Samstag, 22. Februar 2014

Herr, erbarme Dich

Ich kenne ihn von Kind an. Er wohnte in unserer Nachbarschaft. Zusammen mit meiner Schwester ging er in die gleiche Klasse der Grundschule.
Vor einigen Jahren traf ich ihn wieder, habe ihn öfter zum Gottesdienst abgeholt, wenn er nicht selber fahren konnte. Er hat seit Jahren MS.
Nach schweren Schüben hat er mit unendlichem Einsatz und zur Verwunderung von Ärzten und Physiotherapeuten wieder so gut laufen gelernt, dass es manchmal ohne Gehilfen und Krückstock ging.
Vor etwa zwei Jahren hat sich seine Frau mit den "eisernen Reserven" (sie hat das Konto geplündert) abgesetzt. Wir waren erschüttert, hätten ihr das nicht zugetraut.
In der vergangenen Woche ist W. zweimal zusammengebrochen, einmal zuhause und einmal am Arbeitsplatz. Von dort ist er ins Krankenhaus gekommen.
Gestern die Diagnose: Leberkrebs (alles voll Metastasen).
Die Ärzte geben ihm noch ca. 6 Monate.


Seine alte Mutter lebt noch, geistig total fit, aber körperlich hinfällig.


Wir beten und tun das, was wir tun können.


Herr erbarme Dich!

Donnerstag, 20. Februar 2014

Wege mit Silas

Vom Waldweg ein Durchblick auf Lüdenscheid

Es ging oft durch die Matsche.

Da die Wege zu aufgeweicht waren, stromerten wir zu Silas Freude durchs Unterholz.

Kein Stock ist zu groß!!!!!

Knochenersatz! Alles wird angeknabbert.





Sonntag, 16. Februar 2014

Septuagesimä

70 Tage vor Ostern, so heißt dieser Sonntag.
Heute nach dem Gottesdienst sagte jemand zu mir: "Bei dem Wetter fühle ich mich, als wäre schon Ostern."
Die Sonne scheint, es weht ein heftiger Wind, die Temperaturen sind erheblich gestiegen. Heute Morgen waren es 8 Grad, jetzt, am frühen Nachmittag sind die Temperaturen wohl im zweistelligen Bereich.
Und bei mir blühen schon seit einigen Tagen die Weidenkätzchen.

Im vorigen Jahr war dieser kleine Baum ein winziges Stämmchen, das in einer Osterschale steckte. Ich habe es in einen Kübel gepflanzt und auf den Balkon gestellt. Bald muss ich umtopfen.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Winter ade?

Früh waren sie immer schon, die Schneeglöckchen und die Leberblümchen. Sie waren für mich immer die Vorboten des Frühlings.
Doch wir hatten noch keinen Winter. Also können wir ihm auch nicht Tschüss sagen.
Was sind sie nun?
Für mich weiterhin die Vorboten des Frühlings. Und ich freue mich, dass sie da sind.



Noch sind ihre Blüten nicht ganz geöffnet. Aber das wird noch.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Dicht beieinander 1

Wir sind noch nicht fertig mit den Geburtstagen.
Am 31.01.2014 wurde die Patentante (und Schwägerin meiner Eltern) 94 Jahre alt.
Am 01.02.2014 wurde meine Schwester 59 Jahre alt.
Am 03.01.2014 wäre meine Mutter 101 Jahre alt geworden.
Am 04.01.2014 wurde meine Nichte, die Tochter meiner Schwester 29 Jahre alt.

Wir sind also gestern in Mainz gewesen, um diesen Tag gebührend mit ihr zu feiern, bevor dann abends ihre Freunde aus Mainz anrückten. Schwiegereltern und Oma kamen auch aus Lüdenscheid angerückt. Und zur Überraschung fielen am späten Nachmittag noch die Brüder nacheinander ein. Die meinten erst, sie könnten gar nicht kommen. So war der Tag voller Überraschungen.
Und ich habe es genossen, dabei sein zu dürfen.

Meine Patentochter, das Geburtstagskind

Mutter, angeheiratete Oma, Brüder und Schwägerin schauten sich noch einmal das Hochzeitsvideo vom vergangenen Mai an.

Die beiden Brüder erfreuten sich auch aneinander.

Dicht beieinander

Dicht beieinander liegen die Geburtstags in unserer Familie.
Am Tag nach dem Geburtstag meiner Patentante war meine Schwester "dran".
Da feiert immer die ganze Gemeinde mit.


Ihre Kinder, die teilweise von auswärts kommen konnten, hatten sich gewünscht ein Familien-Geburtstagsfrühstück bei Nenne zu machen, da sie sonst von ihrer Mama gar nichts haben. Und ich freute mich. Endlich mal wieder volles Haus beim Familienfrühstück am Samstag.

Ein Teil der Frühstücksgäste ist hier zu sehen.

Schlange stehen im Kirchenhaus beim Geburtstagsbüfett.

Vieles wurde Gemeindegliedern "hergestellt", wir mussten es nur "ordentlich" drapieren.

Am Sonntag gab es dann noch einen Gospelgottesdienst. Das war zwar kein Geburtstagsgeschenk, aber es passte trotzdem sehr gut in die Reihe. Und an diesem Tag hätte unsere Mutter Geburtstag gehabt. Doch die feiert ihren schon im Himmel.






Montag, 3. Februar 2014

Gesegnetes Alter

Sie ist am vergangenen Freitag 94 Jahre alt geworden, "unser Irmchen", wie mein Vater sie immer nannte. Ich habe das ungeheure Vorrecht, dass eine meiner Patentanten noch lebt.
Sie ist putzmunter wie eh und je. An ihrem Geburtstag blieb begrüßte sie ihre Gäste im Rollstuhl. Sonst bewegt sie sich schon mal mit Rollator oder auch auf dem Krückstock durch ihre Wohnung.



Unsere Jubilarin! Im Hintergrund ihr Sohn.  Sie hatte fünf Kinder, vier Töchter und einen Sohn. Eine Tochter ist schon heimgegangen.

Tante Irma hat auch schon sieben Urenkel. Hier sieht man sie mit ihrer jüngsten Tochter und einer ihrer Urenkelinnen.