Montag, 30. November 2009

Oberhäupter

... sind Häupter über den anderen Häuptern. Eigentlich müssten sie Überhäupter genannt werden.
Ich brauchte heute Unterschriften von drei geistlichen Oberhäuptern. Alle Mitglieder des Rates der Stadt werden eingeladen im Januar während der Allianzgebetswoche zum Gebetsabend ins Rathaus zu kommen. Denn an dem Abend wird für die Stadt und die Arbeit der Stadt und ihrer Abteilungen gebetet. (Natürlich für die Menschen.)
Den Brief habe ich getippt. Die drei Oberen (Superintendent, Dechant, Vors. ev. Allianz) müssen/sollen/wollen unterschreiben. Wie rankommen. Nach Telefonat kommt der Superintenden der ev. Kirche bei mir vorbei und unterschreibt. Danke Bruder Superintendent!
Beim Dechanten der Katholischen Kirche sause ich vorbei. Ich bekomme die Unterschrift, ein Buch (verfasst von Menschen die ich kenne und schätze) und zwei Broschüren für mich und meine Schwester. Danke Bruder Dechant!
Mit beiden habe ich ein gutes Schwätzchen gehalten.
Den Menschen von der ev. Allianz kann ich nicht erreichen. Der macht das ja im Nebenamt. Den muss ich bei seiner Arbeitsstelle (einer Krankenkasse) anrufen und nachfragen (musste erst mal erforschen, wo der arbeitete, kenne ihn nur in Diensten). Mal sehen, was ich dabei erlebe.

Und so viel dazu, wenn meine Schwester sagt: "Kannst du das mal 'eben' für mich erledigen?"

Sonntag, 29. November 2009

Gottesdienst

Aus der Predigt zu Römer 12 habe ich heute so einiges mitgenommen. Besonders bewegt hat mich, dass im Griechischen "ermahnen" und "trösten" ein Wort sind. Unser Ermahnen soll auch Trost und Zuversicht sein, unser Trost auch Mut zur Veränderung machen. Ich darf neue Gedanken denken, im Blick auf IHN (Jesus).
In die Gemeinde Jesu darf sich jeder mitbringen, gerade mit seiner beschädigten Lebensgeschichte. Wir dürfen unser Herz riskieren. Bei Gott sind wir nicht festgelegt.

1. Advent

Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit. (F. von Bodelschwingh)
Diesen Vers schrieb mir heute ein lieber Freund in seiner Adventsmail (nur für mich).
Noch mehr Überraschungen gab es. Während des Gottesdienstes hatte ich das Handy stumm geschaltet und vergessen. Kaum zu Hause angekommen fand ich eine SMS darauf: "Kommen von Köln, dürfen wir kurz vorbei kommen, bist Du in einer halben Stunde da?" Die halbe Stunde war schon vorbei, hatte die SMS ja nicht gehört. Kurz ein "Ja" ging durchs Handy. Ich dachte, die Lieben hätten vielleicht einen erneuten Kummer. Sie haben vor zwei Tagen ihren alten Gefährten, ihren Hund, einschläfern lassen müssen. Sie kamen nur an die Haustür und brachten mir einen wunderbaren tollen Adventskranz, selbst gemacht, wunderschön geschmückt mit 4 dicken silbernen Kerzen. Das war eine Überraschung. Ich habe mich unbändig gefreut.
Und der Tag ist noch nicht zu Ende!

Samstag, 28. November 2009

Ins Wassser gefallen

... ist leider zum Teil der "Weihnachtsmarkt der guten Taten". Es sah am frühen Morgen noch verheißungsvoll aus mit dem Wetter. Die Stände konnten im Trockenen aufgebaut werden. Doch ab 10.00 Uhr schüttete es. Immer wieder gab es starke Windböen. Schade für die Zelte. Das Rahmenprogramm konnte im Warmen im Gemeindezentrum in der Caféteria (für diesen Tag) durchgeführt werden. Doch wer keine Holzhütte hatte, der war ab dem frühen Mittag durchgeweicht. Und wer hat schon eine Holzhütte, habe nur zwei gesehen. Der Abbruch war vorprogrammiert. Die Stände auf dem Kirchplatz gaben auf. Ich habe noch einige durchgeweichte Tüten selbstgebackener Plätzchen erstanden. Die trocknen jetzt bei mir. Die Lieben taten mir so Leid. Alle. Es gab auch wenig Publikumsverkehr, klar bei dem Wetter. Nur die Getreuen kamen.
Unsere Obdis verkauften kräftig alkoholfreien Punsch (nach meinem Rezept). Der Weihnachtströdel (von den Haushaltsauflösungen) ging auch ganz gut. Und die Lieben haben durchgehalten, bis zuletzt. Sie standen auch ein wenig geschützt.
Aber chaotisch war es auch: Zum Aufbau ist nur die Hälfte der Helfer gekommen (Unzuverlässigkeit bei einigen gehört dazu.). Dafür halten sie dann aus bis zuletzt. Das gehört auch dazu. Sie sind ja teilweise noch die Straße gewöhnt. Nur Unterhaltung gab es nicht. Jeder suchte "trockenes Land".
Schade: Ich bin doch sehr traurig, dass das Wetter alles so erschwert hat.

Freitag, 27. November 2009

Überraschung

Heute beim Energy-Training überraschte mich der Trainer mit einer Tüte Vollkorn-Weihnatsgebäck und den guten Wünschen für eine schöne Adventszeit. Ich war platt und habe mich unglaublich gefreut. Ich werde es genießen.
Morgen ist "Weihnachtsmarkt der guten Taten". Über 80 Organsationen bauen ihre Stände rund um die Kirche mitten in der Stadt auf und verkaufen allerlei für einen guten Zweck, den sie selbst bestimmen. Ein geistliches Rahmenprogramm findet auch statt. Es sind Sturm und heftige Schauer angesagt. Hoffentlich fliegen die Stände nicht weg. Ich bete, dass das Wetter sich hält. Viele Mühe und Liebe steckt in dem was die Lieben vorbereitet haben. Ich muss morgen nicht ran, werde aber für gute Stimmung und heißen Kaffee sorgen, denn unsere Obdis (Obdachlosenfreundeskreis) sind auch dabei. Norbert ist Spezialist bei den Fritten und Binchen bei den Waffeln. Beide haben über den OFK eine Wohnung bekommen, sind von der Straße weg. Viele andere helfen noch mit. Es wird, wie immer, etwas chaotisch sein, wenn "unsere Leute" mit anpacken. Aber das gehört zu uns. Und unsere Obdis tun was für andere und für sich. Es ist einfach toll. Mal sehen was morgen alles daneben geht und welche Wunder wir wieder erleben.

Donnerstag, 26. November 2009

Gebetszelle

Eigentlich von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Doch dieses Mal verkürzt, weil der lieben Betschwester die Augen zufielen. Sie hatte einen strammen Tag hinter sich. Gott berechnet nicht die Länge unserer Gebete und unseres Zusammenseins. Amen

Schon stattgefunden

... hat in unserer Stadt die erste Weihnachtsfeier! Gestern (25.11.)!!
Noch nicht Advent und schon eine Weihnachtsfeier? Ich dachte ich lese nicht richtig. Doch. Die Wirte unserer Stadt haben sich zusammengetan und mit der Tafel und einigen Sponsoren im Kulturhaus eine riesige Weihnachtsfeier für bedürftige Familien ausgerichtet. Mit gutem Essen, mit tollem Unterhaltungsprogramm (fast Varieté) und Tombola. Ist ja eine tolle Idee. Aber warum wurde das Weihnachtsfeier genannt? Denn von irgend etwas, das auf Weihnachten deutete stand nichts in dem Zeitungsartikel. Von der Weihnachtsbotschaft schon gar nichts. Und nur weil es Geschenke und Essen umsonst gibt, ist doch noch nicht Weihnachten.
Die Idee der Gastwirte ist ja gut. Aber dann nennt doch bitte die Veranstaltung anders.
Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu. Aber nicht schon jetzt. Jetzt freuen wir uns erst einmal darauf. Auf Sein Kommen. Ich feiere meinen Geburtstag auch nicht vier Wochen vorher.

Mittwoch, 25. November 2009

In eigener Sache

.... bin ich heute zweimal tätig geworden.

1. habe ich klar gestellt, dass ich nicht eigenmächtig die Gebetsmails herumschicke, dass dies nur auf Bitte und mit Einverständnis der Betroffenen und in Absprache mit der Pastorin geschieht. Immer!!!!

2. Wollte jemand ein Rezept für einen alkoholfreien Punsch. Wen fragt man dann? Natürlich, die alte Säuferin (lach), die muss ja heute wissen, wie man Alkohol vermeidet und trotzdem Punsch trinkt.

Montag, 23. November 2009

Markantes Wetter!

Gerade gelesen und gehört:
Für meine Stadt ist in den nächsten Stunden eine Unwetterwarnung herausgegeben worden. Es heißt, es gibt "markantes Wetter" mit einer Regenmenge vom 20 bis 40 Literqm und Sturmböen von 90 bis 100 kmh (Stärke 10).
Es rappelt schon kräftig an den Rollläden.
Wohl dem, der jetzt nicht unterwegs sein muss.
Gott sei bei allen denen, die jetzt draußen Dienst tun müssen.

Licht

Er leuchtet schon in meinem Fenster, der Stern. Ich habe ihn heute aufgehängt.
Es ist so dunkel, da kann den Menschen draußen, die in meiner Straße wohnen das Licht von Gottes Liebe nicht früh genug leuchten.
Direkt nach dem Ewigkeitssonntag fingen wir im Elternhaus an alles adventlich zu machen. In Haus und Herz sollte es Advent werden.
Eigentlich war ich innerlich noch gar nicht so weit. Doch heute beim Putzen der Fenster kriegte ich den Rappel. Und jetzt ist mir nach Licht im Fenster.

So habe ich zur großen Verkehrsstraße hin auch meinen ganz schlichten Schwibbogen schon aufgestellt und das Licht entzündet (elektrisch natürlich, sonst wäre es zu gefährlich). Am Weihnachtsbaum brennen dann wieder echte Kerzen und am Adventskranz natürlich auch. Das Licht meines Schwibbogens (geerbt von den Eltern) hält hoffentlich auch einige Rase ab in unsere Hecke zu krachen. Vielleicht fahren sie etwas langsamer in die Kurve.
Auf jeden Fall sehen sie das Licht.
Gott schenke, dass wir Christen (auch ich) ein Licht für unsere Umgebung sind.



Sonntag, 22. November 2009

Das haben wir "versäumt"!


Zeitungsbericht aus den Lüdenscheider Nachrichten:


Lüdenscheid: Rührende Geschichten und Lieder

22.11.2009 · LÜDENSCHEID - Eine Superstimmung herrschte am Samstagabend in der bis hin zu den Emporen besetzten Kirche Oberrahmede. Der ASAPH-Verlag und die evangelische Kirchengemeinde Oberrahmede hatten gemeinsam zu einer Veranstaltung mit dem christlichen Autor Adrian Plass und der Sängerin und Liedermacherin Judy Bailey eingeladen.
Sie gehört seit Jahren zu den gefragtesten Künstlerinnen der christlichen Musikszene in Europa. Wie Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg erklärte, war es für ihre Gemeinde und ihre vielen Gäste eine große Ehre, einen Abend mit einer so "spannenden Künstler-Kombination" erleben zu dürfen. Sie machten im Rahmen ihrer Deutschlandtournee zugunsten des Hilfswerks "World Vision" in Oberrahmede Station, weil zwischen dieser Gemeinde und Judy Bailey schon seit längerer Zeit Verbindungen bestehen. Zusammen mit Adrian Plass, der erst zum zweiten Mal mit ihr gemeinsam auftrat, hatte sie den Abend unter die Überschrift "Geschichten und Songs - Humor und Herzensanliegen" gestellt.Bei ihrem als Dialog angelegten Auftritt ergänzten seine von Christian Rendel simultan übersetzten Texte und ihre Lieder sich gegenseitig. Manches berührte die Herzen - etwa die Geschichte von einem jungen Sportsmann mit Down-Syndrom und die von einem Mädchen aus ärmsten Verhältnissen, das lange Zeit nicht einmal lächeln konnte. Eingeblendete Bilder und die Lieder "Get up!" und "Tell me why?" riefen dazu auf, etwas gegen Kinderarmut zu tun. Humorvoll, aber auch anrührend war, was Plass über seine Tochter berichtete: Durch ihr kindliches Verhalten sei ihm zum ersten Mal die ganze Bedeutung der Erlösungstat Jesu bewusst geworden.
Eine Band, in der auch Judy Baileys Ehemann Patrick Depuhl (Backing Vocals und Percussions) mitwirkte, begleitete die Musikerin. Sie verstand es mit ihrer echten, fröhlichen Art, das Publikum in ihre Musik einzubeziehen. Gleich mit dem ersten Stück ("We need love") sprang der Funke über. Alle klatschten und sangen mit. Die Stimmung erreichte immer dann besondere Höhepunkte, wenn Judy Bailey ihr Publikum in einen großen Bewegungschor verwandelte. Bei "Tell me why?" kam echtes Karibikfeeling in der Kirche auf. Bei dem Stück "God is not dead" ging es afrikanisch zu. Die temperamentvolle Sängerin verband musikalisches Talent, Professionalität und Glauben in einzigartiger Weise und brachte ihre Begeisterung für Gott durch ungewöhnliche Klänge zum Ausdruck. Ohne Zugabe ließ das Publikum die Sängerin nicht ziehen.
Viele nahmen sich CDs oder Bücher von den Künstlern mit, die sie sich signieren lassen konnten. Außerdem gab es Informationen über die Arbeit des Hilfswerks "World Vision". - ih

Ewigkeitssonntag

Ob duch Leben, ob durch Tod getrennt,
alles, was nach Jesus Christ sich nennt
trifft sich einst beim Herrn im Himmelssaal.
Christen sehn sich nie zum letzten Mal.

Mit diesem Vers habe ich heute die gottesdienstliche Gemeinde begrüßt. Ja, ich weiß, ich habe ihn hier schon mal aufgeschrieben. Ich musste ganz schnell einspringen, und dieser Vers (statt Wochenspruch oder Losung) war gerade in meinem Herzen. Ich habe noch ein paar erklärende Worte dazu gesagt, denn viele Leute waren heute im Gottesdienst, die im vergangenen Jahr einen geliebten Menschen verloren hatte.n Heute wurden die Heimgegangenen unserer Gemeinde mit ihrem Alter namentlich genannt. Und während ihre Namen genannt wurden, wurde für jeden Heimgegangenen ein Teelicht entzündet und ins Kirchenfenster hinter dem Altar gestellt.
90 Personen vom Kindesalter bis zum Alter von 100 Jahren sind in unserer Gemeinde im vergangenen Jahr verstorben und beerdigt worden. Viele Namen waren mir vertraut. Gott hat viele zu sich geholt. Nur er kann ermessen, welches Vermissen bei den Zurückgebliebenen zu spüren ist. Er tröstet, er heilt, er schenkt Geborgenheit und die Gewissheit auf ein Wiedersehen vor seinem Thron.

Liturgieteam

Im Gottesdienst unserer Gemeinde ist es seit Jahren so, dass Begrüßung und Abkündigungen, Schriftlesung und auch das Fürbittengebet von ehrenamtlichen Mitgliedern der Gemeinde gesprochen werden. Sie sind auch selbst für das verantwortlich, was sie sagen. Natürlich halten wir uns als ev. Landeskirche an die vorgeschlagenen Lesungen. Sie verbinden uns ja überall dort wo landeskirchliche Gottesdienste gehalten werden miteinander. Doch sind immer drei Texte zur Auswahl, und welche Übersetzung man nimmt, ist auch nicht festgelegt. Das Fürbittengebet wird frei gestaltet. Außerhalb der Ferienzeiten übernimmt einen von den drei Diensten die Jugen. Ich habe die Organisation des Ganzen, mache immer ein Quartal im voraus einen Plan, frage bei den Teilnehmern des Teams nach, welchen Dienst sie wann machen möchten und schicke die erstellten Pläne dann rum. Predigt ein "fremder" Pastor, übernehmen einige von uns die ganze Liturgie (mit einem Partner/in), damit sich unser Gast auf die Predigt konzentrieren kann. Und dann hoffe ich, dass jeder auch seinen Dienst zu rechten Zeit macht. Für Vertretung, falls mal was nicht klappt, sorgt jeder selber (sollte er) und gibt mir dann Bescheid, damit ich das ans Gemeindebüro und auch die Pastorin (Schwester) weitergeben kann. Und ich selbst habe dann auch keine "Zitterpartie" vor dem Gottesdienst, ob denn auch "meine Leute" da sind.
Und heute: Ausgerechnet eine Presbyterin hatte vergessen, dass sie die Begrüßung und Abkündigungen zu halten hatte. Sie war schlichtweg nicht da. Die Orgel spielte schon. Ich bin ein bisschen eine Sicherheitsfanatikerin. Jedenfalls liegt immer ein Doppel der Abkündigungen (und wir haben immer viel) in einem Regal. Das habe ich mit der Gemeindesekretärin ausgemacht. Ich schnappte mir diese Zettel. Die Begrüßung musste aus dem Stegreif gemacht werden, dann kam das Lied, das unsere Kinder von vorne singen, ehe sie in den Raum für den Kindergottesdienst gingen. Danach gab es von mir die Abkündigungen mit einigen persönlichen Bemerkungen dazu und die Informationen zur Kollekte.
Bis auf die, die den "Dienstplan" kennen, hat wohl keiner was gemerkt. Nur meine Schwester war etwas irritiert.

