Freitag, 31. Dezember 2010

Vom Alten zum Neuen

Alles, was uns begegnet, muss erst an Gott vorbei.
(Paul Deitenbeck)

Mit diesem Zitat wünsche ich uns allen einen gesegneten und getrosten Übergang in das Jahr 2011.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Fundsache

Gerade im Netz gefunden. Ich weiß noch von nix!
Guckt selbst!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Gab's das schon mal?

Das Internet macht's möglich, Nachrichten für unsere Stadt, die morgen in der Presse stehen, schon heute zu lesen.
Dort steht, dass wegen der Schneemassen inzwischen 8 Straßen zu Einbahnstraßen erklärt werden.
Die Busse fahren bestimmte Gebiete nicht mehr an.
Einige Schulen und alle Turnhallen und Schwimmhallen sowie die Pavillons der Schulen sind, wegen Einsturzgefahr, gesperrt.
Bei einigen Schulen werden die Dächer geräumt.
Einigen Kindergärten droht die Schließung, bis die Dächer von Schnee geräumt sind.
Und es soll ab heute Abend wieder schneien.

An Einbahnstraßen wegen Schnees kann ich mich erinnern. An Gebäudesperrungen von Schulen und Kindergärten nicht.
Vorsichtsmaßnahme oder besteht da echte Gefahr?

Alles Gute ...

... kommt von oben.
Bei mir auch!
Zwar sieht das Endergebnis schön aus.
Aber mein Eingang ist spiegelglatt. Ich verstreue Salz, was haste was kannste. Und zusätzlich kann ich immer nur einen Satz aus meinem Eingang machen und hoffen, dass mir die dicken Eiszapfengebilde von ganz oben nicht auf den Kopf stürzen. Auch meinen Besuchern und dem Postboten usw. bitte nicht.



Inzwischen habe ich ein Schild aufgehängt.
Ich weiß, es schützt nicht vor Haftung, wenn etwas passiert.
Täglich pilgere ich durch den Schnee zu den beiden Nachbarfamilien von oben, die die Möglichkeit haben, mit langen Stielen die Eiszapfen abzuschlagen.



Ich hoffe inständig, sie achten mal von selber darauf.

Montag, 27. Dezember 2010

Und dann war da noch ....

An Heilig Abend hatte die Schwester 4 Gottesdienste.
Und dann gab es bei uns im Kirchenhaus eine Weihnachtsfeier für alle, die nicht alleine Weihnachten feiern wollten.
Der Bericht davon steht heute in der Presse und ist hier zu finden.
Ich finde es toll, wenn Mitarbeiter so selbständig mitdenken, mitfühlen und mitarbeiten.

Gestern

..... sah es bei uns so aus:
Den Haufen habe ich im Laufe der Woche angehäuft.

Der direkte Nachbar räumt auch, aber die nächsten beiden Nachbarn räumen nicht, wie man sieht. Der Weg zu den Autos und zum Müllcontainer ist manchmal abenteuerlich.

Die Enkel einer Bekannten haben ihren Spaß an den Schneebergen.

Und diese Nacht ist schon wieder so viel Schnee vom Himmel gekommen, dass ich schon zweimal lange geschaufelt habe. Der Schneeräumer der Stadt hat dann leider unsere Einfahrt zu unseren Häusern und Einstellplätzen mit einem hohen Wall total zugeschoben. Ich streike!!!

Volles Haus

Sie waren da am ersten Weihnachtstag, alle 11 mit großem Hund, trotz Schneechaos. Und sie kamen mit 5!!! Autos. Ich kriegte die Krise. Denn Parkplätze gab es nicht, und bei mir nur einen Einstellplatz. Aber irgendwie fanden alle auf abenteuerliche Weise, teilweise auch weit weg einen Platz.

 Gut erzogen entledigten sie sich fast alle ihrer Schuhe, obwohl das nicht von mir gefordert war.

Und dann hatten wir einen wunderschönen, turbulenten, humorvollen, lebhaften und spannenden Tag miteinander. Alle sind satt geworden, es hat allen geschmeckt. Wir haben gelobt und gedankt.
Abends mussten zwei Autos raus geschaufelt und der Rest enteist werden. Nenne war für alles gerüstet und die Jugend hatte die nötige Kraft und Ausdauer.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Schon jetzt!

Mit diesem Tafelbild, im letzten Jahr von der Freundin für ihre Klasse gemalt, wünsche ich allen eine gesegnete Weihnacht voll Freude über den Mensch geworden Gott, unseren Herrn und Heiland.

Da ich nicht weiß, wann ich wieder an den PC komme, schreibe ich meinen Gruß schon jetzt.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Mein Tag

Gestern war "mein Tag", ich nullte. Eigentlich sollte es eine große Feier werden. Aber so kurz vor Weihnachten ist das schwierig. Und mir war nach ganz anderem. So habe ich mir von meinen engsten Lieben einen Tag Zeit gewünscht. Den habe ich bekommen.
Die Nichte und die beiden Neffen konnten trotz des Schnees kommen. Und sie haben mir, nach einigen Vorschlägen von mir einen Tag geschenkt, den wir alle genossen haben.
Es sollte um 9.00 Uhr losgehen. Sie kamen auch um 9.00 Uhr, sie Schwester, der Schwager, die Nichte mit Freund, die beiden Neffen, der Patensohn mit Freundin.
Doch das Auto des Neffen tuckerte so komisch, also war Autowechsel angesagt. So ging es erst um 10.00 Uhr bei mir los.
Ziel: Ein herrlicher Wildwald etwas weiter weg. Bei zauberhaften Winterwetter mit Sonnenschein ging es auf eine etwas kürzere Wanderung (wegen der "verlorenen" Stunde) durch den herrlichen Winterwald.


Wie gut, dass ich den Fotoapparat mit hatte. Der hat zwar keinen so guten Zoom, wie der Apparat der Nichte, aber die hatte ihren vergessen.
Es war traumhaft schön.







 Wir waren gut eingemuckelt, denn es war bitter kalt.

 Unterwegs sahen wir Hirsche und manch anderes Getier.


Hier ist die Familie samt Patensohn zu sehen. Der Freund der Nichte schießt das Foto. Wo hin sich die Freundin des Patensohnes verzogen hat, ich weiß es nicht.


 Am Kamin im Waldhaus wurden die kalten Füße aufgewärmt.

Danach schmeckte das Essen ganz besonders gut.


Und obwohl wir Wildschweine gesehen hatten, wurden sie auch als Braten verspeist.

Am Nachmittag ging es in einen zweiten Teil des Wildwaldes und anschließend zum Waldbeerpfannkuchen futtern.
Abends erlebte ich eine Premiere für mich. Das Jungvolk hatte sich einen Drei-D-Film ausgesucht, in den es die Schwester, Schwägerin und Tante entführte.
Ich erlebte einen rundum schönen und entspannten Tag. Keiner hatte groß Arbeit damit und alle hatten ihre Freude dran.

Freitag, 17. Dezember 2010

Ratschlag

Gestern abend: Ich schippe, was das Zeug hält, denn das angekündigte Unwetter ist doch noch, mit Stunden Verspätung, bei uns eingetroffen.
Meine Nachbarin von oben (76) führt ihren Dackel aus. Sie kann sich kaum auf den Beinen halten, kann sowie so schon schlecht gehen.
Als sie mich schippen sieht meint sie, es wäre wichtig für mich in Bewegung zu bleiben, denn in meinem Alter könnte man schnell steif werden.
Ich habe ihr heftig zugestimmt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Mein Engel

Endlich ist er wieder ok, mein Engel. Geschenkt 2009 zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Eine Woche besessen, dann hat die Schwester ihn weiter verschenkt. Ich schrieb davon. Ich sollte in kürzester Zeit einen neuen bekommen. Das hat dann fast ein Jahr gedauert. Kaum zwei Tage da, schon war er ein gefallener Enge, mein Engel. Er war einfach umgekippt und hatte sich die Flügel verletzt. Meine lieben Freunde nahmen sich seiner an. Er meinte, er hätte zum ersten Mal in seinem Leben "einen Engel fertig gemacht". Nun steht er fest, die Flügel sind geklebt und verschraubt und der Gute ist wetterfest gemacht worden, nämlich mit spanischem Bootslack. Nun kommt die Maserung viel besser raus.
Seit heute steht er auf meinem Balkon, der Engel. Eigentlich wollte ich ihn in die Haustürnische oder auf den kleinen Balkon stellen. Aber böse Erfahrungen (futsch) lassen mich darauf verzichten. Schließlich möchte ich meine Engel nicht an die Kette legen.

Und so sieht er nun aus, selbst fotografiert:
Ich habe meine Kamera nach Jahren mal wieder aktiviert. Musste erst die Batterien aufladen.
Danke Ihr Lieben für die tatkräftige Hilfe bei meinem Engel. Ich freue mich nun doppelt, denn ich habe ihn ja doppelt, nein dreifach bekommen.

Samstag, 11. Dezember 2010

Ein Anrufer fragte nach dieser Geschichte!

Ein unvergessliches Geschenk

Es war in der Weihnachtszeit 1947. Ich war seit zwei Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft. Im Lager Nikolajew am Schwarzen Meer war die Menge der Gefangenen in Arbeitstrupps aufgegliedert. Wir waren etwa 3000 Mann. Jeden Morgen ging ich durch die Baracken und sagte ein bestimmtes Bibelwort als Losung. Dazu ein paar mutmachende Worte. Danach reihte ich mich in unseren Arbeitstrupp ein. Wir nahmen am Lagertor Aufstellung - es wurde nicht viel gesprochen. Hunger und Heimweh hatten uns wortkarg gemacht. Dazu noch die grimmige Kälte im Dezember.
Immer wieder stieg in mir die Frage auf: "Wie lange noch? Komme ich noch einmal lebend hier heraus?"
Abends kehrten wir erschöpft heim. Beim Marsch durch die Straßen wurde uns das Herz besonders weh, weil wir bei einzelnen Häusern hinter den Fenstern Adventskerzen brennen gesehen hatten.
Die Sehnsucht nach zu Hause wurde übermächtig.
Als ich abends dann in unsere Baracke kam, lag ein Zettel mit den Worten: "Ich will an andern üben, was Gott an mir getan hat." Ich hatte einmal im Lagergottesdienst über den Vers gesprochen. Dann stand unter dem Spruch noch der Name eines zwanzigjährigen Kameraden, der heute ein bekannter Karikaturenzeichner ist.
Mit welcher Andacht habe ich diese halbe Scheibe Brot gegessen! Die schmeckte viel besser als heute eine ganze Schwarzwälder Kirschtorte. Einmal schon deshalb, weil jede Krume Brot kostbar war. Zum anderen, weil mein Kamerad die Weihnachtsfreude verleiblichen wollte.
Seine Dankbarkeit gegen Gott stattete der junge Mann dadurch ab, dass er meinen Hunger etwas stillen wollte. Das war in Brot gefasster Gottesdank und in Brot gefasste Bruderliebe.
(Paul Deitenbeck)

Freitag, 10. Dezember 2010

Adventsgruß

Dies bekam ich vorhin als Adventsgruß zugesandt. Kannte ich zwar schon, gab es schon zu Schulzeiten immer wieder. Aber als Adventsgruß ist mir das wirklich neu. Einige Gemeindeglieder haben einen besonderen Humor.

Hier noch eine Wortstudie. Es geht echt! Probiert es aus zu lesen.

Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn
Uvinisterät, ist es nchit witihcg in wlecehr
Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot
snid, das ezniige was wcthiig ist, ist dass
der estre und der leztte Bstabchue an der
ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein
ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn
onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir
nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn,
snderon das Wrot als gseatems. Ehct ksras, oedr?!
Das ghet wicklirh! Und da gheen wir jrheanalg
in die Shluce???????

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Ham se was mitzunehmen?

Schnee schippen, ja wohl. Etwas weiter schaufelt der Nachbar von oben sein Auto frei. Ich bin fertig und helfe ihm mit. Will er erst nicht. Dann fragt er: Ham se was mitzunehmen, ich fahre zum Fuhrpark. Hat noch keiner in 20 Jahren (seit ich hier wohne) gefragt. Ich hatte: Altpapier und Plastiksack. Ich war richtig froh darüber, hatte ich mir doch schon Gedanken gemacht, wie ich das weg kriege, wenn morgen das Autofahren zu schwierig wird. (Soll wieder mächtig Schnee kommen.) Nun kann ich zu Fuß gehen, falls es dicke kommt. Auf dem Weg zum Training nehme ich nämlich sonst meinen Sondermüll mit.
Und nun sagt bloß nicht, vielleicht hätte ich ja in den letzten 20 Jahren auch nicht geholfen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Noch ein Geschenk

Friseurtermin, ich musste mal wieder geschoren werden, ist wie Schafschur, sagt meine Friseuse. Heute Morgen war sie zum vereinbarten Termin nicht da. Schneechaos, mal wieder. Sie würde sich verspäten, nähme ein Taxi, wenn sie eines bekäme. Ich könne warten, wenn ich könne. Ich konnte. Und ich kam in den Genuss einer wunderbaren Haarpackung (hatte ich noch nie) und einer ausgedehnten Kopfmassage (hatte ich noch nie) und wurde mit Kaffee und Gebäck bewirtet. Kaffee kommt regelmäßig vor. Ich wurde verwöhnt, das war toll, ich habe es genossen. Die mich verwöhnte, war eine ehemalige Schülerin von mir. Die hat sich sicher gefreut, ihrer alten Lehrerin mal so richtig den Kopf zu waschen. Darüber mussten wir beide lachen.
Hinterher musste ich mal wieder eifrig Schnee schüppen oder schippen (wir sagen schüppen). Aber immerhin hat mir dieser Schneefall ein Wohlfühlprogramm beschert, dass ich nicht bezahlen musste. Toll!!!!

Montag, 6. Dezember 2010

Ich war sehr brav!

Nanu, noch 'ne Überraschung. Gerade bringt der Postbote ein Päckchen (Absender?). Schnell aufgemacht: Ein kleiner Stollen und Zimtsterne sind drin. Und ein Brief liegt dabei und löst das Rätsel: Ein persönlicher Dank eines Herrn aus dem Vorstand (Pinéa), dass ich mich so "wunderbar sanft" in die kleine Schar der freiwilligen Mitarbeiter eingereiht habe und "klaglos" so manchen Sturm ertragen habe. Ich betreue die Homepage. Und klaglos? Hat der eine Ahnung.
Ich freue mich total. So viele Überraschungen an einem Tag (und es ist erst Mittag) kann ich kaum verkraften.
Danke Carl!

Ich war brav!

Heute Morgen hing schon um 6.00 Uhr an meiner Haustür eine Nikolaustüte.
Ich muss wohl sehr brav gewesen sein.
Der Nikolaus war die Schwester, die es sich zur Angewohnheit gemacht hat am Nikolaustag in unglaublicher Frühe durch die Gemeinde zu fahren (ich wohne weit außerhalb der Gemeindegrenzen) und Nikolaustüten an die Türen der Éinsamen, der Mitarbeiter usw. zu hängen.
Eigentlich hätte ich ihr den Schlaf gegönnt, nach dem anstrengenden, schönen, aber unter dem heftigen Schneefall sehr leidenden Weihachtsmarktwochenende in und um die Kirche.Aber so ist sie, nicht zu bremsen. Ich versuche es erst gar nicht und simse ein Danke.

Schnelle Dienste

Mein Schlafzimmer war ein Eiskeller. Ich heize dort nie. Doch am Wochende wollte ich einmal kurz die Heizung anstellen, einmal ein bisschen durchheizen. Seit 2 Jahren zum ersten Mal wieder. Nix und noch mal nix tat sich. Pumpe und Luft überprüft usw. Inzwischen bin ich ein alter Hase darin. Thermostaten sind über 20 Jahre alt.
Heute Morgen bei der Heizungsfirma angerufen, ausdrücklich dabei gesagt, dass mein Problem Zeit hat, nicht eilig ist. Eine halbe Stunde später stand der Chef auf der Matte, hatte nur nachfragen lassen, ob man bei mir parken kann (Schnee). Ventil ab, Stift gängig gemacht und schon war er wieder weg, versehen mit einem Nikolauspräsent. Und - kostet nix, der Dienst.
Ich weiß, warum ich alles in Haus und Garten, was ich nicht selber kann, bei alteingesessenen Heimatbetrieben kaufe oder in Auftrag gebe. Dieser Mensch samt Betrieb war schon im Elternhaus tätig.
Danke! Danke in alle Richtungen.
ps. Wolfram hätte das sicher selber machen können. Ich leider nicht, darum bin ich auf so nette Leute angewiesen.

Tägliche Kraftzulagen

Sonntag, 5. Dezember 2010

aktuelle Nachricht

Gerade mit dem Neffen telefoniert:
Weihnachtsmarkt um die Kirche steht noch, aber keine Besucher. Gottesdienst heute Morgen überaus spärlich besucht. Nur wer zu Fuß kommen konnte, ist gekommen. Fahren geht nicht, überhaupt nicht. Busse und Taxis fahren nicht.
Der Schneepflug (wahrscheinlich) hat dem Neffen den Autospiegel auf der Fahrerseite abgefahren. Fahrt zum Studienort morgen für Neffen und Nichte wahrscheinlich nicht möglich. Gestern konnte der Neffe die Nicht noch am Bahnhof Werdohl abholen, war aber schon abenteuerlich, die Fahrt.
Es schneit, es weht, es ist Winter - richtiger Winter.

Eingeschneit

.... bin ich, im wahrsten Sinne des Wortes. Als ich vor die Tür trat, lag der Schnee knietief. Heftige Verwehungen versperrten mir den Weg. Dabei hatte ich gestern Abend noch einfrig geschippt (bei uns sagt man geschüppt). War nichts mit Gottesdienst. Ich bin erst gar nicht zur Tiefgarage gepilgert. Was nützt es, wenn ich raus komme, aber im Schnee stecken bleibe. Die kleine Stichstraße wird erst spät geräumt und es parken schon immer die Anwohner dort sehr abenteuerlich, seit dort gebaut wurde.
Ich musste mir erst einmal einen Gang schaufeln, um überhaupt räumen zu können. Nach einer Stunde kam der direkte Nachbar hinzu. Gemeinsam ging es dann etwas flotter. Aber schon wissen wir nicht mehr wohin mit der weißen Pracht. Das ist das Problem. Und wir haben gerade schon wieder zu dritt eine halbe Stunde geräumt. Dazwischen musste ich meinen großen Balkon frei schaufeln, die Terrassentüren frei schaufeln, das Küchenfenster frei legen usw. Abenteuerlich. Und wie schön, wenn man nicht raus muss.

Den Gottesdienst im Fernsehen habe ich nur halb gesehen. Manfred Siebalds Lied war mir ein lieber Gruß. Ich kenne die Gemeinde, war schon ein paar mal dort. Und dass der Pfarrer am Ende den Segen mit ausgebreiteten Armen direkt in den Bildschirm sprach, das fand ich super, fühlte mich gesegnet von Gott.
Wie es in unserer Gemeinde unten in der Rahmede aussieht, wage ich gar nicht zu denken. Der Weihnachtsmarkt ist sicher total im Schnee versunken, die Zelte eingebrochen. Ich bin gestern Abend heimgefahren, als es hieß, nach Lüdenscheid  rauf würde es gefährlich zu fahren. Also ab nach Lüdenscheid, wollte ja noch nach Hause kommen. Bin ich auch. Und nun bin ich erst einmal etwas eingeschneit. Busse fahren keine. Was ich brauche kann ich morgen zu Fuß erledigen, nehme am besten eine Schaufel mit.

Samstag, 4. Dezember 2010

Diese Bande

Es wird schon langweilig, vom Familienfrühstück zu berichten. Doch es ist immer wieder neu für mich ein Abenteuer.
Bis gestern Nachmittag ist nur Minibesetzung (3) angesagt. Und dann gegen Abend kommt die SMS des Neffen und kündigt noch 5 weitere Gäste an. Tja, und was macht Nenne? Sie schmeißt sich leicht zähneknirschend in die dicken Klamotten und läuft bei -10° noch mal einkaufen.
Dabei hatte ich alles für die Minibesetzung besorgt, auch kleine Präsente für den Nikolaus. Und da ich alles Eingefrorene schon aufgetaut hatte (musste mal reinigen) waren auch keine Vorräte da. Und als ich am Nachmittag den "Großeinkauf" für die Woche getätigt habe, wusste ich noch nichts von der Invasion. Die Jugend entscheidet immer sehr kurzfristig.
Noch alles bekommen, auch nette Sachen für den Nikolaus. So war es heute schön voll, schön lebhaft und Nenne einfach froh.
Es zeigt mir mal wieder, dass ich immer Vorratswirtschaft treiben muss.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Danke!

Die Freundin hat nach mancherlei Untersuchungen heute den Bescheid, dass der neue Befund nichts Bösartiges ist. Sie hat gerade die Chemo  und Reha hinter sich gebracht.
Der Freund hatte heute sein Gespräch nach der OP. Kein bösartiger Befund. Obwohl es ganz anders vom Arzt prophezeit worden war.
Bei der anderen Freundin scheint die OP gelungen, bei der es hieß, es steht 50:50 ob es klappt.

Danke Gott unser Herr und Heiland!
Danke allen Betern!
Einfach Danke!

Dienstag, 30. November 2010

Sachen gibt's

Da bekomme ich soeben eine Mail aus Biberach. Eine Diakonisse, die jetzt dort in einem Altenheim  lebt, grüßt mich zum Advent und schickt mir in der Mail einen kopierten Text. Sie meint, der würde mir gefallen. Ich denke: "Nanu, den kenne ich doch." Kommt öfter vor, dass ich Texte kenne, die sie mir schickt. Und dann habe ich gelacht und mich gefreut. Sie hat den Text von hier kopiert.
Und jetzt schreibe ich ihr gleich, dass ich den Verfasser kenne, nicht persönlich, aber inzwischen schon seine Stimme. Die Welt ist klein, weiß ich. Der Kreis schließt sich, weiß ich.
Ich bekomme einen Text zwei Mal geschenkt. Danke Andy, danke Elsbeth.

Sonntag, 28. November 2010

Schlüsselloch

Advent ist wie ein Schlüsselloch, durch das ein heller Schein auf unseren manchmal etwas dunklen Erdenweg fällt.
Diesen Vers schrieb mir heute ein lieber Freund, der auf den Bescheid wartet, Krebs oder nicht Krebs. Bis Donnerstag muss er warten, sich gedulden und die Folgen einer OP verkraften. - Wir beten.

Schlange

Schlange stehen vor der Kirche, am 1. Advent, ja das gibt es. Beide Kirchentüren zum Kirchenflur sind geöffnet und es bildet sich im Flur zur Kirche eine lange Schlange. Die Pastorin begrüßt alle persönlich und drückt die meisten an ihr Herz (und an den neuen Talar, Schminkflecken schon vorhanden). Um 10.00 Uhr beginnt der Gottesdienst. Um 10.10 Uhr herzte sie noch immer. Die Orgel beginnt irgendwann zu spielen, es muss ja los gehen. Die Leute müssen stehen, auch als die Kinder nach dem Kinderlied zum Kindergottesdienst und zur Kinderbetreuung abgezogen sind.
Es ist rundum adventlich, am Adventskranz im Altarraum brennt eine Kerze. Die Pastorin predigt heute über den Ausspruch von Maria: "Siehe ich bin des Herrn Magd, mir geschehe, wie Du gesagt hast." Luk. 1,38 (mein Konfirmationsspruch). Und dazu passt, dass heute die Kollekte für schwangere Frauen in Not ist. Gottes Zusammenfügen. Bewegende Beispiele aus dem heutigen Alltag machen die Aussage des Textes deutlich.
Und dann war da noch ein Goldhochzeitspaar, das gerne gesegnet werden wollte. Er in seiner Soldatenuniform, in der er auch geheiratet hatte. Und einige seiner Kameraden von damals waren auch in Uniform da.
Ein Kind wurde gesegnet, eines getauft. Beide Familien der Täuflinge trugen zur Gestaltung der Taufe bei. Und nachher saßen alle mit im Kirchencafé, samt ihren Gästen. Es war alles überfüllt, wir hatten alle Hände voll zu tun, Gespräche ohne Ende. Das Waffeleisen der Jugend glühte.
Erst gegen 14.00 Uhr war Aufräumen und Spülen angesagt.

Nachhilfe

Danke Andy! Es hat geklappt!!!!!
Gestern habe ich hier noch wegen des virtuellen Adventskalenders gepostet. Hao hatte mich gebeten einen Permanent-Link zu setzen. Wollte ich gerne tun. Ich habe gegoogelt, unter Hilfe bei blogger geguckt. Nix da, ich fand nix. Letzte Rettung eine Mail an Andy, der auch bei blogger postet. Und schwupps hatte ich ihn am Telefon, hörte zum ersten Mal seine Stimme. Irre und toll. Da fast gleichzeitig die Schwester im Anmarsch war, gab es eine Kurzanleitung von Andy per Telefon. Ich habe es geschafft. Zwar ist das Gadget nicht genau an der Stelle wo ich es haben wollte, aber es steht da. Die Überschrift habe ich auch nicht fett und größer hingekriegt, aber es steht da. (Wiederholung, ich weiß, ist aber gewollt.)
Andy, Du bist ein Lehrer der Superklasse!

Samstag, 27. November 2010

Einladung

Hao Hebbinghaus bietet in seinem Blog http://lebensmut.wordpress.com/ ab dem 1. Advent wieder seinen virtuellen Adventskalender an. Wer sich unter naschalnik@gmx.de anmeldet, bekommt an jedem Tag in der Adventszeit eine Mail mit einem geistlichen Impuls zugeschickt. Alle Mails weisen durch Bilder und Töne ein ansprechendes Outfit auf.
Die Einladung zum Adventskalender und auch eine Beschreibung ist hier zu finden.

Gute Taten

Der Weihnachtsmarkt der guten Taten ist geschafft. Dieses Mal waren es nur 17 Stände und Organisationen, die mitgemacht haben. Alle verkaufen für einen "guten Zweck". Der Erlös ist komplett dafür bestimmt. Im letzten Jahr sind viele Stände bei Sturm und Regen kaputt gegangen. Nicht alle haben sich davon erholt. Es drohte das Aus für diesen alternativen Weihnachtsmarkt, da die Welthilfe ihn dieses Jahr nicht stemmen konnte. Eine Frau aus den Organisationen hat sich stark gemacht, hat alles auf ihre Schultern genommen.
Und heute war es knacke kalt, aber wunderbar klar. Und diese 17 Stände hatten zu tun, wie seit Jahren nicht mehr. Und viele Gespräche wurden geführt. Im Gemeindezentrum der Kirche in der Stadtmitte gab es ein buntes Rahmenprogramm. - Es war toll, auch wenn wir alle nun durchgefroren sind. Der OFK hat mit seinem "Edeltrödel", herzhaften und süßen Waffeln, heißen Würstchen und Kaffee wieder gut auf sich aufmerksam gemacht. Fotos? Ich habe nur welche vom letzten Jahr und da sieht es finster aus.
"Gott sei Dank" für diesen Tag.

Freitag, 26. November 2010

Niemand nicht

Morgen kommt "niemand nicht". Seit ewigen Zeiten war das Familienfrühstück vor dem ersten Advent ein besonderer Höhepunkt. Alles festlich geschmückt. Kleine adventliche Präsente für jeden. Der Beginn des Advent wurde gefeiert. Das muss ich nun alleine tun.
Die "Kinder" samt Freunden sind beim jüngsten Sohn der Schwester an dessen Studienort. Er ist erst seit Oktober in Karlsruhe. Ich finde es toll, dass sie sich alle dort treffen. Ihre Adventspäckchen haben sie alle drei schon bekommen.
Der Schwager muss schuften. Die Schwester hat gestern abgesagt, muss den Weihnachtsmarkt der guten Taten eröffnen und auch beim Aufbau und beim Verkauf helfen. Sie kann keine Zeit abzwacken. Unter diesen Umständen kommt die Vizeschwester auch nicht, sie ist auf dem Weg von Berlin zurück nach hier, will dann die Zeit anders nutzen.
So wird es wohl in den kommenden Jahren auch sein.
Schade, aber die Zeiten ändern sich (tolle Weisheit).

Dienstag, 23. November 2010

Lichter

Am Tag nach Totensonntag fing bei uns im Elternhaus Advent an. Da wurde alles adventlich geschmückt. Mein Vater freute sich schon seit dem Frühsommer darauf, eigentlich schon seit Anfang des Jahres. Mutter holte alles hervor, was es gab.
So halte ich es auch. Und in diesem Jahr konnte ich es kaum erwarten. So grau, so schwer waren und sind die Tage, nicht nur äußerlich (Wetter) sondern auch im Freundes- und Bekanntenkreis. Schwere Krankheit, Not, Zerrissenheit.                          
Da brauchte ich schon für mich "Licht der Hoffnung". Und so leuchtet er schon nach vorne hinaus, der schlichte Schwibbogen aus dem Elternhaus. Und nach hinten hinaus leuchtet der Holzsstern. Ihn habe ich vom Leiter des Fachkrankenhauses bekommen, als ich dort, lange nach meiner Therapie einmal Dienst tat. An beiden Lichtgebern hängen Erinnerungen. Beide sollen Hoffnungszeichen sein. Nach vorne für die Autofahrer, die oft an der Ampel halten müssen, nach hinten für die vielen Schulkinder, die morgens den Weg gehen, ach einfach für alle, die diese Adventsboten sehen.

Sonntag, 21. November 2010

Ewigkeitssonntag

Im Volksmund heißt er noch Totensonntag, der Ewigkeitssonntag.
In unserer Kirche wurden heute die Namen all der Menschen vorgelesen, die im Laufe eines Jahres in unserer Gemeinde verstorben sind. Und für jeden Namen wurde ein Teelicht entzündet und ins Kirchenfenster gestellt.
Es waren viele Namen, Menschen von jung bis alt. Da ist manchem das Liebste entrissen worden, was er hier auf der Erde hatte. Da waren Menschen bei, von denen ich dachte, dass sie noch so nötig gebraucht würden, dass sie noch so viel hätten tun können, auch für das Reich Gottes.
Und dann ist mir wieder ganz neu aufgegangen. Keiner ist unentbehrlich. Wenn Gott jemanden heim ruft, dann ist die Zeit da. Gott bewertet uns nicht nach unserer "Verwertbarkeit". Er setzt andere Maßstäbe. Wie tröstlich, wie heilsam. Und wie gut, dass wir nicht zu entscheiden haben, wer noch gebraucht wird und wer nicht. Ich wäre, glaube ich, schnell bei der Verwertbarkeit.

Samstag, 20. November 2010

Kleine Welt

Ich hatte mal wieder (kommt jetzt öfter vor) nicht damit gerechnet, dass jemand zum Familienfrühstück kommen würde. Pustekuchen. Wir waren zu 6.
Der Neffe, der sich schon bis Weihnachten verabschiedet hatte, war vom Studienort gekommen, weil seine Freundin sich vor Heimweh nach ihm verzehrt.
Der Freund der Nichte meldete sich auch an. Mein Schwager konnte doch. Und der Patensohn (nicht verwandt) wollte kommen und jemanden mitbringen. Die anderen verrieten es, weil sie früher da waren. Der Patensohn hat eine Freundin, eine Kommilitonin des 2. Neffens. Jawohl, die brachte er mit.
Wir haben uns alle sehr gut und lebhaft unterhalten. Und irgendwann fiel bei der Freundin das Wort Bethel. Ich hakte nach. Und dann bohrte ich etwas. Und siehe da, die Freundin ist die Enkelin einer Jugendfreundin von mir, mit der ich immer noch Kontakt habe. Verrückt, wie sich solche Verbindungen durchs Leben ziehen. Die Freundin studiert in Wuppertal (und ihren Vater kenne ich auch), die Oma der Freundin lebt heute in Bethel, stammt von hier aus unserer Gemeindejugend, ist in meinem Elternhaus ein- und ausgegangen, heiratete nach Bielefeld. Und ihre Enkelin verliebt sich ausgerechnet in einen meiner Patensöhne von hier. Da schließt sich dann wieder der Kreis.

Mittwoch, 17. November 2010

Beeindruckend

Im Alzheimerblog wird auf eine Seite mit einer Fotosrie verwiesen.
Ich habe mir die Fotos angeschaut und bin unglaublich beeindruckt mit welcher Sensibilität der Fotograf sich des Themas angenommen hat. Anschauen lohnt sich!

Montag, 15. November 2010

Pfützenpfad

Pfützenpfad (Jörn Heller)

Samstag, 13. November 2010

Land unter

Zwischen 50 - 80 Liter Regen pro Quadratmeter sind heute im Sauerlang herniedergegangen. Da haben selbst Orte, die das sonst nicht kennen Land unter. In Menden ist das kleine Flüsschen Hönne zum reißenden Strom geworden. In Herscheid, Meinerzhagen, Altena, Iserlohn und in Gummersbach haben die Kanäle die Regenfluten nicht fassen können, weil sie noch vom Herbstlaub verstopft waren. Am Donnerstag lag in Herscheid eine 40 cm hohe Schneedecke. Die war gestern schon wieder futsch.
Wie gut, dass in unserer Stadt die Männer von der Stadtreinigung in der vergangenen Woche alle Kanaldeckel angehoben und alle Kanäle von Laub befreit haben. So gab es von uns keine Katastrophenmeldung in den Nachrichten.
Ganz NRW hat es heftig getroffen.
Der Regen hat etwas nachgelassen.
Im Sauerland soll es heute Nacht ab 2.00 Uhr noch einmal richtig los gehen.

Gefallener Engel

"Carmen" hat meinen Engel zu Fall gebracht.
Endlich hatte ich mein Geburtstagsgeschenke vom letzten Jahr wirklich bekommen. Meine Schwester hatte mir seinerzeit einen großen Holzengel geschenkt und nach zwei Tagen wieder abgefordert, weil sie ihn so gut als Geschenk für eine Kirchengemeinde gebrauchen konnte. Ich sollte ihr den Meinigen so lange abtreten, bekäme einen neuen. Pustekuchen. Es hat bis auf wenige Wochen ein Jahr gedauert. Also, letzten Sonntag konnte ich meinen 95 cm großen Engel abholen. Die Zimmerer waren nicht früher dazu gekommen, ihn fertig zu stellen. Er kam auf den Balkon, gut beschützt von beiden Seiten und auch überdacht und auch vor "Carmen" in einer Ecke in Sicherheit gebracht.
Pustekuchen. In der Nacht hat sie ihn gefällt, die gute "Carmen". Nun ist ein Flügel ab, nicht gebrochen, sondern von der Klebestelle gelöst.
Nun muss das gute Stück zum Engeldoktor.

Freitag, 12. November 2010

Gnade der Begegnung

Es war Geschenk, es war Gnade. Der Tag mit den beiden Lieben war einfach wunderschön. Wir haben uns umarmt, erzählt, Erinnerungen ausgetauscht, uns gegenseitig wohl getan, miteinander gebetet.
Sie sind heil bei schönem Sonnenschein mit ihrem 21 Jahre alten Benz über die Landstraßen der Welt nach hier gekommen. Zurück sind sie über die Autobahn gefahren, bei strömendem Regen und beginnendem Sturm. Sie sind bewahrt heimgekommen.
Gott schenkt Gnade der Begegnung - auch bei geplanten Begegnungen.
Danke Herr Jesus für diesen wunderbaren Tag. Danke Ihr Lieben, dass Ihr den Weg zu mir auf Euch genommen habt.

Donnerstag, 11. November 2010

Warten

Warten fällt mir schwer, ist es immer schon.
Doch nun warte ich, warte auf meinen Besuch, der in etwa einer halben Stunde bei mir ankommen will.
Der Freund aus Jugendtagen hat Geburtstag, will nicht zu Hause sein. So wollen er und seine Frau den Geburtstag bei mir verbringen. Zum Essen bin ich eingeladen, musste nur den Tisch bestellen.
14 Jahre haben wir uns nicht gesehen. Zu seinem 60. seinerzeit (vor 14 Jahren) war ich der Überraschungsgast, davor hatten wir uns Jahrzehnte nicht gesehen. Seit zwei Jahren ist er im Internet unterwegs und wir in ganz regelmäßigem Kontakt. Er war (und ist immer noch) Gemeindeleiter einer landeskirchlichen Gemeinschaft.
Sie kommen mit einem 21 Jahre alten Benz. Ich bin ganz aufgeregt und ich freue mich.
Heftiger Wind kommt gerade auf, für heute Abend ist Sturm angesagt. Gott bewahre die Lieben auf ihrer Fahrt.

Dienstag, 9. November 2010

Einfach so .....

