Dienstag, 31. Januar 2012

Patentante

Meine Patentante lebt noch, und wie. Heute ist sie 92 Jahre alt geworden und war putzmunter. Sie lebt noch im eigenen Haushalt, macht noch vieles selbst. Heute waren von ihren 5 Kindern die vier noch lebenden mit ihren Ehepartnern da und eine Enkeling und eine Urenkelin. Die anderen vielen Enkel und auch Urenkel konnten nicht, leben auswärts, müssen arbeiten. 6 ihrer Freunde waren auch gekommen und meine Schwester und mein Schwager. Sie war verheiratet mit dem Bruder unserer Mutter, der vor einigen Jahren heimgegangen ist. Mutter Irma oder auch Irmchen, wie unser Vater sie nannte, hat Höhen und Tiefen erlebt. Mein Onkel kam als ganz junger Mann ohne Hände aus dem Krieg zurück. Die beiden haben 5 Kinder bekommen und ihr Leben wahrhaft gemeistert, immer mit Gottes Hilfe, immer unter seiner Führung.
Ich kann nur staunen und bin dankbar, dass sie noch unter uns ist. Gott schenke, dass sie den heutigen Tag gut überstanden hat.

Montag, 30. Januar 2012

SMS an Gott


Diese Karte stammt nicht von gott.net. Sie wird in unserer Gemeinde verteilt. Wir haben einen Gebetsdienst, der sich regelmäßig mehrmals in der Woche in der Gebetskapelle (früher Sakristei) trifft, um für alle möglichen Gebetsanliegen zu beten. Gebetsanliegen können auf Zetteln in den Klingelbeutel geworfen werden, sie können ins Körbchen der Gebetskapelle gelegt werden. Und jetzt können sie, als "SMS an Gott" an die angegebene Nummer gesandt werden. Sie werden ausgedruckt und ins Gebetsteam gegeben. - Eine Idee unserer Jugend. - Finde ich sehr gut.
(Für Schweigepflicht ist gesorgt.)
 Die "SMS von Gott" bekomme ich jeden Morgen aufs Handy.

Café Faithbook


Gestern fand es das erste Mal statt, das Café Faithbook. Entstanden war die Idee aus den Abenden im Kirchencafé im letzten Herbst. Da hatten sich viele gemeldet, die überlegen wollten, wie es weiter geht nach dem intensiven Erleben, als unser Kirchenraum für mehrere Abende ein großes Café war in dem es Verkündigung und Musik gab.
Es stellte sich heraus, dass die meisten gerne Begegnung mit viel Zeit zum Erzählen haben wollten. So ein Netzwerk in dem es Glaubens- und Lebenshilfe geben könnte. Der Prozess dauerte, aber es kam dieses "Café" dabei heraus. Ein junges Ehepaar wurde kurz interviewt. Sehr interessant. Und dann wurde an den Tischen zu gleichenund ähnlichen Themen erzählt, sich unterhalten. Und die Zeit langte gar nicht. Mit Gebet wurde begonnen, mit Gebet geendet. Es gab leckeren Kuchen und Torte (von einigen gebacken) und Kaffee oder Cappuccino oder Latte Macchiato usw.
40 Leute und 10 Mitarbeiter waren da. Also waren wir 50. Und Kinderbetreuung gab es auch. Der Anfang ist gemacht. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht.

Sonntag, 22. Januar 2012

Segen der Technik

Schon 20 Minuten vor dem Gottesdienst war unser Kirchenparkplatz überfüllt. Weitab fand ich einen Parkplatz an der Straße. Normaler Gottesdienst, nur eine Taufe und die Kirche rappelvoll. Es war ein gesegneter Gottesdienst, jedenfalls für mich, die ich zwei Wochen nur Fernsehgottesdienste gesehen hatte.
Segen der Technik!
Nach dem Gottesdienst und dem Seelsorgedienst (ich war dran) saß ich im Kirchencafé mit Marlene und Dietmar zusammen, deren 42-jähriger Sohn Anfang Dezember heimgegangen ist. Seine Freundin hatte ihm, dem Todkranken, einen Heiratsantrag gemacht. Sie haben auf der Intensivstation geheiratet, eine Woche später ging Dirk heim. Er wurde in Berlin, seiner letzten Arbeitsstätte, begraben.
Nun erzählte Dietmar mir nebenbei, dass er auf Google Earth den Friedhof seines Sohnes eingeben kann und auch das Grab dort sehen kann, in dem die sterbliche Hülle des Sohnes liegt. Sie können ja nicht oft hin. So ist es für sie, wie er auch nebenbei erwähnte, schön, immer mal das Grab zu sehen.
Segen der Technik!
Ich selbst habe keine große Beziehung zum Friedhof, auch wenn ich früher regelmäßig mit meiner Mutter die Gräber der Großeltern und anderen Verwandten gepflegt habe. Es war aber nie um Zweisprache mit den Heimgegangenen zu halten oder dort ihrer zu gedenken.
Viele mir vertraute Menschen liegen auf unserem Friedhof. Ich gehe manchmal hin, um nachzusehen, ob bei Eltern und Schwester alles in Ordnung ist, gucke wie es bei Onkel und Tante aussieht, betrachte auch die anderen Gräber und Grabsteine, denke bei mir bekannten Namen auch an die Hinterbliebenen.
Meine Lieben weiß ich aufgehoben bei Gott. Klar, immer mal wieder fehlen sie mir. Aber dafür brauche ich den Friedhof nicht.
Doch ich weiß, wie vielen Menschen es wichtig ist, am Grab ihrer Lieben zu sein und Gedenken zu halten. Beides hat seine Bedeutung und Berechtigung.

Montag, 16. Januar 2012

Sonne

Sie schien heute den ganzen Tag, die Sonne.
Es war bitter kalt (so fühlte es sich an). Doch die Luft war klar und die Sonne wärmte richtig auf dem Gesicht. Darum habe ich auf dem Weg von der Apotheke zurück einen Umweg "über" die Sparkasse gemacht. Briefe, die ich eigentlich morgen auf dem Weg zum Training mit zur Post nehmen wollte, brachte ich dann noch in entgegengesetzter Richtung zum weit entfernten Briefkasten.
Sonne auf dem Gesicht - ein tolles Gefühl.

Freitag, 13. Januar 2012

Merkwürdigkeiten

Ich kann im Moment nicht auf meine Kommentare zugreifen. Es öffnet sich immer nur eine weiße Seite. Die URL stimmt. Noch weiß ich nicht, ob das an meinem PC oder an blogspot liegt. Ob angemeldet oder abgemeldet, es ist immer das Gleiche. Ich kann nicht kommentieren und auch nicht lesen. Ist bei IE 64 bit und IE 32 bit gleich. Mal abwarten.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Frühlingsboten

Am Hauseingang stehen sie. Ich konnte zusehen, wie sie aus der Erde stießen. Nun trauen sie sich zu blühen. Auch die Krokusse haben ihre Blattspitzen schon weit vorgeschoben. Mal sehenm, was der Winter noch bringen wird.

Dienstag, 10. Januar 2012

Jahresanfang

Er war etwas holperig dieses Jahr, der Start in das neue Jahr. Die erste Woche ist für mich immer noch etwas Besonderes. War es auch dieses Mal, nur eben anders.
Die Waschmaschine ergoss ihr Wasser durch den Keller/Abstellraum (ohne Abfluss), als ich das Flusensieb reinigen wollte. Wie gut, dass ich das vorm Waschen der Tischwäsche tat, sonst hätte sich wohlmöglich noch viel mehr Wasser ergossen, weil die gute alte Waschmaschine wohl nicht mehr abpumpte. Ich habe sie seit mehr als 25 Jahren. Pech für mich und das Elektrogeschäft. Das hatte wegen Inventur eine Woche geschlossen und auch keinen Notdienst. Nun habe ich doch einen größeren Elektrohandel in Ansspruch genommen (obwohl ich das nie wollte, will lieber die alteingesessenen Fachgeschäfte unterstützen). Aber ich brauchte Hilfe, sofort.
Die neue Waschmaschine ist da, die alte weg. Und finanziell tat es richtig weh. War eigentlich gar nicht drin.
Aber da kommen wir drüber, irgendwie. Es gibt wahrlich Schlimmeres.
Dann erwischte mich ein heftiger Brech-Durchfall vom Feinsten. So was habe ich noch nie erlebt. Ich habe mich von innen nach außen gestülpt. Langsam beruhigt sich alles wieder. Ich bin nur noch schlapp ohne Ende.
Aber da kommen wir drüber. Es gibt wahrlich Schlimmeres.

Nun bin ich gespannt, wie es weiter geht.

Montag, 9. Januar 2012

Freitag, 6. Januar 2012

Die Lichtfabrik

Unter dem Thema: Ein Unternehmen im Umbruch" fand in dieser Firma eine Veranstaltung für unsere Gemeinde statt. 65 Leute konnten sich anmelden (per Liste).
Diese Firma liegt in unserer Gemeinde. Einige der "höheren" Angestellten sind Mitarbeiter unserer Gemeinde. Und so organisieren sie seit 6 Jahren alle drei Jahre einen solchen Abend für uns. Er ist kostenlos. Aber es wird ein "Schwein" aufgestellt für den Förderverein unserer Gemeinde. Denn wir bekommen nicht nur interessante Kurzvorträge und Führungen durch den Betrieb, nein es gibt am Schluss auch noch ein hervorragendes Büfett für uns.
Bisher stand jeder der drei Abende unter einem anderen Thema. Mich beeindruckt das Engagement der Mitarbeiter und die Klarheit, mit der sie auch schwierige Zusammenhänge uns Laien erklären können. Und gestern hat mich ganz besonders fasziniert, was und wie man mit Licht etwas verändern und ausdrücken kann.
Wichtig ganz besonders auch in Restaurants, in denen die Speisen "lecker" aussehen müssen. Was da alles möglich war und ist, ich war und bin platt.
Die viereinhalb Stunden vergingenwie im Fluge.
Im Umbruch ist dieses alte Lüdenscheider Unternehmen, weil es sich inzwischen fast ganz auf LED spezialisiert.
Für mich war allerdings auch sehr interessant der Einblick in die Entwicklung der Märkte in Asien von Anfang unserer Zeitrechnung bis jetzt.

Sonntag, 1. Januar 2012

Jahreslosung 2012

Ich kann nicht mehr.
Kein Weiterkommen.
Kein Durchkommen.
Kein Vorwärtskommen.
Alles dicht. Alles schwarz. Alles schwer.

Aber Gott
kann besonders gut
wenn ich nicht mehr kann.

Und ich atme
die Weite
des Himmels.
(Jürgen Werth)

Mit dieser Mut machenden Losung wünsche ich uns allen ein gesegnetes Jahr 2012.