Sonntag, 31. März 2013

Zeitenwende


Osterfrühstück

Heute Morgen sind viele, trotz der Zeitumstellung und des Winterwetters zum Osterfrühstück vor dem Gottesdienst gekommen.
Der OFK hatte uns ein liebevolles und tolles Büfett vorbereitet.





Samstag, 30. März 2013

Gemeinsame Wege

"Gemeinsame Wege" das ist eine Initiative der evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden in Lüdenscheid. Inzwischen schließt sich bei verschiedenen Aktionen auch die griechisch-orthodoxe Gemeinde an.
Heute hatten wir auf dem Sternplatz wieder eine gemeinsame Aktion um auf die Ostergottesdienste aufmerksam zu machen, dazu einzuladen.
Es gibt heiße Getränke und wir kommen mit den Menschen ins Gespräch. Jeder bekommt ein Osterei und eine Gott.net-Karte (Leporello).
Heute nicht (ins Gespräch kommen), es war zu kalt und schnibbelte die ganze Zeit leicht.
Wir als Familie waren dieses Mal nicht mit dabei, weil wir alle noch reichlich angeschlagen oder erneut von Infekten befallen sind.

Eier färben

Ein heiß begehrter Termin bei den OFK-lern: das Ostereierfärben.
Da kommen sie zuhauf ins Kirchenhaus. Und auch die Männer und jungen Burschen engagieren sich. Nur lassen sie sich nicht gerne dabei fotografieren. Ist ok.
Nebenbei gibt es Kaffee und Teilchen (gestiftet von einer Bäckerei aus der Gemeinde).
Knickeier werden schon gefuttert. Immer wieder muss eine Raucherpause eingelegt werden. Nicht so angenehm bei den niedrigen Temperaturen. Aber: was muss, das muss!
Der OFK-Bulli hat die Lieben unterwegs in Lüdenscheid aufgesammelt. Leider musste unterwegs einer, der leicht angetrunken war, an die frische Luft gesetzt werden, weil er einer Frau an die Wäsche wollte. Auch das gehört zum Alltag der Arbeit mit hinzu.
Der Nachmittag selbst verlief ruhig und humorvoll.
Ca. 400 Eier stehen im Kirchenflur und warten darauf am Ostersonntag beim Osterfrühstück verzehrt zu werden oder als Begrüßungsgabe an die Gottesdienstbesucher verteilt zu werden.



Montag, 25. März 2013

Es ist schwierig

Amdy klingelt an meiner Tür. Er steht mit einigen Plastiktüten da. Ob er die für eine Stunde bei mir unterstellen könne, er wolle mal eben sein Motorrad holen.
Klar, kann er.
Es stellt sich heraus, dass er gerade bei seiner Arbeitsstelle entlassen wurde, einfach so, sagt er. Die Chefin habe ihn immer gemobbt.
Andy ist einer unserer OFK-ler. Immer mit großem Mundwerk. Sehr eigenwillig. Und endlich hatte er eine Stelle bekommen, die wir ihm vermittelt haben.
Es war schwierig, es ist schwierig, es bleibt schwierig.
Nach 5 Stunden holt er seine Tüten ab, fährt den OFK-Bulli.
Er soll morgen zu einem Gespräch zu seinem Chef kommen.
"Da geh ich nicht mehr hin", sagt er.

Hundetraining

Hundeschule bei Kälte und Schnee. Den Hunden macht es nichts. Die Menschen frieren, obwohl sie dick vermummt sind.


Mittwoch, 20. März 2013

Frühlingsanfang


Erinnerungen

Morgen wird sie beerdigt, die Cousine meiner Mutter. 86 Jahre ist die alt geworden. Gestern las ich die Todesanzeige. Seit dem tauchen in meinen Gedanken immer wieder viele Erinnerungen auf.
Der Bruder meiner Oma und seine Frau hatten 12 Kinder. Ein Sohn ist als junger Soldat gefallen. Alle anderen habe ich noch erlebt. Ich war klein, sie Jugendliche und junge Erwachsene. Wenn ich ins Haus am Grasacker an der Lenne in Werdohl kam, dann war das für mich wie Ferien.
Die Eltern gläubig, gründeten eine kirchliche Gemeinschaft. Die Kinder alle gläubig, arbeiteten z.T. hauptamtlich oder ehrenamtlich in christlichen Werken mit.
Welch ein Segen lag und liegt auf der Familie, aber auch wie viel Schweres. 6 der 12 Kinder hatten immer wieder schwere Depressionen, an denen auch ihre Mutter litt. Darum bin ich als Kind schon mit dieser Krankheit konfrontiert worden. Denn wir hatten ein enges Verhältnis zu unseren Verwandten im Nachbarstädtchen.
Inzwischen leben nur noch 2 der Geschwister. Eine Schwester lebt im Elternhaus am Grasacker ganz alleine. Eine Schwägerin lebt im Altenheim in der Nähe. Und der jüngste Bruder lebt in Korntal. Er hat selbst eine sehr große Familie.
Warum nur die drei Söhne und eine Tochter geheiratet haben, ist mir immer ein Rätsel gewesen. Die Ehe der Tochter und eines Sohnes blieb kinderlos. Ein Sohn wanderte nach Kanada aus, ist auch dort gestorben. An ihm hing meine Mutter besonders. Er war ihr "Sorgenkind".
Eine Familie, die das geistliche Leben ihres kleinen Städtchens geprägt hat, stirbt aus.
Zurück bleiben die Segensspuren, die diese Familie hinterlassen hat.