So ein Tag:

Heute Morgen auf dem PC eine Mutmachkarte mit Bibelvers, ein Gruß - einfach so. Danke
Eine Dankesmail vom jüngeren Neffen, er freut sich schon aufs nächste Päckchen. Danke
Vorm Training Altpapier und gelben Sack weg gebracht und noch alles eingekauft. Und trotzdem pünktlich, weil der Supermarkt so leer war. Danke
Beim Fleischer im Supermarkt "zufällig" das Fleisch (Wild) gesehen, was ich für Weihnachten (10 Personen) brauche. Es ist genau die Menge da, die ich brauche, nicht mehr und nicht weniger. Danke
Auf dem Rückweg fällt mir siedend heiß ein, dass eine Freundin und ein Patenkind diese Woche Geburtstag haben. Ich muss die Päckchen heute noch packen. brauche passendes Verpackungsmaterial. Ist mir noch rechtzeitig eingefallen. Danke
Fleisch schnell eingefroren, die Lieben können zu Weihnachten kommen. Danke
Päckchen gepackt und noch rechtzeitig zur Post gebracht. Danke
Noch Schwung zum Fernsterputzen, damit der Besuch Donnerstag rausgucken kann. Danke
Ich sitze am PC, schreibe einen schwierigen Brief. Es schellt und die Freundin steht vor der Tür um mir einen Gruß zu bringen, ein Glas Honig, schön verpackt, eine Karte (mit einem humorvollen Spruch) und ein Herz. Sie muss weiter. Wollte mir nur schnell was Gutes tun - einfach so. Danke

Und der Tag ist noch nicht zu Ende. Was hat Gott noch alles für mich bereit - einfach so.

Montag, 8. November 2010

Lebenszeichen

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                          Rauchzeichen: 

Mich gibt es noch, aber irgendwie komme ich mit meiner Zeit und Kraft im Moment nicht so gut klar. Darum: s. voriger Post.

Dienstag, 2. November 2010

Montag, 1. November 2010

Top-fit

Sie ist wieder daheim, meine Patentante. Ganz vorsichtig habe ich geschellt, wusste nicht genau ob bei ihr oder bei ihrem Sohn. Also Sohn, dann hörte ich ihre Stimme und schellte auch bei ihr. Beide machten mir auf. Meine 90-jährige Patentante fuhr im Rollstuhl auf mich zu, fröhlich, munter und geistig top-fit. Nur das Laufen klappt noch nicht wieder. Und dann haben wir drei Stunden gequatscht. Sie hat bestimmt, wie eh und jeh, was wir essen sollten. Sie wollte uns, dem Sohn, dessen Freund und mir Gutes, auch wie eh und jeh. Wir kamen nicht gegen sie an. Dabei haben wir Tränen gelacht, auch sie. Ich hatte schon lange keinen so vergnüglichen Nachmittag mehr.

Samstag, 30. Oktober 2010

Männerrunde

Eigentlich dachte ich, es käme niemand zum Frühstück, weil alle auswärts sind. Weit gefehlt. Der Neffe meldete sich von seinem Studienort aus Süddeutschland an, er käme übers Wochenende und eben auch zum Frühstück. Große Freude!!!!!!
Mein Patensohn (Sohn von Freunden) meldete sich an. Große Freude!!!!!!
Der Freund meiner Nichte meldete sich an. Große Freude!!!!!
Und dann flog heute Morgen noch etwas verspätet der Neffe vom Studienort aus Wuppertal ein. Große Freude!!!!!
Sie erzählten von ihrem (neuen) Leben, vom Anschluss an Gemeinden (Studienort), vom Beginn eines Hauskreises. Es wurde diskutiert und debattiert. Und ich mittendrin.
So viel Freude ist kaum auszuhalten.

Bescheiden - beschieden

Weil bei Straßenbauarbeiten ca. 50 km (!) von uns entfernt ein Glasfaserkabel durchtrennt worden ist, war unser Rathaus mit all seinen Behörden gestern den ganzen Tag von der virtuellen und telekommunitativen Außenwelt abgeschnitten. Nur über Handy war was zu machen. Aber wer weiß schon die Handynummer des Bürgermeisters. Und ein Großteil der städtischen Bevölkerung war auch betroffen.
Da werde ich doch ganz klein und bescheiden. Was macht es da schon aus, dass meine kleine "Zentrale" für einen Tag ausfiel.
Es wäre nur schön gewesen, wenn statt der vertröstenden Stimme bei der Störungsstelle einfach jemand gesagt hätte, dass es einen Störfall gebe, von dem man nicht wisse, wann er behoben würde. Dann hätte jedermann Bescheid gewusst.
Ich hätte mich damit beschieden und nicht immer wieder angerufen, wie es die Stimme empfahl.

Freitag, 29. Oktober 2010

Dieser Tag

Gestern entstand eine Druckstelle an der Brücke meines Zahnersatzes. Beim Sprechen war das äußerst unangenehm. Nachts eingesalbt, heute Morgen alles ok.
Denkste, nach einiger Zeit Schmerzen. Also, da ja ein langes Wochenende bevorsteht, bei der Zahnärztin anrufen.
Denkste, der Ruf geht raus, aber dann tönen merkwürdige Signale. Mehrfach probiert. Dachte, das Telefon der Zahnärztin ist gestört.
Denkste, es war meines, was ich nach einigem Hin und Her raus bekam, weil ich versuchte mit meinem Handy zu kommunizieren.
Also die Zahnärztin über Handy kontaktiert. Müsste sofort kommen, da sonst eine längere Behandlung eines Patienten dran sei. Klar mache mich sofort auf den Weg.
Denkste, meine wunderbare Regenjacke mit Unterjacke macht Kummer. Der Reißverschluss geht wunderbar, verschließt aber die Jacke nicht mehr. Gestern war alles noch ok. Nichts zu machen. Schnell was anderes raus suchen, dann über mindestens 3 rote Ampeln marschiert, um noch pünktlich in der Praxis zu sein. Hat geklappt. Die Behandlung auch.
Denkste, schon auf dem Weg nach Hause leichtes Scheuergefühl, aber wenigstens keine Schmerzen bis jetzt.
Ich hoffte, das Telefon geht wieder.
Denkste, immer noch das gleiche Problem. Ich dachte, hoffentlich klappt mein Internet.
Denkste, da kam ich auch nicht rein. Auch der Diagnosetest brachte mich nicht weiter. Ich sollte mich an meinen Anbieter wenden. Ich habe mich dann erst einmal an meinen PC-Fritzen gewandt.
Denkste, der war auswärts, musste ein EDV-Problem in einer Firma lösen, nannte aber seinen Vertreter.
Den habe ich auch gleich ans Handy bekommen. Der hatte schon mehrere Anrufe des gleichen Problems.
Er rief für mich den Anbieter an. Ich war beruhigt.
Denkste, er rief zurück, ich bekam eine Nummer, die ich anrufen sollte, der Mitarbeiter würde sich kümmern.
Denkste, bei der Nummer meldete sich eine nette Stimme, die darum bat, dass ich meine Kundennummer eintippen solle. Ich tat es und wurde weitergeleitet und war erleichtert.
Denkste, es hieß, dass ich später noch mal anrufen sollte, da aufgrund vieler Anfragen alle Mitarbeiter in Gesprächen seien. Ich rief in 4!!! Stunden immer wieder an und dachte, ich müsse doch einmal durchkommen.
Denkste, ich kam nie durch. Inzwischen musste ich das Handy aufladen. Mein Akku ist etwas schwach, gibt schnell den Geist auf. Ich dachte immer, das hat noch etwas Zeit, bis Du ein neues Handy brauchst.
Denkste!
Die Schwester rief auf dem Handy an, etwas aufgebracht. Sie hätte mich dringend sprechen müssen. Tat sie ja nun. Ich solle doch bitte schnell eine Mail los schicken.
Denkste, geht nicht. Dann doch bitte die alte Mail ausdrucken und per Fax versenden.
Denkste, geht nicht. Das musste die Gute erst einmal verstehen. Und dann musste sie es selber machen, denn ich hatte ihr die Mail seinerzeit gefaxt, die ich in ihrem Namen verschickt hatte.
Nun könnte ja jemand denken, wenn die Technik nicht klappt, kriegt man sonst eben mehr getan.
Denkste! Dank meiner vielen Versuche war ich immer auf dem Sprung.
Meine Jacke samt Reißverschluss habe ich mir zwischendurch vorgenommen, dachte, das kriege ich wieder hin.
Denkste, nix geht da mehr. Also Augen zu und weg damit.
Gerade eben ruft der PC-Fritze an und fragt, ob bei mir wieder alles geht. 10 Minunten vorher ging noch nichts. Und ich probiere.
Siehste: Alles funktioniert wieder. Ich probiere es durch, während er und ich über Handy in Verbindung bleiben. Ich bin unendlich dankbar.
Und nun druckt das Fax gerade munter drauf los. Die ersten besorgten Anrufer kommen durch.
Noch ist der Tag nicht zu Ende. Ich bin gespannt, was er noch so alles für mich im Gepäck hat.

Lieber Tag, ich bin nicht mehr die Jüngste, ich stecke diese kleinen Ereignisse nicht mehr so leicht weg. Die regen mich einfach auf. Für heute ist es, glaube ich, genug an Aufregung. Meinst Du nicht auch?

Sonntag, 24. Oktober 2010

Geduld

Immer wieder eine Überraschung: Dies habe ich gerade im Internet gefunden, als ich mal wieder den Namen der Schwester bei der bekannten Suchmaschine eingegeben haben. Thema: "Es ist gut, Geduld zu haben."

Stippvisite

Und wieder taucht er im Gottesdienst auf. Heute Morgen. Seine Mutter hat ihn gefahren. Er ist 13 und Konfirmand. In seiner eigenen Gemeinde gefällt es ihm nicht so, sagt er. Da kommen nur alte Leute hin und eben die Konfirmanden (die müssen). Und da ist ihm vor einem Jahr, als er in den Katechumenen-Unterricht ging, seine alte Lehrerin eingefallen, die öfter vom Gottesdienst erzählt hat. Und da er noch immer in Kontakt mit ihr ist, bettelt er so lange, bis seine Eltern ihn in die Kirche dort fahren. Ab und zu tun sie das.
Und dann fällt er mir (seiner alten Lehrerin) in die Arme und freut sich. Und ist begeistert vom Gottesdienst, weil junge Leute da sind. Dabei waren es dieses Mal nur die Jugendmitarbeiter. Es sind ja noch Herbstferien. Doch wir haben Kontakte geknüpft zwischen den Jugendmitarbeitern und ihm, Handynummern ausgetauscht und überlegt, wie wir Mitfahrgelegenheiten organisieren. Wir wollen ihn nicht abwerben, er soll ja in seiner Gemeinde konfirmiert werden. Aber wir möchten ihm den Zugang zur Gemeindejugend erleichtern. Vielleicht findet er dort eine geistliche Heimat. Wäre doch schön. Und wir könnten uns öfter umarmen.

Samstag, 23. Oktober 2010

Einfach genial!

Eine schöne "Übersetzung" der Jahreslosung für das Jahr 2011 ist hier zu finden. Ich frage mich wirklich, wie die Lieben an die tollen Ideen kommen. Ich habe eine Karte bekommen und bin begeistert.






                              

Freitag, 22. Oktober 2010

Vorurteil

Ich habe nach dem Augenschein geurteilt. Das Ergebnis des Gärtners ist super. Die Birke ist zwar sehr kahl geworden, aber die Schnitte sind sehr sauber getätigt. Der Mann hat auch sonst überaus sauber gearbeitet. Obwohl ich bei den Klettereien Angst um ihn hatte, muss ich sagen, er hat seine Sache gut gemacht. Ich entschuldige mich innerlich bei ihm. Er wusste offenbar was er tat.

Beschneidung

Dem Nachbarn von oben ist meine Birke zu hoch, auch die japanische Kirsche vor dem Haus stört ihn. Er hat einen "Gärtner" engagiert, der beide Bäume beschneiden soll. Gestern hat er mir diesen (wegen der Birke) vorgestellt. Dieser "Gärtner" klettert nun mit einer Haushaltsleiter bewaffnet (als Aufstiegshilfe) und mit einem Fuchsschwanz in "meiner" Birke rum. Sieht alles sehr dilettantisch aus. Wenn das mal gut geht. Ich bin gespannt auf das Ergebnis. Hauptsache der Nachbar ist zufrieden. Na dann, auf gute Nachbarschaft.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

So ein Tag ...

Nachdem ich heute Morgen das Pfarrhaus gerettet habe, ging es ab zur Tankstelle, die meine Winterreifen eingelagert hat. Ich brauchte sie. Die Opelwerkstatt hatte festgestellt, dass ich neue Scheibenbremsen brauche. Dafür mussten die Räder ab, also dann doch gleich die Winterreifen dran schrauben. Die Werkstatt machte noch einen Wintercheck (mit Garantie!!!). Und ich habe meine Sommerreifen dort einlagern lassen (kein Platz bei mir). Wartezeit zwei Stunden. Das Autohaus weit ab von meinem Heim und auch sonst etwas weitab. In Ausgiebigkeit habe ich zwei Stunden in einem Baumarkt verbracht und "nur" einen Staubbesen mit Teleskopstange gekauft. Aber ich kenne jetzt das Sortiment in- und auswendig. Und Streusalz kaufe ich gleich morgen zwei Eimer, dann bin ich mit dem Auto da.
Mein Auto ist nun winterfest. So früh war ich noch nie. Hat auch seine Vorteile.
Ob ich allerdings meinen Spinnweben von der Decke über der Treppe in der Wohnung mit dem Staubbesen den  Garaus machen kann, wage ich zu bezweifeln. Ohne lebensgefährliche Balanceakte geht das nicht alleine. Ich habe es versucht und gelassen. Schließlich sind Familie und Freunde alle in Urlaub. Keiner da, der mich retten kann. Neuer Versuch wird gestartet, dann wenn wer in der Nähe ist, der mich retten kann und will.

Alarm

Ein Anruf heute Morgen:
Im Haus der Schwester steht die Seitentür auf. Das Schloss ist beschädigt. Schwester und alle in Urlaub. Perle im Krankenhaus. Ich versorge das Pfarrhaus. Schlüssel hat außer mir nur noch einer. Der war es nicht. War nie an der Seitentür. Tja, ich also hin. Alles ok, alles wie vorher auch, auch die Vögel in besagtem Raum. Seitentür lässt sich schließen, Schloss defekt. War vielleicht schon. Wollte die Lieben im Urlaub nicht schrecken. Stellte fest, dass Auto von Neffen Nr. 1 verschwunden ist. Also Neffen Nr. 1 sms aufs Handy geschickt mit Bitte um Rückruf.
Da war dieser Bursche heute Morgen da gewesen um sein Auto zu holen und damit zum Studienort zu fahren. Warum er die Seitentür geöffnet hat, weiß er selber nicht genau. Hat er aber. Und er hat vergessen, sie wieder zu schließen.
Wie gut, dass unsere "Obdis" aufpassen. Einer von denen hat mich nämlich alarmiert, ist ums Haus geschlichen und hat das Malheur bemerkt.

Montag, 18. Oktober 2010

Hannes

Nachruf

Woher kommt es nur?

"Müde macht uns die Arbeit die wir liegen lassen, nicht die wir tun."
Dies sagt ein "weiser Spruch", den ich vorhin las.
Ich muss heute unendlich viel Arbeit liegen gelassen haben.

Samstag, 16. Oktober 2010

NFS

Und wieder ein Einsatz, heute Morgen ganz früh. Die Überbringung einer Todesnachricht.
Ich kann nur sagen: "Herr erbarme Dich!" Und ich vertraue darauf, dass er das tut. Ich kann immer nur betend diejenigen Gott hin legen, die betroffen sind. Gerade dann, wenn sie selbst mit Gott nichts anfangen können oder wollen.

Freitag, 15. Oktober 2010

Alte Sachen

In meinem Regal oben im Header, das nicht mein Regal ist, sondern dem Neffen (2. Grades) gehört, stehen ein paar alte Sachen. Einige davon hat er bei mir "abgestaubt". Darum habe ich auch das schöne Foto bekommen. Neben dem Kaisergedeck und der dicken Kaffeekanne meiner Oma liegt auf dem Regal eine Leica. Die hat der Neffe vom Schwager seiner Oma (90 und meine Patentante) geerbt. Er hat sie (natürlich die Kamera) zu neuem Leben erweckt und macht mit ihr wunderbare Schwarz-Weiß-Fotos. Eines davon hat er mir heute Morgen zukommen lassen.
Flutlicht
Danke Jörn!
Ich habe inzwischen schon einen ganzen Ordner mit unglaublichen "Blickpunkten" und Stimmungen in Farbe und ihn Schwarz-Weiß.

Wohin damit

In der Presse steht, die chilenischen Bergleute hätten das Geschehen gut "weggesteckt".
Ich frage mich wohin!

für Elke

Hallo Nenne!

Ein schneller Gruß vor der Arbeit und eine Antwort auf Deine Frage: Ich habe auf keinem Teil des Kaiser-Gedecks ein Markenzeichen erkennen können. Es gibt unter der Untertasse so etwas wie einen Stempel, der aber so schwach ist, dass man selbst mit viel Phantasie kein Symbol darin erkennen kann, und der auch fotografisch nicht besonders gut einzufangen ist. Ich habe es jedoch versucht (siehe Anhang, wo sich auch ein neues Schwarz-weiß-Bild befindet).
Viele liebe Grüße aus Siegen,
Jörn
Liebe Elke,
das Gedeck ist ja sehr alt. Früher hat man noch keine Manufaktur-Merkmale unter das Porzellan gemacht. Ich dachte es mir schon. Es wurden nur die Initialen desjenigen eingeritzt, der das Dekor entworfen hat. Dass Ihnen das weiterhilft, glaube ich kaum.
Liebe Grüße
Nenne

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Auch erlöst

... sind die 33 chilenischen Bergleute, befreit aus ihrem Gefängnis. Welch ein Wunder. Welch ein Gotteswunder. Ich habe gebetet (und mit mir sicher viele andere) und gehofft, dass alles klappt, dass vom ersten bis letzten Bergmann alle hoch geholt werden können.
Und neben dem Wunder stand dann gestern noch ein Einsatz in der Notfallseelsorge. Da stand jemand vor dem plötzlichen Ende seiner Ehe, vor seiner toten Ehefrau. Schlimm. Und das konnte er nicht nüchtern ertragen.
So standen da gestern zwei Ereignisse nebeneinander: das Wunder und das Verwunden.
Beides liegt in Gottes Hand.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Erlöst

Gestern ist er heimgegangen. 10 Wochen lag er bewusstlos im Koma. Er war ein begnadeter Evangelist und ein enger Freund unserer Familie. Er rief oft an. Dieses Foto hat er mir noch persönlich zugeschickt. Vielen Menschen ist er zum Segen geworden. Gott umhülle seine Frau, seine Kinder und sein Enkelkind mit seiner liebevollen Fürsorge und Seelsorge. Danke Johannes, für Deine Liebe, Deine Treue, Deine Seelsorge.