Musical-Dinner

Die Nichte wurde in Siegen am Bahnhof aufgegabelt. Du meine Güte, was war dort für ein Betrieb. Dann ging es weiter zum "Gasthof Morgenröthe", etwas außerhalb. Das ist ein wunderbar gemütliches und uriges Lokal. Wir hatten einen großen Tisch für 10 Personen. Es gab ein 7-Gänge-Menü. Und zwischen den Gängen gab es ein Feuerwerk von szenisch dargestellten Musicalszenen. Von Andrew Lloyd Webber bis Stephen Sondheim, von Aida bis West Side Story wurde einiges geboten. Und wir Zuschauer wurden mit einbezogen. Wir haben es genossen, die Nichte und ich und auch die Anderen. Das Dinner war superb, die Stimmen und Szenen toll. Der Abend war lang. Zwei Stunden nach Mitternacht waren wir wieder daheim und ich konnte nicht einschlafen, war einfach zu aufgedreht. Erst in den Morgenstunden nickte ich weg. Und Gott hat dafür gesorgt, dass ich nach einer Stunde Schlaf wieder wach wurde, weil ich aufstehen musste. Oh ja. Denn ich wurde wahrhaftig "gebraucht". Dabei hatte ich mir sicherheitshalber für den Sonntag "dienstfrei" genommen.

Samstag, 21. November 2009

Heute mal anders

Heute kein Familienfrühstück, alle waren anderweitig beschäftigt. Gegen Mittag kamen die Jungen auf eine Tasse Kaffee und meine Schwester später auch noch von einem Dienst. Es gab mal wieder viel zu erzählen und zu bewegen.
Gleich geht es nach auswärts zu einem Musical-Dinner. Ich habe die Nichte dazu eingeladen. Wir gabeln sie unterwegs an einem Bahnhof auf. 10 Freunde sind wir, alle aus der Gemeinde. Als wir die Karten im Frühjahr kauften, wussten wir noch nicht, dass am gleichen Abend in unserer Kirche eine Veranstaltung mit Judy Bailey und Adrian Plass stattfindet. Tja, man kann nicht alles haben im Leben. Judy ist oft da, unsere Familien sind eng befreundet. Aber Adrian Plass, schade. Doch jetzt freue ich mich auf ein gemeinsames Erleben mit der Nichte. Heute Nacht wird es sehr spät werden für uns alle. Ob wir morgen im Gottesdienst wach bleiben?

Donnerstag, 19. November 2009

Selten

.... haben wir solch einen Himmel wie heute über unserer Stadt.





Und schon gar nicht im tiefen Herbst.
Das tut meiner Seele gut.






(Foto J.H.)

Mittwoch, 18. November 2009

Sachen gibt's

Heute Morgen in der Zeitung gelesen unter Immobiliengesuche:
Meine Stadt-Mitte,
suche 1 Zi., Küche, Bad, mit kleinem Hund ab 01.01.2010
Tel.: ..........

Dienstag, 17. November 2009

Schlicht


Heute Morgen habe ich einen schlichten Tannenkranz auf die Grabstätte meiner Schwester und unserer Eltern gelegt. Ohne alle Zier, einfach nur aus Tannenzweigen. Die Grabstelle ist gut gepflegt. Nach menschlichem Ermessen werde ich dort auch einmal beerdigt, da ist noch Platz für mich. Zum Grab gehe ich selten. Meine Lieben sind in meinem Herzen. Ich gucke nur, ob alles in Ordnung ist.

Und mit Sicherheit kriegen wir wieder was zu hören, dass wir (ich) nichts Rechtes zum Ewigkeitssonntag aufs Grab gestellt (gelegt) haben.

Unsere Liebe hängt nicht vom Grabschmuck ab. Das ging unseren heimgegangenen Lieben auch so. Aber die hinterbliebenen Gemeindeglieder sind unerbittlich. (Einige)!

Bis jetzt habe ich dem immer ein Stück nachgegeben. Jetzt habe ich den schlichten Tannenkranz hingelegt. Und es ist gut so, weil es uns entspricht.


Montag, 16. November 2009

Wirbelwind

Sie wirbelte hinein - sie wirbelte hinaus. Zurück blieb ich mit einer Menge handgeschriebener Blätter in der Hand.
Die SMS von Gott heute Morgen auf meinem Handy: Lasst und füreinander da sein. Nicht nur in Worten, sondern auch mit der Tat. Joh. 3,18
Sie hat mir Blumenzwiebeln mitgebracht, die vom letzten Einsatz auf dem Rathausplatz (City-Pastorale) übrig geblieben waren.
Ich liebe sie, meine Schwester!

Sonntag, 15. November 2009

Immer wieder verblüffend

... wie Gott sorgt. Da stehe ich seit ein paar Wochen mit einem jungen Menschen unserer Gemeinde in seelsorgerlichem Briefkontakt (auswärtiges Studium). Und heute schickt mir die Nichte eine Hausarbeit die sie im Rahmen ihres Studiums schreiben muss. Ich soll sie bitte korrigieren und auch meine Meinung dazu äußern. Und diese Hausarbeit ist just zu dem Thema, mit dem ich mich zurzeit mal wieder sehr intensiv beschäftigen muss (und will). Da habe ich doch gleich noch mal eine wissenschaftlich/biblisch/theologische Auffrischung (ist hilfreich), unterschiedliche Meinungen unserer Kirchenvertreter und unterschiedliche Erfahrungen aus der gemeindlichen Praxis. Bin gespannt, welches Fazit meine Nichte aus dem Ganzen zieht. Habe noch nicht nachgelesen, auch wenn ich neugierig bin. Ich will die Arbeit von vorne bis hinten lesen (muss ich ja), aber eben auch in dieser Reihenfolge. Ich bin gespannt.

Mittwoch, 11. November 2009

Und wieder "mal eben"

...weil das Gemeindebüro überlastet ist.
Nun gut. Dafür entlaste ich meine Schwester. Das ist wahrlich auch ein "Gottesdienst".

Irrtum

Eine der Patentöchter hat Geburtstag. Ich will ihr ein Päckchen vorbeibringen. Vielleicht treffe ich sie ja auch an.
Irrtum: Aufs Schellen drückt niemand den Türöffner. Ich denke, in dem 8-Parteien-Haus lässt mich wohl irgend jemand rein. Dann kann ich das Päckchen vor die Etagentür legen.
Irrtum: Auf das Schellen von 7 anderen Türklingeln drückt auch keiner den Öffner. Denke ich, versuchst du es durch die Heißmangel rechts unten im Haus.
Irrtum: Heißmangel wegen Kurzarbeit geschlossen. Letzter Versuch das Versicherungsbüro links unten im Haus. Volltreffer, die haben offen und lassen mich durch eine Hintertür in den Hausflur. Ich flitze bis in die oberste Etage, schelle nochmals, lege mein Päckchen vor die Tür. Dann will ich unten durch die Haustür wieder hinaus.
Irrtum: Die Haustür ist verschlossen. Nix ist mit raus. Wie gut, dass das Versicherungsbüro eine Hintertür zum Hausflur hat. Da böllere ich. Die lassen mich wieder raus. (Es lebe die Hintertür zur Toilette.)
In diesem Hochsicherheitstrakt wird mein Päckchen in der obersten Etage bestimmt nicht geklaut.

Montag, 9. November 2009

Mal eben

- Protokolle schreiben und versenden
- Gebetsmails herumschicken (Fürbitte)
- Auskünfte geben
- Mail-Anfragen beantworten
- Mail-Anfragen weiterleiten an die zuständigen Leute
- Adressenlisten erstellen oder aktualisieren
- Dienstlisten für das nächste Quartal erstellen und Menschen für die
verschiedenen Dienste finden
So langsam entwickelt sich mein Arbeitszimmer zur Zweigstelle des Gemeindebüros.
Es lebe auch dieses "Ehrenamt".

Sonntag, 8. November 2009

Entgiftung

habe ich mal gemacht, eine Amalgam-Entgiftung. Die ist etwas langwierig. Und am Ende steht der Test, ob denn der Körper entgiftet ist.
Wie anders ist das bei Gott. Ich darf mich mit Leib, Seele und Geist jeden Tag neu von unserem Herrn und Heiland "entgiften" lassen. Ich muss mich nur bei ihm an der Entgiftungsstation andocken.

Packesel

... war ich heute Nachmittag für meine Schwester. Das ist zweimal im Jahr so, wenn der Kreativ-Markt in der Freien Christlichen Schule stattfindet. Ich für mich gehe schon einen Tag früher hin, gucke in Ruhe und besorge nette Geschenke, unterhalte mich mit allen die ich kenne (oder auch nicht kenne). Inzwischen werde ich schon gefragt, ob ich denn "morgen" wieder Packesel bin. Sie kennen uns schon. Meine Schwester kauft an jedem Stand einiges, weil sie allen etwas zu verdienen geben will. Und sie kauft von allem Massen. Die werden im Laufe des Jahre in der Gemeinde verschenkt. Und vor Weihnachten braucht sie besonders viel. Ist ja klar. Außerdem unterhält sie sich dabei stundenlang mit jedem, den sie kennt. Und sie kennt vieieieieieiele. Ich stehe daneben, bepackt bis zur Halskrause und warte.
Heute war nur das anders. Sie hatte keine Stimme. Also nix mit langer Unterhaltung. Nur etwas Zeichensprache. Und ich war bepackt wie immer. Und es hat (mir) Spaß gemacht. Das ist unser beider Vergnügen zwei Mal im Jahr.

Samstag, 7. November 2009

Pitschnass

.... war meine Schwester, als sie zum Familienfrühstück eintraf. Sie hatte mit anderen Mitarbeitern auf dem Marktplatz gott.net-Kärtchen verteilt und war mit Leuten ins Gespräch gekommen. Einmal im Monat ist diese City-Pastorale und wird von beiden Konfessionen und den Freikirchen gemeinsam durchgeführt.
.... waren meine beiden Neffen, die heute nach dem Familienfrühstück den vorige Woche errichteteten Zaun endgültig befestigt haben.
.... war ich (ein bisschen), weil ich Handlangerdienste für die beiden getan habe.

Haarig

Die heutige Losung: Die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht. Luk. 12,7
Also, eins sage ich Euch. Bei mir muss Gott Überstunden machen, so viele Haare habe ich auf dem Kopf. Meine Friseuse sagt beim Schneiden oft: "Das ist wie beim Schafe scheren." Und die Zahl der Haare auf meinem Kopf ändert sich permanent!
Und ansonsten mache ich Gott auch mächtig Arbeit. Der hat gut zu tun, um auf mich aufzupassen.

Freitag, 6. November 2009

Spieglein, Spieglein ....

Meine Apotheke hatte für gestern Abend zu einem Vortrag: "Neue Therapieformen in der Osteoporose" eingeladen. Zwei Ärzte (Spezialisten) referierten. Ich zockelte hin, interessiert mich ja schließlich, da ich besagte Krankheit habe. Zufällig festgestellt, als es um Zahnimplantate ging. Keine Beschwerden, kein gar nichts, aber eben der Befund.
Da saßen gestern etwa 50 Leute, verhärmte, verkrümmte, von Schmerzen geplagte, alt aussehende Menschen. Einige kannte ich. Sie sind jünger als ich. Und trotzdem .... Sie sind gezeichnet und klagen auch über Schmerzen.
Und ich schien völlig aus dem Rahmen zu fallen: keine Schmerzen , keine Einschränkungen, kein gar nichts. Nur widerwillig nehme ich die chemischen Hämmer, habe ich doch seit über 30 Jahren keine Medikamente mehr genommen, wenn dann nur Globuli.
Habe ich in den Spiegel der Zukunft geschaut? Nein, die steht in Gottes Hand. Ihm danke ich, dass es mir so gut geht. Das ist nicht mein Verdienst.
Bewegt bin ich von den Gestalten und Gesichtern der Anwesenden. Die gehen mir heute noch nach.

Mittwoch, 4. November 2009

Granate

Gerade im Internet (lokale Presse) gelesen: Da hat doch ein Mitbewohner meiner Stadt heute eine Panzergranate über den Sperrmüll entsorgt. Den aufmerksamen Mitarbeitern des Fuhrparks ist das aufgefallen. Das Räumkommando der Bundeswehr musste anrücken. Die Granate war nicht scharf. Au Backe, in der Haut des Besitzers möchte ich nicht stecken.

Fünf alte Weibsen ....

Gestern war Veteranentreff II. Veteranentreff I sind die Recken, die in der Suchtkrankenarbeit überörtlich zusammen gearbeitet haben. Veteranentreff II sind die Kolleginnen und Kollegen aus dem Beruf. Beide Treffen heißen Veteranentreff. Nun denn, ich bin eine Veteranin und das gerne. Gestern waren wir nicht vollzählig. Aber immerhin 4 pensionierte Lehrerinnen und eine noch aktive. Wir haben viel erzählt, Schönes, Schweres, Trauriges, Fröhliches.
Wir haben viel gelacht. Und mir ist dabei aufgegangen, wie lange ich nicht herzhaft und schallend gelacht habe.
Danke Ihr vier (alten?) Weibsen, dass ich das mit Euch konnte.

Montag, 2. November 2009

Beruhigung

Die Notfallsachen sind ordnungsgemäß übergeben. Der Nachfolger ist dran.
Das Auto ist jetzt auch winterfest.
Ich bin um einiges erleichtert.

Gestern Abend ...

... stehen ein Nachbar und ich vor dem fehlenden Stück Mauer, an dem die Neffen nun Pfähle eingegraben haben, die sie Samstag noch weiter befestigen wollen.
Da kommt doch ein Nachbar von weiter unten aus der Straße und fragt uns, ob wir wissen wollen wer da rein gefahren ist. Hä? Er kommt nach kurzer Zeit mit einem Zettel, auf dem Autonummer, Uhrzeit und Datum geschrieben sind. Er erinnert sich, dass es furchtbar gekracht hat, eine Dame ausgestiegen ist, sich den Schaden angesehen hat, wieder eingestiegen ist und abgefahren ist. Sie hätte auch einen deftigen Schaden hinten am Auto gehabt. Sie hatte zurückgesetzt in unserer Kurve. Tja, er hat sich alles aufgeschrieben, weil es abends spät war nicht mehr geschellt und dann den Zettel 13!!!!! Tage vergessen. Ist es zu fassen?
Was mache ich nun mit meinem Zettel? Der Nachbar aus unserem Haus sagt: "Sofort anzeigen!"
Ich habe jetzt drüber geschlafen. Wir sind eine Stichstraße, kein Durchgangsverkehr. Geht nicht. Also war sie zu Besuch. Ich werde die Augen aufhalten, ob ich das Auto mal bei uns sehe. Dann möchte ich schon mit ihr sprechen. Vielleicht finde ich auch einen, der "unter der Hand" die Besitzerin des Autos rauskriegen kann. Ich würde gerne erst mal friedlich regeln.

Glück gehabt!

Mir haben sie keine rohen Eier an Haustür und Hauswand geworfen, die Halloween-Bettler. Nicht alle, die ihnen nichts gegeben haben, sind so glimpflich davon gekommen, so stand es jedenfalls in unserer Presse. Und die Schweinerei geht so schlecht ab. Von Hauswänden schon gar nicht.