufall" eine Mail mit vielen bunten Anhängen für meine Schwester bekommen hatte, wollte ich die auf dem Wege bei ihr ins Arbeitszimmer legen. Denn ein farbiges Fax haben wir beide noch nicht.
Und was sehe ich vorm Pfarrhaus. Den Wagen meines Neffen. Der sollte eigentlich heute erst aus dem Kongo zurück kommen. War er auch und hatte sich gleich statt zum Studienort zum Heimatort aufgemacht. Seine Oma wird ja morgen beerdigt. Von ihrem Heimgang hatt er im Kongo erfahren, wo er sich zwei Wochen aufhielt.
Darum bin ich nicht nur schnell ins Arbeitszimmer gehuscht, sondern habe noch in der Pfarrerswohnung angeklopft. Und ich wurde zum Frühstück eingeladen, denn Vater und Sohn hatten sich gerade dazu hingesetzt. Und der Neffe erzählte von seinen Erlebnissen in den Gemeinden im Kongo. Es sprudelte nur so aus ihm hinaus.
Ich hatte ein wunderbares Frühstück und konnte mir noch dabei anhören, was die theologische Delegation so alles erlebt hat, bzw. was meinen Neffen am meisten beeindruckt hat.
Was für ein schöner Vormittag für mich.


Nachtrag: Und gerade war für eine Stunde eine ehemalige Schülerin bei mir (samt kleinem Yorkshire Terrier). Ob kleine oder große Kinder, bei Sorgen und auch manchmal bei Freuden kommen sie nach wie vor vorbei. Auch wenn ich längst nicht mehr in der Schule bin.

Sonntag, 9. März 2014

Ferienstimmung

Stramme Tage und Wochen liegen hinter mir.
Und gestern hatte ich plötzlich das Gefühl, ich habe einen Tag "Ferien".
Kein Familienfrühstück, kein Hund, nichts für die Schwester zu schreiben und toller Sonnenschein.
Da habe ich beschlossen, auch nicht die Terrassenmöbel abzuwaschen und aufzustellen oder Ähnliches. Nein, ich habe mir einen "Ferientag" gegönnt.

Einen kleinen aber feinen Frühlingsmarkt gibt es in der Schule am Schäferland. Und dorthin habe ich die Freundin entführt.
Für deren Ehemann war das nichts. Mit dem trafen wir uns später in der Cafeteria dieses kleinen Hobbymarktes, um auszuspannen und zu erzählen.
Zwei Stunden Markt und eine halbe Stunde Kaffee und überbackene Brötchen und Nenne war "ein neuer Mensch".

Ach, was hat mir das gut getan.



Der Ehemann bekommt ein kleines "Mitbringsel".

Eigentlich ist das Herz, das die Freundin umhängen hat, ein Deko-Herz mit einer kleinen Vase und einer echten Tulpe darin. Was ein Frühlingsgeschenk von mir. Ich bekam eine wunderschöne Holzfigur, in die ich mich verliebt hatte. Auf dem voigen Foto ist sie etwas zu sehen.

Samstag, 8. März 2014

Klein und unscheinbar

... und doch einfach wunderbar - meine Leberblümchen. Sie kämpfen sich schon seit Anfang Februar durch. Und jetzt beim Sonnenschein entfalten sie sich ganz.
Und noch ganz andere Frühlingsboten entfalten sich plötzlich unter der Sonne auch wunderbar.










Freitag, 7. März 2014

Alt und lebenssatt

Das war sie, die Schwiegermutter meiner Schwester.
Am Mittwochabend ist sie heimgegangen.
92 Jahre durfte sie auf dieser Erde leben.
Als sie 91 Jahre alt war, musste sie ihr geliebtes Haus verlassen, ging in ein Altenheim. Das war mit Abschiedsschmerz verbunden.
Doch als sie sich dann eingelebt hatte, war sie unendlich dankbar, viel Verantwortung abgegeben zu haben. Es ging ihr gut. Sie blühte auf.
Vor ein paar Tagen bekam sie Atemnot und kam ins Krankenhaus. Und dort wurde am 2. Tag klar, dass es zu Ende ging. Sie musste nicht viel leiden.
Alle ihre Kinder und Schwiegerkinder hat sie noch einmal gesehen, konnte von ihnen Abschied nehmen.
Auch ihre jüngste Enkelin (samt Schwiegerenkel) war ein paar Stunden bei ihr. Und sie konnte voll Freude hören, dass ihr 15. Urenkelkind unterwegs ist. Jawohl, 14 Urenkel hat sie.
Sie hat gewünscht, dass ihre Schwiegertochter sie beerdigen soll.
Und am Abend ist sie dann still eingeschlafen, immer bereit heimzugehen.