Montag, 11. Oktober 2010

Ohne Schnörkel

Gestern Abend kam der Anruf. Die "Perle" meiner Schwester ist bei sich zu Hause plötzlich umgekippt, musste vom Notarzt wiederbelebt werden und liegt im Krankenhaus. So der Ehemann, der etwas hilflos wirkte. Alle weg, in Urlaub oder am Studienort. Die Kinder meiner Schwester sind mit der "Perle" groß geworden.
Reaktion vom Jüngsten auf die Nachricht: "Im Ernst - ach du Scheiße - dann werde ich kräftig beten - Gute Nacht."
Kurz und knapp, aber alles gesagt!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Es klopft

Gestern beim Jäten unter der Hecke hörte ich ein lautes Klopfen. Es dauerte etwas, bis ich es orten konnte. Heute, während ich am PC sitze, klopft es wieder. Auf meinem Balkon an der Holzwand zum Nachbarbalkon hängt ein größerer Engel aus Pappmaschee mit Lackfarbe angemalt. Eigentlich etwas kitschig, aber auch schon wieder originell und von der Schwester geschenkt. Auf diesem Engel sitzt eine Kohlmeise und malträtiert mit ihrem Schnabel die Flügel des Engels. Die Holzwand dient als Resonanzkörper. Der eine Flügel des Engels ist schon so bearbeitet, dass die Pappmaschee frei liegt, der andere wird gerade heftig bearbeitet. Die Pappmaschee wird ausgezupft. Was will die kleine Kohlmeise damit? Warum macht sie das? Putzig anzusehen ist sie und mit unglaublicher Ausdauer gesegnet. Ob ich das "Spielzeug" hängen lassen soll?

9.131 Tage

Gestern war ich zu einer Silberhochzeit eingeladen, sozusagen als Abordnung für die Familie, die auf Ameland weilt. Freunde der Schwester feierten dieses Fest im großen Rahmen. Sie hatten ausgerechnet, wie viele Tage sie in Höhen und Tiefen miteinander durchgehalten haben. Das ist heute schon etwas Besonderes. Zumal der Ehemann mit 30 Jahren einen Schlaganfall bekam und die Familie mit ihren drei kleinen Söhnen zwei schwere Jahre durchlebt haben. Gestern war nur Grund zum Danken.

Samstag, 9. Oktober 2010

Es geht wieder los ....

Traumhaft schönes Wetter. Die Sonne scheint und wärmt. Doch es ist windig. Beim Laub fegen haben sich die Leute amüsiert, weil ich immer schnell zwischen zwei Windböen das Laub in den Sack bekommen musste. Es wird noch viel Laub herunterkommen, ehe ich mit dem Fegen aufhören kann.
Noch habe ich im Garten nichts abgeschnitten, es sieht alles noch so schön aus. Aber in den kommenden Nächten solle es schon Frost geben, auch wenn es über Tag warm ist. Also muss ich ran. Nicht heute. Heute habe ich mit drei Stunden Hecke säubern und Laub fegen, Gartenabfall zum Fuhrpark bringen genug.

Freitag, 8. Oktober 2010

Sorgengeist

Die Nachbarin war in Urlaub. Ich habe ihre Wohnung samt Blumen und Vögeln versorgt. Gestern schrieb sie mir eine Mail, dass sie sich per SMS melden würde, wenn sie am frühen Nachmittag auf dem Flughafen gelandet sei. Die Flugankunftszeit war dabei. Es kam keine SMS. Es kam auch keine Nachbarin. Sie war längst überfällig. Gerade schellte sie, hätte vor Stunden schon hier sein müssen. Sie hatte die PIN ihres Handys vergessen. So konnte ich sie nicht erreichen. Sie war noch einkaufen gefahren und hatte sich in Ruhe noch Möbel in einem Möbelhaus angeschaut. Tja - Hauptsache, sie ist wieder heil da.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Überraschung im Briefkasten

Ich habe die Fotos zur Post gebracht (s. vorheriger Post). Währenddessen wollte meine Schwester mich besuchen, sich verabschieden (Urlaub) und mir Geld zurück geben. Den Geldschein steckte sie in ein zusammengefaltetes Traktat. Als ich gerade meinen Briefkasten öffnete, entdeckte ich neben der Post das Traktat (samt Geld). Was mich bewegte war der Text. Das ist mal wieder Gottes Timing und ein Gruß aus dem Himmel. Woll!

Für jeden Tag

Dieser Tag ist eine Gabe und Aufgabe Gottes an Dich!

Gott will aus diesem Tag für Dich einen hohen Tag machen!

Du wirst soviel Freude erleben, wie Du vertragen kannst,
und gerade soviel Belastung zu tragen habe, wie Du nötig hast.

Es wir Dir an nichts mangeln, was heute für Dein Leben gut ist.

Unter der Führung des Herrn Jesus Christus kann Dir heute niemand und nichts schaden!

Niemand und nichts kann Dich heute scheiden von der Liebe Gottes!

Gott hat die Menschen ausgesucht, die heute an Dir eine Aufgabe haben.
                      __________________

Fange diesen Tag mit Danken an: Gehe darum aufmerksam durch diesen Tag!

Wer wird heute auf  irgendeine Freundlichkeit von Dir warten?

Wen kannst Du heute mit einem Brief oder einer Karte erfreuen?

Wem musst Du heute ein Wort weitergeben, das Dir bedeutsam wurde?

Gibt Dir ein Gedenktag heute Anlass, einen einsamen oder angefochtenen Menschen zu erfreuen?

Achte auf Menschen und Dinge, die Gott Dir heute besonders wichtig macht!

Lege alles Erleben gleich in Gottes Hände zurück!

Vertraue in allen Dingen dem Herrn!

Glaubensloses Grübeln zersplittert nur Deine Kraft, tue stattdessen etwas Aufbauendes!

Das Entscheidende im Leben ist: Warten auf Gottes Stunde in der Nachfolge Jesu Christi.

Bleibe in der Gegenwart Gottes, damit der Widersacher, der ein Überrumpler und Durcheinanderwerfer ist, Dir heute nicht das göttliche Segensprogramm stören kann!

(Paul Deitenbeck)

Geschafft

Der Artikel für das "Vaterbuch" ist endlich fertig. Das Ganze ist mir doch schwerer gefallen, als ich dachte. Die Erinnerungen haben mich noch einmal sehr bewegt, waren sehr intensiv. Und als ich (mich an die Anzahl der Zeichen haltend) glücklich fertig war, da kam die Bitte von der Lektorin (nicht der Herausgeberin), doch noch mehr zu schreiben, ich brauche die Zeichenanzahl nicht zu beachten. Und ich war so froh, dass ich das "Baby" auf den Weg getan hatte. Also noch mal ran, gucken, wo ich noch was dazwischen frirmeln konnte. Und weg damit. Tja und dann die Bitte noch ein paar Fotos raus zu suchen. Und mit der Bitte kam die Schwester dann auch. Ich sollte bei mir gucken, was ich von ihr und von Vater und ihr hätte. Damit ist die Sache für sie erledigt. Für mich seit heute hoffentlich auch.
Aber wer wie ich, von allen Bereichen seines durchaus reichhaltigen Lebens so viele Fotos angesammelt und kaum sortiert hat, der weiß, was ich in den letzten beiden Tagen durch gemacht habe.

Montag, 4. Oktober 2010

Bewegend

Meine Schwester und ich haben Irmchen (so nannte mein Vater sie immer), meine 90-jährige Patentante, in der Reha besucht. Sie war vor einiger Zeit in ihrer Wohnung gefallen. Alles schien ok. Aber später zeigten sich Folgen. Lähmungen, Schwäche. Sie musste in ein Spezial-KH, wo der Schädel geöffnet und Blut abgesaugt wurde. Danach war sie durcheinander, konnte nur noch liegen. Gestern in der Reha saß eine putzmuntere Dame, geistig fit und humorvoll im Rollstuhl. Die Arme kann sie wieder normal gebrauchen. Die Beine wollen nicht mehr, doch gestern konnte sie die bewegen und konnte auch stehen. Sie freut sich auf ihr Zuhause, muss aber noch drei Wochen dort bleiben (Verlängerung).
Ihr Sohn (unser Vetter) bereitet derweil zu Hause alles so vor, dass sie gut in ihrem eigenen Haus leben kann. Bis zu ihrem "Fall" konnte sie noch ihren Haushalt selbständig regeln. Wie gut, dass der Sohn im Haus lebt und die Töchter auch in der Nähe wohnen. Und wir sind ja auch noch da.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Beschämend

Wir haben heute im Erntedankgottesdienst für die "Tafel" in unserer Stadt gesammelt. In der heimischen Presse stand zu lesen, dass die Tafel in letzter Zeit Menschen wegschicken musste, weil sie nicht genug Spenden bekommen hatte. Die Supermärkte in unserer Stadt geben teilweise nicht. So mussten Supermärkte in Nachbarstädten angefahren werden. Diese beiden Nachbarstädte haben nun selber Tafeln gegründet, klar dass die entsprechenden Supermärkte ihre nicht mehr zu verkaufenden Waren denen geben. Trotz des Artikels hat sich wohl noch nicht viel geändert. Deswegen wurden alle ev. Kirchen gebeten am Erntedanktag um den Altar herum Gaben für die Tafel zu sammeln.
Ob die Supermärkte wirklich keine abgelaufenen Waren mehr haben? Und die Bäcker keine "alten Brötchen" mehr? Ich kann es nicht glauben.
Schön ist zu lesen und zu hören, dass einzelne Bürger spontan Windeln, Babynahrung u.ä. bei der Tafel abgegeben haben.

Samstag, 2. Oktober 2010

Alle futsch

Komplett ohne Jugend saßen wir heute Morgen beim Familienfrühstück. Die Nichte, die Neffen, alle futsch, alle in eigenen WGs am Studienort. Auch die Freunde und der Patensohn kamen nicht.
Der Kreis wird kleiner. Ob das so bleibt?
Erst einmal sind jetzt Herbstferien, die nutzen auch Schwester und Schwager sowie Vizeschwester. Also muss ich die nächsten Samstage wahrscheinlich alleine frühstücken.

Fobi

Die Notfallseelsorge im Märkischen Kreis führte eine Fortbildung durch.
Thema: Verkehrsunfall - gemeinsame handeln im Unfallgeschehen
Eingeladen waren die Mitarbeiter im Rettungsdienst und Krankentransport, in der Feuerwehr, Notärzte, Polizei, Notfallseelsorge und PSU-Team (Psychosoziales Team für Rettungsleute). Es ging um die optimal funktionierende Zusammenarbeit zwischen allen am Unfallort tätigen. Der Seminarraum der Kreisleitstelle war brechend voll. Referenten waren leitende Mitarbeiter der jeweiligen Organisationen.
Als Beispiel wurde ein schwerer Verkehrsunfall von 2007 (mit Foto per Beamer) herangezogen. Ein Zusammenstoß zweier PKWs in einem Nachbarort. Drei Jugendliche von 19 Jahren waren sofort tot. Ein älteres Ehepaar überlebte verletzt. Grauenvolle Bilder und Szenen am Unfallort (wurden natürlich nicht gezeigt, nur beschrieben).
Ich wurde seinerzeit auch gerufen, da nicht genug Notfallseelsorger vor Ort verfügbar waren. Irgendwie war das gestern auch noch mal eine Aufarbeitung des Geschehens für mich. Ich verstand im Nachhinein manches besser. Und es wurde an diesem Abend noch mal deutlich, wie wichtig alle Helfenden sind und welchen Verantwortungsbereich sie haben.
Mittendrin spricht mich plötzlich der Referent der Polizei an, nennt mich als Beispiel für dankbare Hilfe. Ich saß auch mittendrin. Als ich nach Ende der Veranstaltung zu ihm gehe und mich verwundere, dass er mich wiedererkennt und auch mit Namen, da sagt er doch wahrhaftig, dass wir ja öfter miteinander zu tun hätten und er freue mich jedesmal mich zu sehen.
Das tat mir gut. Das war mir auch peinlich. Ich weiß überhaupt nicht, dass wir miteinander zu tun hatten. Klar, ich habe bei meinen Einsätzen in der NFS fast immer mit der Polizei zu tun, aber mir ist noch nie ein "Bekannter" begegnet, meinte ich.

Freitag, 1. Oktober 2010

Aufgetaucht

... ist im wahrsten Sinne der Mann aus der Waldheimat. Eine Pilzsammlerin mit ihren Kindern hat ihn gestern in der Wipper treibend gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass er gestolpert und ertrunken ist. Wenigstens hat der Neffe jetzt Gewissheit.

Dienstag, 28. September 2010

Seltsame Entdeckung

Heute beim Einkaufen im Regal mit den Sonderangeboten entdeckt: Ostergeschenkpapier.
Wenn im August schon das erste Weihnachtsgebäck in den Regalen liegt, dann kann ich man jetzt auch schon für Ostern vorsorgen.

Sonntag, 26. September 2010

Tränen

Nun ist der Jüngste von meiner Schwester auch aus dem Haus. Gestern habe ich noch der Nichte und dem Jüngsten sowie einem Patensohn gefrühstückt. Dann wurde noch einmal mein Hausstand durchforstet, was der Neffe wohl noch gebrauchen könnte. Heute vor dem Gottesdienst wollte er aufbrechen - in eine neues Leben - in eine Zweier-WG.
Vor dem Gottesdienst umarmte ich schon die weinende Freundin und weinte mit. Der Neffe entschied sich, erst nach dem Gottesdienst loszufahren. Wir halfen mit packen: Bruder, Schwester, Freundin, Patensohn, Freund von Freundin und ich. Papa nahm Abschied und verdrückte sich. Mama kam hinzu, im Schlepptau Gemeindeglieder, die unbedingt was von ihr wollten. Mit der Bemerkung, dies sei jetzt einmal ein privater Moment, scheuchte ich diese zurück in den Kirchendurchgang. Wir standen schließlich auf dem Privatplatz vor der Pfarrhaustür.
Der Neffe wollte fahren, aber eigentlich auch nicht. Wir scherzten, wir heulten. Ich verteilte Tempotücher. Die Freunde und der Bruder schoben das Auto symbolisch an. Dann war er weg, den Kirchplatz hinunter, unseren Augen entschwunden.
Und ich wurde heftig daran erinnert, wie es war, als meine Schwester zum Studium aufbrach. Ich war alleine mit ihr daheim. Sie fuhr fröhlich winkend ab. Ich heulte Rotz und Wasser.
Und während ich das schreibe, kommen schon wieder die Tränen. Dabei bin ich stolz auf den Kerl, der sich durchgeboxt hat. Schulmüde, Lehre, Gesellenprüfung, wieder Schule, Abi nach einem Jahr und ab ins Studium.
Ist schon ein toller Bursche. Und nicht nur samstags wird er mir fehlen.

Samstag, 25. September 2010

Ätsch

Neffe 2 zieht morgen zum Beginn seines Studiums nach Süddeutschland. Sein Laptop hat er zur Generalüberholung in ein PC-Fachgeschäft gebracht. Gestern wollte und sollte er es abholen. Nichts da! In dem Laden ist eingebrochen worden. Die Diebe hat man erwischt, samt Diebesgut, aber das liegt jetzt bei der Polizei. Und nun? ....
Ich habe geraten sowohl zur Polizei zu gehen, als auch im Laden nach einem Leihgerät zu fragen. (Müsste doch die Versicherung des Ladens zahlen, oder?)
Bin mal gespannt, was daraus wird.
Ich hatte in der örtlichen Presse von dem Einbruch gelesen, wäre aber im Leben nicht darauf gekommen, dass da einer von uns betroffen sein könnte.

Donnerstag, 23. September 2010

So nicht!

Ich suche Daten über die Suchmaschine. Und ich stoße auf was wirklich Kurioses.

Paul Deitenbeck, Ich lasse mich überreden. Ein Gang durch das Jahr. Tägliche Andachten, Gladbeck 1979.
books.google.de/books?isbn=3110138980...

Oh nein, nicht überreden will uns Gott, sondern überraschen. Darum heißt das Andachtsbuch auch: Ich lasse mich überraschen.

Blutige Angelegenheit

Der Bäcker hat eine neue Brotsorte: Grünkohlbrot mit Schinken, so steht es auf dem Schild. Ich will es probieren, also rein in den Laden. Neben mir verlangt eine Kundin: "Einen König Ludwig in Scheiben geschnitten." Na dann guten Appetit.

Mittwoch, 22. September 2010

Säuerlich

Ich bin etwas angesäuert. Da hat jemand auf der Pinéa-Seite, die ich betreuen soll, die Einstiegsseite total verändert, mit Informationen überfrachtet, die da eigentlich nicht hingehören. Dafür sind die Seiten im Navigationsmenü gedacht. Gewiss, die Seite war nicht optimal bisher. Ich hatte sie noch so gelassen, wie ich das Ganze übernommen habe. Doch nun ist das schon das zweite Mal, dass irgendwer, der noch den Zugang hat, die Seiten verändert. Beim letzten Mal war ein Teil des Saisontagebuchs danach weg. Dank der Hilfe meines Vorgängers haben wir es wieder hin gekriegt.
Nun habe ich den Vorstand gebeten für Klarheit wegen der Verantwortlichkeiten zu sorgen. Entweder einer ist für die ganze Homepage zuständig (so war es gesagt worden), oder es gibt eine Aufteilung mit klarer Regelung. Aber so geht es jedenfalls nicht. Das schafft nur doppelte Arbeit und Ärger.
Vorhin habe ich versucht ein Video einzustellen. Es ist mir nicht gelungen. Der Server lädt die Datei nicht hoch. Ich muss mal suchen, woran das liegt. Jetzt bin ich erst einmal genervt.

Dienstag, 21. September 2010

Bodenschätze

Was es nicht alles beim Gang um die Fürwigge-Talsperre zu entdecken gibt.




Die Freundin zückt den Fotoapparat um die wunderbaren Gebilde zu knipsen.













Was gibt es doch für verborgene Schönheiten im Herbst.







Und zu Hause gibt es für alle eine leckere Mahlzeit.

Samstag, 18. September 2010

Anders rum

Heute kein Frühstück bei mir, obwohl alle im Lande waren. Der Schwager hatte gestern Geburtstag und musste malochen.
Darum gab es heute ein Geburtstagsfrühstück bei ihm. Wir waren zu 12 und ich habe es genossen mal nicht die Gastgeberin zu sein. Und ich habe es auch genossen, dass wir mal wieder "alle beisammen hatten". Denn der Jüngste meiner Schwester fängt nun auch an zu studieren und hat mit einem Kommilitonen zusammen eine Wohnung am Studienort. Alle drei sind nun in Zweier- oder Dreier-WGs. Ganz schön ruhig wird es bei uns, vermute ich. Aber zu tun gibt es genug. Jetzt gilt es pro Monat 3 Verpflegungspakte zur Post zu bringen. Die Lieben sollen ja schließlich nicht darben müssen.