Donnerstag, 14. März 2013

Sie schlafen

Ich bin mal wieder Hundesitter. Doch dieses Mal über beide Hund, die Brüder. Heute Morgen sind sie gekommen. Voller Leben, voller Lust auf Kabbelei. Und die wollten sie nicht draußen im Garten vollziehen, sondern im Wohnzimmer. Und Merlin, der Bruder von Silas, musste natürlich auch erst einmal die ganze Wohnung inspizieren.
Und nun haben sie sich hier hinter meinem Schreibtischstuhl zusammengerollt, ganz dicht aneinander gekuschelt und schlafen. Und ich rühre mich die nächste Zeit nicht von hier weg. Bin froh, dass die Racker Ruhe geben.

Ist mir doch gelungen ein Foto zu machen, ohne dass sie wesentlich aufgeschreckt sind. Getobe im Garten ist auch schon vollbracht. Im Schnee macht es doppelt Spaß. Etwas unschön verrammelt, die Lücke in der Hecke, damit sie nicht auf die Straße entwischen. Drüber könnten sie schon, aber dass sie das nicht dürfen haben sie schon kapiert.


Ganz schön groß sind sie schon.


Früher durfte ich die Kinder hüten, heute die Hunde. Später vielleicht auch mal die Kinder der Nichten und Neffen, "so Gott will und wir leben".


Montag, 11. März 2013

Und wieder

...eine Todesnachricht.
Gerade schreibt mir die Tochter eines ehemaligen Kollegen:
"Papa ist tot. Nicht dass Du es aus der Zeitung erfährst. Freitag wird er beerdigt."

Ich hatte seine Tochter in der Klasse. Sie hat später ihr Referendariat bei mir gemacht, ist auch Lehrerin geworden. Ihre vier Kinder (seine Enkel) hatte ich in der Schule, die Zwillinge sogar in meiner Klasse.
So ist die Verbindung immer geblieben. In den letzten Jahren konnte er nicht mehr aufstehen.
Ich glaube, es ist eine Erlösung für ihn.
Wie es für die Familie ist? Für seine Frau, die schwer an Krebs erkrankt war. Sie waren gebeutelt von Krankheiten.
Herr erbarme Dich!

Samstag, 9. März 2013

Dienstag, 5. März 2013

Sie fehlt

Und plötzlich ist einer nicht mehr da. Nicht mehr hier auf dieser Erde.
Sie war sehr viel jünger als ich. Jahre hatten wir ganz engen Kontakt. In den letzten Jahren wurde er, bedingt durch Umzug, etwas weniger.
Ihre beiden Kinder hatte ich jeweils in meiner Grundschulklasse. Die studieren zurzeit noch.
Am 13. Februar postete sie noch was auf Fb. Am 20. Februar schrieb ich ihr zum Geburtstag.
Von Krankheit weiß ich nichts.
Heute kam ihre Todesanzeige - ganz schlicht - nur mit einem Foto und ihrem Vornamen darunter und dem Text:

Seid nicht traurig,
dass ich gegangen bin,
sondern erinnert euch
der schönen Momente mit mir

Ich bin jetzt frei

Alles ist gut

Und dann stand da noch, dass die Beerdigung im engsten Familienkreis stattgefunden hat.

Es bewegt mich, macht mich betroffen. Ich lege sie in Gottes Hand - sie, ihren Mann, ihren Sohn und ihre Tochter.

Montag, 4. März 2013

Sie scheint

... die Sonne. Noch ist es richtig kalt. Dabei soll es auch bei uns heute bei den Temperaturen in die zweistelligen Zahlen gehen.
Um 09:00 Uhr stand ich an der Tankstelle vor der Waschanlage. 7 Autos vor mir. Es war 0,0000 Grad. Trotzdem habe ich gewartet, denn mein rotes Auto war gelb-braun, weil ich am Wochenende einige Kilometer über eine Baustraße gefahren war. Und ich wollte auf jeden Fall die Plusgrade ausnutzen bei der Wagenwäsche.
Äußerlich blitzt er wieder. Und ich möchte nicht wissen, wie lang die Schlange jetzt vor der Waschanlage an der Tanke ist.
Auch das zeugt von kommendem Frühling.

Samstag, 2. März 2013

Bibbern

....taten wir in der Hundeschule. Aber es war interessant. Wir haben gelernt und geübt, nicht die Hunde.
Das Bibbern hat sich gelohnt. Schon heute Morgen beim Familienfrühstück zeigte die Schwester an ihrem Hund, dass sie einiges gelernt hat.





Schreck in der Mittagsstunde

Auf dem Frühlingsmarkt erfuhr die Freundin heute Mittag, dass in ihr Gartenhaus in der Gartenanlage eingebrochen sein sollte. Und der Einbruch sei schon um Weihnachten herum geschehen. Nun sind die Freundin und ihr Mann, bedingt durch die schwere Krankheit des Mannes lange nicht dort gewesen.
Wir beide sind sofort nach dem Frühlingsmarkt hin gefahren in die Gartenanlage und haben den Schaden betrachtet. Viel ist nicht zerstört worden. Eine Butzenscheibe zertrümmert, damit die Einbrecher an den Fensterriegel kommen konnten. Drinnen einiges durcheinander gebracht, aber zum Glück nichts zerstört oder geklaut (so wie es bisher aussieht). Aber ungemütlich ist es doch zu wissen, da waren Fremde am Werk, haben einiges durchsucht.
Da ich die Kamera dabei hatte, habe ich einige "Tatortfotos" gemacht.



Ich dachte ....

... es würde Frühling. Die Sonne scheint und hat schon Kraft. Aber heute Nachmittag sah es bei unserem Gang noch so aus: