Die Zeit rast. Es ist viel geschehen.
Inzwischen ist der kleine Ole geboren. Meine Schwester ist zum zweiten Mal Oma geworden. Oles Schwester, die kleine Ida, freut sich sehr über ihren gesunden Bruder. Und sie muss immer wieder zur Vorsicht gemahnt werden, wenn sie mit ihren Zärtlichkeiten zu heftig ist. Sie verteidigt ihren Bruder gegen den großen Labrador, auch wenn die Mama erklärt, dass der ruhig schnüffeln darf. Aber wenn Ida an Ole dran ist, darf eben kein anderer an ihn ran, auch der Papa nicht. Sie ist schon richtig große Schwester.
Wir sind dankbar über das gesunde Kind, erleben wir doch gerade in der Gemeinde eine etwas andere und sehr notvolle Situation. Und so sind wir als Beter wieder kräftig in die Pflicht genommen, um die kleine Johanna, die in der 27. Woche geholt werden musste und der dann gleich eine schnell wachsende Geschwulst an der Pobacke entfernt werden musste, zu umbeten, sie und auch ihre Eltern und Geschwister. Aus der akuten Lebensgefahr ist sie heraus. Aber die Kleine hat noch einen weitern Weg vor sich.
Alzheimer und wir …
vor 6 Jahren
6 Kommentare:
Oh je, da sieht man mal wieder, wie nah doch Freud und Leid immer beieinander liegen. Ich schicke mal ganz liebe Glückwünsche zum Familiennachwuchs!Das ist doch schön. Da kann man sich jetzt schon auf eine tolle Kinderweihnacht freuen. LG und eine schöne Woche mit erfolgreichen Gebeten für die kleine Johanna - Elke
Danke, liebe Elke,
auch dir ganz liebe Grüße
Nenne
Ich freue mich über Ole und denke auch an Johanna.
Liebe Grüße
Gisela
Danke, liebe Gisela,
ich habe gerade wieder eine Gebetsmail rumgeschickt. Johanna ist heute eine Woche alt. Die Ärzte sind recht zufrieden mit ihr. Noch liegt sie auf der Intensivstation. Ein kleines Wunder.
Liebe Grüße an Dich
Nenne
Wie geht es Johanna jetzt?
Ach liebe Gisela,
nun sehe ich erst jetzt, was du fragst.
Johanne ist inzwischen zu Hause. Sie hat 10! Pflegekräfte, die sich rund um die Uhr um sie kümmern. Aber es geht aufwärts. Gerade gestern hat ihre Mutter geschrieben, wie der letzte Stand ist. Und das habe ich an die Beter der Gemeinde weitergegeben.
Hier füge ich es ein:
Johanna macht gute Fortschritte mit ihrer " Alleinatmung". Sie wird von der kompetenten Pflegedienstleitung Stück für Stück dahin trainiert, dass sie mehr und mehr ganz allein atmet, ohne Unterstützung des Atemgerätes. Seit 3 Tagen schafft sie es im Wechsel mit dem Atmungsgerät 3 Stunden Alleinatmung, 2 Stunden Gerät, 3 Stunden allein usw.
Das macht Johanna sehr gut und es ist eine Erleichterung, sie einfach, ohne dass man auf die Schläuche achten muss, herum zu tragen. In der Nacht darf sie sich völlig erholen und wird voll beatmet. Alleine atmen ist anstrengend und sie verbraucht viele Kalorien, die ihr zugefüttert werden müssen.
Das ist ein großer Fortschritt und die Pflegekräfte freuen sich mit uns über die gute Entwicklung.
Johanna braucht ansonsten viel Physiotherapie, tägliches Üben, Massieren, Osteopathie , viel in den Arm nehmen, Herumtragen, Knuddeln einfach ganz viel Liebe. Carlotta (Johannas Schwester) ist viel bei ihr küsst und drückt sie. Das tut beiden gut.
Die Pflegekräfte sind an den Wochenenden und auch immer wieder in der Woche eine Schicht ( von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr ) nicht da. Das geht gut, da Rahel die Versorgung selbst leisten kann.
Wir sind sehr dankbar darüber und danken für eure treuen und immer weiteren Gebete.
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